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Torschütze gegen Curaçao

Nationalspieler Nmecha sorgt mit christlichem Gebet weltweit für Zuspruch – Deutschlandfunk warnt vor ihm

Felix Nmecha betet mit Spielern von Curaçao im Mittelkreis. Während die deutschen Medien, wie der öffentlich-rechtliche Deutschlandfunk, vor Christen im Fußball warnen, sorgt der Nationalspieler mit dieser Aktion für weltweiten Zuspruch.

Die Aktion des Abends: Felix Nmecha betet mit Tah und Spielern von Curaçao. (IMAGO/Ulmer/Teamfoto)

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Die deutsche Nationalmannschaft hat die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada erfolgreich begonnen. Gegen Curaçao gab es im ersten Gruppenspiel am Sonntagabend deutscher Zeit sieben Tore zu bejubeln, die Anzeigetafel zeigte bei Abpfiff ein 7:1. Aber nicht nur die Tore waren das Highlight des Abends: Eine andere Szene sorgte weltweit für großen Zuspruch.

Die Nationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah versammelten sich mit einigen Spielern Curaçaos nach Abpfiff im Mittelkreis des Stadions, um gemeinsam ein christliches Gebet zu sprechen. So standen die beiden Nationalspieler gemeinsam mit den Curaçaoern in einem Kreis – Arm in Arm – und sorgten womöglich schon jetzt in dem noch jungen Turnier für die Fair-Play-Szene der Weltmeisterschaft.

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„Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder“, sagte der Torschütze nach dem Spiel zu der Aktion am ARD-Mikrofon. „Da haben wir einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir immer noch sehr dankbar sind.“ „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet“, so Nmecha weiter. Ex-Nationalmannschaftsspieler und Weltmeister Bastian Schweinsteiger kommentierte dies mit einem „Amen“.

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Doch Nmecha hatte mit seinem Glauben zuletzt für enorme Kritik gesorgt – vor allem in den öffentlich-rechtlichen Medien. Der Deutschlandfunk Kultur widmete dem Thema Christen im Fußball noch am Sonntag vor der Partie einen ausführlichen Beitrag und nannte dabei Nmecha als Beispiel.

Der Bericht beschäftigt sich mit dem evangelikalen Netzwerk „Ballers in God“, dem auch Nmecha nahesteht, und warnt vor diesem. Das Netzwerk, 2015 vom englischen Profi John Bostock gegründet, zählt inzwischen über 740.000 Instagram-Follower und unterhält Verbindungen zur US-amerikanischen Bethel Church. Laut dem Deutschlandfunk propagiere diese Wunderheilungen, Prophezeiungen und die Austreibung von Dämonen.

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Was auch in keinem Beitrag am Sonntagabend oder Montagfrüh über den Nationalspieler fehlt, sind die immer wiederkehrenden Vorwürfe, Nmechas christlicher Glaube würde ihn homophob machen. 2023 hatte Nmecha etwa auf Instagram einen Beitrag geteilt haben, in dem der Begriff „Pride“ mit dem Teufel in Verbindung gesetzt wird.

Während der Klub-WM 2025 veröffentlichte der Fußball unterdessen ein Video auf TikTok, in dem das Buch „Understanding the Purpose and Power of Women“ zu sehen war. Der linke Journalist Felix Michaelis (unter anderem für die Jungle World) ordnet den Autor des Buches ein: Miles Munroe sei ein evangelikaler Prediger, der die LGBTQ-Community als „Vergewaltigung der Bürgerrechtsbewegung“ bezeichnet und Frauen als „Rohmaterial“ beschrieben habe, das Männer nach Belieben „formen“ könnten.

