Hohe Abgaben
Kritik am Standort Deutschland: Flughafenverband schlägt Alarm nach Ryanair-Kürzungen
Nach den drastischen Kürzungen von Ryanair am BER spricht die deutsche Flughafenbranche von einem strukturellen Wettbewerbsnachteil Deutschlands. Hohe Steuern und staatliche Gebühren machten den Standort im europäischen Vergleich zunehmend unattraktiv.
Die angekündigten massiven Kürzungen von Ryanair am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) sorgen in der hiesigen Luftverkehrsbranche für erhebliche Unruhe. Der Flughafenverband Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) sieht darin ein deutliches Warnsignal für den gesamten Standort Deutschland.
ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel sagte, Deutschland schaue zwar auf die Ryanair-Entscheidung zum BER, tatsächlich sei dies aber „keine Entscheidung gegen Berlin, sondern gegen den Luftverkehrsstandort Deutschland insgesamt“.
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Die irische Fluggesellschaft hat unlängst angekündigt, ihr Angebot am BER im Winterflugplan drastisch zu reduzieren. Die Zahl der Flüge von und nach Berlin soll um 50 Prozent sinken. Zudem will Ryanair ihre Basis am BER zum 24. Oktober schließen und die sieben dort stationierten Flugzeuge abziehen (Apollo News berichtete).
Nach Angaben des Unternehmens sollen die Maschinen in kostengünstigere Länder verlagert werden, darunter Schweden, die Slowakei, Albanien und Italien. Berlin werde zwar weiterhin angeflogen, jedoch mit außerhalb Deutschlands stationierten Flugzeugen.
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Ryanair-Manager Eddie Wilson begründete die Entscheidung mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Luftverkehrs. Der Flughafenverband macht dabei nicht einzelne Flughäfen verantwortlich, sondern die allgemeinen Rahmenbedingungen in Deutschland – insbesondere die überbordenden Standortkosten.
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Nach Berechnungen der ADV zeigt sich der Nachteil besonders im direkten Vergleich mit anderen Standorten. Ein Flug von Berlin nach Palma de Mallorca koste Fluggesellschaften rund 7.600 Euro an Steuern und Gebühren, ab Warschau dagegen nur etwa 4.400 Euro. Für einen Flug nach New York City würden von einem deutschen Flughafenstandort rund 25.300 Euro fällig, an einem vergleichbaren europäischen Standort hingegen nur etwa 13.900 Euro.
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Der Verband verweist zudem auf die schwache Entwicklung des deutschen Marktes. Beim Passagieraufkommen habe Deutschland in den vergangenen zehn Jahren nur ein geringes Wachstum verzeichnet, während Nachbarländer teils deutlich stärkere Zuwächse erzielt hätten. Neben Ryanair reduzieren auch andere Billigfluggesellschaften wie EasyJet und Wizz Air ihr Angebot in Deutschland.
Die Bundesregierung hat sich derweil zwar vorgenommen, die Kosten des Fliegens zu senken und die Luftverkehrsteuer zur Jahresmitte wieder auf das Niveau vor der Erhöhung vom Mai 2024 zurückzuführen. Ob dies allein ausreicht, um Airlines wie Ryanair zum Verbleib oder zum Ausbau ihres Angebots in Deutschland zu bewegen, ist jedoch mehr als fraglich.
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Ryan-Air ist nicht weg. Die sind jetzt nur woanders…
So ist es. Auch in unserer linksversifften und kriminellen Hauptstadt Wien zog Ryanair etliche Flugzeuge ab, minus 1000 Arbeitsplätze……..Berlin und Wien sind die Horte der unfähigen und kriminellen Regierungen, mit Politikern, welche die Bevölkerungen ins Unglück stürzen. Aber dort wie da ist es der Dumm-Michel, welcher dieses alles erst ermöglicht, ja sogar fördert. Der Dumm-Michel ermuntert und animiert mit seinem Wahlverhalten diese kriminellen Regierungen zu immer noch mehr Zerstörungswut, und das passiert ja auch tatsächlich, jeden Tag, jede Sekunde.
Wir haben bald sowieso kein Geld mehr für Flugreisen übrig.
Lass die Inflation noch mal 10% erreichen und wir sehen massive Armut in den unteren Einkommensschichten. Da wird es dann darum gehen ob man sich noch die Wurst auf dem Brot leisten kann.
Aber hey, wir sind doch ein reiches Land sagen mir die Linken immer.
