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Niederlande

Ausschreitungen vor Asylbewerberheim: Hunderte Einwohner demonstrieren gegen Unterkunft

Im niederländischen Loosdrecht demonstrieren Bürger seit Tagen gegen eine geplante Unterkunft für Asylbewerber. Am Dienstagabend ist die Demonstration eskaliert. Die Polizei löste die Kundgebung nach einer Notstandsverordnung des Bürgermeisters auf.

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Bis zu 400 Demonstranten sollen sich vor dem Migrantenheim versammelt haben (IMAGO/Content Curation)

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In der niederländischen Kleinstadt Loosdrecht demonstrieren Anwohner seit Tagen gegen die geplante Unterbringung von Asylbewerbern im örtlichen Rathaus. Am Dienstag eskalierte die Lage. Durch Pyrotechnik gerieten Büsche vor dem Gebäude in Brand, mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen. Die Polizei löste die Demonstration nach einer vom Bürgermeister verhängten Notstandsverordnung auf.

Bereits vor der Ankunft der ersten Migranten hatten sich Demonstranten vor dem Gebäude versammelt, um gegen die Einrichtung der Unterkunft zu protestieren. Kurz zuvor war eine erste Gruppe von 15 Personen in Loosdrecht eingetroffen. Während die Proteste zunächst friedlich verliefen, verschärfte sich die Lage gegen 20:30 Uhr zunehmend.

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Einzelne Teilnehmer zündeten Pyrotechnik und warfen sie in Richtung des Gebäudes. Dabei fing das Gebüsch vor dem Rathaus Feuer. Kurz darauf traf die Feuerwehr ein, wurde jedoch nach Angaben der Behörden zeitweise von Demonstranten behindert. Der Bürgermeister der Gemeinde sah sich daraufhin veranlasst, eine Notverordnung zu erlassen.

Der Brand konnte von der Feuerwehr nach kurzer Zeit gelöscht werden. Anschließend löste die Polizei die Demonstration auf. Drei Tatverdächtige wurden im Zusammenhang mit dem Feuer vorläufig festgenommen.

Hintergrund des Konflikts ist die Entscheidung der niederländischen Asylaufnahmebehörde COA, rund 70 Asylbewerber in dem teilweise leer stehenden Rathaus von Loosdrecht unterzubringen. Die Maßnahme ist Teil der politischen Linie, Asylbewerber gerechter auf die Gemeinden des Landes zu verteilen. Aus Sicht der Demonstranten werden die Folgen der Migrationspolitik auf kleine Gemeinden abgewälzt.

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Laut vieler Anwohner wurde die Entscheidung über ihre Köpfe hinweg getroffen. Besonders umstritten ist, dass ausgerechnet das Rathaus für die Unterbringung genutzt wird. Zwar soll die Unterkunft nach Angaben der Behörden nur vorübergehend bestehen und spätestens zum 1. November wieder geschlossen werden, doch die Einwohner hatten bereits zuvor mehrfach signalisiert, dass sie sich keine Unterkunft für Migranten in ihrem Ort wünschen.

Der niederländische Premierminister Rob Jetten verurteilte die Ausschreitungen scharf. Gewalt sei niemals zu rechtfertigen, erklärte er in einer auf X veröffentlichten Stellungnahme. Auch der örtliche Bürgermeister zeigte sich empört über den Vorfall. „Hier wurde eine Grenze überschritten“, erklärte er.

rs

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44 Kommentare

  • Richtig so. Leistet Wiederstand!!!!!

    • Widerstand

      • Wie gut, dass du das gleich bemerkt hast, Oberschlauer!

  • „Auch der örtliche Bürgermeister zeigte sich empört über den Vorfall. „Hier wurde eine Grenze überschritten“, erklärte er.“ Ach so, es sind die Bürger, welche die Grenze überschritten. Nicht der Staat. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ausser, dass die tapferen Niederländer sich wehren. Respekt. ‼️

    • Schwein gehabt, das die kein ARD & ZDF haben, sonst wären das jetzt mindestens schon rechtsradikale Nazi Niederländer!

  • Aber auch in den NL gilt: Es wird geliefert, was gewählt wurde!

    Bei den landesweiten Parlamentswahlen in den Niederlanden, deren Ergebnisse Ende 2025/Anfang 2026 relevant waren, zeigte sich ein enger Vorsprung der linksliberalen D66 unter Rob Jetten gegenüber der Partei von Geert Wilders.

  • Die Grenze die überschritten wurde war die Landesgrenze.

  • Warum sollten sie nicht gegen eine Asylunterkunft protestieren? Nur weil Merkel, Starmer, Macron und von der Leyen nicht genug Migration haben können?

    • „Unterbringung von Asylbewerbern im örtlichen Rathaus. “ Finde ich eine sehr gute Entscheidung, sollte von der bunten „Regierung übernommen werden ,aber für eine Unterbringung im BuntenTag dort ist Platz ..😂🤣😂

    • Asylbewerber sollten viel häufiger in kleinen Gemeinden untergebracht werden, in sogenannten bevorzugten Wohngegenden, Einfamilienhausidyllen und nicht nur in Großstädten.
      Auch sollte es eine verpflichtende Quote für Ausländer in Privatschulen geben, bzw. Schulen in den guten Wohnlagen müssen soviel Auländerkinder aufnehmen wie in weniger gut gestellten Vierteln.

