Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Die Apollo-News-Redaktion sitzt jetzt in Kreuzberg. Doch kaum sind die letzten Kartons ausgepackt, will die Antifa uns wieder aus dem Kiez schmeißen. Doch so einfach werden wir es ihnen nicht machen.
Die Antifa in Panik: Man brauche Regenschirme, um sich zu schützen, verkündet der Sprecher bei der Anti-Apollo-Kundgebung vor unserem Bürogebäude, „weil diese Hunde hier rumlaufen mit ihren scheiß Kameras und versuchen, tolle Bilder zu machen“. Nicht mal in Ruhe zur Vertreibung von unliebsamen Journalisten darf man mehr aufrufen. Man hat es schon schwer als armer Antifa-Anhänger. Sogar in Kreuzberg.
Warum mussten wir ausgerechnet nach Kreuzberg ziehen? Schon als die taz vor ein paar Tagen über die angekündigte Demo gegen uns berichtet hat – und dabei charmant so oft unsere bis dato nicht öffentliche Büroadresse erwähnte, wie nur irgendwie möglich –, schwang da dieser unterschwellige Vorwurf mit. Kreuzberg sei immerhin eine für Rechte „selbst ernannte No-Go-Area“. Es las sich ein bisschen wie: „Wenn ihr auf die Fresse bekommt, seid ihr selbst schuld“.
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Die Frage lässt sich gar nicht so leicht beantworten. Die meisten von uns wohnen hier, man ist am Puls der Zeit. So unangenehm Kreuzberg auch ist, hat es schon seine Vorzüge. Doch gerade auch dieses Unangenehme hat seinen Reiz und sorgt dabei für ein wichtiges Zeichen: Wir flüchten nicht in die Randbezirke. Unser Büro ist im Herzen der Berliner Hausbesetzerbewegung. Und die kann es interessanterweise überhaupt nicht leiden, wenn jemand in ihr Kiez zieht, den sie zur Abwechslung mal nicht haben wollen.
Kreuzberg ist seit Jahrzehnten die Idee, dass die Linke mit einer gewissen Mehrheit auch bestimmen darf, wer überhaupt noch ein Existenzrecht hat. Man übt hier die Säuberung, von der man träumt, wenn man im ganzen Land solche Mehrheiten hat. Jahrzehntelang konnten sie diese Illusion auch deshalb aufrechterhalten, weil der bürgerliche Senat vor dieser Raumnahme zurückwich und auch den radikalsten Wahnsinn duldete. Kreuzberg als „No-Go-Area“ ist keine Verschwörungstheorie der Rechten, sondern ein feuchter Traum der Linken.
So versucht man es auch mit unseren Redaktionsräumen: Kaum sind wir eingezogen, formiert sich ein „breites Bündnis“ aus „Kein Bock auf Nazis“ und der Linkspartei, einer Anti-Nius-Initiative sowie der freundlichen Unterstützung der taz. Dass wir überhaupt in Berlin sind, war ja schon kaum erträglich. Treptow war bereits ein Affront. Doch dass wir so dreist sein könnten, uns nach Kreuzberg vorzuwagen? Da muss nun wirklich ein Exempel statuiert werden. Man verteilt Flyer, auf denen steht: „Rechte Medien aus der Umlaufbahn holen“, illustriert mit der explodierenden Challenger-Rakete, bei der sieben Menschen ums Leben gekommen sind – geistig geht es unseren Antifa-Freunden super.
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Liebe Linken: Ihr glaubt ein paar böse Flyer, Trillerpfeifen und Empörung schüchtern uns ein? Ihr habt keine Ahnung, mit wem ihr euch anlegt.In Alt-Treptow
Antifa-Demo gegen Apollo News: Linken-Politiker Warnke ätzt erneut gegen unliebsame Medien
Bei der Demo gegen Apollo News in Berlin-Kreuzberg und Alt-Treptow sprach auch Linken-Politiker Moritz Warnke – der treibende Politiker hinter der ersten Vertreibungskampagne gegen Apollo News, feierte einen vermeintlichen „Sieg“ und ätzte erneut gegen unliebsame Medien.Es sollte doch ein schöner, sonniger Samstag sein: ein bisschen Fahrrad fahren, ein bisschen Randale machen, sich beim Vertreiben freier Presse ein bisschen die Beine vertreten. Der Anblick von Julian Reichelt und mir hat offenbar das Potenzial, einem Kreuzberger Linken den Tag zu versauen. Als wir vor die Menge treten, schauen wir in Gesichter, die von Hass vollkommen zerfressen sind. Es lässt sich unschwer erahnen, was man gerne mit uns machen würde, wenn man denn könnte. Stark fühlen sie sich in der Gruppe, im monotonen Aufsagen ideenloser Parolen. Man hat offenbar nicht mit uns gerechnet, sonst hätten sie sich hoffentlich etwas vorzeigbarere Parolen ausgedacht als: „Rechte Hetze finden wir kacke, von Kreuzberg nach Treptow, Reggenbogenflagge“. Oder auch: „In Kreuzberg und auch anderswo – rechte Medien ab ins Klo“.