Es war auch nur versprochen, dass die „Goldstücke“ unsere Rente zahlen. Von Urlaubsreisen war nie die Rede 😉
Sie meinen die „Basissicherung“, die nicht einmal zur Armut gereicht?
Fliegen ab Warschau ist auch schön.
Da kann BER nicht mithalten.
Direkte Zuganbindung ab Berlin:
https://www.bahn.de/buchung/fahrplan/suche#sts=true&so=BERLIN&zo=WarszawaChopinAirport&kl=2&r=13:16:KLASSENLOS:1&soid=A1OBERLINX13386988Y52520501U80L8096003p1776878884iU008062648&zoid=A1OWarszawaChopinAirportX20973038Y52169787U80L5103819p1776878884iU005103379&sot=ST&zot=ST&soei=8096003&zoei=5103819&hd=2026-04-27T08:28:34&hza=D&hz=&ar=false&s=true&d=false&vm=00,01,02,03,04,05,06,07,08,09&fm=false&bp=false&dlt=false&dltv=false
Poznan ist noch näher , für Trips in Europa.
Wenn wir nicht fliegen sollen, dann wäre eine Vorbildfunktion, wenn Friedrich Merz zuerst sein Privatflugzeug verkauft. Zur Erinnerung: Zur Hochzeit von Christian Lindner, ist Friedrich Merz mit seinem Privatflugzeug auf der Insel Sylt eingeschwebt. CO2? Klima?
So hat er die Spritverschwendung gespart, die bei Nutzung eines KfZ an den unzähligen Ampeln vom Sauerland bis nach Sylt angefallen wären….;-)
Bei einem 4,2-Tonnen-Dienstwagen schließlich nicht zu unterschätzen!
Als erstes sollte die Flugbereitschaft eingestampft werden.
Könnten Sie mir bitte erklären, was dies mit den vom ADV kritisierten, extrem hohen Abgaben und Gebühren zu tun hat.
Wirtschaftliche Entscheidungen dulden irgendwann keinen Aufschub mehr. Schon vor Jahren hat Ryanair die exorbitanten Kosten in D bemängelt und darauf hingewiesen, den Betrieb in D wegen Unwirtschaftlichkeit einzustellen. Auch eine Schnellzugverbindung von Berlin nach Warschau mit EU-Förderung zur Bedienung des Warschauer Flughafens ist schon im Gespräch gewesen. Damals hat man vom Flughafenverband nicht viel gehört. Und im Übrigen ist es mit dem Flughafenservice selbst auch nicht gut bestellt – dort könnte man als erstes ansetzen. Und natürlich: Auf die hohen Slotkosten an den deutschen Flughäfen war man doch früher immer ein bißchen stolz.
Was funktioniert in diesem linksgrün-versifften Shithole überhaupt noch, ist letztlich die Frage ? Knöllchen fürs Falschparken vermutlich…
Falschparken ist die Goldgrube.
Erste Fahrzeuge mit Kameraerfassung der Parksünder (Scan-Cars) sind in Baden-Württemberg unterwegs.
Das ist genau das, was die links-grüne Politik erreichen will. Die Menschen sollen zu Hause bleiben. Selbst Urlaubsflüge sind nicht mehr gegönnt.
Wen wundert’s? Sie machen es der Industrie nach. Vielleicht wacht jetzt auch langsam der letzte Bürger dieses Landes, der bisher nicht kapiert hat, wohin der Hase läuft, auf. Denn wenn er nicht mehr kostengünstig reisen kann – und für unsere Reiselust in andere Länder sind wir ja bekannt – dann wird er ungemütlich. Hoffentlich !!!!
Hätte man wirklich etwas für die Umwelt machen wollen, wäre eine Magnetschwebebahn von Berlin Potsdamer Platz zum Warschauer WAW über Poznan Airport das zukunftsorientierte Programm gewesen.
So hätten sie sich mit dem provinziellen Hauptstadtflughafen nicht Blamiert.
Aber wahrscheinlich würden seit zehn Jahren schon die Magnetschwebebahnen von Warschau bis Frankfurt Oder fahren, während man in Berlin noch plant.
Traut sich der ADV aber erst den Mund aufzumachen, wenn eine ausländische Firma eine rote Karte zeigt.
„Wir waren alle im Widerstand“……..
Genau, erst die Brandmauer verteidigen, und dann merken, dass man sich damit selbst eingemauert hat
Der normale Deutsche soll nicht fliegen – ist klimaschädlich.
