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Deutschlandtrend

Rekordvorsprung für die AfD in ARD-Umfrage – 87 Prozent unzufrieden mit Bundesregierung

Im ARD-Deutschlandtrend wächst der Vorsprung der AfD vor der rekordschwachen Union. Eine Mehrheit von 55 Prozent spricht sich gegen die Brandmauer aus. Nur noch 12 Prozent sind mit der Bundesregierung zufrieden. Neuwahlen würden für die Koalitionspartner desaströs enden.

Von

AfD-Chefin Alice Weidel kommt mit einem Lächeln in den Bundestag. (IMAGO/Andreas Gora)

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Im heute veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap kommt die AfD unverändert auf 27 Prozent der Zweitstimmen. Die Union verliert einen Punkt gegenüber der Erhebung aus dem Mai und erreicht nur noch 23 Prozent. Nur rund um die Bundestagswahl 2021 standen CDU und CSU schlechter da. Der Vorsprung der AfD vor der Union wächst damit auf vier Prozentpunkte.

Weiterhin sind 55 Prozent der Befragten gegen die Brandmauer, während 41 Prozent jede Zusammenarbeit mit der AfD ausschließen wollen. Den (weniger weit gehenden) Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur AfD finden jeweils 47 Prozent richtig beziehungsweise falsch. Unter den CDU-Anhängern sind 62 Prozent für die Linie des Bundesparteitags, 35 Prozent dagegen. In Ostdeutschland besteht bei allen Wählern eine deutliche Mehrheit von 58 Prozent gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss zur AfD.

Der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU zur Linken findet unter allen Befragten klar keine Mehrheit. 56 Prozent finden ihn nicht richtig, 33 Prozent stimmen ihm zu. Unter Unions-Anhängern ist das Verhältnis umgekehrt: 51 Prozent wollen keine regierungsähnliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei, nur 37 Prozent wären dafür offen. Ein Ungleichgewicht zwischen Ost und West besteht hier nicht.

Auf dem dritten Platz hinter AfD und Union folgen laut Umfrage die Grünen mit 14 Prozent. Ihr Vorsprung vor der SPD schrumpft allerdings. Die Sozialdemokraten liegen leicht verbessert bei 13 Prozent. Dahinter folgt die Linkspartei, der jeder zehnte Wähler seine Stimme geben würde, wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre. Die FDP verharrt unter der Fünfprozenthürde bei vier Prozent. Noch schlechter steht Sahra Wagenknechts BSW da. Die Partei kommt auf drei Prozent Zuspruch. Alle anderen Parteien zusammen erreichen sechs Prozent, darunter auch die Freien Wähler.

Immer mehr Wähler entscheiden sich für eine Partei vor allem deshalb, weil sie sich „von den anderen Parteien enttäuscht“ zeigen. Laut ARD-Deutschlandtrend geben inzwischen 46 Prozent diese Begründung an. Nur noch genau jeder Zweite ist in erster Linie „überzeugt von der Partei“, die er wählt. Im März 2018 wählten noch 61 Prozent aus Überzeugung und nur 33 Prozent aus Enttäuschung.

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Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung sinkt derweil weiter: Nur noch 12 Prozent sind mit dem Kabinett von Friedrich Merz (sehr) zufrieden, 41 Prozent sind weniger zufrieden und 46 Prozent gar nicht zufrieden. Mit dem Bundeskanzler selbst sind demnach 16 Prozent zufrieden.

Nur einer der zwölf abgefragten Spitzenpolitiker kann auf den Rückhalt einer Mehrheit der Befragten zählen: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Er ist nach wie vor bei 54 Prozent der Befragten bekannt und beliebt. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst folgt in der Rangliste auf Platz zwei mit 31 Prozent Zustimmung, etwa gleichauf mit Bundesaußenminister Johann Wadephul mit 30 Prozent – seine Blamage vor der UN (Apollo News berichtete) ist allerdings im Umfragezeitraum vom 1. bis zum 2. Juni noch nicht eingeschlossen.

mb

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23 Kommentare

  • Weiter so!!!

    • Es wird weitergehen! Parteien die GEGEN Deutschland agieren , werden es in Zukunft sehr schwer haben.

      • Das werden sie verhindern, wenn Nötig mit einer Dreier oder Vierer Koalition…

    • Eine Mehrheit hat keine Probleme damit, wenn die CDU mit der Ex-SED zusammenarbeitet. Weiter so? Eher erschreckend. Diese Umfrage bestätigt meine Vermutung, daß im Osten viele direkt von der PDS zur AfD gewechselt sind.

      • Da steht doch extra, dass es zwischen Ost und West keine Unterschiede in dieser Frage gibt.
        Lesen Sie die Passage nochmal, das wird schon noch…

      • Es gibt keine Ex-SED.
        Um die Gelder der SED zu retten hat sich die SED nur umbenannt nie neugegeründet.
        „Die Linke“ ist also die SED und damit für alle Mauermorde verantwortlich!
        Die SED-Kader sind so linksverbort, keiner dieser Kader würde eine freiheitliche Partei unterstützen.

