Trotz Skandal
Breitseite gegen Söder: Aiwanger tritt als wichtigster Politiker bei Weimers Ludwig-Erhard-Gipfel auf
Nachdem sich Markus Söder infolge der Weimer-Affäre vom Ludwig-Erhard-Gipfel zurückgezogen hat, tritt sein Stellvertreter Hubert Aiwanger dort als ranghöchster Politiker auf. Der bayerische Wirtschaftsminister wolle sich wie in den vergangenen Jahren mit Unternehmensvertretern austauschen, teilte sein Sprecher mit.
Nachdem durch eine Apollo News-Recherche bekannt geworden ist, dass der Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group damit wirbt, „Einfluss auf politische Entscheidungsträger“ – unter anderem auf die Ministerkollegen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer – zu verkaufen, haben sich weite Teile der Union, insbesondere der bayerische Ministerpräsident Markus Söder, vom Gipfel distanziert. Sein Vize in Bayern, Hubert Aiwanger, plant jedoch einen Auftritt mit Signalwirkung.
Wie ein kurzzeitig auf der Webseite des Gipfels veröffentlichtes Programm, das Apollo News vorliegt, zeigt, wird Aiwanger als prominentester Gast der Veranstaltung vom 28. bis 30. April angekündigt. Den Staatsempfang der Bayerischen Staatsregierung, der in den vergangenen Jahren zum Standard gehörte, hat Söder mit Verweis auf die Käuflichkeitsvorwürfe gestrichen. Auch seine Schirmherrschaft und seinen eigenen Auftritt als Redner hat Söder abgesagt. Dafür spricht nun Vizeministerpräsident Aiwanger als Keynote-Speaker zum Thema „Bürokratie abbauen – Transformation gestalten – Wohlstand sichern“.
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Auch an einem Panel, an dem unter anderem ifo-Präsident Clemens Fuest, die ehemalige CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer und die Chefin der Bundesagentur für Arbeit, Andrea Nahles, teilnehmen, beteiligt sich der Bundeschef der Freien Wähler. Angekündigt wird der bayerische Staatsminister für Wirtschaft dabei ausdrücklich als stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats. Aiwangers Ministerium bestätigte dessen Teilnahme: „Der Bayerische Wirtschaftsminister wird den Ludwig-Erhard-Gipfel – wie in den vergangenen Jahren – nutzen, um sich mit hochrangigen Unternehmensvertretern auszutauschen“, teilte ein Sprecher mit.
Eindeutig ist der Besuch Aiwangers – vor allem in einer solch prominenten Rolle – eine Breitseite gegen seinen großen Gegenspieler in Bayern, Markus Söder. Der bayerische Ministerpräsident hatte rasch auf die Veröffentlichungen von Apollo News reagiert und eine Compliance-Prüfung angeordnet – zuvor förderte der Freistaat über Jahre den Gipfel und ließ den bereits erwähnten Staatsempfang ausrichten. All das ließ Söder infolge der Weimer-Affäre einstellen – öffentlich hatte er den Kulturstaatsminister bereits zuvor attackiert: „Entweder will man Geld verdienen oder man will in der Politik bleiben“, meinte er in einem Interview mit dem Focus über Weimer – „Zusammen geht es nicht.“
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Alle CSU-Staatsminister haben ihre zuvor angekündigte Teilnahme am Gipfel abgesagt – selbst die angekündigten Bundesminister zogen sich zurück. Aiwanger ist damit auf dem gesamten Gipfel der einzige Regierungsvertreter – sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene.
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Eine Frau aus Bayern zeigte eine Söder-Karikatur und sollte 800 Euro Strafe zahlen – jetzt wurde sie vom Landgericht freigesprochen. Brisant: Der neue Staatsanwalt drängte auf Freispruch, obwohl seine Behörde ursprünglich 2.500 Euro Strafe forderte.Kern der Vorwürfe gegen Weimer ist der mögliche Verdienst an seinen eigenen Ministerkollegen: Die Weimer Media Group warb damit, „Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger“ bieten zu können, und verlangte für Kooperationspakete bis zu 80.000 Euro. Auf einer „Executive Night“ sollten zahlungswillige Sponsoren sogar Weimers Ministerkollegen kennenlernen können, wie von den Veranstaltern des Gipfels gegenüber möglichen Sponsoren vollmundig angekündigt wurde.
In Reaktion auf die Recherche gab Weimer seine Anteile an dem Familienunternehmen (50 Prozent) vorübergehend an einen Treuhänder ab – und zwar an seinen engen Vertrauten und langjährigen „General Manager“ der Firma, Peter Michael Kersting (Apollo News berichtete).
