Liberaler Richtungsstreit
„Eure Stimme wird gehört“: So begründet Strack-Zimmermann ihre Spontankandidatur auf dem FDP-Parteitag
In einer dichten Rede hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann ihre Kandidatur um den FDP-Bundesvorsitz begründet. Dabei giftete sie auch gegen das Lager um Wolfgang Kubicki – und bekannte sich zur Energiewende.
Nachdem eigentlich nur Wolfgang Kubicki als Kandidat für den Bundesvorsitz der FDP übrig geblieben war, hat Marie-Agnes Strack-Zimmermann am Samstag auf dem Parteitag spontan ihre Kandidatur erklärt (Apollo News berichtete). Vorgeschlagen wurde sie dafür von Joachim Stamp, dem früheren Familienminister Nordrhein-Westfalens; 32 weitere Delegierte unterstützten die Kandidatur mit ihrer Unterschrift.
Strack-Zimmermann erklärte in ihrer Bewerbungsrede, es gehe ihr um den „Wettbewerb“ in der Partei. Durch Wolfgang Kubicki habe sich die nötige „Aufbruchstimmung“ zur Rettung der FDP nicht eingestellt. Einigkeit sei „das Ergebnis von Diskussionen“ – ein fauler Burgfrieden sei ihr nicht dienlich. Damit wird die Rivalität der beiden FDP-Granden nun in einer Wahl auf dem Parteitag münden, die die Kräfteverhältnisse in der FDP offenlegen könnte.
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„Wer hat die schärfste Pointe?“, sei nicht die Frage dieses Parteitags, erklärte die Politikerin. Es gehe vielmehr darum, wer „den klarsten, vertrauenswürdigsten Kompass für den Wiederaufstieg nach dem freien Fall“ habe. Die FDP dürfe nicht klingen wie „eine schlecht gelaunte Erinnerung an bessere Zeiten“, sagte sie in Richtung Kubicki.
Strack-Zimmermann positionierte sich außerdem als grüne Alternative zu dem 74-Jährigen. Erneuerbare Energien behandle die Partei mit ihr als Vorsitzender „nicht als Problem“. Die FDP müsse „die Gestaltungspartei“ sein, nicht „die Kommentierungspartei“. Die Menschen bräuchten keine „Dauerempörung“. Die Brandmauer-Debatte sei unsäglich.
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In ihrer Rede ging Strack-Zimmermann ausführlich darauf ein, über welche ihrer Parteifreunde sie sich in letzter Zeit geärgert habe. Zuerst nannte sie den früheren bayerischen Landesvorsitzenden Martin Hagen, den designierten Generalsekretär Kubickis. Dieser habe einen Artikel aus der Welt am Sonntag geteilt, in dem die Unbekanntheit von Henning Höne thematisiert wurde, der doch Landes- und Fraktionsvorsitzender sowie Spitzenkandidat in NRW sei – und mehr Respekt verdiene, insinuierte die Europaabgeordnete.
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„Fordert, die persönliche Freiheit solle in der ,Volksgemeinschaft‘ aufgehen“: Kubicki schließt Kooperation mit der AfD aus
Wolfgang Kubicki will die FDP wieder bedeutend machen. Er zeigt sich offen für Mehrheiten mit der AfD, ist aber aus inhaltlichen Gründen gegen eine Zusammenarbeit. Denn die AfD würde auf ein Kollektiv der „Volksgemeinschaft“ setzen.Doch auch Höne selbst bekam sein Fett weg. Sie habe sich über dessen „Rückzug, die Art und vor allem den Zeitpunkt seines Rückzugs tierisch geärgert“, erklärte Strack-Zimmermann – und sie ärgere sich immer noch. Lustig machen, wie Hagen, solle man sich über Höne dennoch nicht.
Viele liberale Größen hätten die FDP in der Erwartung eines Vorsitzes von Kubicki bereits verlassen. Für sie möchte Strack-Zimmermann „ein Zeichen setzen: Ihr alle seid weiterhin willkommen!“. Die Partei befinde sich in einer außergewöhnlichen Situation. In den Jungen Liberalen sieht sie die „Zukunft dieser Partei“ und den „Stachel in unserer Behäbigkeit“. Stille könne sich die FDP in der aktuellen Situation „nicht leisten“.
