300.000 Euro Förderung
KI-Tools und Correctiv-Faktenchecks in Schulen – so will das Familienministerium Kinder über „Desinformation“ belehren
Mit 300.000 Euro finanziert das Familienministerium über „Demokratie Leben“ ein KI-Tool, das Schüler über „Desinformation“ aufklären soll. Das Projektteam erstellt auch Material für Lehrkräfte – sie sollen Correctiv-Faktenchecks im Unterricht etablieren.
Schüler sollen mithilfe Künstlicher Intelligenz lernen, Desinformation zu erkennen. Dazu fördert das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ das Projekt „DisCoBoard“ mit über 300.000 Euro. Hinter dem Projekt steht das „FZI Forschungszentrum Informatik“, das für die Konzeption und Entwicklung der KI-Anwendung verantwortlich ist.
Zur Zielsetzung heißt es auf der Webseite von „Demokratie leben“: „Das Projekt entwickelt ein KI-gestütztes Browser-Plugin zur Erkennung von Desinformation. Das Tool soll im schulischen Kontext im Bereich der Medienbildung zum Einsatz kommen.“
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Durch das Dashboard sollen Lehrer „das Thema Desinformation innovativ und spielerisch“ bearbeiten können. Die KI soll Desinformationen auf Plattformen kennzeichnen und verständlich erklären, warum eine Nachricht als Desinformation gekennzeichnet wurde. „Auf diese Weise können junge Menschen lernen, Inhalte auf Plattformen kritisch zu hinterfragen und Desinformation nach und nach selbstständig zu erkennen“, heißt es weiter.
Desinformation wird dabei definiert als „bewusste und gezielte Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen mit dem Ziel, Wahrnehmungen zu manipulieren, Einstellungen zu beeinflussen oder gesellschaftliches Vertrauen zu untergraben“, wie es in einer Broschüre für Lehrer heißt, die im Rahmen des Projekts erstellt wurde.
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Wo die Grenze zwischen Kritik an Institutionen und Politikern oder einem vermeintlichen Untergraben des Vertrauens verlaufen soll, wird nicht erklärt. „Fake News“ werden speziell als falsche Nachrichten definiert, die im Gewand seriöser Meldungen daherkommen. Es wird also eine Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen Nachrichten vorgenommen. Als Merkmale für Desinformation gelten reißerische Überschriften, die etwas andeuten, was im eigentlichen Nachrichtentext gar nicht thematisiert wird.
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Schüler und Lehrer sollen dabei in den Entwicklungsprozess einbezogen werden, vor allem in diesem Jahr, wie das FZI in einem Beitrag auf seiner Webseite schrieb. An zwei Partnerschulen sollen Veranstaltungen stattfinden, und Schüler sollen in die Entwicklung der KI-Anwendung einbezogen werden. Ende April erhielt das Projekt „DisCoBoard“ den Anerkennungspreis des Wolfgang-Heilmann-Preises, der von der Integrata-Stiftung ausgeschrieben wird, und wurde damit Zweitplatzierter.
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Freund von Apollo News werden
Wenn man den Bock zum Gärtner macht. Genau mein Humor 😉
Wird sehr bitter für Alle, wenn die Ideologieblasen der Reihe nach platzen und dies passiert unbemerkt schon.
Über Desinformation belehren? Mit Correctiv Faktenchecks? In Schulen? Merken Die noch was? Ich möchte es langsam nicht mehr glauben. Wir hatten früher Staatsbürgerkunde als Schulfach im Osten. Erinnerungen werden wach. Meine Tochter ist Gottseidank Erwachsen. Ich möchte mir nicht vorstellen, ein Kind im Schulpflichtigen Alter zu haben, das in der Schule Correctiv Faktenchecks ertragen müsste. Hände weg von Unseren Kindern, Ihr Demokratiefeinde.
