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Oberbayern

Nach mutmaßlich rassistischer Beleidigung: Hausdurchsuchung bei sieben Schülern

Im oberbayerischen Holzkirchen sollen Sechstklässler einen Mitschüler rassistisch beleidigt haben. In der Folge kam es am Mittwoch zu Hausdurchsuchungen bei sieben älteren Mitschülern, die als schlechtes Vorbild gedient haben sollen.

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Aufgrund einer mutmaßlich rassistischen Beleidigung rückte in Bayern die Polizei für Hausdurchsuchungen aus (Symbolbild). (IMAGO/Tim Oelbermann)

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In den bayerischen Landkreisen München und Miesbach wurden am Mittwoch bei sieben Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren Hausdurchsuchungen durch Einsatzkräfte der Polizei durchgeführt. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilte, wurden bei den Durchsuchungen Handys, Speichermedien und andere elektronische Geräte beschlagnahmt. Hintergrund soll ein rassistischer Vorfall an einer Schule im oberbayerischen Holzkirchen gewesen sein.

Nach Informationen der Münchner Tageszeitung tz sollen Sechstklässler der privaten Wirtschaftsschule Pasold-Weißauer einen Mitschüler wegen seiner Hautfarbe rassistisch beleidigt haben. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf, nachdem die Eltern des mutmaßlichen Opfers den Vorfall bei der Polizei gemeldet hatten.

Laut der tz wurden die Ermittlungen jedoch nicht gegen die Schüler eingeleitet, die die rassistische Beleidigung geäußert haben sollen, sondern gegen ältere Mitschüler, die als schlechtes Vorbild gedient hätten. „Einer hat in der Anhörung angegeben, dass er nur kopiert habe, was Schüler aus älteren Jahrgängen vorgemacht hätten“, sagte der Leiter der Polizeiinspektion Holzkirchen, Christian Gollwitzer, gegenüber der tz. „Da wurden wir hellhörig.“

Bei der näheren Überprüfung dieses Personenkreises hätten sich demnach Anhaltspunkte für weitere politisch motivierte Straftaten ergeben, die dem rechten Spektrum zuzuordnen seien. Dabei soll es laut tz unter anderem um das Zeigen des Hitlergrußes gehen.

In der Folge wurde das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim mit den Ermittlungen betraut. Die Sachleitung bei diesen Ermittlungen übernahm die Staatsanwaltschaft München II. Das Amtsgericht München genehmigte schließlich auf Antrag der Staatsanwaltschaft zur Sicherung weiterer Beweismittel die Hausdurchsuchungen durch Beschluss.

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Die beschlagnahmten Geräte sollen nun von IT-Forensikern auf mögliche strafbare Inhalte analysiert werden. Gegen die Tatverdächtigen wird wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ermittelt. Auch wegen möglicher weiterer Verstöße wird ermittelt.

Allerdings steht die Gruppe nicht im Verdacht, rechtsterroristische Taten geplant oder durchgeführt zu haben. „Wir reden nicht von organisierten Rechtsextremen, sondern von Jugendlichen“, sagte Gollwitzer gegenüber der tz.

ahz

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94 Kommentare

  • Diese Hausdurchsuchung ist illegal!

    107
    • Da fragt man sich, wo waren sie als Marius ermordet wurde. Hinterhältig. Immer und immer wieder gegen die eigenen Leute und alles was mit der Religion des Friedens zu tun hat ist eine heiße Kartoffel.
      Danke übrigens an Max Roland für das Gespräch mit Herrn Kyrath. Ernüchterung macht sich breit. Das wird Familie Dick auch erwarten, hoffen wir sie schweigen nicht. Resignieren nicht. Kämpfen.

    • Eine parlamentarische Anfrage der AfD hat eine brisante Förderung des Berliner Senats ans Licht gebracht:
      Zwischen 2022 und 2026 fließen insgesamt 675.000 Euro an „Islamic Relief Deutschland“ für das Projekt „Muslimisches Seelsorge Telefon“ – jährlich 135.000 Euro.
      aus https://www.unser-mitteleuropa.com/201961
      – Trotz Verfassungsschutz-Warnungen

    • fatal, fatal

    • Der sogenannte „Freistaat“ ist der Probelauf für die Diktatur und läuft dem Vorzeige Schurken-Bundesland NRW oder Niedersachsen den Rang ab! Hier haben alle Narrenfreiheit, die sich gegen die „Feinde der Demokratie“ zur Wehr setzen!