Schon nach einem Post zu dem Mord an dem konservativen US-Aktivisten Charlie Kirk war Nmecha in die Kritik geraten. Nmecha hatte damals auf Instagram Mitgefühl für die Familie geäußert und geschrieben, den Mord an einem „Mann, der friedlich für seine Überzeugungen und Werte eingestanden ist, zu feiern, ist wahrhaft böse“. Der Journalist und 11Freunde-Gründer Philipp Köster reagierte auf X mit dem Vorwurf des „knallharten und menschenverachtenden Rassismus“. In den sozialen Medien forderten einige sein Aus bei Borussia Dortmund und in der Nationalelf.

Nmechas Verein Borussia Dortmund kündigte an, den Vorfall intern aufzuarbeiten: Nmecha hatte vor seinem Wechsel zum BVB bereits eine Gesinnungsprüfung durchlaufen müssen, nachdem er Inhalte geteilt hatte, die sich kritisch mit der Pride-Bewegung auseinandersetzten. Bis heute hallt das Echo nach – obwohl Nmecha endlich mal wieder ein positives Bild für die DFB-Elf und Deutschland abgab.

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146 Kommentare

  • Danke für diese Geste!

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    • Ich hatte, da ich mich seit dem Abgang von Klose usw. gar nicht mehr für den DFB interessierte, gedacht, dass dieser Nmecha wieder ein typischer Özil wäre, der mit uns nichts anfangen kann, aber wegen der Erfolgsaussichten lieber für Deutschland als für Nigeria spielt.

      Durch diesen Beitrag hier bin ich echt positiv überrascht und freue mich, dass wir tatsächlich mal wieder jemanden im Kader haben, der seine positiven Werte trotz ÖRR-Gegenwind voller Stolz und Überzeugung nach außen trägt.

      Seinen friedlichen „Verbrüderungs-Glauben“ zelebrieren, ohne gleichzeitig andere Religionen herabzuwürdigen und den politischen Mord an Charly Kirk verteufeln:
      Dass der ÖRR ihn dafür kritisiert und angreift, sagt mehr über den ÖRR als über Nmecha aus.

      Was der BVB da „intern aufarbeiten“ will, bleibt mir auch ein Rätsel. Alleine schon, dass er dort eine „Gesinnungsprüfung“ ablegen musste, zeigt was das für ein Verein ist. Schade, dass Knast-Uli diesen Verein damals gerettet hat…

      • Nmecha ist ein richtig geiler Spieler und auch ein Mensch mit Prinzipien, die er nicht versteckt. Darum wird er von diesem linksextremen Meinungskorridor als Feind bezeichnet, weil er nicht in ihre völlig verengte Weltauffassung passt.

        Der BVB als großer Sport- und Medienmitspieler hat da natürlich Männchen gemacht; ich bin mir aber sicher, dass das intern wesentlich lockerer gesehen wurde. Alle haben Angst vor dem linken (Medien-) Mob, jedoch habe ich den Eindruck, dass diese Angst sich so langsam auflöst, denn das Geschrei dieses Mobs wird immer lauter uns skurriler…

      • Es ist mir völlig egal, aus was für edlen Motiven der ‚für Deutschland‘ spielt. Wegen genau dieser Leute gibt es kein ‚für Deutschland spielen‘ mehr, und deshalb schaue ich mir die WM auch nicht mehr an.

      • Der BVB hat sich wie jeder andere Club auf die Agenda der Verbände und Veranstalter verpflichtet. Jeder Spieler verpflichtet sich bei Vertragsabschluss ebenfalls zur Einhaltung bestimmter Vorgaben. Davon hängt die Erteilung von Lizenzen im Spielbetrieb für die Clubs und die Spieler und Teammitglieder ab. Es gibt ggfalls Sanktionen gg Spieler wie in Frankreich, weil diese sich weigern Trikots zu tragen, die die Agenda bewerben. Clubs, Verbände, Veranstalter wollen so Konflikte aus dem Sport raushalten weil sie beim Geldverdienen stören. Gleichzeitig wissen die Vereine auch, dass man die Spieler nur wie Erwachsene behandeln kann, weshalb Code of Conducts, auf die grosse Unternehmen ausserhalb des Sports ihre Mitarbeiter verpflichten, noch nicht üblich sind. Deshalb spielt zB ein Nmecha weiter beim BVB und ein Irvine wird am Millerntor weiter geduldet. Die Spieler können sich damit einrichten, sofern sie bereit sind sich nicht ständig aus dem Fenster zu lehnen. Was der DLF so findet, ist dann auch Banane.

