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Bayern

Penzberg: Neue Ortsschilder mit muslimischen Gebetszeiten über Nacht übersprüht

In Penzberg wurden in dieser Woche neue Hinweisschilder aufgestellt, auf denen neben den christlichen Gottesdiensten auch erstmals die Zeit für das muslimische Freitagsgebet ausgewiesen wird. Eines dieser Schilder wurde nun übersprüht.

Die Moschee in Penzberg: Die islamische Gemeinde zählt circa 1.000 Mitglieder. (imago images/Future Image)

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In dieser Woche wurden im bayerischen Penzberg neue Hinweisschilder aufgestellt: Neben den Gottesdienstzeiten für die katholische und evangelische Kirche werden auch erstmals die Zeiten für das muslimische Freitagsgebet ausgewiesen (Apollo News berichtete). Insgesamt wurden vier dieser Info-Tafeln an den Ortseingängen aufgestellt. In der Nacht zu Samstag ist auf einem dieser Schilder der Hinweis auf das Freitagsgebet übersprüht worden. Das teilte der ortsansässige Imam Benjamin Idriz am Samstag auf Instagram mit.

Die Idee für die neuen Hinweisschilder entstand im gemeinsamen Austausch zwischen dem Bürgermeister, dem Imam und dem evangelischen Pfarrer. Eigentlich sollten die in die Jahre gekommenen Hinweisschilder mit den Gottesdienstzeiten nur ausgetauscht werden – dann kam der Vorschlag, sie um ein Schild mit dem muslimischen Freitagsgebet zu ergänzen. Dieses soll in der Sommerzeit um 13:30 Uhr und in der Winterzeit um 12:30 Uhr stattfinden. Der evangelische Gottesdienst findet sonntags um 10:30 Uhr statt, die Messe um 9 Uhr und um 10:30 Uhr.

Die Kosten für die neuen Hinweisschilder werden ebenfalls von den drei Gemeinden getragen. Imam Idriz begrüßte die Schilder als „starkes Zeichen der gegenseitigen Wertschätzung, der Gleichbehandlung und der gelebten Religionsfreiheit“. Die Schilder seien mehr als Wegweiser, sie stünden für „eine offene Stadt, in der Vielfalt verbindet und alle Religionsgemeinschaften ihren anerkannten Platz haben“, schrieb er am Dienstag bei der Aufstellung der Schilder auf Instagram.

Er betonte, dass die Menschen vor Ort die neuen Schilder positiv sehen würden, als selbstverständliche Folge des guten Zusammenlebens. Dass eines dieser Schilder nun in der Nacht zu Samstag beschmiert wurde, zeigt, dass nicht alle dieser Meinung sind. Dazu schrieb der Imam: „Unsere Antwort auf Hass: Offenheit und Dialog. Ein beschmiertes Schild – ein Angriff auf unser Miteinander.“ Auch wenn das Schild nur einen halben Meter lang sei, kämpfe jemand mit Farbe gegen das, wofür es stehe: ein friedliches Miteinander. Das mache traurig.

„Seit Jahren wird versucht, Muslime pauschal als Extremisten, als hasserfüllt oder als Bedrohung für unsere Gesellschaft darzustellen. Doch wer Hass wirklich bekämpfen will, darf nicht wegsehen, wenn sich Hass gegen Muslime richtet“, so Benjamin Idriz. „Das beschmierte Schild ist kein Ausdruck von Meinungsfreiheit. Es ist ein Ausdruck von Intoleranz, Feindseligkeit und Muslimfeindlichkeit.“

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Die muslimische Gemeinde in Penzberg werde weiter für den Dialog und das friedliche Miteinander eintreten. „Unsere Moschee bleibt ein Ort der Begegnung. Unsere Türen bleiben offen – freitags und an allen anderen Tagen – für Muslime und Nichtmuslime.“ In einem vorherigen Instagram-Post hatte der Imam auch Nichtmuslime eingeladen, die Moschee zu besuchen, denn die Freitagsgebete und Predigten finden auf Deutsch statt.