Ich bin nicht mit allen AfD-Positionen einverstanden, aber dennoch der Meinung, daß die AfD in Alleinverantwortung unser Land regieren muss.
Alice, Hilf Uns!
Wenn Lügen-Correctiv Faktenchecks in Schulen vornehmen soll, dann kann der Spiegel gleich auch noch Relotius in die Schulen schicken. um den Kindern Desinformation zu erklären.
So verliert die Schule einfach nur ihre Autorität. Wo Propaganda den Unterricht ersetzt, wird irgendwann auch nicht mehr geglaubt, was im regulären Unterricht vermittelt wird.
Der einzige Erfolg dieser Maßnahme wird eine weitere Verblödung der jungen Generation sein.
verbloedung ist der plan.
nur ein dummes volk stellt keine fragen.
das ergebnis der letzten jahrzehnte sah man schon zu coronazeiten.
der deindustrialisierte arbeitsmarkt braucht keine geschulten, klugen koepfe mehr.
die anderen arbeiten erledigt eh KI.
der staat braucht aber soldaten, die sich willig einsetzen lassen, wo immer er es plant.
menschen ohne zukunft sind dafuer recht gut geeignet.
🤣🤣🤣 Correktiv i n die Nähe der Bedeutung von „Fakten“ zu bringen ist schon ein Witz für sich.
Die Hetzer und Desinformierer sollen ihre Griffel von den Kindern lassen, verdammt noch mal!
CDU-Wähler finden das völlig in Ordnung: Man muss die „Nahtsies“ bereits in den Schulen bekämpfen und die ARD-Tagesschau sagt ja wohl die Wahrheit.
Die Faktenverdreher von Correctiv an Schulen da geht sicher noch mehr wann wird wieder eine neue FDJ gegründet?
Correctiv? Ist das nicht dieser Verein, in dem die wildesten Märchen konstruiert- und später als die Wahrheit verkauft werden?
Das muss sofort gestoppt werden!
Hieße dieser Hetzverein nicht besser „Narrativ“?
Correctiv ist eine gerichtlich überprüfte Lügenschleuder.
Aber ein essentielles Werkzeug des Regimes.
Als Beispiel für reisserische Überschriften mit anderslautender Aussage empfehle ich eine „Analyse des Entwurfs des AfD-Wahlprogramms“ aus dem Jahre 2016 von Correctiv. Die Überschrift lautete „Sicherheitsverwahrung von Alkoholabhängigen, Drogenabhängigen und psychisch Kranken“. Im Text der AfD stand „Sicherheitsverwahrung von drogenabhängigen, alkoholabhängigen und psychisch kranken Tätern“. Soviel zu Wahrheitsliebe von Correctiv.
Ich kenne noch gut den Staatsbürgerunterricht der Kommunisten. Da wurde auch immer kräftig gegen „Dessinformationen“ vorgegangen. Kam man aus einem gesellschaftskritischen Elternhaus, war man immun dagegen. Was ich damit sagen will. Eltern sind heutzutage genau so in der Pflicht, Ihre Kinder vor staatlicher Hetze zu schützen, wie damals.
Die Blagen sind doch heutzutage gar nicht mehr in der Lage irgendwas zu hinterfragen.
(..)Desinformation wird dabei definiert als „bewusste und gezielte Verbreitung von falschen oder irreführenden Informationen mit dem Ziel, Wahrnehmungen zu manipulieren, Einstellungen zu beeinflussen oder gesellschaftliches Vertrauen zu untergraben(..)
Und dafür bemüht man die dezidiert links-verstrahlte Lügen-Maschine „correktiv“.
Genau mein Humor.
Als Informatiker kann ich kaum zum Ausdruck bringen, wie mich „Kollegen“ anwidern, die bei der Entwicklung solcher Software ganz stolz mitmachen und sich fachlich dabei einen von der Palme wedeln. Alle Verachtung.
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Merkelland. CDU-Land. Scheißland. Deutschland.