    • Staatsterror auf Kosten der Bürger! Ideologisch motiviert, idiotisch Ausgeführt. Dummland ist am Ende.

  • Hätten sie einen niedergestochen, käme kein Mensch.
    Unglaublich.

    104
    • Doch klar köme der ganze Trupp samt SEK, aber nur wenn der mit Messer gesichert Deutscher ist. Alles andere wäre Rassismus, hahahahaha.

      • Alles andere wäre fürs SEK zu gefährlich!

  • Vorausgesetzt, es hat rassistische Beleidigung gegeben; rechtfertigt das die beschriebenen Maßnahmen?
    Oder fehlt hier etwas an der Geschichte.
    So verfestigt sich der Eindruck, das die Demokratie in Deutschland stark beschädigt ist.

    • Die rassistische Beleidigung war wohl das nennen des N Wortes. Das kann ja mittlerweile angezeigt werden. Ich wäre aber als Mutter nicht zur Polizei gerannt, sondern hätte mit dem Direktor gesprochen. Das zeigt auch wie schnell in Deutschland mittlerweile die Staatsanwaltschaften in Gang gesetzt werden. Liegt die Anzeige erst einmal vor, müssen sie ermitteln. Das scheint aber der bayrischen Landesregierung ganz recht zu sein, denn diese Schüler könnten ja mal AfD Wähler werden.

  • Macht nur weiter so.

    • Go, go, go

      -16
      • Gerdolfo hat nach tagelangem Üben EIN englisches Wort gelernt 🤣

        • … aber man merkt, es strengt ihn an.

          0
  • Hausdurchsuchungen bei Schülern gibts auch nicht in jedem „demokratischen“ Land oder?

  • Ich wünschte man würde Migranten Gewalt genauso konsequent verfolgen wie vermeintlichen ‚Rassismus‘. Den diese Leute verüben Taten und lassen Blut fließen.

    • Das ist auch allgemeiner Tenor in anderen Foren.
      Um das alles wirklich beurteilen zu können, müsste man auch mehr über die Mutter wissen, welche angezeigt hat.

    • Migrantengewalt ist Rassismus!

  • Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Und er bekommt immer mehr Risse.

    • Der grüne Krug

  • Früher hat man solche Vorgänge innerhalb der Schule geregelt. Haben sich Schüler daneben benommen wurden im Zweifelsfall die Eltern einbestellt. Das hat in der Regel auch immer gut gewirkt und ein staatsanwaltlich angeordneter Polizeieinsatz war nicht von Nöten. Kinder in dem Alter schießen schon mal über das Ziel hinaus. Das hat man auch im Fall Aiwanger gesehen und heute ist er Minister. Auch bei so manchem anderen Politiker darf man da nicht so genau hinschauen.
    Dieses Vorgehen, „das Kind mit dem Bade ausschütten“ und das noch zu Lasten der Steuerzahler ist in keiner Weise gerechtfertigt.

    • Grade mit dem Blick darauf, dass die Jugendlichen – sowohl die Täter, wie auch ihre Vorbilder und das Opfer – Schutzbefohlene sind, hätte man die Situation viel sinnvoller (und weniger traumatisierend für alle Beteiligten) über ein Gespräch beim Direktor regeln müssen.

      Alle Beteiligten haben doch jetzt diesen Vorgang allein schon den Rest ihres Lebens in der Polizeiakte und in ihrer Erinnerung und sind ggf. traumatisiert – auch das Opfer.

      Und ja, auch eine Schulleitung kann ggf. die Polizei einschalten. Aber wenn es um Verhalten geht, das – wie Hitlergrußzeigen oder eine generell rechtsextreme Einstellung – nicht direkt Gefahr für Leib und Leben hervorruft, wäre es vielleicht an dem Punkt sinnvoll, sich als Schule dem eigenen Bildungs- und Erziehungsauftrag zu widmen, die betroffenen Schüler zu entsprechenden Besuchen (z.B. Gedenkstätte Dachau), Nachsitzen mit dem Geschichtslehrer und sozialer Arbeit zu verdonnern, ohne direkt die Staatsanwaltschaft auf den Plan zu rufen.