Die ganze Organisation nennt sich „Apollo Nö“. Während unsere Raketensymbolik in der Bildsprache der Protestbewegung eindrucksvolle Absturzfantasien auslöst, ist man im sprachlichen Bereich noch in der Findungsphase. Fragt man die Demonstranten, warum sie überhaupt hier sind, wenden sie sich ab oder versuchen, sich mit Regenschirmen vor diesen gemeinen Fangfragen zu schützen. Schließlich musste uns die Polizei aus der Demonstration eskortieren, denn man war der Meinung, dass unsere Sicherheit sonst nicht mehr zu gewährleisten sei.
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Ein einzelner Anwohner und Apollo-News-Leser hatte sich zu einer Ein-Mann-Gegendemo eingefunden – furchtlos gegen die Überzahl. Ausstrahlungstechnisch ist er der klare Sieger des Nachmittags.
Das etwas ernüchternde Fazit zu den linken Demonstranten dagegen: Intellektuell und coolnessmäßig ist da bei den militant hängengebliebenen linken Opas und Omas mit den Regenschirmen und FFP2-Masken nicht mehr viel da. Ich habe sie gefragt, ob sie eigentlich aus Kreuzberg stammen oder wie lange sie hier schon wohnen – die meisten schwiegen wohl aus Scham ob ihrer schwäbischen Herkunft. Das Ganze war wohl als Fahrraddemo organisiert, weil der Weg nach Kreuzberg für sie sonst schon zu weit gewesen wäre. Die Hälfte der Apollo-News-Chefredaktion ist in Kreuzberg geboren. Für uns ist es auch ein Kampf um unsere Heimat.
Wenn die Antifa uns etwas entgegensetzen möchte, muss sie deutlich früher aufstehen. Zugezogene Pseudo-Linksradikale brauchen wir hier nicht. Rio Reiser würde über sie lachen. Das Highlight des Nachmittags war die Umdichtung des Rauch-Haus-Songs zu „Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich Apollo und Nius aus Kreuzberg raus“ – bewegend, wenn auch musikalisch ausbaufähig. Natürlich ist es unser Haus. IHR KRIEGT UNS HIER NICHT RAUS!
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Immer interessant zu sehen, wie gerade politisch links verortete Menschen, die laut nach mehr Toleranz brüllen, diese im eigenen Umgang kaum leben.
Diese Antifasi sind geistig ziemlich unterbelichtet.
Schreien gegen den Kapitalismus, benutzen die neuesten Elektronik, tragen billigklamotten aus Asien und leben eigentlich ganz gut in diesem ach so schlimmen System.
Man braucht auch nicht mit diesen Leuten diskutieren. Brüllen immer wieder die selben Parolen deren Bedeutung sie gar nicht verstehen und verweigern jede Diskusion. Denn im Grunde sind diese Antis einfach nur dumme gewalttätige Menschen die so ihren Hass ausleben dürfen.
In früheren Zeiten hätten genau die gleichen Antifas die rechte Hand gehoben und den Gasoffen angeschürt.
Aktuell ist Links halt schicker
Die Gesellschaft verblödet. In Berlin ist offensichtlich der Ursprung dieser Entwicklung. Es ist schon erschreckend was aus einer Bildungsnation werden kann, wenn das Leistungsprinzip abgeschafft und das Bürgergeld zum Beruf wird.
Das Bildungsniveau war in Berlin nie sonderlich hoch. Verschlechtert hat sich das noch einmal dadurch, dass viele nach Berlin zogen, weil sie woanders nicht klar kamen. Das hat eine Szene entstehen lassen, welche mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, den Drogen nicht abgeneigt ist und welche jeglicher sozialen Kontrolle entwichen ist.
Eine eigene Paralellgesellschaft, welche versucht die Stadt unter Kontrolle zu bringen. Das erinnert stark an Paralellgesellschaften von Migranten. Beide verfolgen die gleichen Ziele.