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Neben Aiwanger hält noch ein weiterer hochrangiger Politiker zu Weimer: Philipp Amthor – Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesdigitalministerium. Er spricht auf dem Gipfel zum Thema „Schneller, digitaler, handlungsfähiger: Modernisierungsagenda für Deutschland“. Noch vor wenigen Monaten erklärte Amthor auf Anfrage gegenüber Apollo News, dass noch unklar sei, in welcher Funktion er zum Gipfel kommen würde – entweder als Parlamentarischer Staatssekretär oder als „Mitgliederbeauftragter“ der CDU. Mittlerweile ist die Entscheidung wohl zugunsten des Regierungsamts gefallen – im Programm wird Amthor wie folgt angekündigt: „CDU-Bundesvorstandsmitglied, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung“.
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Den Heinz-Erhardt-Gipfel gibt’s noch?
Hubsi als Stargast auf dem „Einflussnahme-Gipfel“….da schau her.
Ist der Preis noch derselbe, oder wurde da seitens Weimer bereits nachgebessert ?
Dagegen, es gibt einen Discount für die Ladenhüter-Wäre.
Egal ob Abstimmung oder Gipfel Hauptsache der Preis stimmt.
Aiwanger ist wie Söder. Nur anders. Letztlich kein Unterschied.
Dummheit geht auch ohne Parteibuch von CSU und CDU.
Die Energiewende ins Nichts läuft seit 1998. Aiwanger ist seit 2018 Wirtschaftsminister in Bayern.
In dieser Zeit hat er diverse Kraftwerke stillgelegt und keinen gleichwertigen Ersatz gebaut. Isar 2 stand für 12 Prozent des Bedarfs. Ende. Gundremmingen C für 11 Prozent. Weggesprengt. 23 Prozent des Bedarfs weggesprengt. Kein Ersatz. Keine bezahlbare Energie mehr und auch keine Versorgungssicherheit.
Ukrainekrieg 2022. Nordstream weggesprengt 2022. 20 Sanktionspakete der EU gegen die deutsche Energieversorgung. 1. Golfkrieg Juni 2025. 2. war absehbar.
Dennoch sprengt Aiwanger am 25. Oktober 2025 auch noch Gundremmingen weg, dass bei einer Wiederinbetriebnahme 11 Prozent des Bedarfs abdecken konnte.
Ludwig Erhard und Strauß drehen sich in ihren Gräbern um.
Aiwanger hatte seine Zeit. Nichts gelernt.
Seine und die der Freien Wähler läuft Grade ganz schnell ab!
Die sog, FW waren schon immer falsche Fuffziger, wie auch die FDP.
Ach… Der ist wichtig??
Ach. der Hubsi …
Der macht doch praktisch alles, solange nur der Preis stimmt!
Politiker die gegen die AFD sinnfrei austeilen wird bald keiner mehr ernst nehmen.
Aiwanger gehört dazu.
Tango Corrupti, da muss doch der Windkraft-Hubert vorne dabei sein.
Hubsi glaubte schon immer, dass er für größeres berufen sei… (Berlin und mehr) deshalb ist ER nicht mehr wählbar! Das gehört sich nicht nach der Vorgeschichte über den Gipfel.
Auch Aiwangers und die Freien Wähler Zeit geht zu Ende! Auch er ist ein Opportunist und hat seine Wähler verraten!
Auch wenn du als Politiker noch so opportunistisch und korrupt bist: Es findet sich für jeden noch ein Meister.
Die Politiker denken doch nur an ihr eigene Geldbörse!
Der Aiwanger schadet sich damit selber und der Amthor-Milchbubi – der kann getrost überall hin – der soll erst mal was lernen und dann…….
Da greift einer nach jedem Strohhalm, um seinen Einfluss zu monetarisieren – und das nach diesem peinlichen Debakel. Auf die schwache Idee nach so einem Fiasko zu setzen, zeigt politisches Gespür auf Knietiefe. Ob pure Verbohrtheit oder kalkulierte Dreistigkeit – darüber lässt sich streiten
Klugscheisserchen und der Ökokommunismusopportunist, was denken die, wird diese Freakschow ausrichten?
Dem Aiwanger scheint es finanziell nass rein zu gehen ? Rent-a-politician… Heute im Angebot: Hubsi
Wenn Söder-Freund Aiwanger so unwichtig ist, dass er sich da in Erinnerung bringen muss … ausgemuster. Hoffentlich. Hat der denn nicht ein paar der Artikel vom Wallasch gelesen?
Politprostituirten so weit das Auge reicht.