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Rettungsplan für die Autoindustrie: Jetzt will der Bosch-Betriebsrat Merz und Co. an den Verhandlungstisch zwingen

Die Autokrise trifft Bosch Mobility mit voller Härte. Deshalb fordert der Betriebsratsvorsitzende einen Runden Tisch mit der Unternehmen und Politik, um Maßnahmen zur Entlastung der Branche zu beschließen. Für Donnerstag haben die Gewerkschaften neue Protestmaßnahmen angekündigt.

Friedrich Merz traf Bosch-Chef Stefan Hartung 2025 bei der IAA in München. (IMAGO/Bihlmayerfotografie)

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Die Krise der deutschen Autoindustrie nimmt zunehmend dramatische Ausmaße an. Die Zulieferersparte von Bosch will dieser Entwicklung nun etwas entgegensetzen und fordert die Einberufung eines großen Runden Tisches. Frank Sell, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Bosch Mobility, hatte schon im März mit einer gnadenlosen Abrechnung mit der deutschen Auto- und Energiepolitik Aufsehen erregt (Apollo News berichtete). Jetzt will er konkret an einer Lösung der Probleme arbeiten.

Praktisch alle Akteure der Branche verzeichneten in letzter Zeit Gewinn- und Umsatzeinbrüche. Sparmaßnahmen werden verschärft, und zahlreiche Arbeitsplätze gehen verloren. Die Zulieferer hängen dabei unmittelbar an den Bestellungen und Aufträgen der Automobilhersteller. Wenn Volkswagen, Mercedes-Benz und andere Konzerne ihre Bestellungen reduzieren und Einsparungen vornehmen, brechen den Zulieferern wichtige Umsätze weg.

Der Technologiekonzern Bosch will sich dieser Entwicklung nun entgegenstellen und der Krise aktiv begegnen. Sell fordert vor diesem Hintergrund die Einrichtung einer Taskforce aus Vertretern der Automobil- und Zulieferindustrie, der Arbeitnehmer, der Gewerkschaften sowie der Politik – ein Gremium, das erst dann auseinandergehen soll, wenn konkrete Lösungen zur Sicherung der Zukunft der Branche in Deutschland erarbeitet wurden.

„Wir können nicht so weitermachen wie bisher“, sagte Sell nun dem Spiegel. Der Gewerkschafter will den politischen Druck erhöhen und die Bundesregierung in die Verantwortung nehmen – zu einem Schritt, den sie seiner Ansicht nach bislang vermieden hat: die heimische Industrie gezielt zu stärken und sie vor dem fortschreitenden Niedergang zu bewahren.

Gelingen könnte dies potenziell durch eine Senkung der Standortkosten in Deutschland. Vor allem hohe Energiekosten, die Bürokratiebelastung, Technologieverbote sowie die Steuer- und Abgabenlast gelten als zentrale Wettbewerbsnachteile. Eine Entlastung in diesen Bereichen könnte dazu beitragen, dass deutsche Hersteller auf dem Weltmarkt wieder wettbewerbsfähiger produzieren und sowohl Elektroautos als auch Verbrenner zu einem marktfähigen Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten können.

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Ob sich die Politik jedoch tatsächlich für eine solche oder eine ähnliche Lösung einsetzt und den Schulterschluss mit der Branche sucht, bleibt fraglich. Eine offizielle Reaktion aus dem Bundeskanzleramt liegt bislang jedenfalls nicht vor.

Sells Forderung trifft auf ein Klima, das sich in den vergangenen Monaten merklich aufgeheizt hat. Die Stimmung in der Branche kippt zunehmend. Erst am vergangenen Freitag, dem 4. Juli, protestierten bundesweit Zehntausende Beschäftigte von Mercedes-Benz gegen den Sparkurs des Konzerns.

Der Stuttgarter Premiumhersteller plant unter anderem, die Auszahlung des sogenannten „Transformationsbausteins“ für nahezu alle deutschen Beschäftigten zu verschieben. Dabei handelt es sich um eine jährliche Sonderzahlung in Höhe von 18,4 Prozent eines regulären Monatsgehalts. Diese soll nun erst im kommenden Jahr und damit neun Monate später als ursprünglich vorgesehen ausgezahlt werden (mehr dazu hier).

