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Ilse Aigner

„Würde es mir wünschen“: Unionsfraktionschef Frei spricht sich für Frau als nächste Bundespräsidentin aus

Die Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt Fahrt auf. Nach SPD und CSU spricht sich nun auch die CDU-Spitze für eine Frau im höchsten Staatsamt aus – Unionsfraktionschef Thorsten Frei nennt Ilse Aigner als mögliche Kandidatin.

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Seit Kurzem Unionsfraktionschef: Thorsten Frei (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Nachdem sich sowohl die SPD als auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder für eine Frau als nächste Bundespräsidentin ausgesprochen haben, legt nun auch die Spitze der CDU nach. Unionsfraktionschef Thorsten Frei sprach sich ebenfalls für eine Frau aus: „Es wäre schön, wenn auf Frank-Walter Steinmeier eine Frau folgte. Ich persönlich würde mir das wünschen“, erklärte Frei gegenüber der Funke Mediengruppe.

Die Wahl eines Mannes schloss er zuvor nicht aus. Dem Sender Welt-TV sagte er, dass auch ein Mann im Amt möglich sein müsse. Dafür erntete er viel Kritik aus der SPD. Jetzt konkretisierte Frei seine genaue Vorstellung: Der Kandidat sollte vorrangig eine „starke, gefestigte Persönlichkeit sein, die in der Bevölkerung über ein hohes Maß an Zustimmung verfügt“.

Dafür könne sich der Fraktionschef auch die CSU-Politikerin Ilse Aigner vorstellen. Auf Aigner angesprochen, sagte Frei: „Ilse Aigner als erfahrene, qualifizierte und beliebte Politikerin wäre für das Amt der Bundespräsidentin unzweifelhaft geeignet. Ich schätze sie außerordentlich.“

Stimmen für eine Frau an der Spitze kommen jedoch auch von anderer Seite aus der Union. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher sprach sich ebenfalls für eine Frau an der Spitze aus: „Wir brauchen gerade in diesen herausfordernden Zeiten, in denen die Polarisierung zunimmt und radikale Kräfte an Zulauf gewinnen, ein Gegenmodell im Bundespräsidialamt: eine Person, die empathisch ist, eine positive Ausstrahlung hat und Menschen tatsächlich erreichen kann“, so Breher gegenüber Focus.

Zuvor hatten sich Politiker der SPD für eine Frau als künftige Bundespräsidentin starkgemacht. Bereits seit Längerem setzt sich die Partei für eine weibliche Besetzung des höchsten Staatsamtes ein. So brachten die Sozialdemokratischen Frauen (ASF) auf dem Bundesparteitag 2025 einen Antrag mit dem Titel „Bundespräsidentin – die Zeit ist reif“ ein. Seitdem erhält insbesondere Ilse Aigner Zuspruch aus den Reihen der Partei. Unter anderem sprachen der bayerische SPD-Vorsitzende Sebastian Roloff und Bayerns SPD-Landtagsvizepräsident Markus Rinderspacher der CSU-Politikerin ihr Vertrauen aus (mehr dazu hier).

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Unterstützung erhielt Aigner seitdem auch aus den Reihen ihrer eigenen Partei – allen voran von Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder. Der CSU-Politiker hatte seine Unterstützung für Aigner signalisiert. Im ARD-Sommerinterview erklärte er: „Die Ilse wäre, wie ich glaube, eine gute Bundespräsidentin, und es würde mich freuen, wenn es am Ende klappen würde.“ Zudem habe man sich darauf verständigt, dass diesmal eine Frau Bundespräsidentin werden solle, sagte Söder weiter.

Das Amt des Bundespräsidenten wird am 30. Januar 2027 neu gewählt, nachdem der bisherige Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier, der seit 2017 im Amt ist, nach zwei Amtszeiten am 18. März 2027 aus dem Amt ausscheidet.

rs

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70 Kommentare

  • Ich verstehe nicht, warum das Geschlecht einer Person ein Qualifikationsmerkmal sein soll. Falls eine Frau gewählt werden sollte, ist sie also hauptsächlich wegen Ihres Geschlechts, für das sie nichts kann, in dieses Amt gekommen. Da ist alles nur noch peinlich.