  • Wäre ich Vater eines der betroffenen Kinder, würde ich es mir zur Lebensaufgabe machen, die Karriere des zuständigen Richters zu fördern. Ich würde alle mir zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen. Hier werden sämtliche Grenzen überschritten. Das muss ein Nachspiel haben.

    • Es wird schon reichen, wenn sich die Eltern nächstes Mal etwas überlegen, wo sie ihr Kreuzchen setzen.

  • Wer nicht kuscht, der wird bedroht. Wie schon geschrieben: Das ist illegal !

  • Die können das Verfahren direkt einstampfen. Wo kommen wir hin wenn jemand sagt ich habe XY als Vorbild und daraufhin wird nicht beim Täter, sondern Vorbild eine Hausdurchsuchung genehmigt und dessen private Materialien „untersucht“.

    Wenn nun jemand also eine Leihmutter bezahlt und Spahn und Streeck als Vorbild nennt, entgeht man selbst der Strafe und bei den genannten kommt es dann zu Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmung der elektronischen geräte um diese auf strafbare Inhalte zu untersuchen?

  • Die Disketten hatte ich früher am Dachboden versteckt 💾🪩

  • Wir wollen Namen der beteiligten Richter und Polizisten.

  • Was genau ist denn eine „rassistische Beleidigung“? Es fängt ja schon mit der Bedeutung und dem Verständnis dieser Begriffe an. War es ein geschmackloser Witz oder Spruch in Richtung „schwarzer Humor“? Oder war es wirklich eine richtig üble Beleidigung?

    Ohne Frage ist sowas sehr unappetitlich. Eine Hausdurchsuchung wegen einer Beleidigung müsste eigentlich verfassungswidrig sein. Ab wann hat sich es bei den Behörden eingeschlichen, Hausdurchsuchungen nicht mehr nur bei Schwerstkriminellen oder Terroristen durchzuführen, sondern bei Delikten gegen die Ehre?

    Und wie sieht es eigentlich bei den ganzen Messerkriminellen aus? Wird da auch eine Hausdurchsuchung vom Richter einfach so durchgewunken? Immerhin liegt hier vielleicht in einigen Fällen ein Verdacht von Islamismus oder sogar Terrorismus vor.

    Früher bekamen Jugendliche erstmal eine Ansprache von der Polizei. Eine Hausdurchsuchung bei vermutlich der Wohnung der Eltern ist ein massiver Eingriff in die Grundrechte!

  • Da kommt die Polizei mit einem Rollkommando vorbei. Wenn Menschen abgestochen oder auf einer Behörde erschossen werden, dann werden die Verfahren gegen kriminelle Ausländer schnell eingestellt.

  • Wo sind wir eigentlich. Hausdurchsuchung bei Kindern. Aber wenn Taten untersucht werden müssen, müssen Betroffene anscheinend selbst tätig werden, wie hier bei der vergewaltigung in einer Schule in Koblenz. Das Mädchen ist 11. Die Gingen einfach so in die Schule. Freunde und Familie machten den bzw die Täter ausfindig. Und hoffentlich nicht wueder Neuzugang Psychiatrie.
    https://www.focus.de/panorama/koblenz-junge-maenner-sollen-maedchen-11-in-schule-sexuell-missbraucht-haben_ee8f1115-4a1e-4614-9967-c209b6c6cf7b.html

    • „Der Haupttäter soll angeblich erst festgenommen worden sein, nachdem mehrere Jugendliche der Familie ihn in einem Haus ausfindig gemacht, dies umstellt und dann die Polizei alarmiert hätten.“

      Unglaublich …….der Mittäter ist natürlich auf freiem Fuß…..

  • Hendrik Wüst, Ministerpräsident von NRW, bezeichnet die AfD als Nazi-Partei. Wo bleibt die Hausdurchsuchung bei ihm?

    • MP Hendrik Wüst verleiht Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
      an 15 Persönlichkeiten
      Mit Haltung, Mut und großem persönlichem Engagement stärken sie den Zusammenhalt und zeigen, wie wichtig Respekt, Gleichberechtigung und gegenseitige Anerkennung für unser Zusammenleben sind.
      https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-hendrik-wuest-verleiht-verdienstorden-des-landes-nordrhein
      – u.a. Ricarda Hofmann ist Moderatorin und Autorin.
      Mit ihrem Podcast „Busenfreundin“ schafft sie seit 2018 Sichtbarkeit für die LSBTIQ*-Community und fördert gesellschaftliche Debatten.
      Sie nutzt soziale Medien und ein Online-Magazin, um queere Themen zu stärken, und initiiert in Köln LSBTIQ*-freundliche Veranstaltungsräume.
      Mit ihrem Kinderbuch „Meine Lieblingsfarbe ist bunt“ vermittelt sie Vielfalt, Diversität und Zusammenhalt auf kindgerechte Weise.