Diese Entwicklung ist jedoch nicht als Einzelfall zu bewerten, sondern könnte den Anstoß für eine größere Protestwelle bieten. In den kommenden Wochen könnte sich die Situation weiter zuspitzen. Die IG Metall hat für den heutigen Donnerstag in Stuttgart einen Autokorso von Beschäftigten der Automobilindustrie angekündigt und weitere Protestaktionen beim Volkswagen-Konzern in Aussicht gestellt. Die Gewerkschaft hatte bereits zuvor einen „heißen Sommer“ für die Branche angekündigt.

Betriebsratschef Sell ist erkennbar bemüht, diese Dynamik in konstruktive Bahnen zu lenken. Ein Dialogprozess könnte die Konflikte um Sparprogramme am Ende in politische Lösungen überführen.

Dass ausgerechnet Bosch die Forderung nach einer Taskforce zur Bewältigung der Branchenkrise erhebt, hat einen greifbaren Hintergrund. Zulieferer wie Bosch spüren die Krise der Automobilindustrie häufig mit einer zeitlichen Verzögerung von einigen Monaten – dann jedoch umso heftiger. Der Mechanismus ist bekannt: Senken die Fahrzeughersteller im Rahmen von Einsparungen ihre Produktionsvolumina, reduzieren sie auch ihre Bestellungen bei den Zulieferern. Das setzt den Unternehmen stark zu, da sie häufig nahezu vollständig vom Automobilgeschäft abhängig sind.

Bosch – der weltweit größte Autozulieferer – beschäftigt in Deutschland rund 130.000 Menschen. Seine Mobility-Sparte, in der unter anderem die Bereiche Verbrennungsmotoren, Elektromobilität und Software gebündelt sind, erwirtschaftete in den vergangenen Jahren rund 60 Prozent des Konzernumsatzes.

Die negativen Auswirkungen der Automobilkrise spiegeln sich inzwischen auch deutlich in den Geschäftszahlen des Konzerns wider. Der operative Gewinn von Bosch sank im Jahr 2025 um knapp die Hälfte auf rund 1,7 Milliarden Euro. Unter dem Strich schrieb der Konzern einen Nettoverlust von rund 400 Millionen Euro.

In den kommenden Jahren sollen in Deutschland rund 22.000 Arbeitsplätze wegfallen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Bosch im großen Stil Stellen abgebaut. Ende 2025 beschäftigte der Konzern weltweit noch 412.774 Menschen – 5.085 weniger als ein Jahr zuvor (Apollo News berichtete). Diese Entwicklung umzukehren ist eines der zentralen Ziele des Betriebsrats.

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71 Kommentare

  • Sinnlos. Diese „Regierung“ hat andere Prioritäten.

    • Richtig . Und diese Prioritäten decken sich auch mit denen der SPD geführten Gewerkschaften !
      Alles nur Ablenkung um Zeit zu gewinnen bis es nichts mehr zu retten gibt !
      In deren Augen muss die Automobilindustrie in Deutschland dem Ökologischen Endziel geopfert werden .
      Auch steht der Wirtschaftlich selbständige Mittelstand in Deutschland der sozialistischen Machtergreifung im Weg . Leute die keine Hilfe vom Staat brauchen lassen sich nicht vom Staat Kontrollieren ! Am Ende musst du Dumm und Arm genug sein um selbst das Land nicht mehr verlassen zu können .

      Das selbe Prinzip wie bei der Ausschaltung der Kernenergie !

      • Einerseits unterstützen die Gewerkschaften die ruinöse Klima-/Energiepolitik der letzten/der aktuellen Regierung (und diskreditieren eine Partei, die deren Beendigung fordert).
        Andererseits fordern sie von genau dieser Regierung die Lösung der dadurch verursachten Probleme.
        >>> Könnte sich um eine „Dissoziative Identitätsstörung“ handeln (gespaltene Persönlichkeit).

        • Ich würde die Diagnose garnicht so hoch hängen. Es ist Schwachsinn.

          0
      • Auch die Gewerkschafts-Funktionäre gehören zu den ferngesteuerten Marionetten der globalen Finanz-Elite. Sie haben das bösartige Zerstörungswerk der Altparteien stets unterstützt und die naiven Gewerkschafts-Mitglieder eiskalt verraten.
        Ziel ist die Zerstörung aller bisher funktionierenden Strukturen in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft für den Great Reset, für die neue digitale Weltdiktatur.
        Nur wenn die Länder in Schutt und Asche liegen, Chaos, Bürgerkrieg, Armut und Hunger herrschen, werden die Menschen die digitale Diktatur der Finanz-Elite als „Rettung“ akzeptieren.
        Deshalb muss alles, was den Menschen bisher Halt gegeben hat, zerstört werden.
        Und die Gewerkschafts-Bosse machen dabei fleißig mit.