    • sie sprechen mir aus der Seele – und dabei halte ich Juli Zeh für eine gute Kandidatin aber nicht weil sie eine Frau ist sondern einfach nur weil Ihre Person meiner Meinung nach dem Amt gut tun würde.

      • Das Amt ist wohl das überflüssigste und schwachsinnigste was man in Deutschland innehaben kann. Und die Spalter und Hetzer die es missbraucht haben in den letzten Jahren, haben dem Land Ansehen und Würde genommen.
        Weg damit!!!

    • Ich sehs genauso. Wo genau liegt der Vorteil, wenn eine Frau allein wegen ihres Geschlecht das Amt übernimmt? Hier wird wieder Ideologie über die Realität gestellt.

    • Es geht also nicht um die Qualifikation, sondern um das Geschlecht!

      DAS sollte uns Angst machen, denn möglicherweise wird eine „Frau“ gewählt, die sich danach als …(irgendwas)… „sieht“.

    • Ich verstehe Ihr Problem, aber im Grunde fehlt doch nur eine Unionsperson jederlei Geschlechts, die weiblich gelesen wird UND die ihren Geschlechtseintrag ändert – für das entsprechende Jahresgehalt sollte da jemand in der deutschen Christdemagogie zu finden sein…

    • Eine Gesellschaft, die sich nur noch über ihre Geschlechter, deren „Vielfalt“ und „Identitäten“ definiert, ist langfristig gesehen eh nicht zukunftsfähig, im Gegenteil, sie kommt sprichwörtlich unter die Räder, weil sie beim Überque(e)ren einer Straße nicht auf die Autos sondern nur die „gendergerechten Ampelmännchen“ achtet!

      • Dekadent wie die alten Römer…

    • Unabhängig von diesem irrelevanten Posten würde ich zu diesem Thema sagen:

      Moralische Überhöhung muss man sich leisten können.

      Um etwas voranzubringen, ist es immer die richtige Entscheidung, unabhängig vom Geschlecht, die besten Personen für eine Aufgabe auszuwählen. So kann jeder seinen stärksten Beitrag leisten und gemeinsam etwas erreichen.

      Wenn man irgendwann bereits ganz vorne angekommen ist, verändert sich jedoch die Zielsetzung. Dann geht es nicht mehr nur darum, das Beste herauszuholen, sondern auch um andere Werte. Es kann sich plötzlich ehrenvoller anfühlen, eher ungeeigneteren oder schwächeren Menschen eine Chance zu geben.

      Dadurch kann das Niveau allerdings sinken, und kommende Generationen müssen wieder stärker daran arbeiten, den Fortschritt voranzutreiben.

      Ein natürlicher Kreislauf, und wir befinden uns momentan mitten in einer Phase der Überfeinerung. Viel kann man dagegen vermutlich nicht tun.

    • @Migrationshintergrund
      Das ist wieder mal eine absolute Respektlosigkeit gegenüber Queeren xyz , Füchsen und Hundemasken-Windelträgerfetischisten, diese von dem passiven Wahlrecht auszuschließen. Typisch ! Was sagt Nikolaus Blome dazu ?

  • Im Interview mit Tichy jun. erwähnt Peter Hahne, ihm sei vertraulich zugetragen worden, dass sich Frau Ilse Aigner bei Linken und Grünen derzeit massiv telefonisch anbiederte, sie würde im Falle ihrer Wahl zur Bundespräsidentin alles tun, was in ihrer Macht stünde, um gegen die AfD zu kämpfen. Ich persönlich kann mir vorstellen, dass sie tatsächlich so handelt. Sollte das auch nur im Ansatz stimmen, wäre sie für jedes, wirklich jedes politische Amt disqualifiziert. Allein schon, wie sie als Landtagspräsidentin der Opposition in Bayern einfach das Mikro abstellt. „Unsere“ Demokratie, wie man sie aus der Deutschen Demokratischen Republik kennt.

