Werbung:

USA

Keine Einigung über Definition der Frau: Zwei Männer wollten in die WNBA – und wurden nun ausgeschlossen

Enes Kanter Freedom und Royce White haben versucht, die WNBA mit ihrer angekündigten Teilnahme am Draft 2027 vorzuführen. Die Liga hat die beiden ehemaligen NBA-Spieler inzwischen von einer Teilnahme ausgeschlossen.

Von

Bewarb sich beim Draft der US-amerikanischen Frauen-Basketballliga: Enes Kanter Freedom (IMAGO/Icon Sportswire)

Werbung

In den USA ist eine neue Genderdebatte um die WNBA entbrannt. Auslöser sind zwei ehemalige NBA-Spieler, die als Transfrauen am Draft der Frauen-Basketballliga 2027 teilnehmen wollten. Nach Informationen von Reuters wird es dazu jedoch nicht kommen, denn die WNBA stuft die beiden als nicht spielberechtigt ein.

Bei den beiden Spielern handelt es sich um die ehemaligen NBA-Spieler Enes Kanter Freedom und Royce White. Beide hatten angekündigt, sich für den WNBA-Draft 2027 zu bewerben und als Frauen anzutreten.

Ihrer skurrilen Ankündigung ging ein Streit in der Frauenliga voraus, bei dem es um die Frage ging, wer im Frauensport als Frau gilt. Auslöser waren Aussagen der WNBA-Spielerin Sophie Cunningham. Cunningham erklärte, junge Mädchen sollten im Sport nicht gegen biologische Männer antreten müssen. Infolgedessen wurde sie unter anderem als „MAGA-Barbie“ verunglimpft (mehr dazu hier).

Daraufhin kündigte Kanter Freedom an, sich für den WNBA-Draft 2027 zu bewerben. Auf X begründete er den Schritt damit, dass er nach den derzeitigen Regeln alle Voraussetzungen erfülle, wenn die Selbstidentifikation als Frau für eine Teilnahme ausreiche.

Die WNBA legt bislang nicht konkret fest, nach welchen Kriterien Transfrauen in der Liga spielberechtigt sind. Auch eine Taskforce der Liga konnte sich zuletzt nicht auf entsprechende Zulassungsregeln einigen, wofür die Organisation reichlich Spott erntete (mehr dazu hier).

Lesen Sie auch:

Für Kanter und White dürfte der Versuch, die WNBA mit ihren Ankündigungen vorzuführen, damit vorerst vorüber sein. Ligaquellen bezeichneten ihre Vorstöße als reine PR-Aktionen, mit denen Aufmerksamkeit erzeugt und die WNBA provoziert werden solle.

Kanter reagierte auf X auf diese Entscheidung: „Ich wurde gerade aus der WNBA rausgeschmissen, weil ich Frauen unterstützen“, so Kanter. White hingegen äußerte sich bisher nicht dazu.

rs

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

43 Kommentare

  • Vielleicht sollte man die Wettkampfklassen der Einfachheit halber fest an Existenz und Anzahl der XY-Chromosomen binden ähnlich den Gewichtsklassen in den Kampfsportarten. Damit erspart man sich die nervtötenden Diskussionen über Geschlechtszugehörigkeit und jede Chromosomenklasse kann unter sich bleiben.

    60
    • man könnte, wenn man nur wollte

      21
    • Das würde bedeuten Realität zu akzeptieren.

      13
  • Da hat Kanter die WNBA wohl an der Nase herumgeführt und wollte vermutlich das falsche Spiel aufdecken. Zwar etwas nebulös aber gerissen, wenn es so sei.

    „Du musst nur die Laufrichtung ändern, sagte die Katze zur Maus und fraß sie.“
    Franz Kafka

    25
  • Was ist denn eine Frau…?
    Die Frage sollte klar sein, wenn man von einer Frauen – Liga spricht und für diese Spieler benötigt.
    Das „W“ in WNBA steht übrigens für woman.

    11
  • Den politischen Gegner mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen war immer schon die erfolgreichste Strategie überhaupt. Und diese beiden NBA Spieler führen das in fantastischer Weise vor. Ganz unabhängig davon, ob sie damit Erfolg haben oder nicht. Das spielt keine Rolle.

    Denn sie halten der WNBA den Spiegel vor, weil die Führung der WNBA nun erstmals öffentlich zugeben muss, dass eben doch nicht jeder eine Frau ist, der behauptet eine zu sein. Denn die beiden NBA Spieler machen das ja auch, wenn natürlich auch mit satirischen Hintergrund.

    Und damit haben die beiden Spieler ihr Ziel bereits erreicht. Einfach nur dadurch, dass sie einen Spiegel hochgehalten haben. Köstlich.

    8
  • Eine saftige Klage könnte schon drin sein.

    6
  • Ja es ist schon schwierig eine Frau und einen Mann zu definieren. Unfassbar was auf dieser Welt abgeht.

    5
  • Ein einfacher Gentest wird es klären. Denn genetisch gesehen gibt es nun einmal, nur männlich/weiblich. Dabei sollte es bleiben. Welchem Geschlecht sich jemand zugehörig ‚fühlt‘, ist meiner Meinung nach reine Privatsache.

    3
  • Verrückte Probleme in einer verrückten Welt.

    3
  • Entweder kann jeder sein Geschlecht selbst bestimmen oder nicht. Aber auch da regiert natürlich die Haltung.

    2
  • Kann man ihn denn nicht aufnehmen und dann nur auf der Ersatzbank sitzen lassen?.

    1
    • Warum sollte man das machen?

      1
  • Ein Unding, den Spielerinnen ihr Frausein bzw Sichalsfraufühlen abzusprechen. Reine Willkür!!!