Auch hier leider nur Blähen im Wind. Nur arrogantes Geschwafel wie bei den anderen auch.
In der BZ wird heute berichtet, dass eine Mitarbeiterin der Amadeo-Antonius Stiftung die Vertreibungsaktion mit vorbereitet hat. Also eine staatlich bezahlte Organisation sorgt dafür, dass die freie Presse vertrieben wird. Da erwarte ich eine Reaktion der Bundesregierung und zwar die Streichung von allen Geldern für die Siftung.
Darf ich Ihren Kommentar kopieren und nochmals hier posten? Am liebsten auch bei Nius – muss aber dort noch warten auf einen entsprechenden Artikel. Und bei Ihnen warte ich auf Freigabe… 👍🏻 Ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Schönen Sonntag!
Ja sicher, über diesen Skandal muss man reden. Hier noch die die Quellen.
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/die-linke-apollo-news
https://www.berliner-zeitung.de/article/aus-den-koepfen-treiben-linken-politiker-rechtfertigt-einschuechterung-von-apollo-news-2361039
Für ein freies Land mit freier Presse!
Lieber Max Mannhart, liebes Apollo-Team, ich lebe und arbeite auch in Kreuzberg und empfinde es als große Freude, dass Sie und Nius in diesem Bezirk sitzen! Es gibt hier zwar wirklich viele Linke, ich kenne aber auch nicht wenige Leute, die zwar in jungen Jahren mal links waren (bzw. es gar nicht anders kannten), sich nun aber plötzlich „rechts“ wiederfinden, fleißig arbeiten, sich anständig kleiden, Angst vor der zunehmenden Verwahrlosung haben und ihre Heimat – oder Wahl-Heimat, ja, ja, ich gebe zu, zugezogen zu sein, allerdings nicht aus Schwaben, sondern aus Hamburg, und das schon vor 24 Jahren ;)- Berlin-Kreuzberg lieben! Wir gestalten und verändern diesen Kiez auch durch unsere Läden, Büros und Praxen, zudem finanzieren wir mit unseren Steuern wohl so manchen Tagedieb und Aktivisten – der uns dann ständig beschimpft. Ich stimme also von Herzen mit ein: Ihr kriegt uns hier nicht raus! Das ist auch unser Haus! Vielen vielen Dank, dass Ihr voran geht. Eure J. E. Moneypenny
Auf den Punkt gebracht. 👍
Diese Leute verstecken sich gerne in der Anonymität.
Der ganze „Widerstand“ oder „Protest“ lebt davon, nicht erkannt zu werden, wenn man auf der Grenze zur Illegalität agiert.
Macht doch mal einen Artikel darüber, warum die Polizei auf Demonstrationen das Vermummungsverbot oft nicht durchsetzt?
Die zweite Stärke der „Antifa“ dürfte die Organisation sein.
Zwei Schulklassen, mengenmäßig, relativ spontan vor einem Medienhaus sich versammeln zu lassen, zu einer Zeit, wo man normalerweise lieber Freizeit verbringen würde, ist schon sportlich.
Argumentativ bleibt es ja meist bei „Nazi“ und „rechtsextrem“, hat man so mal beschlossen oder markiert.
Vielleicht macht ihr mal eine Serie „Inside Antifa“?
Zum Selbstschutz würde ich alle Außenbereiche des Arbeitsplatzes filmen, die man legal filmen darf.
Oder macht einfach weiter so.
Sehr geehrter Herr Mannhart, das haben Sie wirklich hervorragend gemacht. Mein erster Gedanke, als ich die Bilder sah: Dass diese Omas und Opas sich nicht schämen! So kindisch und mit Schaum vor dem Mund… Unfassbar. Um so bewundernswerter, wie gelassen und mutig Sie und Ihre Leute sich dem entgegenstellen. Es wird wirklich höchste Zeit, dass dieser dreisten Raumnahme der Linksradikalen etwas entgegengesetzt wird! Ich stehe als treuer Leser fest hinter Ihnen, und ich denke, das tun viele, jetzt erst recht. Genug ist genug! Heute besonders hochachtungsvoll Ihr Karl Krumhardt
Diese „Omas und Opas“ sind Teil der Untertanen-Organisationen,
gen. „Zivilgesellschaft“.
Sie ziehen Manna aus ihrer Selbstbetrachtung.