Vielmehr soll er arbeiten, Steuern zahlen und ansonsten die Schnauze halten.
Wann kapiert er es endlich?
Und mit 65 in die Kiste springen.
noch zu früh – er muss ja bis 70 arbeiten, um die Migranten zu finanzieren, die uns mal die Renten finanzieren sollten…
Unironisch das.
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Flughafenverbände, Arbeitgeberverbände, Industrieverbände, ihr alle glaubt, das Unglaubliche wäre nicht möglich, ist es aber. So viel Naivität auf einen Haufen. Wer hier kein Muster erkennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Wie man in meinem Beruf sagen würde, it’s so clean, a blind one can’t unsee it.
einfach abzocken denjenigen von dem man glaubt er habe was im sackerl, ist doch ganz normal in deutschland. wie im mittelalter.
vor ca 15 jahren hatte ryanair eine neue flugroute london -erfurt aufgemacht. sie war sehr erfolgreich, das flugzeug immer voll. nach dem ersten jahr wollten die behoerden im mittelalterlichen erfurt dann sofort mehr geld von ryanair haben. daraufhin zog sich ryanair vom flughafen erfurt zurueck und sie sind halt dann woanders hingeflogen. michael o’leary braucht doch nicht vor dem mittelalter einer fachwerkstadt einzuknicken.
Ich finde, alle Airlines sollten die BRDigung verlassen. Keine Flüge mehr von oder nach D.
Das wäre konsequent und würde vor allem auch ie Verursacher des Desasters ganz direkt und persönlich treffen.
Und vielleicht würde dann auch der eine oder andere Michel aus seinem Dornröschenschlaf erwachen…
Friedrich Merz besitzt ein Privatflugzeug.
Und er freut sich über freie Slots!
steht nur rum und kostet mind. 100.000 EUR im Jahr.
Es ist ihm als Bundeskanzler untersagt zu fliegen.
Und wird es Konsequenzen haben? Nein. Im Gegenteil. Und die pol. Verantwortlichen interessiert es am schnöppeldipöpp.
Entscheidend ist, was die Wähler interessiert und welche Konsequenzen sie aus ihren Erkenntnissen zu ziehen beabsichtigen.
Wie überall in Dland wird nur Abgezockt , zu etwas anderen ist dieses Land nicht fähig , nie vergessen CDU und SPD haben unser Land so runtergewirtschaftet .
Und auch die Wahsinnigen Sanktionen sind CDU … diese VDL ist CDU … Nie vergessen .
Nicht das Land zockt ab, sondern bösartige, psychopathische Polit-Gangster, die wiederum von den Bürgern mehrheitlich gewählt werden.
Ihr habt das alle jahrelang die linksgrünen Altparteien (CDU gehört natürlich dazu) und seit mit der Klimareligion am Freitag auf die Straße gegangen.
„Standort Deutschland“ heißt für Airlines in erster Linie frustrierte Arbeitsmalocher von Deutschland aus in den Billigurlaub zu karren.
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Mit der Flüchtlingskrise und mit dem zunehmendem Einfluss der EU ging es immer stärker bergab. Immer mehr Vorschriften, immer mehr Menschen in den öffentlichen Verwaltungen, immer mehr Querfinanzierungen von externen Organisationen, immer höhere Kosten für die Städte und Kommunen, immer höhere Kosten für die Sicherheit, immer mehr Querfinanzierungen für andere Länder…und dann noch die grünen Spinnereien. All das hat dazu geführt, dass wo immer möglich, man in die Taschen der Bürger und Unternehmen gegriffen hat. Das hat natürlich auch die Kosten für Flughäfen und Fluggesellschaften erhöht.
Fährt man heute in andere europäische Länder, dann sieht man wie der eigene Spielraum genutzt wird und das merkt man auch an den Preisen.
So ist es. Wie konnte es nur so weit kommen, dass die z.B. hier bei AN alle (die meisten;-)) den Durchblick haben und die Dummen sich ausgerechnet in den „Regierungen“ ballen?
In der Reichskloake brennt kein Licht mehr..
Vielleicht sollten wir ja den BER lieber in einen Kamelmarkt mit Kamelrennbahn umbauen. Kamele hätten wir in Berlin ja schon einige und der Markt bzw die potentielle Kundschaft wächst von Jahr zu Jahr um ca 200000 an.
Da gehen die Grünen nicht mit, Kamele sind nicht überlebensfähig in Deutschland, aber Ziegen!