Werbung:

Werbung:

Nordrhein-Westfalen

Meldestelle beklagt in Bericht zu Queerfeindlichkeit „Mikroaggressionen“ – Probleme sollen von Rechten und Christen ausgehen

Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit NRW hat ihren ersten Jahresbericht vorgelegt. Diskriminierung soll demnach von Rechten und Christen ausgehen. Die staatlich geförderte Stelle beklagt unter anderem zahlreiche „Mikroaggressionen“.

Die Meldestelle in Nordrhein-Westfalen will ihre Präsenz weiter ausbauen. (Symbolbild) (IMAGO/Panama Pictures)

Werbung

Die Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit NRW (MIQ NRW) des Queeren Netzwerks NRW hat ihren ersten Jahresbericht für 2025 vorgelegt. Demnach wurden im vergangenen Jahr 306 queerfeindliche Vorfälle gemeldet. Die Meldestelle wird vom „Queeren Netzwerk NRW“ zusammen mit anderen Organisationen betrieben. Die Veröffentlichung des Jahresberichts wurde vom Familienministerium Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei 36 der 306 Fälle habe die Meldestelle aus den Fallbeschreibungen eine „konkrete politisch-ideologische Motivation“ (sic!) herauslesen können. Demnach seien die Fälle von einer rechten, antifeministischen oder auch „religiös-fundamentalistischen Ideologie“ geprägt gewesen. Letzteres bezieht sich auf konservative Christen, die die Meinung vertreten, dass es eine Ehe nur zwischen Mann und Frau gibt.

Neben Beleidigungen oder tätlichen Angriffen wie Anspucken sammelt die Meldestelle explizit auch Meldungen, deren Inhalt unterhalb der Strafbarkeitsgrenze liegt. So werden auch Berichte über „Mikroaggressionen (z. B. Lächerlichmachen, Othering)“ gesammelt sowie Fälle, in denen Trans-Personen ihre Rechte verwehrt worden seien, weil sie mit dem Namen angesprochen wurden, den sie als Kind bekommen haben, und nicht mit ihrem selbstgewählten Namen, der ihre neue Identität widerspiegeln soll.

Behördliche Diskriminierung komme seltener vor, zeige sich aber zum Beispiel in festen Anredeformen in Online-Formularen. Insgesamt seien 64 Prozent der 306 gemeldeten Vorfälle Belästigungen; 27 Prozent seien „Mikroaggressionen“, und in 19 Prozent der Fälle seien Rechte verwehrt worden. In knapp zwei Dritteln aller Fälle habe es sich um Unbekannte gehandelt. Die Betroffenen, die sich an die Meldestelle gewendet haben, berichteten in 39 Prozent der Fälle von psychischen Auswirkungen wie Panikattacken.

Die MIQ NRW hat am 17. März 2025 ihre Arbeit aufgenommen und sowohl Fälle für das Kalenderjahr 2025 als auch aus der Zeit davor gesammelt. Die Meldestelle zieht ein „ermutigendes Fazit“: „Die Melde- und Informationsstelle wird rege genutzt und wir haben bereits eine beachtliche Reichweite erreicht.“ Man wolle daran arbeiten, dass insbesondere Vorfälle aus dem ländlichen Raum häufiger gemeldet werden. Bisher gebe es Meldungen hauptsächlich aus Städten und Großstädten. Außerdem will die MIQ an Schulen bekannter werden. „Um diese Lücken zu schließen, planen wir in den kommenden Jahren verstärkt Community-Outreach-Maßnahmen.“

Lesen Sie auch:

Lokalpolitiker sollten verpflichtet werden, „vorhandene Erkenntnisse aus Daten und Informationen zu Queerfeindlichkeit systematisch in ihre Arbeit einzubeziehen“, heißt es im Jahresbericht. Außerdem brauche es mehr Geld und eine langfristige finanzielle Förderung. Es solle laut der Meldestelle verpflichtende Kommunalpläne gegen Queerfeindlichkeit geben. Die Meldestelle fordert auch eine Änderung des Grundgesetzes: Sogenannte „Regenbogenfamilien“ sollen in Artikel 6 über den Schutz der Familie berücksichtigt werden. Artikel 3 soll um die geschlechtliche Identität ergänzt werden.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

102 Kommentare

  • Heute ist man ja schon querfeindlich wenn man denen nicht zustimmt oder sich nicht dazu äußert!

    109
    • Oder wenn man so ne NGO nicht bezahlen will

    • Hallo! Ich bin ein transsexuelles Eichhörnchen. Meine Pronomen sind „hüpf“ (Nominativ), „schwing“(Akkusativ) und „knabber“(Dativ). Den Genitiv brauche ich nicht, weil ich Genetik ablehne. Und wenn das irgendjemand nicht super findet, ist das queerfeindlicher Antieichhornismus.