        -23
        • Wenn die Verbände Konflikte aus dem Sport raushalten wollen, wie erklärst du dann das Debakel bei der WM2022, als der DFB die gesamte Welt belehren und zwischen die Beine getreten hat?

          Mit Regenbogen dem Gastgeberland den Krieg erklären, obwohl man genau wusste, wie das Land dazu steht, vor Anstoß den Mund demonstrativ zuhalten, um auf im Gastgeberland nicht vorhandene Meinungsfreiheit hinzuweisen, obwohl es diese im Heimatland noch deutlich weniger gibt usw. usw.

          Und auf Vereinsebene sieht das auch nicht anders aus, dass etliche Vereine nur noch politische linke Parolen absondern und nicht-links-Denkende denunzieren und ihnen sagen, sie hätten im Stadion nichts verloren usw.

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    • Respekt vor Nmecha dieser Spieler ist ein Vorbild für viele andere ! Ohne den Herrgott geht’s nicht !!! Egal wie und wo !

      • Er ist ein Gutmensch. Einer, der allen in obszöner Weise zeigen will, dass er der Gute ist und alle anderen die Sünder. Soll jetzt das ganze Stadion beten? Wir leben nicht in einem christlichen Gottesstaat wie die Moslems in einem islamischen. Bei uns wird in der Kirche gebetet oder im stillen Kämmerlein. Da ist er wohl im falschen Film gelandet.

    • Alleine schon mit ihrem Accountnamen gehe ich nicht einig – den politischen Islam stoppen – ja. Aber den Aslam allgemein stoppen – nein! Genauso wenig wie man andere Religionen pauschal verurteilen und stoppen sollte.

      -54
      • Was ist denn Aslam?

      • Islam ist immer politisch und hat weltweit nichts mit einer Religion zu tun.
        Die streben die Unterwerfung an. Weltweit.
        Wer das noch immer nicht erkennt, wird im Kalifat erwachen!

        • Volle Zustimmung!

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      • Es gibt nur den Islam und der IST politisch. Er will jedes Detail des Lebens reglementieren und leugnet die Tatsache, dass Religion Privatsache zu sein hat.

        Diese ganzen unsinnigen Wortschöpfungen wie „politischer Islam“ und „Islamismus“ sind Euphemismen, um die Gefährlichkeit dieses Islam zu tarnen – also „Taqqiya“.

      • Ich würde den Islam nicht als Religion bezeichnen wollen! Es ist eher eine Ideologie, die sich schwer tut Menschen mit anderen Auffassungen zu akzeptieren! Das haben sie mit Linken gemeinsam! Deshalb sind Linke so islamophob, sie können diese Ideologie nachvollziehen!

    • AN DIESER GESTE IST NICHTS SCHÖN! NUR WIDERLICH!

      Religiöse Eiferer und ihre extrem naivdummen Gefolgschaften haben Jahrhunderte der gesellschaftlichen Stagnation und Grausamkeit hervorgebracht.

      Es ist ekelhaft, den Aberglauben an einen Fanatsy-Roman so Öffentlichkeit zu exponieren.

      Wir brauchen endlich weniger Religion – nicht mehr!

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      • Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden, solange es friedlich ist und keinem anderen was aufgezwungen werden soll!

      • Erklär das den Musels!

  • Hat der Deutschlandfunk jemals etwas kritisches zum Islam vermerkt?

    128
    • Das trauen die sich nicht.

