Wie BASF in Ludwigshafen auf Nachkriegs-Größe schrumpft und die Chemiebranche kollabiert
Die Chemieindustrie stürzt ab. Beim Branchenprimus BASF ist die Belegschaft am Stammsitz Ludwigshafen nun unter 30.000 Vollzeitstellen gefallen – das sind so wenige wie zuletzt 1954. Auch Evonik, Wacker und Lanxess streichen Tausende Arbeitsplätze.
BASF hat die Belegschaft am Stammsitz in Ludwigshafen auf unter 30.000 Vollzeitstellen verkleinert – das entspricht dem niedrigsten Stand seit 1954. „Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere globale Organisation schlanker und effizienter aufzustellen“, erklärte Vorstandschef Markus Kamieth am Mittwoch in einer Stellungnahme. Vor diesem Hintergrund greift der weltgrößte Chemiekonzern zu gravierenden Einschnitten beim Personal.
Allein im ersten Halbjahr 2026 baute BASF mehr Stellen ab als in den beiden Vorjahren zusammen. Insgesamt sank die Zahl der Beschäftigten bis Ende Juni im Jahresvergleich um gut 14 Prozent auf rund 94.900. Dabei sind Mitarbeiter, die infolge des Verkaufs von Unternehmensteilen ausgeschieden sind, ebenso wenig eingerechnet wie der Personalaufbau am neuen Verbundstandort im chinesischen Zhanjiang. Von Januar 2024 bis Juni 2025 war die Zahl der Stellen sogar noch gestiegen.
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Mit dem Stellenabbau wird es jedoch nicht getan sein; weitere Einschnitte werden folgen: Das Sparprogramm mit dem Namen „CoreShift“, das das Unternehmen im Mai vorgestellt hatte, sieht vor, die Fixkosten im Kerngeschäft bis 2029 um bis zu 20 Prozent zu senken. Dies wird weitere Stellenstreichungen sowie unter anderem die Verlagerung von Dienstleistungsstellen nach Indien nach sich ziehen. Das Ziel für die jährlichen Einsparungen hatte Kamieth zu Jahresbeginn auf 2,3 Milliarden Euro erhöht.
Gleichzeitig muss angemerkt werden, dass sich das BASF-Tagesgeschäft zuletzt besser entwickelte als erwartet. Im zweiten Quartal profitierte BASF von einer leicht anziehenden Nachfrage und kräftigen Preiserhöhungen. Die Erklärung: Aus Sorge vor Lieferunterbrechungen infolge des Nahostkriegs füllten viele Kunden ihre Lager auf, wodurch sich die Auslastung der Anlagen in Ludwigshafen verbesserte. Gleichzeitig sorgte auch die sukzessive Inbetriebnahme des Milliarden-Verbundstandorts in Zhanjiang für ein kräftiges finanzielles Wachstum.
Der Konzern hob daraufhin seine Jahresprognose an und erwartet nun ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro statt der zuvor prognostizierten 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro. Zusätzlich kündigte BASF ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro an.
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An der Ausgangslage des Stammsitzes ändern die leicht verbesserten Aussichten wenig: Ludwigshafen schrieb zuletzt das vierte Jahr in Folge rote Zahlen. Allein 2024 lag das Minus bei rund einer Milliarde Euro.
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Mit seinen Einsparungen steht BASF nicht allein. Quer durch die Branche haben die großen Chemiekonzerne zuletzt Stellenstreichungen vollzogen beziehungsweise angekündigt. Die Branche leidet unter einer hohen Kostenbelastung, insbesondere im Energiebereich, was die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erheblich beeinträchtigt. Infolgedessen sinken die Nachfrage und die Auslastung der Anlagen, was wiederum dazu führt, dass die Unternehmen finanzielle Einbußen hinnehmen müssen und Einsparungen forcieren.
Der Essener Spezialchemiekonzern Evonik verschärfte sein Sparprogramm im Juni noch einmal deutlich: Zusätzlich zu den bereits laufenden Maßnahmen, die bis Ende 2026 rund 2.800 Arbeitsplätze kosten, sollen von 2027 bis Ende 2029 weitere 3.200 Stellen wegfallen, davon 2.150 in Deutschland – insgesamt also mehr als 6.000 Jobs. Zugleich steigt Evonik im Jahr 2027 aus dem seit Jahren unprofitablen Polyestergeschäft aus und schließt den Standort Witten mit 266 Beschäftigten.
