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In Instagram-Beitrag

Nach gemeinsamem Rückzug mit Grünen und Linken: SPD legt nach und nennt X „rechtsextreme Plattform“

Nach ihrem Rückzug von X hat die SPD-Bundestagsfraktion nachgelegt und das soziale Netzwerk als "rechtsextreme Plattform" bezeichnet. Auf Instagram heißt es, X würde gezielt "rechtspopulistische Inhalte, Hass und Desinformation" fördern.

Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: Matthias Miersch (IMAGO/Andreas Gora)

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Nach dem kollektiven Rückzug von SPD, Grünen und Linken von X hat die SPD-Bundestagsfraktion nachgelegt und das fünftgrößte soziale Medium der Welt als „rechtsextreme Plattform“ bezeichnet. In einem Instagram-Beitrag heißt es, dass demokratische Kräfte X nicht durch ihre Präsenz stärken sollten, weil es sich dabei um eine Plattform handele, die „gezielt rechtsextreme Inhalte“ stärke. Belege für diese Behauptung werden nicht angeführt.

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Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung von X.

In einem parallel veröffentlichten Begleittext schreibt die Bundestagsfraktion der SPD begründend, dass X, das seit 2022 Elon Musk gehört, „in den letzten Jahren im Chaos versunken“ sei und „zunehmend von rechten Trollen dominiert“ werde. Man wolle „nicht länger einen Ort wie X stärken, der rechtspopulistische Inhalte, Hass und Desinformation fördert“, so die SPD-Fraktion weiter. Deswegen habe man sich gemeinsam mit Grünen und Linken „über Parteigrenzen hinweg entschlossen, unseren Account nicht mehr zu bespielen“. Gleichzeitig bleibe man auf anderen Plattformen wie Bluesky „präsent“ und „dort im Austausch“.

Untermalt wird der Beitrag der SPD zudem mit einem Bild von Elon Musk, das den X- und Tesla-Chef auf einer Veranstaltung der Republikaner nach dem Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen bei einer überschwänglichen Gruß- und Jubelgeste zeigt, die von linken Kreisen damals umstandslos zum Hitlergruß umgedeutet wurde (Apollo News berichtete).

Parallel zum Rückzug der SPD kündigten auch mehrere Grünen- und Linken-Politiker in einer konzertierten Aktion an, ihre Accounts stilllegen zu wollen – darunter Jan van Aken, Katharina Dröge, Britta Haßelmann, Franziska Brantner und Felix Banaszak (Apollo News berichtete).

Wie Table Briefings berichtet, geht der gemeinsame Entschluss der drei linken Parteien auf die Initiative der Grünen-Geschäftsführerin Pegah Edalatian zurück und sei von langer Hand geplant und vorbereitet gewesen. In den zurückliegenden Monaten habe es mehrfach Gespräche zwischen Vertretern der drei Parteien gegeben. Ziel sei es gewesen, ein kollektives Zeichen zu setzen.

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Gegenüber Table erklärte Edalatian, X habe seit der Übernahme durch Elon Musk nachweislich an Bedeutung für politische Auseinandersetzungen verloren und sei „zu einem Einfallstor für Desinformation und eine aggressive Debattenkultur“ geworden. Man wolle weiterhin im digitalen Raum diskutieren und dabei andere Perspektiven sehen und berücksichtigen. Auf X sei das jedoch kaum noch möglich.

Für die SPD ist die heutige Aktion bereits der zweite Rückzug von X binnen kurzer Zeit. Schon vor zwei Jahren hatte die SPD angekündigt, sich in Teilen von X zurückziehen zu wollen. Auch Teile der Grünen haben X schon vor längerer Zeit den Rücken gekehrt. Der Landesverband der Grünen in Mecklenburg-Vorpommern erklärte etwa im Januar 2024, man werde X aufgrund der „gravierenden Zunahme von Falschmeldungen, Hassrede und extremistischen Äußerungen“ verlassen. Vereinzelte Grünen-Politiker wollen dem Vernehmen nach ungeachtet des Rückzugs ihrer Partei weiterhin auf X aktiv bleiben – darunter Omid Nouripour, Ricarda Lang und Cem Özdemir.

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94 Kommentare

  • Wissen wir doch allmählich: Meinungsfreiheit ist für die SPD „rechtsextrem“.

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    • Alle, die diesen linken Kampfbegriff immer wieder benutzen, konnten ihn noch NIE nachvollziehbar definieren.
      Authentisch und damit glaubwürdig können es allerdings die mit dem Prädikat ständig ausgezeichneten selbst:
      Extrem aufrechter Charakter und klarer Verstand, extrem für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, im extremen Gegensatz zu links.

    • Für die Kommunisten ist jede abweichende Meinung gefährlich und wird somit unterdrückt.

      Abgesehen davon ist es doch wirklich nicht relevant was eine unwichtige Witzfigur einer unwichtigen Partei von sich gibt.
      Speziell weil diese Nichtskönner und Versager keinerlei valide Beweise für ihre Aussage darlegen können.

