Werbung:

Werbung:

ifo-Beschäftigungsbarometer

Arbeitsmarkt: Unternehmen wollen wieder mehr Stellen streichen

Die Unternehmen in Deutschland wollen wieder häufiger Stellen abbauen. Das ifo-Beschäftigungsbarometer fiel im Juni auf einen der niedrigsten Werte seit der Corona-Pandemie.

Von

Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts: Besonders in der Industrie überwiegen Pläne zum Stellenabbau. (IMAGO/Sven Simon)

Werbung

Die Unternehmen in Deutschland wollen wieder häufiger Jobs streichen. Das ifo-Beschäftigungsbarometer fiel im Juni auf 92,3 Punkte. Im Mai hatte der Wert noch bei 93,9 Punkten gelegen. Es ist einer der schwächsten Werte seit der Corona-Pandemie.

„Der Arbeitsmarkt bleibt schwach“, sagte ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe. „Von einer nachhaltigen Belebung der Beschäftigung ist Deutschland derzeit noch weit entfernt.“ Nach Angaben des Münchner Instituts planen die Unternehmen wieder häufiger, Personal abzubauen.

In der Industrie wollen weiter deutlich mehr Unternehmen Stellen streichen als neue schaffen. Im Handel ist die Lage ähnlich. Dort hat sich der Ausblick im Juni noch einmal verschlechtert. Besonders betroffen sind Groß- und Einzelhandel. Nun kippt auch der Dienstleistungsbereich. Im Mai wollten dort noch etwas mehr Firmen einstellen. Im Juni wollen wieder mehr Betriebe Jobs abbauen. Besonders hart trifft es Leiharbeitsfirmen und den Tourismus. Stabil bleibt nur das Baugewerbe.

Im Mai waren in Deutschland 2,95 Millionen Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,3 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr gab es 31.000 Arbeitslose mehr. „Trotz eines Rückgangs der Arbeitslosigkeit ist die Frühjahrsbelebung in diesem Jahr nicht wirklich in Fahrt gekommen“, sagte BA-Chefin Andrea Nahles.

Auch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung rechnet nicht mit einer schnellen Erholung. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer lag im Juni bei 99,6 Punkten und damit unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Die Beschäftigungskomponente fiel auf 99,9 Punkte. Das ist erstmals außerhalb der Pandemie ein negativer Wert.

Lesen Sie auch:

IAB-Forscher Enzo Weber sagte: „Die demographische Schrumpfung ist endgültig am Arbeitsmarkt angekommen.“ Neben der schwachen Konjunktur belasteten auch geopolitische Konflikte, rückläufige Migration und ein kleiner werdendes Arbeitskräfteangebot den Arbeitsmarkt.

cm

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

25 Kommentare

  • Sind das dieselben Unternehmen, die immer behaupten, sie hätten Fachkräftemangel?

  • Das ist die Folge von grüner Transformation und Energiewende.

  • Unternehmen die NICHTS ohne politische Einmischen unternehmen dürfen, sind KEINE Unternehmen, sondern Befehlsempfänger, würden manche sagen.

    Und Befehlsempfänger brauchen keinen Unterbau der für sie tätig ist.

    • Es gibt neue Stellen in dem Bereich , Diskriminierung , Hautfarbe, Glauben,
      Geschlecht ,
      Pro Betrieb mindestens 3 .
      Das dürfte wieder einen Aufschwung im Bereich Arbeitsplätze ergeben.

  • Wer arbeitet kann halt nicht gegen Rechts demonstrieren deswegen macht die Politik alles damit niemand mehr Arbeit hat.

  • wieso wieder? Das geht doch die ganze Zeit schon so.

  • Die Unternehmen sind wie Teile der Bevölkerung auf Lebenserhaltungsmodus. Wachstum gibt es nur auf Geldverschleudern durch Regierung ohne Armortisierung. Die Schulden sind nicht mehr abbaubar.

  • Was passiert wenn Dummland 10 Millionen Arbeitslose hat? Wenn die Sozialkassen komplett leer sind, am Kapitalmarkt kein Geld für ein neues Sondervermögen mehr aufgenommen werden kann? Wenn der Geldautomat zu den Migranten NO sagt?

    Machen Merz und Co wirklich diesen Test – so wie bei Corona – wie weit kann ich’s treiben?

    • Aber für die Wirtschaft ist es doch bereits vorbei. Und das ist von der Politik so gewollt.
      Was wir jetzt erleben, sind nur noch die letzten Zuckungen. Und das wird sich immer schlechter vertuschen lassen.