      • Hallo Einhörnchen, Du bist also ein Queerhörnchen

    • Ich bin davon überzeugt, dass die überwiegende Mehrheit der tatsächlich(!) homosexuellen Menschen diese extreme Aufmerksamkeitshascherei nicht will.

      Ein Großteil der in Deutschland erzogenen Menschen weiß, dass es Homosexualität immer schon gegeben hat. Es wurde einfach nur auf dezente Weise ausgelebt und bedingungslos akzeptiert.
      Heute ist es aber scheinbar Mode geworden homo zu sein und dieses „sich sehen als …“ auf den Straßen mit Paraden zu feiern.

      Viele Themen werden gesellschaftlich akzeptiert. Motorradfahren z.B gehört dazu, kein vernünftiger Mensch hat Was dagegen.
      Wenn allerdings einige wenige Deppen ihre persönliche Peniserverlängerung in Lautstärke und/oder Geschwindigkeit sehen, dann provoziert das sehr viele Menschen.
      Und kippt zwangsläufig über in Aggression …

    • Während die Gewalt im öffentlichen Raum im Juli auf einen neuen Höhepunkt kommt und Menschen inzwischen nahezu täglich makroaggressiv verprügelt, vergewaltigt oder einfach massakriert werden, heulen diese totalitären Ideologen rum, weil sich jemand weigert, ihre erfundenen Pronomen zu benutzen.

    • Mein Sohn ist schwul.
      Die Bezeichnung „queer“ lehnt er ab.
      Seine erste Frage nachdem ich ihm diesen Artikel zum lesen empfahl:

      „Was ist mit den Islamisten?“
      „Warum wird die allergrößte aller Gefahren überhaupt nicht erwähnt?“
      „Mikroaggressionen können nervig sein. Sie sind im Gegensatz zu Makroaggressionen aber nie tödlich!“

      Nicht nur weil er mein Sohn ist……… auch bei jedem anderen, der es so klar sieht, würde ich sofort sagen: „Du hast absolut recht!“

      Noch meine Meinung: Wir sollen hier nur abgelenkt werden. Mit Kleinkram. Mit Mikro. Über die größte Gefährdung, über Makro reden wir lieber nicht.

      Es ko… mich an!!!

  • Eine winzige Minderheit möchte der Mehrheit also vorschreiben, was sie zu denken und zu reden hat. Auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze. Meinen die, dass es dadurch besser wird mit den „Mikroaggressionen“? Vielleicht finden sie noch heraus, wie man die Akzeptanz verbessern könnte. So jedenfalls nicht.

    • In unserem Bekanntenkreis gibt es einige sehr sympathische und erstaunlich konservative homosexuelle Paare. Das ist ganz normale Leute. Sie alle wollen nichts, aber auch gar nichts mit diesem Queer_und_Regenbogen_mist zu tun haben. Die wollen einfach in Ruhe ihr Leben leben ohne instrumentalisiert zu werden.

      • Stimmt, unser Chef lebt auch mit einem Mann zusammen. Das interessiert aber hier keinen. Im Job ist er ein absoluter Profi, so dass wir alle sehr gut Geld verdienen. So einen Queer_Spinner hat er zum Glück rausgeschmissen, da der das ganze Betriebsklima vergiftet hat.

    • Vielleicht sollten die Verantwortlichen endlich mal erkennen, dass die freie „Geschlechts-Identität“ nicht wirklich sinnvoll ist und eine Regenbogenflagge nicht vor/auf öffentliche Gebäude gehört?

      Wenn man der Mehrheit immer und immer wieder vor die Füße spuckt, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn der Applaus ausbleibt.

    • Die sollen mich einfach mit ihrer queeren Sche…. einfach in Ruhe lassen. Dann bin ich weder mikro- noch makro aggressiv.

      Wer wissentlich mit seinem Mikrothema wie eine Pest die Menschen befallen will, sollte sich über Schutzmaßnahmen nicht wundern.
      Diese lächerlichen Verpetzerportale sind Denunzianten und genauso behandle ich ihr Tun.
      Die ganze Diskussion darüber ist einfach absurd!

  • Warum gibt es keine Meldestelle für Makroaggressionen gegen Konservative aus den Reihen UnsererVorzeigedemokraten? Mir fiele da einiges ein.

  • Abschaffen, sofort.

  • Gibt es eigentlich auch Meldestellen, bei denen man Rassismus gegen Deutsche/Weiße melden kann ?

    • Nein, denn der Deutsche/Weiße ist per se rassistisch. Nicht meine Meinung, sagt aber „UnsereDemokratie“.

    • Vielleicht sollte man eine einrichten?