        • Merz und Co. an den Verhandlungstisch zwingen !
          Was soll dieses Streufeuer und Opium für den Industriearbeiter und zukünftigen Transferleistungsempfänger ?!
          Die Gewerkschaften sitzen seid Jahrzehnten über die SPD mit in der Regierung ! Und jetzt fällt ihnen auf dass das alles nicht so passen kann ?!
          Nach schon 100000den verlorenen Industriearbeitsplätzen !

          Die einzige Aufgabe des DGB ist es die Arbeiterschaft Ruhig und Kontrolliert in den den Sozialismus und Abstieg zu führen !
          Und das scheint ja auch ganz gut bisher zu funktionieren !

          15
    • Man kann eher davon ausgehen, dass die Autoindustrie komplett kuscht. Wenn da nicht mal wer die Klappe aufmacht, ändert sich nichts. Den Links-Dummen Öko-Furzern in B ist eh alles egal. Wenn die nicht gezwungen werden, ändert sich nichts.

      • Die Automobilindustrie ist den “ Den Links-Dummen Öko-Furzern“ in mehrfacher Hinsicht ein Dorn im Auge ! Zum einen ist sie Grundlage einer Wirtschaftlich unabhängigen und Demokratisch selbstständig Denkenden Mittelschicht ! Zum andern ist der Energieverbrauch der Industrie ein Sargnagel der Energiewende und zeigt schonungslos ihre Ideologisch Katastrophalen Fehlendwicklungen für jede Volkswirtschaft . Und zum Schluss ermöglich und Produziert sie Individualverkehr der für die Dumpfen Massen in Zukunft gar nicht mehr vorgesehen und Realisierbar ist . Transferleistungsempfänge können und dürfen sich auch kein Auto mehr leisten können !

    • Sinnlos. Diese „Wähler“ haben andere Prioritäten.

      Wie bestellt, so geliefert.
      Bosch sollte sich da eher mit dem Wahlverhalten seiner Mitarbeiter auseinandersetzen. Am Konzernsitz in Gerlingen haben die Wähler mit 35,3% (!) auf Platz 1 den enthusiastischen Automobilindustrie-Vernichter Cem Özdemir zum neuen Kalifats-Emir von Baden-Württemberg gewählt.

  • Da kann Bosch doch sicherlich zukünftig für die Rüstungsindustrie produzieren, wie all die anderen Unternehmen der Automobilbranche. ACHTUNG IRONIE!

    • Warum Ironie?
      Das ist Realität!

    • Bosch liefert schon lange an die Rüstungsindustrie.

      Weiß jeder in Stuttgart, Reutlingen und Tübingen.

  • Die sollten eher mit dafür sorgen, dass diese Regierung schnell Vergangenheit wird.

    • Das wäre die Renaissance der Gewerkschaften, wenn sie nicht nur mit Mitgliedern, sondern mit der gesamten Belegschaft von BOSCH (…) auf Berlin marschieren würden. Und nicht eher gingen, bis Merz und vdL und Pistolius zurückgetreten wären.

  • Früher war Deutschland teuer und gut. Die Zeiten in denen wir vom technischen Vorsprung unserer Vorfahren gelebt haben gehen zu Ende. Wirklich Neues hat Deutschland aber kaum vorzuweisen, denn fast alle DAX Konzerne sind uralt. Die Chinesen haben ihren Automarkt nur gegen Knowhow Transfer und Joint Ventures geöffnet, während wir erlauben, dass Chinesen in Ungarn günstige Elektroautofabriken bauen und wir schließen dann unsere Fabriken in Deutschland. In so einem Umfeld kann man keinem Unternehmer mehr zumuten in Deutschland zu investieren.

    • „während wir erlauben, dass Chinesen in Ungarn günstige Elektroautofabriken bauen“

      Die Ungarn erlauben das, nicht „wir“. Die Ungarn tun das, weil sie die Zeichen der Zeit erkannt haben.