Schon M. Frisch wusste:
„Es sind immer die Moralisten, die das meiste Unheil anrichten.“
Deshalb wundert es auch nicht, dass sie sich dem Gespräch entziehen:
„Beleidigungen sind die Argumente derer, die keine Argumente haben“
(Jean Jaques Rosseau)
Seid und bleibt weiterhin stark! Wir sind voll auf Eurer Seite!
Die Linken stellen nur einen kleinen Teil unserer Gesellschaft dar, aber sie wollen allen anderen diktieren, wie wir zu Leben, zu Sprechen, zu Denken haben. Sie setzen „links“ mit „demokratisch“ gleich, und wer anderer Ansicht ist als sie, der ist für sie dann natürlich „undemokratisch“ und ein „Faschist“ und muss mit allen Mitteln bekämpft werden.
Die Schlagzeile deutet an, dass es auf eine Machtprobe hinausläuft. Die Karten sind nach etlichen Jahren der Erstarrung und Unterdrückung liberalkonservativer Meinungen diesmal jedoch neu gemischt.
Hinter apollo-news stehen diesmal andere werte- und realpolitisch orientierte neue Medien in Deutschland, die nicht bereit sind, sich wieder in den Zustand der Erstarrung im Bereich der freien Meinungsäußerung zurückzubegeben, eine Einschränkung, die sich wie ein Leichentuch seit der Merkel-Ära über das ganze Land ausgebreitet hatte.
Außerdem wachen inzwischen auch Staaten im Ausland über den Zustand der freien Meinungsäußerung in Deutschland, und zwar Staaten, die in der Lage sind, schmerzhafte Sanktionen zu verhängen, wenn sie die bürgerlichen Freiheitsrechte in Deutschland bedroht sehen.
Dagegen kommen die versponnenen „Milieu-Indianer“ und ihre politischen Beschützer in Kreuzberg nicht an …
Grandios, ganz stark von Euch.
Sorry für meine etwas emotionale Reaktion, werde euch weiterhin unterstützen.
Greets Ex Snoopy aka Francisco
„wenn jemand in ihr Kiez zieht“
Und wieso gibt es kein Foto von der Ein-Mann-pro-Apollo-Gegendemo?
Es ist besser für den Mann, wenn ihn nicht ganz Deutschland auf dem Schirm hat.
Für die Antifa sind solche Bilder Steckbriefe.
Versprengte waren es, Opfer des „Left political brainro!“
— Ein Phänomen ähnlich AI-Psychosis, das Menschen erfasst, wenn sie nicht mehr sie selbst sind & durch Buchstaben, Narrative, soziale Echos & Resonanzen gelenkt werden — um den Ärger der Welt zu vergrößern!! —
Nur Flixbus kann das heilen! Und morgen die Féte de la Musique, weil Noten statt Buchstaben die Töne besorgen!
Ich bin froh, dass es euch beiden nichts passiert ist. Mut im Wort, Mut im Handeln: CHAPEAU!
Linke sind feige, sie können nur in Gruppen auf einzelne einschlagen und nachts still und heimlich ihre infantilen Parolen an Wände kritzeln. Mit offenem Visier kämpfen können sie nicht.
Es tut mir leid um Kreuzberg, man sollte derart militante Idioten rausschmeißen, damit man wieder Platz hat für das arbeitende Volk
Sie wollen nicht nur Apollo News nicht, sie wollen auch keine Flüchtlinge nicht.
Linke, Grüne und Sozen wehren sich gegen Flüchtlingsheime in ihrer Nähe. Liest und hört man immer wieder.
1. Zwischenfrage: Kriegen die Linken jemals gerafft, dass weder Apollo noch Nius rechte Medien sind? Wir alle (Anhänger mal mitgezählt) sind nur nicht LinksGrün. Und Antifa ist Faschismus pur, sozusagen GrünerSozialismus (GS)!
Im Grund haben Ideologen 2 schlimme Eigenschaften:
Dummheit und Gefährlichkeit.
Sie machen was Faschisten machen: Märchen erzählen,
verdrehen, lügen, bedrohen. Gewalt anwenden.
Es sind Linksfaschisten.
Immerhin waren diese Zausels noch mit dem Rad unterwegs. Ein Rollator wäre allerdings angemessener gewesen.
Wer freiwillig FFP2-Masken trägt hat sich als Vollhonk geoutet und braucht psychiatrische Hilfe.
Bleibt so wie ihr seid, denn ihr vertretet die Mehrheit und nicht irgendwelche Hominoiden, die auf sich alleine gelassen sich in ihrem eigenen Vorgarten verlaufen.