    18
  • Die Fähigkeit zum Interessenausgleich – Grundlage einer Demokratie – entwickelt sich erst beim Ketzer einer Gesellschaft, der sich mit der eigenen Bezugsgruppe anlegt.
    Zitat: „Erst ab dem vierten Stadium sind Menschen in der Lage, andere Interessen und Lebenswelten zu erkennen und sie gedanklich im Sinne eines Interessenausgleichs zu bearbeiten“ Quelle: Moralentwicklung

    Das Risiko, die Zugehörigkeit zu verlieren, gehört dazu. Die Fähigkeit entwickelt sich bei der Bewältigung von Zwickmühlen (Dilemma), bei der der Verlust der Zugehörigkeit ein Teil ist.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Fähigkeit nicht entwickeln, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -2
  • Da schaut man einfach mal unter der Gürtellinie nach und schon weiß man, ob man Männlein oder Weiblein ist. Das ist doch ganz einfach. Aber die Linken müssen das ja wieder kompliziert machen.

    22
  • Das passiert wenn Ideologie aif Realität trifft. Solange die Blase unter sich war, war jeder eine Frau, der die richtige Ideologie vertrat.
    Der Ausschluss der beide ist inkonsequent, denn schließlich ist nach WNBA Frau wer sich als Frau fühlt.
    Zum Glück haben andere Sportarten das verstanden und selbsternannte Frauen vom Wettbewerb ausgedchlossen.

    6
  • 🫵🫵🫵

    10
  • Ich bin gegen die Apartheit von Mann und Frau. Also alle in die NBA, fertig. Das löst auch das Problem mit den angeblichen „zwischengeschlechtern“.
    Frauen haben dann zwar schwer abgeloost, aber das können ja nur die behaupten, die wissen, was eine Frau ist.
    Auch die Geldtransfers* von NBA zur WNBA wären Geschichte.

    *Hatte ich schon einmal erwähnt, wie Frauen ständig bevorteilt werden?

    6
  • Warum passiert es in sportlichen Gefilden eigentlich nie umgekehrt, also das sich die sich als Mann fühlenden Frauen bei Männer-Ligen anmelden . Ich kenne keinen Fall. Das allein erklärt doch schon diesen ganzen Genderquatsch. Es wollen nur sportlich nicht erfolgreiche Männer endlich Mal ein Siegertreppchen erklimmen,was umgekehrt ja nie passieren würde….

    1
  • Biologische Frauen, die mit allen entsprechenden Organen ausgestattet sind, sind Frauen, auch wenn Sie unfruchtbar sind. Und der Rest eben nichts. Das selbe gilt auch für Männer. Und der Rest kann machen, was er will aber wird offziell weiter geführt mit dem biologischem Geschlecht. Basta.

    1
  • Man muss ja heute schon dankbar sein, wenn sich ab und an Vernunft und gesunder Menschenverstand noch durchsetzen …

    29
    • Leider eben nicht. Mit Vernunft hat das ganze noch rein gar nichts zu tun.

      -5
      • skeptiod – Ich erklär es mal für Langsamdenkende. Frau hat Brust und Vagina, Mann hat Penis und viel Bart (wenn er mag). Der Rest ist nachgemacht, umgewandelt und krank ! Der wenigste Prozentsatz ist wirklich im falschen Körper, und man nimmt ihnen die Möglichkeit sich aus diesem einzigen Grund umoperieren zu lassen.

        0
  • Hahaha Cunningham hat so viel Staub aufgewirbelt. Spielerisch kann man ihr und Clark nicht bekommen. Jetzt läuft es über Fouls und solchen Shitbull

    21
  • Männer sind Männer und Frauen sind Frauen, so einfach ist das und so bleibt das auch für alle Ewigkeit! Wäre etwas anderes möglich hätte es die Natur über Jahr Millionen schon erfunden. Wenn sich einer seinen Schniedel abbauen lässt ist das seine Sache. Jedoch hatte das „das“ in seinen eigenen vier Wänden auszuleben und nicht in der Öffentlichkeit!
    Wenn sich jemand einen Rüssel annähen lässt ist der deswegen trotzdem kein Elefant und wird es auch niemals sein!

    15
    • Unser großes Gehirn ist unser Untergang, wir wissen gar nicht mehr wohin mit unserer angeblichen Intelligenz.
      Ich möchte gerne wissen wo sich die selbsternannten Frauen den Tampon hinschieben wenn sie ihre Periode haben..

      2
      • Das möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen und auch nicht darüber nachdenken. Denn wer ERNSTHAFT darüber nachdenkt, der hat einen gewaltiges psychisches Problem und sollte sich in Behandlung begeben.

        0
  • Ich finde den Kerl gut: Enes Kanter Freedom. Wenigstens tut er nicht als ob. Er stutzt sein Haar kurz und trägt einen maskulinen Bart. Überübersehbar Mann. Er zeigt der gesamten woken Welt den Mittelfinger. Gut anzunehmen, dass übereifrige Woke ihm beispringen und ihn als Frau bei welcher Sportart auch immer dabei haben wollen, den gerichtlichen Klageweg gehen und den Klageweg auf der Straße und den Klageweg im Mainstream. Mal schauen.

    4
  • Frauenligen auflösen, die Frauen spielen bei den Männern mit. Die Feministinnen jubeln, denn Frauen können alles besser als Männer.

    3
  • gut getrollt
    wenn nun ein mann zugelassen werden sollte gibt’s hiffentlich eine saftige klage!
    wird dann indirekt vom nba geld bezahlt. habe iwo gelesen, dass die wnba ohnehin ein zuschußprojekt sei – werde das nun recherchieren.

    3
  • Männer raus aus dem Frauensport, Frauen raus aus der Politik. Damit wären die meisten Probleme der westlichen Welt gelöst.

    2

Werbung