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Für Lacher sorgte die FDP-Politikerin mit einem Versprecher, als sie ihre Partei als SPD zu bezeichnen schien. Sie bemühte sich ferner um eine Abgrenzung zu Angela Merkel, die „alles und jeden in diesem Land 16 Jahre lang ausgebremst“ habe. „Ambition“ hingegen hätten Liberale wie Guido Westerwelle gezeigt.
Mit dem Vorschlag von Helmer Krane aus Schleswig-Holstein als Generalsekretär versucht Strack-Zimmermann nun, die Nord-FDP zu spalten. Wie gut ihre Chancen tatsächlich stehen, zur Vorsitzenden der FDP gewählt zu werden, ist schwer abzuschätzen. Das Lager von Wolfgang Kubicki gab sich am Samstag überrascht von der Gegenkandidatur.
Ursprünglich hatte Strack-Zimmermann ausgeschlossen, die FDP allein anzuführen. Sie erklärte sich allenfalls bereit, im Rahmen einer Doppelspitze zu kandidieren. Als sich das Bewerberfeld dann auf Kubicki und Henning Höne zuspitzte, unterstützte sie ihren Landesvorsitzenden aus NRW. Höne zog seine Kandidatur jedoch im Vorfeld des Parteitags zurück und will nun, ungeachtet inhaltlicher Differenzen, Stellvertreter Kubickis werden.
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FDP ? Wer oder was ist das ?
„Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten“. Blockparteien in der SED-Diktatur
Audiomitschnitt der Veranstaltung vom 27.06.2016. Mit einer Begrüßung von PD Dr. Jörg Ganzenmüller.
https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/mediathek/es-muss-demokratisch-aussehen-aber-wir-muessen-alles-der-hand-behalten-blockparteien-der-sed-diktatur
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Nie war dieser Satz wahrer als zu unserer Zeit!
Der Satz stammt von Walter Ulbricht, soweit ich weiß. Hier noch ein passendes Zitat: „Die beste Opposition ist die, die man selber steuert.“ W.I.Lenin
Diese Frau ist ein richtiger Sympathieträger! Sollte es sie schaffen hat es die fdp wieder geschafft. 🙂
Bitte um zukünftige Satire-Kennzeichnung Ihrer Kommentare danke!
Also dieser Kommentar muss nun wirklich nicht gekennzeichnet werden
Im Grunde egal . Keinen von beiden braucht das Land ! Und keinen wir es vermissen oder die gesamte Partei an sich .
Klasse solche Leute braucht jede links Partei…
Jeder der am Parteitag Strack-Zimmermann nicht wählt, wird danach bei den Meldestellen wegen „Hass und Hetze“ gemeldet.
Genau, Stracki, Kreischinek und Dröge, das wäre das ideale Trio Infernale.
Und die Baaaaaaaas ….
Wenn die den Vorsitz bekommt, ist die FDP endgültig erledigt
MASZ hat mich zuletzt davon abgehalten, FDP zu wählen. Falls sie eine nennenswerte Zustimmung erhalten sollte, ist die Partei, die ich ca. 3 Jahrzehnte gewählt habe, für mich endgültig gestorben. In der Ampel haben mich schon Buschmann und andere mit ihrem illiberalen Geist gehindert, die FDP zu wählen. Schade! D bräuchte eine wirklich liberale/libertäre Partei!
Die gibt’s mit Kubicki aber auch nicht, leider. Der steht doch auch schon wieder auf der Bremse.
Alle Achtung, dass Apollo sich das antut, um uns informieren zu können.
Habe nicht nur den Ton abgeschaltet, sondern auch den Raum verlassen.
Lieber Herr Kubicki ich würde an Ihrer Stelle austreten aus dieser Links-Grünen ASZ FDP. Mit dieser Frau wird die FDP in der Bedeutungslosigkeit enden.
Mit Kubicki aber auch. Beide sind gleichermaßen schuld am Absturz und der völlig verdienten Schadenfreude, die jeder empfindet, der FDP hört. Arrogante, selbstgerechte und lernresistente Omas und Opas gegen konservativ und leistungsorientiert.
Kennt ihr die Stelle beim Film „Das Leben des Brian“ wo einer aus der Gruppe ruft, verbrennt die Hexe?