      Schließlich wählen all die Gutmenschen in ihren schicken Wohnlagen auch diese Politik, dann sollen sie auch davon „profitieren“

  • Der örtliche Bürgermeister
    „Hier wurde eine Grenze überschritten“, erklärte er.
    Logich, sonst wären sie ja auch nicht da😎

  • Nachdem was in den letzten 11 Jahren abgegangen ist, erst jetzt??? Da hatten die Verantwortlichen echt Glück…

  • „Zwar soll die Unterkunft nach Angaben der Behörden nur vorübergehend bestehen und spätestens zum 1. November wieder geschlossen werden…“

    Und dann? Grundsanierung für zigtausende Euro, weil komplett verwahrlost.

    • Du bist komplett verwahrlost?

      • Nein, aber ich!

  • Durch Pyrotechnik gerieten Büsche vor dem Gebäude in Brand, mehrere Tatverdächtige wurden festgenommen.
    Ah ja,genau mein Humor.
    Ich warte immer noch auf die Urteile von den Pyrotechnischen Sylvesternächten.😉

  • Warmsanierung?

    • Leider nein. Das wäre aber absolut angebracht gewesen

  • Richtig so. Spät, aber immerhin.

  • Die Grenzen werden leider von den Regimen seit mindestens elf Jahren ueberschritten. Es reicht! Buerger wehrt Euch!

  • Zeit wird es…..auch hier…

  • Die Demo sollte eher vor des Bürgermeisters (oder Politikers) Haus stattfinden.
    Die „Asylbewerber“ sind nicht die Verantwortlichen.

  • Pyrotechnik ist schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung.

  • Gewalt ist nie eine Lösung , aber Ursache und Wirkung
    sollte bei der Beurteilung immer beachtet werden !

    Verbrecher sind die , die diese Zustände gefördert und nicht verhindert haben !

  • Unterbringung im Rathaus ist ja auch echt dreist.

    • Je nach Mehrheitsverhältnissen sind die im Rathaus doch nahe dran an den Schuldigen.

    • War doch praktisch gedacht. Die Stammkunden können von den Sozialarbeitern direkt zuhause besucht und geweckt werden. Immer Übersetzer im Haus, die Security kann direkt beides schützen und Ramadan-Feiern im Rathaus werden auch besser besucht.
      Vielleicht haben sie dort auch eine koschere Kantine und können die Menschen gleich noch mit kostenlosen Speisen in Restaurantqualität versorgen.

      • Vielleicht auch gleich die Moschee ins Rathaus? Die Location scheint nur Vorzüge zu haben.

    • „Unterbringung im Rathaus „dort ist doch Platz , die Ratsmitglieder haben doch eh nichts mehr zu bestimmen

  • Ja und? Die drei Tatverdächtigen sind Agenten Provokateur von der örtlichen Antifa und arbeiten für den Verfassungsschutz. Das haben die alles so geplant wie auch immer wieder in Deutschland zu sehen ist… Also nicht’s neues eigentlich… Jede Wette die drei wurden schon wieder entlassen und Feiern mit ihren deutschen Genossen in Hamburg in der Roten Flora und heute Abend noch schnell rüber in die Herbertstrasse…

  • Die Zündler mit der Pyrotechnik sind stattliche provokateuere gewesen, damitt der bürgermeister die interessen seiner im anvertrauten Bürger abräumen kann.

    Kommt mir sehr bekannt vor, diese Technik.

  • Typisch, wie bei uns, AfD Sympathisanten zündeln! Da müssen wir Demokraten zusammen stehen!

    -37
    • AfDler sind Demokraten. Gewalttätig sind Linke und Islamisten.

    • wer zündelt? weeeer zündelt?

    • Wenn keine Satire, da fehlt ein ANTI- vor den -Demokraten…

    • Zustimmung. Scheint, dass Loosdrecht in der ex DDR liegt?

      -16
      • Abmahnung! Wegen Hass und Hetze. Du Witzfigur!

    • Entschuldigung das ich so einen Müll geschrieben habe, ich habe weder den Bericht noch das was ich geschrieben habe richtig verstanden. Ich bin ein Linksgrünerwoker, was schon allein beweist, dass ich intellektuell nicht die hellste Kerze bin!

      • Ich bin Rechtsextrem, aber ansonsten genau wie Du!

        • Ich schließe mich an.

          2
    • Die Schenkelklopfer jedenfalls sind heute auf Ihrer Seite.😆

      • Ich glaube heute sind wir hier nur Ossis??

  • Auch in den Niederlanden steigt der Migrationsdruck weiter. Es bleibt spannend.

  • Da müssen die westdeutschen Omas unbedingt eine Mahnwache einrichten. Mit Kerzen, selbstgemalten Pappschildern und ganz viel Selbstgerechtigkeit. Die können die „Schutzsuchenden“ aus Hollands Asylheimen dann ja eigentlich auch gleich gaaaanz mutig über die unbewachte Grenze nach Schlandistan fahren und sich für mindestens 1 Woche wie im Widerstand gegen Hitler fühlen.

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