        Und zur historischen Einordnung:
        Die SED hat sich 2007 mit einer Übernahme der aus der SPD ausgetretenen Linken (WSAG) in „Die Linke“ umbenannt.
        Es gab keine Parteineugründung!
        Die AfD wurde 2013 gegründet.

  • Bin mal gespannt, welche AfD-Verbotsphatasien diese Umfrage nun wieder weckt. So langsam muß die Panik ja grenzenlos sein.

  • Wer sind diese 12 Prozent, die der Regierung noch wohlgesonnen sind?

    • Das werden Leute mit einem Reservepaß sein, die abhauen können, wenn es ernst wird.

    • Bei über 10 % Beamten-Posten im bunten Kalifat.
      Und die Omas gegen das Recht (alte SED-Weiber und satte Omas aus dem westdeutschen Geldadel) machen das Maß voll.

  • Die CDU allein ist längst unter 20%.

  • Was genau ist es denn nun, das Boris Pistorius so beliebt macht?

    „Islamfeindlich ist jeder, der den Islam als feindliche und aggressive Religion ansieht.“ – Boris Pistorius (SPD) am 20.06.2013

    „Sicherheit ist kein Supergrundrecht“ – Boris Pistorius (SPD) am 27.07.2016

    „… denn Sicherheit bedeutet auch Freiheit.“ – Boris Pistorius (SPD) am 25.03.2019

    „Die Kölner Silvesternacht war ein Einzelereignis.“ – Boris Pistorius (SPD) am 02.09.2019

    „Es gibt keine rote Linie bei der deutschen Unterstützung für die Ukraine.“ – Boris Pistorius (SPD) am 24.02.2023

    „Wir müssen kriegstüchtig werden!“ – Boris Pistorius (SPD) in „Berlin direkt“ am 30.10.2023

    „Deutschland muss kriegstüchtig werden.“ – Boris Pistorius (SPD) am 10.11.2023

    „Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein.“ – Boris Pistorius (SPD) im Bundestag am 05.06.2024

    „Wir sind auf dem Weg zur Kriegstüchtigkeit… ein gutes Stück vorangekommen.“ – Boris Pistorius (SPD) am 04.09.2025

    • Tja, Alfred Tetzlaff hatte schon Recht über die Sozen

    • „kriegstüchtig“ war auch eines der Lieblingswörter von Joseph Göbbels.

  • 56% finden den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union zur Linken falsch, aber nur 47% denselben zur AfD.
    Die AfD käme mit 27% auf die meisten Stimmen, die Linke nur auf 10% – und das, obwohl in den ÖR-Medien die Linke deutlich besser behandelt wird als die ewig gebashte AfD.

    Auch die AfD-Brandmauer findet eine deutliche Mehrheit falsch.

    Die Befragten sind also mehrheitlich generell dagegen, die Zusammenarbeit mit anderen Parteien von vorn herein auszuschließen.

    Damit outen sich die Befragten als wesentlich demokratischer denkend als die meisten derer, welche von ihnen gewählt werden wollen.

    Das lässt ein bisschen hoffen, dass Hopfen und Malz doch noch nicht ganz verloren sind, was die Gesellschaft anbetrifft.

    Das Problem sind letztlich doch die Parteien, die sich hinter Brandmauern und Unvereinbarkeitsbeschlüssen verschanzen und weniger die Menschen im Land.

  • Der Putsch der Altparteien gegen den Souverän nimmt daher immer schneller Fahrt auf. Die wissen das sie mit ihrer antideutschen, sozialistischen Politik ansonsten abgewählt werden!

  • Fegt die CDU endlich weg…

  • Volksaufstand am 17. Juni.
    Wenn nicht jetzt, wann dann?

  • Wenn AFD am Drücker müssen die aber liefern. Da machen wir uns darüber doch Sorgen. Bis jetzt ist alles nur Bla Bla… köntte Fahrradkette.

    -31
    • Erstmal muss das Kartell zerplatzen bevor hier wieder von echter Demokratie überhaupt geredet werden kann. Dann ist schon viel gewonnen. Der Linksdrall oder besser diese Schlagseite muss raus, damit das Schiff wieder auf Kurs gebracht werden kann. Eins nach dem anderen. Das wird sich dann schon finden. Die „Umsetzbarkeit“ ist IMMER mit Fragezeichen behaftet.
      Aktuell ist aber der Wille des Kartell schon die falsche „Zielsetzung“

  • Glückwunsch Frau Weidel und weiterhin einen kühlen Kopf bewahren.

  • Die Linken werden die Macht nie mehr abgeben; Wahlen oder nicht.

  • ich vermute, Nur Durch Massive Manipulation hält sich Die CDUCSU noch über 20 %, Die CDU Alleine ist schon nur noch gleich stark wie Die Melonen Partei!

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