Die islamische Gemeinde wurde in Penzberg 1994 von türkischen und bosnischen Muslimen gegründet. Nach eigenen Angaben hat die Gemeinde circa 200 registrierte Mitglieder – mit Familienangehörigen lasse sich die Zahl auf circa 1.000 Gemeindemitglieder hochrechnen. Die Hälfte der Gemeindemitglieder stammt aus Penzberg, die andere Hälfte aus umliegenden Gemeinden.

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101 Kommentare

  • Richtig so! Daumen hoch! Weiter so!

    165
    • Da hat wohl jemand die Taqiyya hinter der geforderten „gegenseitigen Wertschätzung“ erkannt, durch die lediglich Moslems vor den Ungläubigen geschützt werden sollen, solange sie noch nicht in der Mehrheit sind.

      „Die Gläubigen sollen nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Schutzherren nehmen. Wer das tut, hat überhaupt nichts mit Allah (gemeinsam) –, es sei denn, daß ihr euch (durch dieses Verhalten) vor ihnen wirklich schützt.“ – Sure 3:28

      Schließlich wissen die Gläubigen ja, wem das Land wirklich gehört.

      „Und Er gab euch zum Erbe ihr Land, ihre Wohnstätten und ihren Besitz und auch ein Land, das ihr (vorher) nicht betreten hattet. Und Allah hat zu allem die Macht.“ – Sure 33:27

    • Niemand weiß, wer die Täter der Schmiererei sind.

      Es profitiert jedoch nur einer:

      der Iman (der als extrimistisch aufgefallen ist, siehe z.B. Wikipedia, hier aber völlig grundlos und uninformiert als ein freundlicher Herr der Toleranz dargestellt ist), bekommt schon Beileidsbekundungen und Rückendeckung aus der Politik (Bayerns Innenminster Herrmann, weitere werden folgen).

      Wenn ich zum Beispiel Mitglied einer Brüderschaft wäre, die Deutschland unterwandern will – nur mal so als Gedankenexperiment – , hätte ich das Schild direkt nach Aufstellung übersprüht. Das ist auch gut für die Statistiken „muslimfeindlicher“ und „rechtsextremer“ Straftaten. Nur so als Fiktion, ich distanziere mich natürlich von meinen abwegigen Ideen.

      • §20 Abs.4 !!!!!

      • der staat profitiert auch.

        er praktiziert hier naemlich perfektes *teile und herrsche*.

        2 einander ablehnend gegenueberstehende gruppen werden wunderbar aufeinandergehetzt.
        funktioniert in dieser kombination idiotensicher.

        und waehrend die sich das leben schwermachen, kann der staat ungestoert
        seinen plaenen nachgehen.

    • ……

    • So sehe ich das auch! was gehen uns in einem christlichen Land Muslime an, die sich hier breit machen und alles übernehmen wollen.

    • Pack schlägt sich Pack verträgt sich.

  • Wenn für jede gebaute Kirche in einem muslimischen Land bei uns der Bau einer Moschee genehmigt worden wäre, hätten wir jetzt keinerlei Probleme.

    172
    • Genau DAS sage und schreibe ich seit Jahren!!!!
      Alle reden doch immer von „Augenhöhe“.
      Ich plädiere für genau die gleiche Anzahl Kirchen in muslimischen Ländern, wie Moscheen im Westen sind.

    • So ist es , kann man Spaydosen auch spenden?

      • Gute Idee

  • Gibt es auf Ortschildern in islamischen Ländern auch Hinweise auf christliche Gottesdienste?

    151
    • Scherzkeks.

    • Nein, in den meisten muslimischen Staaten werden Christen verfolgt, zumeist sogar hart verfolgt. D. h. Gefängnis und im Iran bspw. auch Folter. Gerade wurde im Iran ein ehemals muslimischer Konvertit nach zwei Jahren aus dem Gefängnis entlassen, mit körperlichen und seelischen Verletzungen.