  • Keine Fluchtgefahr ! Die „“Täter „“wurden
    unter strengen Auflagen feigelassen.
    Die Messer wurden beschlagnahmt.🤣

  • Schüler. Kinder. Im Visier der Polizei. ich will nochmal auf den Fall in Stade zurückkommen. Unklarheiten über Unklarheiten. warum wird die mutmassliche Fluchtwagenfahrerin nicht angeklagt? Wieso hat ihr Fahrzeug die Initialen des Schwiegersohnes. Fragen über Fragen. Sie hat es unterlassen einzugreifen. Haben die NGOs, da die Finger drauf?
    https://www.youtube.com/watch?v=GNolThZHwAE
    Die Presse schweigt. Nichts für das linke Lebensgefühl

  • Bemerkenswerter Vorgang.
    Wenn sämtliche rassistischen und antisemitischen Vorfälle in Hausdurchsuchungen samt Beschlagnahmung von Computern, Handys und anderer Dinge enden würden, dann benötigte die Polizei/Staatsanwaltschaft ein Riesenheer an Ermittlungspersonal. Das wird niemals vom Staat bereitgestellt werden. Zudem wird bekanntlich ja nur einseitig ermittelt. Oder hst jemand jemals davon gehört/gelesen, dass bei irgend einem Paliaktivisten schon eine derart massive Hausdurchsuchung durchgeführt wurde oder bei einem Schulpsycho mit Migrationshintergrund, der offen rassistisch oder antisemitisch Mitschüler beleidigt?

  • Völlig überzogen!
    Das Thema Rassismus wird hochgejazzt um uns abzulenken.
    Und, sie versuchen, wie bei Corona, mal wieder zu testen, was sich die deutschen Schlafschafe alles bieten lassen.

    • Teil der Einschüchterung ,Erziehung

    • Das Thema Rassismus ist so groß, weil man damit die indigenen Ureinwohner verunglimofen und mit staatlichen Terrormaßnehmen überziehen kann wenn einer es wagt die tolle Migration nachteilig darzustellen. Migration ist fester Bestandteil des Plans zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zerstörung des Westens um danach auf den Trümmern den Tech-Faschismus, oder wie man es nennen will, zu installieren. Der totalitäre Überwachungs- und Ausbeutungsstaat ist das Ziel.

  • Das ist absolut unverhältnismäßig und rechtswidrig. Die drehen langsam durch.

  • Nicht deren ernst, oder?

    Wegen „Hörensagen“ beschuldigter Minderjähriger werden Hausdurchsuchungen bei Heranwachsenden durchgeführt?

    Was erlaubt sich dieser Staat noch alles?

    • Alles und es wird noch schlimmer werden. Die büchse der Bösartigkeiten wurde geöffnet.

    • Oder um es mit den Worten Trapatonis zu sagen: Was erlauben Staat?

    • Alles was die Wähler ihm erlauben. Immer wieder.

  • Tja, etwas schwierig. Werden Schüler – sehr real vorstellbar – auf Paschto, Arabisch und dergleichen beleidigt, ist halt schwierig, das zu verstehen. Wer schon beleidigen will, soll sich eine Phantasiesprache zulegen. Diese gibt es tatsächlich. Bevorzugt in totalitären Staaten. Hier erfinden Menschen tatsächlich ihre eigenen Sprachen, damit sie nicht verhaftet werden. Aber wozu überhaupt noch beleidigen? Ganz im Ernst: Die Schüler sollen ihre Zeit damit verbringen, zu überlegen, wie man schnell genug aus Deutschland rauskommt, also das tun, wovon Lauterbacht sicher ist, man brauche diese Menschen eh nicht.

  • Klaro, das diese Schüler dann CDU SPD und Grüne wählen 😜 .

    • Ganz sicher….grins

    • Und deren Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel… Nur weiter so, lieber Staat!

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