      • Mal abgesehen davon, dass auch deutsche Automobilkonzerne und Zulieferer Standorte in Osteuropa aufgebaut haben, teilweise um die in Deutschland zu ersetzen, stell sich die Frage warum die Ungarn oder anderen Osteuropäer etwas dagegen haben sollten?
        Die kümmern sich auch erstmal um sich selber. Mehr Produktionsstandorte sind für die gut.
        Die stehen genau wie Deutschland und alle anderen im internationalen Wettbewerb.
        Deutschland ist selber schuld, denn es hat sich vorsätzlich ins Aus geschossen und weigert sich beharrlich seinen Ball aufs Spielfeld zurückzubringen. Ganz im Gegenteil er wird mit immer neuen Anläufen mit Wucht aus dem Stadion geballert.

  • Obwohl längst klar ist, dass eine „tiefgreifende Restrukturierung … unumgänglich“ (FR v. 3.9.2024) bleibt, werden noch immer die spätestens seit den 1990er Jahren unabweisbar auf dem Tisch liegenden Erkenntnisse in Sachen Restrukturierung industrieller Arbeit am Beispiel der Automobilindustrie einfach nicht rezipiert. Zwar sind in der Forschungsdatenbank namens „elabour“ sogar die Rohdaten einer damals durchgeführten Untersuchung öffentlich zugänglich, die noch heute in der zutiefst existenziellen Frage den notwendigen Aufschluss böten. Aber der Mühe einer Auswertung will sich dann doch keiner unterziehen. Angesichts dessen sollte die Kritik erlaubt sein, dass es allen voran Frank Sell als dem Gesamtbetriebsratsvorsitzenden der Robert Bosch GmbH an der dadurch ohnehin vom Souverän gebotenen Ernsthaftigkeit fehlt, stattdessen einen Runden Tisch mit Arbeitgebern, Gewerkschaften und Politik zu fordern.

  • Hier in Deutschland wird das Lösen von Problem verhindert durch die Lust am Diskutieren. Und zwar ewig und drei Tage. Dann wird ein untaugliches Mittel als Lösung präsentiert, welches aber nicht funtioniert. In der Zwischenzeit ist die Karawane weitergezogen.

    • Man hat eher den Eindruck, an der LUST nichts zu tun und das Nichtstun ist wohl so gewollt.

      • Doch es wurde immer offen kommuniziert, es wollte nur niemand von den Verantwortlichen in der Wirtschaft bedenken, was das schlußendlich bedeutet,
        GRÜNES SCHRUMPFEN

        Die taz
        „ Klimaschutz ist nur möglich, wenn Kapitalismus und Wachstum enden. Millionen Menschen werden sich beruflich umorientieren müssen.“

        https://taz.de/Kapitalismus-und-Klimaschutz/!5879301/

    • DAS NARRENSCHIFF (Reinhard Mey)
      Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm
      Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
      Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine
      Und Rollen und Stampfen und schwere See
      Die Bordkapelle spielt: Humbatätärä
      Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine

      Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert
      Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert
      Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten
      Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
      Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum
      Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten

      Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
      Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken
      Die Mannschaft, lauter meineidige Halunken
      Der Funker zu feig um SOS zu funken
      Klabautermann führt das Narrenschiff
      Volle Fahrt voraus und Kurs aufs Riff.

      • Reinhard Mey ist zwar ein ziemlich linker Vogel, und das Lied – komponiert 1997, als Kohl in seiner letzten Legislatur war – dürfte demzufolge entsprechend ausgerichtet gewesen sein; aber es ist angesichts dessen, was spätestens ab Merkel über unser Land hereingebrochen ist, nachgerade prophetisch.

  • Das hätte zu Beginn der Ampel schon geschehen müssen. Jetzt haben sie zu lange geschwiegen. Der point of no return ist längst überschritten. Es geht weiter bergab.

    • Wenn Gewerkschaften auf die Barrikaden gehen, dann hat das selten was mit echter, zukunftsorientierter Wirtschaftspolitik zu tun, die dem Standort Deutschland nutzen würde…

  • Also auf die Gewerkschaften würde ich beim Umbau der Automobilbranche nun als Allerletztes setzen…

  • die Lösung wird sein: ab in die Rüstungsindustrie!

    • Die Lösung? Und was macht man dann mit den für hunderte Milliarden produzierten Waffen? Verrotten lassen? Oder vielleicht doch eher einsetzen? Beide Alternativen scheinen mir nicht wirklich zukunftsweisend zu sein, und vor der zweiten graust’s mir.

      • Tja, was macht man wohl wenn man Waffen ohne Ende produziert hat das man rechnerisch mehr Panzer als Busse im besten Deutschland aller Zeiten dann hat und die Generäle ihre schicken neuen Spielzeuge auch ausprobieren wollen?