Auch in Marl sowie am chinesischen Standort Shanghai fallen Arbeitsplätze weg. „Die weltpolitische Lage ist unsicher und das wirtschaftliche Wachstum ist anhaltend schwach“, begründete Konzernchef Christian Kullmann die Pläne im Juni im Rahmen der Vorstellung des Sparprogramms. Zugleich werde der internationale Wettbewerb immer härter.
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Wacker Chemie kürzt ebenfalls rigoros. Bis Ende 2027 sollen mehr als 1.500 Arbeitsplätze wegfallen, der Großteil davon an deutschen Standorten. Nach Angaben von Wacker soll der Personalabbau rund die Hälfte der geplanten jährlichen Einsparungen von 300 Millionen Euro ausmachen. Firmenchef Christian Hartel verweist auf hohe Energiepreise und bürokratische Hürden in Deutschland, die die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.
Beim Kölner Spezialchemiekonzern Lanxess fallen zudem 550 Stellen in Verwaltungsfunktionen weg, ebenfalls zu einem großen Teil in Deutschland. Begleitet wird dies von einer Absenkung der Wochenarbeitszeit für Tarifbeschäftigte auf 35 Stunden – zunächst bis zum Jahresende.
In der Summe zeichnen die Konzernmeldungen das Bild einer Branche im Rückbau. Die Chemie ist neben dem Auto- und Maschinenbau eine der größten Industriebranchen Deutschlands. Doch seit dem Rekordjahr 2022 ist ihr Umsatz nach Berechnungen der Beratungsgesellschaft EY um rund 22 Prozent eingebrochen. Insgesamt wurden zwischen 2022 und 2025 rund 34.000 Arbeitsplätze gestrichen oder ins Ausland verlagert.
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Die Gründe für die weitreichenden Einschnitte und Preiserhöhungen (mehr dazu hier), die die Unternehmen vorantreiben, liegen in erster Linie in den hohen Kosten des Standorts. Neben Bürokratie, steigenden Steuer- und Abgabenlasten sowie höheren Lohnkosten steht vor allem das kostenintensive Erdgas im Mittelpunkt. Für die Chemieindustrie spielt es eine doppelte Rolle – sowohl als Energieträger als auch als Rohstoff, etwa für die Ammoniakproduktion.
Vor 2022 stammte zeitweise mehr als die Hälfte des deutschen Gasbedarfs aus Russland – zu vergleichsweise günstigen Lieferkonditionen. Mit dem Ende der Handelsbeziehungen zu Russland und der Umstellung auf Flüssigerdgas (LNG) wurde die Versorgung jedoch strukturell teurer. Das liegt daran, dass LNG zunächst verflüssigt, anschließend verschifft und schließlich wieder regasifiziert werden muss – jeder dieser Schritte verursacht zusätzliche Kosten.
Seitdem bewegt sich der Gaspreis auf einem dauerhaft hohen Niveau. Zwar hat sich die Lage seit den Spitzenpreisen, die in den Jahren 2022 und 2023 erreicht wurden, etwas entspannt, doch nach der Gaspreisanalyse des Branchenverbands BDEW vom Januar 2026 – also noch vor Beginn der jüngsten Nahost-Krise – lagen die Gaspreise weiterhin deutlich über dem Niveau der Jahre 2016 bis 2020.
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Merz wirkt!
Nicht nur der.
Da gab es auch noch Vorgänger der letzten Jahre/Jahrzehnte.
„Erst wenn der letzte Schornstein nicht mehr raucht, sind wir am Ziel. Dann ist das Paradies erreicht. Null CO2 = Null Sünde!“
(Auszug aus der Grünen Bibel)
Nun ja,kein Mitleid,die Chef’s und Arbeitnehmer wählen wie immer und dann kommt eben das dabei heraus,also was soll’s?
Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun aber andere Ergebnisse zu erwarten. Einstein.
