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Angebliche „Aufhellung“ der Stimmung: So tief drückt die Bundespolitik den Geschäftsklima-Index
Die Stimmung in den deutschen Unternehmen bleibt sehr schlecht. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni nur minimal gestiegen. Grund ist die Hoffnung auf eine Entspannung zwischen den USA und dem Iran. Die tieferliegenden Probleme des deutschen Wirtschaftsstandorts bleiben unverändert bestehen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellt sich etwas auf, doch das Niveau bleibt extrem niedrig. Denn die übergeordneten Herausforderungen am Standort bleiben bestehen: Steigende Energiekosten, zunehmende Bürokratievorgaben sowie eine wachsende Steuer- und Abgabenlast setzen die heimische Unternehmenslandschaft weiterhin unter Druck.
Der ifo-Geschäftsklimaindex, der als wichtiger Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland gilt, stieg im Juni auf 85,6 Punkte, nach 85,0 Punkten im Mai. Es handelt sich damit um den zweiten Anstieg in Folge. Der Teilindex für die aktuelle Lagebeurteilung kletterte von 86,1 auf 87,0 Punkte, während sich auch die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate leicht von 83,9 auf 84,1 Punkte verbesserten. Werte von über 100 Punkten signalisieren ein überdurchschnittlich positives Geschäftsklima, Werte unter 100 hingegen eine unterdurchschnittliche beziehungsweise eher pessimistische Stimmung.
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Der aktuelle Wert des ifo-Geschäftsklimaindex von 85,6 Punkten liegt weit unter den Niveaus, die noch vor wenigen Jahren üblich waren. Zwischen September 2016 und Dezember 2018 lag der Index beispielsweise durchgehend über der Marke von 100 Punkten. Im April 2020 fiel der Geschäftsklimaindex erstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 unter die Marke von 80 Punkten.
Ifo-Präsident Clemens Fuest erklärte dazu, dass die deutsche Wirtschaft auf eine Entspannung der weltpolitischen Lage hoffe. Die Unternehmen blickten jedoch weiterhin skeptisch auf ihre aktuelle Situation und ihre Geschäftsaussichten. Als Treiber des leichten Stimmungsanstiegs gilt das Rahmenabkommen, auf das sich die USA und der Iran bei Verhandlungen in der Schweiz geeinigt haben, weniger eine echte Besserung der wirtschaftlichen Situation in der Bundesrepublik.
Das Abkommen soll innerhalb von 60 Tagen in ein dauerhaftes Friedensabkommen münden. Vor allem die Hoffnung auf eine Entspannung bei den Energiepreisen – verbunden mit einer möglichen Wiederöffnung der Straße von Hormus, die als Nadelöhr des internationalen Öl- und Rohstofftransports gilt – dürfte maßgeblich zum Stimmungsanstieg beigetragen haben.
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Dass der minimale Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex keine strukturelle Wende und keinen echten Konjunkturaufschwung der deutschen Wirtschaft signalisiert, belegen auch andere aktuelle Unternehmensumfragen.
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Die Konjunkturumfrage für das Frühjahr 2026 etwa, die das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im März auf Basis von 964 befragten Unternehmen erstellt hat, zeichnet ein ernüchterndes Bild: Nur 14 Prozent der befragten Betriebe berichten von einer besseren Geschäftssituation als vor einem Jahr, während 43 Prozent eine Verschlechterung melden. Auch die Produktions- und Geschäftserwartungen für das Jahr 2026 fallen durchwachsen aus. Lediglich 21 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer höheren Produktion, 35 Prozent erwarten hingegen einen Rückgang.
Nicht weniger alarmierend fällt die DIHK-Konjunkturumfrage für den Frühsommer 2026 aus, die am 26. Mai veröffentlicht wurde und auf Rückmeldungen von rund 23.000 Unternehmen aus allen Branchen und Regionen basiert. Der DIHK-Stimmungsindex brach von 95,9 Punkten zu Jahresbeginn auf nur noch 88,1 Punkte ein. 26 Prozent der Betriebe bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, lediglich 23 Prozent als gut.
DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov sprach in einer Stellungnahme von einer „Doppelkrise“. Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Nahen Osten würden nicht allein dastehen. Parallel dazu seien es vor allem die schlechten Rahmenbedingungen am deutschen Standort, die die Stimmung der Wirtschaft belasteten.
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Damit benennt die Verbandsvertreterin die eigentliche Ursache, die tiefer reicht als die geopolitische Lage: Vor allem die hohe Kostenbelastung am deutschen Standort drückt auf die Stimmung der Unternehmen. Die Energiekosten steigen seit Jahren nahezu ungebremst – auch unabhängig vom Iran-Konflikt, vor allem vor dem Hintergrund der Energiewende –, die Steuer- und Abgabenlast nimmt kontinuierlich zu, und zusätzlich kommen immer neue Regulierungen sowie bürokratische Vorgaben auf EU- und Bundesebene hinzu, die Unternehmen viel Zeit und Geld kosten.
Sowohl die DIHK-Umfrage als auch der ifo-Geschäftsklimaindex belegen diese politisch bedingte Entwicklung. Die Unternehmensstimmung befand sich bereits vor dem Iran-Krieg auf historischen Tiefständen – und Maßnahmen, die dem entgegenwirken würden, sind nicht erkennbar.
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Die Umfragen finden immer in der ÖRR Kantine statt ,
dann kann auch garantiert nichts schiefgehen !
Das ist keine Krise mehr, das ist der Beginn einer großen Depression.
Und da das alles noch nicht reicht, werden die nächsten Bomben den Unternehmen gerade in den Kofferraum geschoben: eRechnungspflicht, Erhöhung des Rentenbeitrages um 2%, Abschaffung der Minijobs, weitere Eskalation der Energiepreise.
Ich frage mich langsam, ob das eine Form kollektiven Wahnsinns ist.
Das können die doch nicht ernst meinen.
Der Typ auf dem Bild hat jede linksgrüne Sauerei unterstützt!
Also warum sollte man dem Typ jetzt also glauben?
Weisse puder im spiel.
Der einzige Zweig, der noch blüht, das ist die Asylindustrie.
Und den hätte man schon lange kappen müssen.
Wieder so eine inhaltslose Miesmachermeldung. Den Geschäftsführern kann man sowieso nicht glauben, weil die dauernd jammern und weniger Steuern und weniger Löhne zahlen wollen.