        Schon jetzt hören wir jeden zweiten Tag „der Russe“ greift uns spätestens 2029 an, Putin baut ein Millionenheer auf, Putin will Polen angreifen, Putin will an der „Ostflanke“ angreifen … das ist Kriegsrhetorik. Nichts anderes.

        Machen wir uns alle bitte nichts vor – der nächste Krieg wird vorbereitet. Es ist keine Frage mehr OB er kommt, sondern nur noch WANN.

      • >>und vor der zweiten graust’s mir.<<

        Ach was, Weihnachten sind Sie wieder zu Hause.

    • Die Rüstungsindustrie ist ein Strohfeuer.
      Wenn der Krieg in der Ukraine endet wird innerhalb von Tagen der Rüstungsboom enden.
      Dummerweise zeichnet sich ein Ende des Krieges schon ab.

      Man kann davon ausgehen, das egal wer die nächste Bundesregierung stellt, spätestens diese, dann die Rüstungsausgaben brutalst zusammenstreicht, auf das Vorkriegsniveau, und das dann als großen Wurf der Sparmaßnahmen verkaufen.

  • Deindustrialisierung und Grüne Transformation – das sind die beiden großen Leitbegriffe Europas unter Führung deutscher Haltungspolitik.
    Leider haben Bosch und die anderen energieintensiven Industrien das noch nicht verstanden. Sie werden es erst begreifen, wenn ihre Betriebe insolvent sind.

  • Die Energiewende ins Nichts läuft doch richtig rund.
    Freut euch drauf.

    Die Deindustrialisierung i s t die Reform.

    Deutschland muss endlich lernen, ohne Industrie auszukommen.

    Zurück in die Zeit vor Erfindung der Dampfmaschine.

    Wir alle wollen so leben, wie vor der Französischen Revolution.

    Mit der Technik des 18. Jahrhunderts.

    China und die USA werden auch ihre Industrie zusperren und so die Welt retten.
    Garantiert.

    Der Betriebsrat sollte mal einen runden Tisch mit China machen,
    damit die endlich auch zurück ins 18. Jahrhundert streben
    und saftig deindustrialisieren.

    Industrie ist böse. Sie muss unbedingt ausge m e r z t werden.
    Dafür ist dieser Kanzler genau der Richtige.

    Kniet nieder und danket ihm. Merz ist der Hohepriester der Deindustrialisierung.
    Ich liebe es.

    • Morgentauplan; zwar mit über 80 Jahren Verspätung, aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ Zuspät, wie die Bahn, Stuttgart21, Digitalisierung usw – aber es kommt!

  • Bosch trug doch die tolle Politik seid Merkel mit. Warum nun ein Problem? Hat man sich verzockt, und gesteht nichts ein, eigenes Versagen keine Diskussion wert?

  • 🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪

    ZUERST EINEN

    RETTUNGPLAN FÜR DEUTSCHLAND
    EINSCHIESSLICH⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️❗️❗️

    🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪🇩🇪

  • Die Bundesregierung fiebert immer noch im Klimawahn. Die Zerstörung des sicheren Teils unserer Energieversorgung und der Kampf gegen fossile Brennstoffe wird unvermindert fortgesetzt. Ich hoffe, dass es nicht so endet wie in Kambodscha auf den „killing fields“.

  • Wer nicht hören und denken will, der fühlt jetzt und das richtig schmerzhaft.
    Selbst das Handelsblatt ist aufgewacht
    „ Es ist unvermeidlich, Autowerke in Deutschland zu schließen
    Der Aufschrei wird groß sein. Doch in Deutschland sind die Fabriken im Schnitt nur zu 67 Prozent ausgelastet. Das kostet die Branche Milliarden – Geld, das keiner der Autobauer mehr hat.“
    https://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-es-ist-unvermeidlich-autowerke-in-deutschland-zu-schliessen/100237565.html?shem=dsdf,sharefoc,agadiscoversdl,,shxdiscoverm14

    • Das Handelsblatt ist erst aufgewacht, wenn es auch die Ursache für die Wirkung benennt. Welches Mainstreammedium hat jemals geschrieben, dass Deindustrialisierung in De das erklärte politische Ziel ist?