Freut mich, dass Frau Strack Zimmermann dem Wahlgewinner sofort zu seinem Sieg gratuliert hat.
Ich drücke ihr die Daumen – bin allerdings auch kein FDP-Wählender 😉
Sehr schön!
Braucht man nicht auf den Dolchstoß zu warten.
Auch nett: Man wird endlich sehen wie stark die FDP nun Konservative oder Merkel-unterwandert ist. Und dann weiß jeder wo er steht und wie es weiter geht 🙂
Hoffe Sie steigt danach aus, wenn alles gut lauft (oder die FDP ist weg, auch gut). So oder so, sehr schön!
Slava Ukraini, slava Ukraini, slava Ukraini,…..!
Pest oder Cholera, das ist hier die Frage.
Mit FlackZimmermann vorwärts in den Abgrund
„Gerade in der Politik wimmelt es von Wichtigtuern, die sich in ihrer Rolle verlieren. Dabei ist alles nur geliehene Macht.“
Zitat Marie-Agnes Strack-Zimmermann, August 2022
Sagt die Talkshow-Hopperin par excellence.
Es ist Kubicki geworden. Dem nimmt man sowas wie ein liberales Profil noch ab. Diese Dame – nun, so klagfreudig wie die ist behalte ich was mir dazu einfällt für mich.
Die Wahl zwischen Kubicki und Strack-Zimmermann ist wie die zwischen Pest und Cholera.
Medien sind schon außerordentlich beeindruckend. Die Weltwoche berichtet in einem
Artikel von Oliver Stock um 15,28 Uhr, die FDP habe Wolfgang Kubicki zum Vorsitzenden gewählt. Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedankens.
Hat zum Glück geklappt.
Draculas Mutter möge bitte in Rente gehen.
39 % für MASZ???!!! – Damit bleibt die FDP für mich bis auf weiteres unwählbar. Der links-grün, militaristische, zensurbewegte, an die menschenerdachte Klimareligion glaubende und auf „Regulierung“ aller Lebensbezüge und Abschaffung der Meinungsfreiheit drängende Flügel wird weiterhin eine Bedrohung sein. Schade – ich hoffte auf eine ernstzunehmende Alternative zur Alternative und > 80 % für Kubicki, der zwar nicht frei von Verantwortung für die Ampelkatastrophe ist, aber heute zumindest die Dinge beim Namen benennt.
Bitte, bitte wählt sie! 😀 😀
Keiner braucht diese Partei, die hat sich zu Recht abgeschafft, sie ist nur noch gruselig.
Weil sie angeblich so großartig ist, hat sie auch die Nachfrage, wieviel Strafanzeigen nach 188 StGB sie gestellt hat, NICHT beantwortet.
So alt und soviel Gehässigkeit…Aber sei es so, dann kommt die FDP niemals mehr über 5%.
Habe gerade nachgeschaut, so alt wie die aussieht, ist die gar nicht.
Ich befürchte wenn die AfD noch stärker wird daß die nächste Bundestagswahl nicht stattfindet,weil die Regierung uns bis dahin so sehr in den Ukraine-Krieg verwickelt haben wird,daß wir Kriegspartei geworden sind.Zitat: “Weil im „Verteidigungsfall“ nach Artikel 115h Grundgesetz die Wahlperiode unbegrenzt,bis 6 Monate nach Ende des Verteidigungsfalles,verlängert wird.Man wird erklären,im Krieg mit Russland zu sein, u.für viele Jahre Merz u. Steinmeier,rot in der Regierung halten.Wenn man sieht,in welchem Ausmaß die Linksflucht die Wähler in Scharen von der SPD forttreibt,die aber von den Grünen erfolgreich gehindert wird, ihren Migrationskurs zu korrigieren, u. den Unwillen der CDU sieht, sich gegen die Grünen zu stellen,dann könnte es sein,daß das die einzige verbliebene Überlebensstrategie für die SPD ist,die die Grünen dann gewiß mittragen würden. Baerbock hat ja Rußland bei früherer Gelegenheit schon mal nebenbei den Krieg erklärt, u. Strack-Zimmermann wäre mit im Boot,garantiert.
Hallelujah – der wievielte Artikel über die tote Partei ist das heute? – Heute ist wohl Tag der Toten …
Totensamstag?
Ich dachte, die Dame wäre irgendwo an der Front?