Nordamerika
Bei Spiel gegen Trans-Kritikerin Cunningham: Basketball-Team präsentiert „nicht-binäres“ Maskottchen
Das kanadische Frauen-Basketballteam Toronto Tempo hat ein „nicht-binäres“ Maskottchen mit den Pronomen „she/they“ vorgestellt. Sein erster Auftritt erfolgte ausgerechnet im Spiel gegen Indiana Fever mit Sophie Cunningham, die sich zuletzt wiederholt kritisch zu Transpersonen im Frauensport geäußert hat.
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Das nordamerikanische Frauen-Basketball-Team Toronto Tempo hat bei der Partie gegen die Indiana Fever sein neues Maskottchen vorgestellt. Ausgerechnet beim Spiel gegen das Team von Sophie Cunningham, die sich unlängst gegen Transpersonen im Frauensport positioniert hat, trat erstmals ein queeres Maskottchen namens „Dez“ auf. Dabei soll es sich um eine „nicht-binäre“ Schildkröte handeln, die mit den Pronomen „she/they“ angesprochen werden soll.
Der Vorgang sorgt insbesondere deshalb für Aufmerksamkeit, weil das neu gegründete Team aus Toronto das Maskottchen erstmals im Rahmen der Begegnung mit Indiana präsentierte – womöglich ein bewusster Seitenhieb gegen Cunningham, die mit der Präsentation provoziert und verspottet werden sollte.
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Ob die Wahl des Spiels tatsächlich mit Cunningham zusammenhing, bleibt allerdings spekulativ. Eine ausdrückliche Erklärung des Teams, wonach das Maskottchen bewusst wegen Cunninghams Positionen gerade bei dieser Partie vorgestellt wurde, gab es seitens des Teams aus Toronto nicht.
Grundsätzlich hätte das kanadische WNBA-Team sein neues Maskottchen bei jeder anderen Begegnung vorstellen können. Nun erfolgte dies bei einem Heimspiel gegen die Indiana Fever und damit vor den Augen von Cunningham. Die 30-Jährige hatte sich zuvor wiederholt für den Schutz von Mädchen und Frauen sowie gegen die Teilnahme von Transfrauen am professionellen Frauensport positioniert und dabei klargemacht, dass der Schutz des Frauensports und der Wettbewerbsgleichheit Vorrang haben müssten.
„Ich möchte junge Mädchen in der Umkleidekabine oder junge Mädchen im Sport schützen, die nicht gegen biologische Männer antreten sollten“, sagte sie am 5. August gegenüber ESPN und verteidigte ihre Äußerungen später als „gesunden Menschenverstand“.
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Ihre Aussagen, die von einer Mehrheit der Amerikaner begrüßt werden, haben in den USA für erhebliche Kontroversen gesorgt und Cunningham schlagartig zu einer der bekanntesten Kritikerinnen der gegenwärtigen Transgender-Politik im Sport gemacht.
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Obwohl Cunningham wiederholt betonte, sich der politischen Mitte zugehörig zu fühlen und sowohl den Demokraten als auch den Republikanern etwas abgewinnen zu können, wird sie nicht zuletzt wegen ihrer Position zu Transpersonen im Frauensport massiv angefeindet und als Kulturkämpferin im Dienste von US-Präsident Donald Trump dargestellt. Besonders beliebt ist unter ihren Gegnern dabei die Verunglimpfung als „MAGA-Barbie“ (Apollo News berichtete).
Auch unter WNBA-Spielerinnen stieß Cunningham überwiegend auf Ablehnung. Am 8. August veröffentlichte die Spielergewerkschaft der Liga eine Erklärung, in der es unter anderem hieß: „Wir bekennen uns zu Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Vielfalt und Inklusion.“
Die Auseinandersetzung reicht inzwischen weit über eine einzelne sportpolitische Frage hinaus und berührt die in den USA äußerst aufgeladene gesellschaftliche Debatte über Geschlecht, Transidentität und die Teilnahme von Transpersonen am Sport im Allgemeinen.
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Ich denke, dass Cunningham primär umstritten ist, weil Sie erfolgreich ist.
Wollen “Frauen“ wirklich dass es für Frauen nichts mehr gewinnen gibt 🤦♂️
Irgendwie drehen die alle frei und bekämpfen sich aus lauter Toleranz selbst. Das ist schon sehr krank.
I stand with Sophie🫵
Im woken Kanada, als zu freien Welt gehörig, hat jeder das Recht sich maximal lächerlich zu machen.
Nun, ich finde, es sollten sich viel mehr Menschen als „nonbinäre Schildkröte“, „weibliche Wölfin“ (!) oder als „Papagei Polynesia“ identifizieren – allerdings unter drei Bedingungen:
#1: Selbstidentifizierte Tiere mit Phantasiepronomen erhalten keine sozialen Transferleistungen,
#2: sie unterliegen nicht der Schulpflicht, und
#3: sie werden in Tierheimen untergebracht.
Für ein paar $ den Depp machen und so ein Kostüm anzuziehen, ist eine Sache, aber zusätzlich den ideologischen Politkasper zu geben, ist der Gipfel der Selbstdemütigung.
Ich finde es sehr schade, dass die Zweigeschlechtlichkeit so faschistoid abgeräumt wird. Dieses Beziehungsverhältnis hat das Leben unglaublich reich gemacht und ihm unendlichen Sinn verliehen. Aber das kann die junge Generation wohl gar nicht mehr nachempfinden. Wie gesagt, sehr schade. Allerdings: Andere Kulturen werden uns dafür ebenso abräumen, weil sie es eben noch pflegen.
Ich liebe solche Maskottchen ;o))
Auf X macht sich Max Roland und der Rest der Apollo Bande wieder über die AfD lustig und euch serviert man hier diesen Krampf aus Kanada.
Die wissen, dass ihr blöd seid.
Ich bin nicht auf X, und was andere über die AfD denken, ist mir schnuppe.
Beweise!!!
verlink mal was