      • Doch die taz hat es schon immer offen kommuniziert, nur die Konsequenzen hat niemand in der Wirtschaft wohl so bedacht. U. Herman tingelte doch damals ständig in den sog. Talk-Shows rum. Es nennt sich grünes Schrumpfen. Also Deindustrialisierung im Klartext.
        2022 taz
        https://taz.de/Kapitalismus-und-Klimaschutz/!5879301/
        „ Klimaschutz ist nur möglich, wenn Kapitalismus und Wachstum enden. Millionen Menschen werden sich beruflich umorientieren müssen.“

  • Oje, der freundliche Herr von Bosch hat leider noch immer nicht verstanden, dass die UnsereDemokratie die Abwicklung der deutschen Autoindustrie zum Ziel erklärt hat.

    Denn erst vor ein paar Tagen haben die EU-CDUler zu den nächsten Maßnahmen gegen Freude am Fahren brav ihre feuchten Patschhändchen gehoben. Diese Piep- und Blinkautos am besten noch vollelektrisch mit 250 km Reichweite und für 80.000 Euro will doch jetzt schon keine mehr haben.

    • „Piep-und Blinkautos“ 😀😀😀

    • Auch die Bosch Lobbyisten haben Autos gemeinsam mit der Politik mit Unsinn verteuert …. Es nicht immer die Politik, zu 80% sind es die Produkte. Bosch war gestern. Ist so.

  • Bewegen sich erst, wenn es ihnen weh tut.
    Wie die Wähler.
    Viel zu spät.
    Da es aber -so sicher wie das Amen in der Kirche- konsequenzlos für die Zerstörer und Kriminellen bleiben wird, lachen die sich eins ins Hemd und sahnen ab.

  • Irgendwie ist das schon sehr „lustig“:

    Da gibt es eine Robert Bosch Stiftung – die die Deutschland-zerstörenden „N“GOs (die Sturmabteilungen der rotgrünen Selbstzerstörungspolitik) zu einem erheblichen Teil mitfinanziert.

    Und nun will der Bosch-Betriebsratsvorsitzende die ökosozialistischen Politiker (mit ihren Sturmabteilungen) zu einer Abkehr von dieser Selbstzerstörungspolitik bewegen?!?

    Letztlich sozusagen Bosch gegen Bosch???

    Wäre es da nicht sinnvoll, wenn der Bosch-Betriebsratsvorsitzende ergänzend die Robert Bosch Stiftung zur Einstellung der Zahlungen an die „N“GOs bewegte???

  • Merz verscherbelt aktuell Milliarden in die Ukraine.

  • „Jetzt will der Bosch-Betriebsrat Merz und Co. an den Verhandlungstisch zwingen“

    HERLICH – und was soll das bitte bringen? Unser letzter Kanzlerdarsteller Scholz hätte alle Vereinbarungen und Zusagen beim Verlassen des Raumes gleich wieder vergessen. Der aktuelle Fritze sagt alles, alles zu und nach dem Verlassen des Raumes stellt er fest, das er den sensiblen Lars oder Frau Bas damit verunsichern könnte … und lässt alles dann wieder bleiben.

  • Das kannst du dir nicht ausdenken. Seit Jahren lassen sie sich durch die abstrusesten Gesetze und Vorschriften, die sie teilweise auch noch begrüßt und mitgetragen haben, drangsalieren und jetzt, da das Kind so tief in den Brunnen gefallen ist, dass es nicht mehr herauszuholen ist, hoffen sie auf Hilfe. Das ist doch krank.

  • Wirkt wie reiner Aktionismus! Warum nicht viel früher? Fritze wird doch die hart erarbeiteten „Errungenschaften“ nicht freiwillig wieder rückgängig machen. Das findet sein Herrchen sicherlich nicht toll…….aber ein paar Milliarden Steuergeld zur temporären Abfederung werden sich auf Kosten der nächsten Generationen sicherlich noch finden lassen …

  • Bringt nichts, mit dem zu reden… Auch Bosch hetzt gegen die AfD und unterstützt die Kartell-Parteien, die Deutschlands Industrie, Sicherheit und Sozialsysteme absichtlich zerstören. Wer Kartell-Parteien wählt, der wählt die vollständige Vernichtung Deutschlands ! Darum wähle ich AfD, um Deutschland zu retten !

  • Es ist Vorsatz ! Hier sind Verbrecher am Werk !

    Andererseits sind die Gewerkschaften bis heute der selben Meinung
    dieser “ Totalschaden Politik “ !
    Die große Masse hat leider mitgemacht ,
    also bitte “ heult leise “ !

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