    • Die sind jetzt so verwirrt über die Vorkommnisse, weil das ihr Weltbild total durcheinander bringt. Ein farbiger Spieler mit Migrationshintergrund mit einem deutschen Vornamen und christlich. Uui, da wird denen ja ganz schwindlig im Kopf, weil das ja so gar nicht in ihre Denkmuster passt. Prima weiter so, macht diese Journalisten so schwindlig, dass sie gar nicht mehr wissen was vorne und hinten ist. Dabei werden sie sich restlos lächerlich machen.

  • Was gibt es Respektvolleres als mit dem Gegner nach dem Spiel zu beten? Sehr schöne Geste.

    • Das hat nichts, rein gar nichts, mit Sport oder Sportlichkeit zu tun.
      Was würden hier diejenigen, die das nun toll finden, übel herum schimpfen, wenn die Männer sich zum islamischen Gebet versammelt hätten? Wo bitte bleibt da der gleiche Maßstab? Kann man so in seiner Ideologie verhaftet sein, so dumm, nein: dämlich, dass man es gut findet, wenn Christen den Sport missbrauchen, aber schlecht, wenn Muselmanen es tun?

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      • Stimme Ihnen komplett zu. Die sollten auf Aslam umsteigen, dann sind alle glücklich.

      • Sie haben Recht: Die Aktion könnte eine Lawine lostreten.

      • Es stört mich auch nicht wenn Moslems nach dem Spiel friedlich zusammen beten. Gesten die eindeutig extremistische Konnontationen haben, stören mich hingegen sowohl bei Christen als auch bei Muslimen.

      • Das tun die Islamisten doch dauernd. Sie knieen nach jedem Tor und strecken die Finger in die Höhe!
        Siehe Rüdiger!
        Wann willst du aufwachen?

      • @Heinoh: Ich sehe Ihr Problem. Finde persönlich die Aktion spontan schön, aber sie ist natürlich, da muss man weiter denken, ein Präzedenzfall und könnte dazu führen, dass im Anschluss an Spiele Kreise von Spielern jeweils ihre Religion auf dem Rasen ausüben.

        -27
      • Musels tun das seit Jahren!

      • Es geht nich um das Gebet als solches, sondern um das gemeinsame Gebet mit Spielern der gegnerischen Mannschaft.
        Bei Moslems kaum denkbar. Denn für die sind alle Andersglâubigen nur „Ungläubige“.
        Sie haben das Thema total verfehlt. Setzen. Sechs.

        • Aber was wäre es für ein schönes Zeichen, wenn Spieler, die unterschiedlichen Religionen zugehörig sind, nach dem sportlichen Schlagabtausch gemeinsam beten? Der Sport als Brückbauer zwischen den Religionen, friedlich auf dem Rasen.
          Dann würden die Spieler zur Abwechslung mal auf andere Weise ihrer Vorbildsfunktion nach kommen.
          Davon abgesehen, finde ich den Einwand von Heinoh richtig. Wären es allesamt Muslime gewesen, wäre (und ist ja auch, allein bei der Vorstellung, dass es Muslime gewesen sein können) ein riesiges Echo in der Kommentarspalte die Folge. Wären es Hindus gewesen, würde die Gleichgültigkeit ihresgleichen suchen.
          Wir sehen den Islam in unserem Land nur noch politisch, was er hierzulande auch ist. Dabei vergessen wir, dass es für die einfachen muslimischen Menschen (Ja, in diesem Fall auch für die Spieler), gerade in ihren eigenen Ländern einfach auch eine theologische Seite gibt, in der sie Halt und Hoffnung suchen, genauso wie einfache Christen.

          0
  • Gut, dass sie ein Trikot tragen, sonst würde ich nicht erkennen, wer in welcher Mannschaft spielt.