    • Ich fände es interessant, was Frau Aigner den Linken und Grünen so als Vorteile für ihre Stimme verspricht.

      • Diese Frau kämpft doch jetzt mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gegen die AfD, zur Zeit nur in Bayern und dann in ganz Deutschland. Sie muss sich nicht einmal ändern.

      • Klimaanlagen auf Rezept.

      • Eine große optische Ähnlichkeit mit Frau KGE.

      • Sie will die AfD verbieten, das reicht den Grünen und Linken.

    • Na, dann passt doch Alles!

      (Sarkasmus)

  • Warum nicht jemand überparteiliches. Das Amt wird Spielball der Parteien und das muss aufhören. Monika Maron wäre eine solche integere Person. Sie war und ist in Ost und West zu Hause. Schluss mit dem Parteienklüngel in Bezug auf das Amt.

    • „Warum nicht jemand überparteiliches.“
      Jetzt aber bitte keinen gesunden Menschenverstand in’s Spiel bringen!

      Ein guter Schauspieler wäre doch perfekt:
      – kann Texte auswendig lernen
      – kann sogar Empathie heucheln
      – kann jede gewünschte Stimmung darstellen
      – kann wirklich ALLES nach Drehbuch

      Dann noch gutes Aussehen, gepaart mit einem Gummirückgrat und die Person (gender!) ist ihr vieles Geld absolut wert.

      • Kerkeling etwa?

      • Tessa Ganserer fände ich auch ganz nett… das würde mal so richtig Schwung in den Laden bringen. Künftige Ordensverleihungen erhielten dann neuen Glanz und jeder würde gleich erkennen, was hier abläuft.
        So könnte man D in der Welt würdig repräsentieren und jedes Land würde uns als leuchtendes Vorbild verwundert anschauen.

  • Ilse und ihre Demokratie im bayerischen Landtag gegenüber der Opposition ist bekannt. Ilse ist damit schon mal nicht meine Kandidatin für das Präsidialamt.

  • Ist rassistisch, da es nicht mehr um Qualifikation und Eignung, sondern um biologische Merkmale geht.

  • Werden wir als Volk eigentlich auch mal gefragt, wen wir wollen? Oh, halt, ich vergaß, wir leben ja in „UnsererDemokratie“….

  • Da wir an allen Ecken und Kanten sparen müssen, könnt ihr dieses Amt einstampfen!
    Weg damit und Steuergeld einsparen!

  • Wenn die AfD Unterstützung für Ilse Aigner signalisieren würde, dann wäre
    sie stante pede weg vom Fenster…. würde ich an deren Stelle machen.

  • Stimmt es, daß die Genossin Aigner bereits den „unverbrüchlichen Schwur“ geleistet hat, niemals eine AfD-Politikerin für das Amt des Bundeskanzlers zu vereidigen?

    • Kann ich mir gut vorstellen…

  • Das Geschlecht ist egal, solange die Person dafür geeignet ist.
    Parteien, die das Geschlecht als Qualifikationsmerkmal sehen, sind das Grundübel in unserer Gesellschaft.

  • Ich bin für Arno Dübel.

  • ne Transperson sollte es schon sein, oder?

    • Georgine Kellermann. Da haben wir wenigstens noch bissl Spaß.

      • Da wir uns eh schon zum Gespött der Welt gemacht haben, wäre diese Wahl doch passend!

  • Der Klüngel wirds wieder richten. Bloß nicht nach Kompetenz auswählen. 🙊

  • Ich würde mir wünschen, dass dieser vollkommen überflüssige Versorgungsposten, der uns hunderte von Millionen jedes Jahr kostet, ersatzlos gestrichen wird!

  • Ilse Aigner – um Gottes Willen! Dann lieber Cora Schumacher!

    • Dann lieber Annalena Bareback. Ihr Englisch ist perfekt und ihre putzigen, sinnfreien Plappereien sorgten immer mal für einen herzhaften Brüller.
      Wir wollen doch wenigstens lachend untergehen.