  • Die Meldestelle als unerträglicher Auswuchs einer Demokratiefeindlichkeit, die ich vor Jahren nicht für möglich gehalten habe, ist das Problem, nichts weiter!

    • Früher nannte man solche „Institutionen“ Blockwart …

      • oder Denunzianten…ein ekelhafter Typ Mensch!

        • Es gibt sogar zwei Typen: der informierende Denunziant und der denunzierende Informant…

          7
        • Der größte Schuft im deutschen Land–das ist und bleibt der Denunziant.

          7
      • mein Kumpel Heinz ist ein Bockwart

  • Ja, klar! Wenn es um „Microaggressionen“ geht müssen Petitessen wie Mord und Totschlag eben hinten anstehen.

    • Doofland—früher nannte man das Verschleierung, um größeres Unrecht zu tarnen.

  • Meldestellen in jeder Gemeinde, in jedem Stadtbezirk, bei der Polizei und bei den Stadtverwaltungen. Tausende Informelle Mitarbeiter erfassen die Informationen von Zuträgern und Denunzianten, verarbeiten Daten von Unbelehrbaren, vervollständigen Personalbögen auch von Familienangehörigen, senden komplettierte Akten an den VS. Allein in Berlin gibt es über 500 Meldestellen.

    • Die, die heute „melden“, nannte man damals „IM“, aber die Strukturen waren dieselben und die handelnden Akteure auch.

  • 1. Wann kehrt endlich auch in Deutschland der Common Sense zurück?
    2. Ein weiteres Bespiel für die Verschleuderung von Steuergeldern.

  • Ja klar, es geht wieder gegen die Christen.

  • Warum verbietet die CDU nicht einfach das Christentum als „gesichert extremistische Vereinigung“?

  • Einfach die Kohle sperren und Ruhe ist.

  • Ich empfehle für und zu den NGO’s das Buch DER STAAT GEGEN STEINHÖFEL. Da wird einem vor Augen geführt wie dieses System funktioniert und welche wahre Absichten dahinter stecken.

  • Es wird Zeit, das Land vom Kopf auf die Füße zu stellen und Meinungsfreiheit Meinungsfreiheit, Verbrechen Verbrechen sein zu lassen und nur letzteres zu verfolgen. Hobbits würden sagen, das ist alles nicht natürlich!

  • Sie sind gegen alle, die ihre Lebensweise hinterfragen. Ganz oben steht dabei das Christentum. Wir haben es dabei mit einer christenfeindlichen Bewegung, die sogar in Christenverfolgung mündet wie erlebt in Ostdeutschland.

  • Wurde die Meldestelle schon gemeldet? Übern Teich gibt es da Interesse.

    • was soll gemeldet werden, Feuer oder Rauch ?

  • Könnte vielleicht auch daran liegen, dass eine gefakte Minderheit der Mehrheit der Gesellschaft über viele Jahre ihren Willen aufgezwungen hat.. Obwohl die Mehrheit das so nicht wollte…

    • Streiche den Konjunktiv „könnte“, finde einen Imperativ.

  • warum machen sie den ihre jährlichen Umzüge nicht z.B in Berlin
    durch Neu Köln
    wäre doch eine super Bunte Party

  • Wo muss man sich melden, wenn man queerfeindlich ist? Ich frage für einen Freund.

    • sag Deinem Freund, er soll den Rauchmelder auslösen

  • Wenn man sieht, wie arrogant und fordernd diese Minderheit gegenüber der Mehrheit der Heteros auftritt, muss sie sich nicht über Ablehnung wundern. Jeder, der akzeptiert werden will, sollte sich hinterfragen, ob sein eigenes Verhalten die Akzeptanz fördert oder behindert.

  • „Mikroaggressionen“ – ja, pffft, ihr müsst es nur sagen, wir können auch anders.

  • Der wichtigste Satz in dem Artikel war, daß es mehr Geld braucht. Ich war 77 Jahre einer der tolerantesten Menschen auf der Welt. Mir war es egal welche Hautfarbe, Religion, Staatsangehörigkeit oder welche sexuelle Ausrichtung jemand hatte, aber dieses Aufbauschen von queer, trans, CSD, militanter Feminismus, geht mir langsam auf den Geist.

  • Nun ja,
    Es gibt sie wirklich – die verqueerten Mikroaggressoren …
    … gemeinhin als NGOs oder GONGOs bezeichnet, auf jeden Fall aber im gesichert staatsalimentierten Auftrag tätig.

    • Vielleicht ja statt „IM’s“ jetzt „IB’s“?
      (Inoffizielle Beamte)

  • Sonst immer gegen Rechte hetzen, und jetzt wollen sie Rechte haben? 😀

  • „Die staatlich geförderte Stelle……“ – Afuera !!!!!

Werbung