    • Das geht nicht nur Ihnen so.
      Ich warte ja nur darauf, dass sich der ach so woke und buntsolidarische Spaltpilz Neuer braune oder schwarze Schuhcreme ins Gesicht schmiert. Ist aber wahrscheinlich verboten … 😉
      … und zum 100. Mal „Ihr Kommentar wartet auf Freigabe.“

    • Ich gehe mittlerweile so weit: Von der Hautfarbe anderer Menschen besessen zu sein, ist weder ein Problem linker noch rechter Ideologien. Es ist das Problem einfältiger Menschen, die es in jedem politischen Spektrum gibt.

      Jedes Mal, wenn ich über solch schwachsinnigen Kommentaren den Namen „Jan Sobieski“ lese, halte ich kurz inne und denke an diese großartige historische Figur, die es geschafft hat, Europa vor der Islamisierung zu bewahren, nämlich durch Tapferkeit, Opferbereitschaft, Identität und Stolz.

      All das fehlt denjenigen, die sich heute gegen den Islam zu wehren versuchen und sich dabei ausschließlich über ihren Hass auf ihn definieren. Genau deshalb werden sie untergehen. Weil sie noch schwächer sind als diese harmlose Religion.

      -61
      • Auweia.

      • Atlas findet den Islam also toll.
        Warum erstaunt mich das nicht?

        • Sie müssen richtig lesen: Arlas schreibt: „…halte ich kurz inne und denke an diese großartige historische Figur, die es geschafft hat, Europa vor der Islamisierung zu bewahren.“ Das hört sich nicht nach einem Islam-Freund an, nicht wahr? Allerdings irrt er, wenn er den Islam für „harmlos“ hält.

          -9
        • „Allerdings irrt er, wenn er den Islam für „harmlos“ hält.“

          Kriegen wir dafür auch eine Erklärung?

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      • Schade, daß Sie mit Ihrem letzten Absatz Ihre sonst nachdenkenswerten Argumente entwerten. Der Islam ist keine harmlose Religion. Die vielen Gewalttaten, die auf europäischen Straßen in seinem Namen ausgeübt werden, sprechen eine deutliche Sprache. Glücklicherweise sind auch die meisten Moslems friedliche Menschen. Aber es gibt eben auch die anderen, die extremen, und sie können sich ganz konkret auf den Islam berufen.

        • @Atlas
          Kennen Sie das nicht, daß man durch eine einzelne Aktion viele gute Taten vergessen machen kann? Mir fällt Helmut Kohl ein. Nach seiner Abwahl hatte er eine kurze Zeit als elder statesman. Er bekam Auszeichnungen, wurde Ehrenvorsitzender der CDU, gar zum „Ehrenbürger Europas“ ernannt. Dann kam die Spendenaffäre… Der „Vater der deutschen Einheit“ wurde zu Unperson. Niemand wollte sich mehr mit ihm sehen lassen. Es kam zur persönlichen Fehde zwischen ihm und Wolfgang Schäuble, den er gleich mit in den Abgrund riß.

          Beim Koran ist nicht das Problem, daß man das Buch mißverstehen könnte. Das kann man auch. Das Problem ist seine Widersprüchlichkeit. Der Kriegsherr Mohammed sprach seine Weisheiten nach der Nützlichkeit für den Kampf seiner Gemeinschaft aus. So gab es Zeiten, in denen er die Juden oder Christen als Verbündete brauchte. Da schrieb er in seinen Suren nett über sie. Und wenn sie dann auf der gegnerischen Seite waren, rief er zu ihrer Vernichtung auf.

          3
        • Wenn Sie wegen meiner abschließenden Worte meine vorherigen Argumente nicht mehr als das erkennen können, was sie sind, dann ist das Ihr Problem. Eine einzelne Bemerkung als Anlass zu nehmen, den gesamten Inhalt zu verwerfen, halte ich für ziemlich unreif.

          Natürlich gibt es Menschen, die Religionen missbrauchen, um Gewalt zu rechtfertigen. Wer andere Menschen tötet oder Gräueltaten begeht und sich dabei auf eine Religion beruft, bleibt dennoch selbst für seine Taten verantwortlich. Solche Straftäter sind das Problem, nicht die friedlichen Gläubigen, die mit diesen Taten nichts zu tun haben.