  • Tut Euch einen Gefallen und nehmt Saskia Eskens ! Danach wird dieses unselige Amt für alle Zeiten abgeschafft //°o°\\ …

  • Würde ich mir auch wünschen! Wie wäre es mit Frau Steinmeier? 🤪

    • Die ist zu männlich.

  • Wenn es schon unbedingt eine Frau sein müsste:
    Warum nicht Laura Strohschneider?
    Sie hat mit ihrem CDU-Austritt viel Rückgrat bewiesen.
    Achso, Rückgrat ist ja unerwünscht

    • Ist die denn alt genug? Man muß doch mindestens vierzig Lenze zählen.

  • Der BP ist nichts anderes als der oberste Zeremonienmeister der Buntenrepublick. Da nun aber schon Reden von K.I. ins Manuskript der Politiker übertragen werden, könnte sie gleichzeitig auch z.B. Gesetzbeschlüsse gegenlesen und unterschreiben. Wahrscheinlich wesentlich objektiver, als es derzeit der Fall ist. Kein Gezeter ob Mann, Frau oder Seepferdchen das Amt bekleiden soll. Kleiner Bonus- Wegfall der üppigen Gehälter und Pensionen würden die Investition in kürzester Zeit refinanzieren. Und die Villa könnte gleich als K.I. Zentrum dienen.
    Das jedenfalls, was Steinmeier in seinen Amtszeiten abgeliefert hat, ist kaum noch zu unterbieten. Das Land ist unter seiner Regentschaft gespalten wie nie zuvor. Das Amt des BP wurde wie nie zuvor hinterfragt. Danke Herr Steinmeier. Schönen Ruhestand noch.

    • Heißt er Steinmeier?
      Ich dachte Spaltmeier.

  • Wieso nicht ein Transgender? Oder ein Papagei?

    • Lora als BPin ……herrlicher Gedanke.

  • Mein Vorschlag,das Amt abschaffen oder aber Gabriele Krone-Schmalz,spricht russisch und englisch,kann Deutschland wieder diplomatisch an den USA und an Russland näherbringen.

    • Die wäre evtl. halbwegs kompetent, deshalb kommt die nicht in Frage.

  • Bis jetzt haben sich nur ausgewiesene Underperformer zu der Wahl am 30.01.2027 geäußert, daher ist es nicht erstaunlich das die Empfehlung auch nur eine Person ihresgleichen beinhaltet. Diese Wahl sollte verschoben werden bis wir eine neue, diesmal stabil auf dem Boden des Grundgesetzes verankerte Bundestagswahl abgehalten haben. Erst dann sollte auch entschieden werden, ob dieses Amt vielleicht ersatzlos gestrichen wird.

  • Zur Not kann “ Das Bundespräsident “
    ja jedes Jahr sein Geschlecht wechseln !

    Die Anstalt lässt Grüßen !

    • Vielleicht sollten wir einfach mal für eine Legislaturperiode das Amt der BP überhaupt nicht besetzen, und schauen, ob’s jemandem nach 4 Jahren aufgefallen ist.

      • Gute Idee, die angestammte Behausung des BP ist doch sowiese derzeit unbewohnbar wegen Renovierung.
        Spart richtig viel Geld.

        Uiuiui … da habe ich den Fehler ja gleich mitgeliefert!
        MIST!

    • Ens Präsidens meinen Sie? 😉

  • Der Frei macht so auf seriös, gell?
    Erika Merkel ist wohl nicht mehr im Rennen? 😒
    Sind die Wahlmänn:Innen schon instruiert??🥷

  • Herr Frei ist wohl immer noch Kanzleramtsminister. Als Fraktionsvorsitzender sollte er für die Fraktion sprechen und nicht seine persönliche Meinung in den Medien verbreiten lassen. Hat die CDU nicht gesagt, sie werde den Kandidaten „zu gegebener Zeit“ benennen. Also Herr Frei, mehr Disziplin bitte und einfach mal die Klappe halten.

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