      Deutschland ist am Ende, auch dank der SPD, ganz ohne mithilfe der achso schlimmen AfD

      • Sollte rechts/konservativ wieder einmal die Oberhand gewinnen,muss ernsthaft überlegt und festgesetzt werden, was genau als Demokratiefeindlich und Gesellschaftszersetzend eingestuft wird künftig, und somit von jedweder Beteiligung an Regierungen in diesem Land ausgeschlossen werden muss!

  • Der Qualität von X hat dieser Ausstieg bestimmt nicht geschadet.

    • Ganz im Gegenteil, es ist ein Segen, endlich nicht mehr von den Linksradikalen belästigt zu werden. Mein aufrichtiger Dank geht an die linksradikale Einheitspartei, wobei die Union, als viertes Mitglied des linksradikalen Einheits-Kartells, noch säumig ist mit dem Ausstieg bei X. Musk braucht euch nicht, niemand von euch. Bei BlueSky seid ihr unter euch, da könnt ihr euch gegenseitig belügen! Tschüss und ab!

  • Dass SPD, Grüne und Linke die Plattform als rechtsextrem einschätzen, interessiert mich genauso wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt.

    • Zumal Linke diesen Begriff noch nie nachvollziehbar definieren konnten.

  • Wer sich dem Diskurs entzieht, der hat offensichtlich nichts mehr zu sagen.

    • Auch noch großartig ankündigen das man die Plattform verlässt. D.h. man hat keine Argumente um zu antworten.
      Oder ganz einfach: Feigheit vor dem Feind.

      • Die ganzen Pfeifen haben schon gejammert und gedroht, als Elon Musk den Laden „Twitter“ übernahm.

        Da wollten die Linksextremen auch schon alles boykottieren und verlassen.

        Und dann? Blieb das ganze linke Gesindel wegen der Reichweite dann doch wieder.

    • Außer Märchen und Lügen hatten sie auf X wenig zu bieten. Seit Musk für mehr Meinungsfreiheit gesorgt hat, kommen sie mit der Realität nicht mehr so ganz klar, da die Rahmen ihrer Einheitsmeinungsblasen immer mehr bröckeln.

      In Kampftruppen würde man das wohl „Feigheit vor dem Feind“ nennen.
      Sie sind einfach Feiglinge, sobald klare und eindeutige Argumente kommen. Darum blockieren sie dann immer sehr schnell, weil sie sprach- und substanzlos sind.

      Diese Feigheit sollte überall auch so benannt werden.
      Ihr Narrativ in dieser Geschichte wird nämlich schon wieder von den nächsten Lügen begleitet.

  • X ist eher linkslastiger als rechtslastiger. Eigentlich erheblich linkslastiger.

    • Ja, solange die ganzen SED-Propagandisten da noch herumlungern und ständig ihren Parolenmüll abladen.

      Wir haben doch hier auch solche linken und linksextremen Agenten.

      Jeder kennt sie, jeder verabscheut sie.

  • „Vereinzelte Grünen-Politiker wollen dem Vernehmen nach ungeachtet des Rückzugs ihrer Partei weiterhin auf X aktiv bleiben – darunter Omid Nouripour, Ricarda Lang und Cem Özdemir.“

    • Die braucht aber nun niemand!

    • Bedauerlich

  • Danke Elon Musk. Gut, dass es ihn gibt!

  • ich war aus Zeitmangel und wenig Interesse nie auf Twitter bzw später x involviert.
    aber bei SOWAS bekomme ich Lust, das doch noch nachzuholen…

    • Mein Nachrichtenportal Nr. 1. Dort erfährt man mehr als sonstwo, ausgenommen meist alternative Medien.
      Und liebe Leute, mit dieser Kombination bin ich in der Lage, selbst einzuordnen, was fake ist und was nicht.

  • Das einzige was in diesem Land extrem ist sind die Altparteien die unsere Land in den Abgrund führen.

  • Ich hoffe, X wird die SPD wegen dieser als Beleidigung gemeinten Bezeichnung deftig verklagen, sodass die SPD darlegen muss, was an X rechtsextrem sein soll und vor allem, wie X Rechtsextremismus angeblich „gezielt“ fördert.
    Nebenfrage: Wurde eigentlich jemals irgendwo Besorgnis darüber ausgedrückt, dass ein Medium zu linksextrem sei? Davon gibts ja einige. Warum eigentlich nicht?

  • Die Parteivorstände sollten noch einmal ins Grundgesetz, ins Parteiengesetz und in die Landesverfassungen und jeweiligen Geschäftsordnungen von Gemeinden, Kreis- und Landes-Parlamenten und Bundestag schauen!

    Im Parteiengesetz steht „mit ihrer freien, dauernden Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes“ — nicht aber EINWIRKUNG über MASTODON, BUESKY oder WSocial, Instagram und Facebook oder Fediverse!