          Dass sich jemand auf etwas beruft, macht dieses Etwas nicht automatisch für seine Verbrechen verantwortlich.

          Wenn jemand ein Buch liest, dessen Inhalt missversteht oder bewusst verdreht und anschließend Straftaten begeht, ist nicht das Buch schuld, sondern die Person, die daraus ihre eigenen Schlussfolgerungen zieht und danach handelt.

          -21
      • „… als diese HARMLOSE Religion.“ ist mit Sicherheit bösartige Heuchelei und Tatsachenleugnung!⁹

      • Das Gehirn verknüpft inzwischen die Hautfarbe mit Bildern wie in Belfast. Woher das wohl in kommt? Sie dürfen 3 x raten, werden aber nicht darauf kommen.

      • Atlas, du verwechselt etwas.
        Du bist nur ein harmloser Sonderling im Forum, der aus Prinzip immer gegen den Strom schwimmen will.

        Der Islam ist mitnichten harmlos. Wenn sie nicht völlig ideologisiert wären, könnten sie das auf jeder Demo mit Islambezug direkt beobachten.

      • Sie finden den Islam „harmlos“?

        Eine Religion, gegründet von einem Massenmörder, Ehebrecher, Kinderschänder, dessen erklärtes Ziel die Unterwerfung der Welt war (und, dank jihad, bei nicht wenigen Dreckbacken immer noch ist)? Eine Religion, die sich jahrhundertelang mittels Feuer und Krummsäbel ausbreitete? Eine Religion, die heute für geschätzt 90% aller religiös motivierten Terroranschläge verantwortlich ist?

        Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.

  • Immer diese Doppelmoral. Nmecha wird vom Deutschlandfunk für sein christliches Gebet gerügt. Zu Rüdigers Tauhid-Finger äußerte sich der Deutschlandfunk hingegen lediglich neutral. Von Kolumnen oder anderen Beiträgen, die sich kritisch damit auseinandersetzen, finde ich beim Deutschlandfunk nichts. Tja, wenn 2 dasselbe tun, ist es noch lange nicht dasselbe.

  • Böse christliche Völkerverständigung, böse.

    • Ja, da schäumt der linksrotzgrün versyphte Christenhasserfunk!

  • Wunderbar! Es freut mich sehr, dass es noch junge Menschen gibt, die für ihren Glauben einstehen. Hut ab!

  • So sympathisch und wichtig, gerade in dieser Zeit.

  • Wunderbares Zeichen. Ganz im Sinne von Schillers Ode an die Freude, übrigens auch EU-Hymne:
    „Alle Menschen werden Brüder wo dein sanfter Flügel weilt.
    Freude, Freude treibt die Feder
    in der großen Weltenuhr“.
    Welch‘ ein Gegensatz zum Foto von Belfast.

  • Ich finde es nicht gut, wenn jemand im Mittelkreis betet. Glaube ist etwas Persönliches und gehört für mich nicht auf den Rasen. Wer glaubt, soll das leben – aber nicht inszenieren.

  • Ein allmächtiges Wesen erschafft einen über 93 Milliarden Lichtjahre großen Kosmos, Milliarden Galaxien und unzählige Sterne und seine Priorität soll sein, dass ein Fußballprofi noch einen Pokal gewinnt. Klingt absolut plausibel.

  • Felix hat es verstanden wie es funktioniert: wir sind alle eins, eingewoben in etwas viel größeres. Solche Gesten der Liebe geben mir Hoffnung und machen mich stark. One God, one Love!

  • Wären die Sieben auf einem Teppich gen Mekka auf die Knie gegangen, hätte der DLF wie reagiert?

    • Ja wie wohl. Natürlich nur positiv, geradezu berauscht.