  • Der Islam gehört nicht zu Deutschland, fertig.

    135
    • Und wenn er das tut, ist Deutschland auch nicht mehr Deutschland.

      • Das steht doch jetzt schon auf der Kippe. Die „Religion des Friedens“ breitet sich immer mehr aus und die werden immer dreister mit Forderungen.

  • Verständlich.

    • Wo bleiben denn die Ommas? Kein Verlass auf die Bande

      • Die kommen nur wenn es Steuergeld gibt, ansonsten sitzen die einfach dumm herum und reden inhaltslosen bullshitt

  • Unterwerfung

  • so ist es recht!
    Das sind keine Gebetszeiten, da wird zum informellen Treffen der Invasionsarmee aufgerufen.

    152
  • Saubere Aktion.

  • Sag ich seit Jahren: Selbst für Ordnung sorgen – sonst tut es keiner!

  • Es ist ein Zeichen der Unterwerfung!

    • Das Leben des Brian – jetzt auch bei uns.

  • Mit mir wird es niemals ein „friedliches Miteinander“ mit einer Ideologie geben, die das Töten anderer Menschen fordert; egal, wie sich diese Ideologie betitelt.

  • Gut so! Es reicht einfach!!

    • da wird man die uhrzeit halt wieder draufschreiben, und dann wieder ueberpinseln und immer so weiter. koennen die muslime nicht ihr eigenes schild haben ?

      -17
      • Warum?
        Die kennen die Gebetszeiten in- u. auswendig.

  • Was haben Hinweisschilder auf religiöse Veranstaltungen an öffentlichen Straßen zu suchen? Autofahrer haben schon genug auf Verkehrszeichen (nötige und unnötige) zu achten. Auch die braunen Schilder für touristische Zwecke an Autobahnen gehören abgeschafft.

  • Ich kann es nachvollziehen und verstehen.

  • Warum nur muss ich plötzlich an Papst Urban II denken?…

  • Ermittelt der Verfassungsschutz bereits wegen diesem rechtsextremistischen Terrorakt? Gibt’s heute Abend „Brennpunkt“ und „ZDF Spezial“ deswegen? Wird es Demonstrationen und Lichterketten geben?…

  • Also wirklich, ich bin zutiefst schockiert 😉

  • Wer von Euch war das? 😉

    -10
    • Keiner. Die feiern hier zwar ab, wären selbst aber zu feig dafür.

  • Fällt das jetzt als rechtsextremer Anschlag in die Extremismus Statistik?

  • Zwei Dinge oder mehr: Das Schild steht. Es braucht also nicht besprüht werden. Warum man in Zeiten des Internet so ein Schild mit Gebetszeiten braucht, erschließt sich nicht. Andere Religionsgemeinschaften gibt es im Umkreis wohl keine. Die beten vielleicht auch gern und man könnte sie besuchen. Wer wie heute in Ämter und Behörden viel auf Diversität gibt, diskriminiert also und sei die Gruppe noch so klein. Aber ganz im Ernst. In einer Gesellschaft, in der es diese Geschichte in die Medien schafft, stimmt etwas nicht und diese Geschichte ist harmlos. Hier schaukelt sich etwas gegenseitig hoch. Jeder weiß das und nein, nicht die Medien sind schuld. Sie decken auf. Die Gesellschaft ist mittlerweile und rundum arg gestresst. Achtsamkeit ist doch das neue Sein, nicht wahr? Hier wären es längst angebracht, dass die Verantwortlichen achtsam gegenüber negativen Entwicklungen sind und dafür sorgen, dass das Stresslevel runterkommt. Aber damit sind sie wohl überfordert.

  • Die Unterwerfung muss gestoppt werden.

  • 1000 Mitglieder in einer 17.200 Einwohner Kleinstadt. Es ist erschreckend und stellt ohne jeden Zweifel eine Bedrohung unserer abendländischen Gesellschaftsform dar.

  • Wetten der Staatsschutz ermittelt?

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