    SYSTEMWARNUNG:
    Fraglich ist auch, ob Parteien die digital vernetzt agieren, überhaupt die Voraussetzungen des §7 PartG erfüllen – oder ob sie von Zentralen orchestrierte Kaderorganisationen für „Top-Down-Politik“ und ein auf den Kopf gestelltes Politikmodell sind, bei der STAAT dem BÜRGER auf dem KOPF herumsteht!
    Und ob INKLUSION & GLEICHBEHANDLUNG hintan stehen?

  • Desinformation bei X! Dafür haben wir doch hiesige Politiker.

  • Wetten dass jetzt das Verbot Gerede losgeht?

    • Ganz sicher sogar. Den Deutschen soll verwehrt werden sich über unabhängige Medien zu informieren – nur noch die Propagandakanäle des ÖRR und der linken Systempresse will man uns lassen.

  • Edalatian – das Problem „Migration“ ist fast ein halbes Jahrhundert alt!
    Eltern sind vor Khomenei ausgewandert …

  • Unzensiert = rechtsextrem. Die mathematische „Logik“ der SPD.

  • Wo sind diese Menschen nur falsch abgebogen? Für mich einfach unerklärlich. Das hatten wir schon mal..

  • X ist Antifa! Was ist dann das andere?

  • Ich denke, dass da wieder einmal ein Linkes- Grünes-SPD- Absprachen-Netzwerk dahinter steckt.

    „W-social“ soll bald als europäische Plattform dienen. Als besseres „X“–Mit dabei soll Phillip Rösler sein, ehemaliger FDP Minister.

    Zitat Mrak consulting: „Finanziert wird das Projekt von schwedischen Tech-Investoren, darunter Ingmar Rentzhog („We Don’t Have Time“). „W“ Social wird eine Tochter dieser in Schweden ansässigen Klimaplattform.

    Zu „We Don`t Have Time“ hatte unser derzeitige Minister Wolfram Weimer 2019 einen spannenden Artikel verfasst:

    WirtschaftsKurier–„Die erstaunlichen Geschäfte der Greta Thunberg-Lobby“-
    16.9. 2019

    Zitat:.. steht insbesondere die Aktiengesellschaft „We don’t have time“ im Zwielicht. Das Unternehmen wurde von einem der erfolgreichsten PR-Manager und Börsenspezialisten Schwedens, Ingmar Rentzhog, 2017 gegründet. Sein selbstbewusstes Ziel: Das „weltweit größte soziale Netzwerk für Klimaaktion“ zu schaffen und damit möglichst viel Geld zu verdienen.

    • TIPP
      t-online

      „Europäer planen eigenes Netzwerk“-22.1.2026

      Zitat:Erst am Montag haben aber 54 Abgeordnete des Europäischen Parlaments aus verschiedenen politischen Lagern europäische Alternativen zu den dominanten Social-Media-Plattformen gefordert. Sie appellierten an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die EU, „in private europäische Initiativen zu investieren, die einheimische Innovationen im Bereich der sozialen Medien unterstützen [und] die Entwicklung von nutzerorientierten, in europäischem Besitz befindlichen Plattformalternativen zu ermöglichen“.

      …Mit-Initiatorin des Appells ist die deutsche Grünen-Europaabgeordnete Alexandra Geese, die auch den Digital Services Act (DSA) mitverhandelt hatte. Kontakt mit den Verantwortlichen von W Social habe es noch nicht gegeben, sagte sie t-online.

      ..W-Social-Chefin Zeiter sieht zumindest dort schon mal Multiplikatoren: „Wenn das politische Brüssel auf W postet statt auf X, haben wir schon viel gewonnen“, sagt sie.

    • WCKD ist gut,WCKD kümmert sich um dich.

  • Wie war das mit dem Sack Reis in China? Es interessiert niemanden.
    Wir werden jetzt in regelmäßigen Abständen hören, dass sich die Parteien zurück ziehen.. angeblich haben sie sich schon mal zurückgezogen.. nicht logisch, sich noch mal zurück zu ziehen. Hauptsache, man setzt ein Zeichen

  • Klar, die Wahrheit ist natürlich rechtextrem. Dann will ich doch auch rechtextrem sein und nicht so verlogen in den Fängen der Linken hängen.

  • SPD, Linke und Grüne…..mehr braucht man nicht zu wissen…

  • Der ÖRR fördert gezielt linkspopulistische Inhalte, Hass und Desinformation. Das stört die SPD doch auch nicht.

  • Bei X dürften die Korken knallen, denn eine Kündigung der Nutzerkonten ist sicher schwierig. Dagegen kann X sicher jederzeit die Neueinrichtung von accounts dieser linksextremistischen „Parteien“ verhindern.

  • Und tschüss, mir werden sie nicht fehlen.

  • Zum Glück muss keiner von denen einen Rechtsextremen Tesla fahren.

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