Ohne Primärindustrie kein Geld aus irgendwelchen anderen Stufen!
Die Arbeitsplätze sind übrigens nicht weg, sondern nur woanders 😔
Alles so gewollt. Glaubt die Masse nach wie vor nicht.
Warum hat man einfach das Gefühl, dass das genau so gewollt ist?
Das darf gar nicht mehr aufhören. Hier muss es richtig knallen
Keine Sorge, wir sind doch schon mitten drin im „Dauerknallen“.
Und zwar auf allen Ebenen des Landes und der Gesellschaft.
Da merkt man aber nix davon, dass es knallt . Noch ist Bier bezahlbar und es läuft Fußball in der Glotze. RTL Zuschauer werden mit Primitivshows abgelenkt. Also alles gut.
So entsetzlich es klingt, je früher Deutschland an der Ideologiemauer zerschellt, desto weniger wird zerstört was zum Wiederaufbau benötigt wird.
Sozialismus zerstört, egal wo, egal wann. Mehr ist da nicht. Und auch beim nächsten Mal wird es so sein.
Voila! Gelungene Deindustrialisierung.
Was läuft hier noch?
Eigentlich nichts.
Nur die Asylindustrie hat noch Zuwächse.
Aber wofür braucht Dummland noch steuerzahlende Industrien?
Die Schuldenlast eines jeden Einzelnen beträgt hier eh schon 32 000 €.
Mit weiteren Sondervermögen kann Merz sie sogar noch in kürzester Zeit verdoppeln.
Weiter Altparteien wählen Michel. Das hilft garantiert vermute ich.
Die Chemieindustrie stürzt ab. Das Gesicht von Merz auf obigem Foto auch. So wartet er das Ende des industriellen Aufstiegs, der 1954 begann, ab. Es gibt noch mehr Marionetten in Dland. Wer die Puppenspieler sind, kann man sich denken.
Freut euch, das kommt nun alles aus Indion und China.
Wie die E-Schrottkarren.
Habeck’s perfide Degrowth Saat geht auf!
Zwar ist formal die Union der Regierung verstehend. Aber tatsächlich regieren Grüne und SPD, denn sie hocken in allen Institutionen und der Union geht es nur um Ihre Pöstchen.
Die Sanktionen gegen Russland kosten uns Millionen Arbeitsplätze.
Sperrt sie alle Lebenslang ein die Verantwortlichen Verbrecher der letzten 5 Jahre.
Jeder Arbeitslose hat doch sicher gerne seinen Arbeitsplatz für einen Chinesen frei gemacht.
Alle haben doch sicher die Kartellparteien gewählt, die Steuergeld in der Ukraine verschenken und Erdgas lieber teuer in den USA einkaufen.
jeder muss sich die fragen stellen
bleib ich oder gehe ich
bleibe ich, dann sitzen demnächst die vogelscheuchen in meiner küche
bleibe ich, dann begehe ich selbstmord
bleibe ich, dann schneidet mir ein moslem die kehle durch
Hauptsache für jedes Geschlecht eine separate Toilette und mindestens 100 Frauen die nur für Frauenrechte in der Firma da sind.
Deshalb geht Deutschland den Bach runter und China sowie Teile der USA gehen den Bach rauf. Fakt.
Zudem ist der Zug für preiswerte Energieträger aus Russland für BASF abgefahren.
Kommt davon wenn man sich an einer Kriegswirtschaft bereichert, die auf russischem Blut aufgebaut wird.
BASF, weiß denn der MP,was das heißt..?
Vielleicht
B eschützer A llah S endet F reude
oder so ähnlich.
Und Schuld daran ist nur die AFD 🤣
Was ist wenn die BASF komplett ins neue Werk in China (Plan 2030) auswandert ??? Wurde hier nicht erwähnt und ist lt. Mitteilungen Plan, wodurch nur noch ein geringer Teil der Mitarbeiter vor Ort in Ludwigshafen beibehalten wird.
Wer hat Schuld …… ??
AfD und Putin. Er liefert ja kein Öl und Gas mehr!
So einfach ist das. Basta!
Dafür wächst die Asylindustrie, die Verschwendungssucht der Politker und der Sozialstaat ins unermeßliche.