  • Ich freue mich, wenn jemand mutig seinen christlichen Glauben bekennt, auch wenn ich die charismatische Richtung mit ihren Ritualen befremdlich finde. Diese Christen laden andere ein mitzumachen. Sie missionieren nicht und zwingen anderen nicht ihre Sicht der Dinge auf. Und wenn du nicht mitmachen willst, lassen sie dich in Frieden. Mir sind sie jedenfalls lieber als Klimakleber, die andere Menschen mit ihren Stör- und Behinderungsaktionen zu ihrem Klimaglauben zwangsbekehren wollen.

  • Ich bin nur mittel begeistert. Denn wenn die Christen im Mittelkreis beten können, werden wir bald islamische (islamistische?) Gebetsniederwerfungen auf dem ganzen Spielfeld sehen, mit erhobenen Zeigefingern und allem drum und dran, wegen der „Toleranz“. Das ist dann das Ende des Fußballs als Spektakel, das die ganze Welt vereinigt.

    • Der Fußball sollte eigentlich die Welt vereinen. Aber unsere Politiker sind da anderer Meinung und zerstören jede/r auf die eigene Art ein solches Turnier.

    • Am Ende wird aber irgendwer die Ausbreitung des Islam stoppen müssen. Was meinen Sie, wer das tun wird?
      a) Unsere Demokraten
      b) die AfD
      c) Christen, die daran glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist

      Tipp: Es liegen gewisse historische Erfahrungswerte aus Spanien und dem Balkan vor.

      • Die Hoffnung, es würden die Christen sein, die den Islam stoppen, kann man beerdigen. Die hofieren ihn.
        Der Islam kann nur gestoppt werden, wenn die Menschenrechtler und Demokraten sich dazu entschließen. Da dürfen gern Christen dabei sein. Aber die Christen allein, die sich lieber auf die andere Wange schlagen lassen als zu kämpfen, werden es nicht sein.

      • Die USA und Israel versuchen das, aber werden bei jeder Gelegenheit schlecht gemacht!
        Je weniger Islam, je besser für die Welt!

  • Ich habe zwar mit praktizierter Religion nicht so viele Berührungspunkte, finde diese friedliche Geste, die auch Spieler der gegnerischen Mannschaft einschließt, deutlich sympathischer als diese immer irgendwie latent aggressiven Rituale einer anderen Weltreligion. Und mit den beiden scheint es dann auch mal wieder Spieler im Kader zu geben, die Rückgrat haben. Sehr gut.

  • Hat der Deutschlandfunk eigentlich auch vor diesem Rüdiger gewarnt?

  • Ein wahrer Christ, der den Kirchenfürsten zeigt, wie sehr die auf dem falschen Weg sind, muss natürlich nieder gemacht werden.
    Ein super Typ, gerade beim Fußball etwas sehr seltenes.

  • Es wird immer Absurder!!!

    Regierungssprecher Sebastian Hille spricht davon, dass der Bundestag bis Freitag ein Mandat zu einem internationalen Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus erteilen kann/soll.

    Die USA haben just, unter anderem durch Rubio und Vance, klar signalisiert, dass sie in dieser Angelegenheit kein Interesse mehr an Unterstützung durch die Europäer haben.

    Was soll dann also so ein Mandat???

    • Man will jetzt ins gemachte Nest.
      Nach „Nicht unser Krieg“.
      Finde den Fehler

  • Tja, wenn er Allah gepriesen hätte, würde er von unseren Medien verherrlicht werden.

  • Das wirkliche Christentum funktioniert nur unter Druck. Das was die etablierten Kirchen liefern, hat nichts mit wahrem Christentum zu tun. Wahres Christentum ist außerhalb von Mainstream.

  • Wenn der ÖRR vor Christen im Fußball warnt, dann scheinen die Fußballer einiges richtig zu machen.

  • Wäre es wirklich vorstellbar , dass es in Deutschland zur Christenverfolgung kommen könnte ?

  • Er hätte besser wie Rüdiger den Tawid-Finger zeigen sollen!

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