    • Dann wird uns die Ukraine helfen

      • Die ukrainische Armee hat den Kommandeur des 425. Separaten Sturmregiments „Skelia“, Oberstleutnant Jurij Harkawyj, vorläufig vom Dienst suspendiert. Das teilte ein Sprecher des ukrainischen Heeres am Donnerstag vor Journalisten mit.
        Hintergrund sind Ermittlungen zu mutmaßlichen Verstößen gegen die Rechte von Soldaten und Berichte über mindestens 26 Todesfälle unter Rekruten, die nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen stehen sollen.
        Auslöser war eine Recherche des ukrainischen Mediums „Babel“. Darin ist von Misshandlungen, Zwang, unzureichender medizinischer Versorgung und Todesfällen in Ausbildungslagern des Regiments die Rede. Angehörige und frühere Soldaten erhoben demnach schwere Vorwürfe gegen Verantwortliche der Einheit.
        Es sollen in den vergangenen sechs Monaten 26 Soldaten in Ausbildungszentren des Regiments gestorben sein,
        viele von ihnen weniger als einen Monat nach ihrer Ankunft in der Einheit. (tonline)

        • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig ist zu ihrem ersten Besuch seit Amtsantritt in die Ukraine gereist.
          In Kiew nimmt die SPD-Politikerin an einer Konferenz zum 30. Jahrestag der ukrainischen Verfassung teil. Diese sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Demokratie und Europa gewesen, sagte Hubig.
          Mit Blick auf eine mögliche Änderung der EU-Regeln für ukrainische Flüchtlinge zeigte sie Verständnis für Überlegungen, wehrpflichtige Männer künftig von dem Schutz auszunehmen.
          Es sei wichtig, dass die Ukraine wehrfähig bleibe.
          … Ukrainische Männer sollen sich künftig schwerer dem Kriegsdienst entziehen können und nicht mehr ohne Weiteres in Deutschland oder anderen EU-Staaten Schutz finden.
          Nach einem Vorschlag der Europäischen Kommission sollen 23- bis 60-Jährige ohne Ausreiseerlaubnis der Ukraine von den vereinfachten Aufnahmeregeln für Flüchtlinge ausgenommen werden.

          0
    • Deutschland hat 10 Millionen Arbeitslose, mindestens…

    • Der Geldautomat sagt zum Migranten nicht NO, sondern zu Ihnen und mir! WIR sind es, die dem Staat verpflichtet sind und für ihn bürgen müssen, nicht der Migrant!

      • Wer gutes Geld schlechtem Geld hinterher wirft, dem ist nicht mehr zu helfen. Solange es ausreichend Menschen gibt, die abhängig beschäftigt schön brav fast die Hälfte ihres Verdienstes abgeben macht dann die Regierung nicht alles richtig?

    • Ganz einfach – die werden zwangverpflichtet um entweder in der neu aufgebauten Rüstungsindustrie zu arbeiten oder der Bundeswehr zu dienen.

    • Das Frage ich mich schon seit längerem ,das ergibt einen Aufstand der sich gewaschen hat.
      Die Steuern zahlen die wollen nicht zahlen und die kassieren wollen weiter kassieren.

  • „Neben der schwachen Konjunktur belasteten auch….rückläufige Migration….den Arbeitsmarkt.“
    Weil momentan(!) weniger „Asylsuchende“ kommen, ist der Arbeitsmarkt belastet?
    Das ist erklärungsbedürftig, denn diese Leute stehen dem Arbeitsmarkt sowieso nicht zur Verfügung, weil sie nicht arbeiten dürfen, aus gutem Grund. Sie müssen nämlich das Land wieder verlassen, weil sie nur Schutz auf Zeit bekommen! Eigentlich.

    • Wieviele haben inzwischen den deutschen Pass nachgeworfen bekommen?

      *Die Aufenthaltsdauer vor der Einbürgerung unterscheidet sich je nach Nationalität.
      Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 332.500 Menschen eingebürgert. Das sind 14 Prozent mehr als 2024. Viele der Eingebürgerten waren Syrer. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Einbürgerungen gestiegen.*
      Interessant ist auch die Statistik in dem Beitrag
      https://mediendienst-integration.de/bevoelkerung/einbuergerung/zahl-der-einbuergerungen-in-deutschland/

  • „Neben der schwachen Konjunktur belasteten auch geopolitische Konflikte, rückläufige Migration und ein kleiner werdendes Arbeitskräfteangebot den Arbeitsmarkt.“

    Unglaublich dieser Satz. Aber er offenbart auch eines der wirklichen Probleme unserer Wirtschaft, die totale Hörigkeit gegenüber dem Regime.

  • eine Aktion der Kriegsminister der EU und Deutschlands, unter Führung der CDU.

  • Unternehmen wollen wieder mehr Stellen streichen… Sie wollen nicht, sie MÜSSEN wegen den Kartell-Parteien in ihrem GRÜNEN-Regierungswahn gegen das eigene Volk.
    Jeder der noch halbwegs bei Verstand ist , wählt deshalb AfD > AfD die Rettung für Deutschland !

  • Das hat aber auch ein Gutes, denn weniger Arbeit und Arbeitsplätze, dafür aber immer bessere Luft! Und dem Michel ist wahrscheinlich lieber er verhungert in einer guten Luft!

  • Da kommt bei den Priestern der Klimasekte doch der Jubel hoch!
    Jeder Arbeitsplatz trägt zum CO2-Ausstoß bei, also weg damit!

  • Fragt sich nur, wofür die ganzen Flachkräfte einwandern …

Werbung