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Berlin-Neukölln

Mädchenzentrum bestätigt: Jugendamt vertuschte Vergewaltigung wegen „Marginalisierung der Tätergruppe”

Nachdem Jugendstadträtin Sarah Nagel von die Linke die mögliche Vertuschung einer Vergewaltigung dementierte, widerspricht die Jugendeinrichtung nun: Die Strafanzeige sei wegen einer möglichen „Marginalisierung der Tätergruppe” ausgeblieben.

Bezirksstadträtin Sarah Nagel von der Linkspartei (IMAGO/Sabine Gudath)

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Die mutmaßliche Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens in einer Berliner Jugendeinrichtung soll durch das zuständige Jugendamt in Neukölln aus politischen Gründen vertuscht worden sein, um die „Marginalisierung der Tätergruppe“ zu verhindern. Das geht aus einer offiziellen Erklärung des Mädchenzentrums hervor, an das sich das Mädchen nach dem Vorfall gewandt haben soll. Das Schreiben wurde beim zuständigen Bezirksamt eingereicht und liegt dem Tagesspiegel vor.

Damit werden die seit Bekanntwerden des Vorfalls im Raum stehenden Vorwürfe gegen die Mitarbeiter des Jugendamts bestätigt. Zuvor behauptete Jugendstadträtin Sarah Nagel von der Linkspartei, die für das Jugendamt verantwortlich ist, dass die Herkunft der Tatverdächtigen in dem Verfahren keine Rolle gespielt habe. Eingeräumt wurde von ihr lediglich, dass der Vorfall von den Mitarbeitern nicht ordnungsgemäß bearbeitet und formelle Standards nicht eingehalten worden seien.

Hintergrund ist ein mutmaßlicher sexueller Übergriff auf ein Mädchen im Neuköllner Jugendzentrum Wutzkyallee, an dem acht arabischstämmige Jugendliche beteiligt gewesen sein sollen. Als das Mädchen den Vorfall Ende Januar gegenüber Mitarbeitern des benachbarten Mädchenzentrums Rosa Minta schilderte, berichtete sie zugleich von einer Vergewaltigung, die sich bereits im November 2025 in dem Jugendzentrum ereignet haben soll.

Nachdem das Mädchenzentrum den Vorfall beim Jugendamt meldete, soll die Behörde bewusst davon abgesehen haben, die Tat bei der Polizei zu melden. In der initialen Berichterstattung hatte unter anderem der Tagesspiegel bereits darüber berichtet, die Mitarbeiter des Jugendamts hätten wegen der Herkunft der Tatverdächtigen „den Ball flach halten“ wollen, um keine Vorurteile zu schüren. Jugendstadträtin Nagel behauptete in der Folge, die Behörde habe auf eine Anzeige verzichtet, weil hierfür keine Einwilligung seitens des Opfers vorlag.

Nagels Darstellung rief von Anfang an Zweifel hervor. Insbesondere, weil das Mädchenzentrum dem Jugendamt zwar eine fehlende Einwilligung des Opfers gemeldet haben soll, Medienberichten zufolge jedoch zugleich frühzeitig darauf drängte, Anzeige zu erstatten. Daher erschien es fraglich, dass die Betroffene gegenüber dem Mädchenzentrum eine Anzeige nachhaltig und dauerhaft abgelehnt haben soll. Zudem sprach Nagel beim Jugendhilfeausschuss vergangene Woche von „nicht bekannter Bereitschaft“ des Opfers zur Strafanzeige, nicht von fehlender Bereitschaft (Apollo News berichtete).

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Nach Informationen des Tagesspiegel, dem das Schreiben des Mädchenzentrums vorliegt, soll das Jugendamt in Wirklichkeit gar nicht weiter nachgefragt haben, ob das Mädchen zur Einreichung einer Strafanzeige bereit sei. Stattdessen habe eine Mitarbeiterin vor der „Marginalisierung der Tätergruppe” gewarnt. Die Tatverdächtigen stünden aufgrund ihrer Herkunft bereits im Fokus der Polizei und müssten vor einem drohenden Generalverdacht geschützt werden.

Nach bisherigem Kenntnisstand soll eine Präventionsbeamtin der Polizei in Absprache mit den Eltern die Anzeige erstattet haben, nachdem sie laut Cicero direkt durch das Mädchenzentrum über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden sein soll. Die Betroffene soll den Vorfall im Rahmen einer Videoaufzeichnung gegenüber den Ermittlungsbehörden geschildert haben, um die Ausführungen nicht wiederholen zu müssen. Gegen die Tatverdächtigen laufen Ermittlungen.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls flachten die im Raum stehenden Vorwürfe gegen die Mitarbeiter des Jugendamts zunächst ab, nachdem die Welt die Verfahrensakten einsehen konnte und darin kein entsprechender Vermerk zu finden war, der eine Vertuschung aus politischen Gründen nahelegte. Nagel räumte jedoch bereits vergangene Woche beim Jugendhilfeausschuss ein, dass die Verfahrensakte nicht ordnungsgemäß geführt wurde und auch nicht die bei solchen Vorfällen üblichen Standards Anwendung fanden. 

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92 Kommentare

  • Wird es denn nun auch Strafverfahren gegen die Mitarbeiter des Jugendamtes geben? Z.B. Begünstigung von Straftaten, Strafvereitlung, Verletzung Fürsorgepflicht, etc. oder irgendwelcher anderen Delikte?

    • Ein wenig „Dududu“ mit erhobenem Zeigefinger, wird schon stattfinden……..

    • Sinnvoll wäre es. Jedoch funktioniert der Rechtsstaat in Deutschland nur noch sehr eingeschränkt.

    • Nun bekam eine Jugendamt Mitarbeiterin eine sehr Extrem harte Strafe,
      Die Mitarbeiterin wurde vom Erdgeschoss in den 1. Stock strafversetzt.
      Das Leben dieser Mitarbeiterin ist nicht mehr das was es einmal war. Einfach nur Tragisch diese Versetzung!

    • Bei einem Täter, den auch nur das Geringste mit „rechts“ oder „deutsch“ verbinden würde, undenkbar.

  • Aber das „Gute Collien Fernandes deep fake Gesetz“ kommt! Helau!

    100
    • hier organisiert eine Neubauer keine Demo und den Spiegel interessiert es auch nicht.

    • Jaaaa … aber das gilt dann nur für „Eingeborene“ …

  • Und wo bleibt jetzt die Demonstration, zum Schutz von Mädchen ?

    • Falsches Täter:*innen Profil.
      Man will doch nicht den Rechten:*innen in die Hände spielen.

    • Sobald das „Projekt Collien“ erfolgreich beendet wurde.

      Vielleicht …

  • Dank an die Präventionsbeamtin.
    Dem Mödchen und der Familie, unter diesen Umständen alles Gute und viel Kraft.
    Ich hoffe alle erhalten gute und professionelle Hilfe und Unterstützung.
    Alle Beteiligten, die „den Ball flach halten“ wollten, gehören umgehen entlassen.
    Auch Frau Nagel gehört, ohne weitere Bezüge, aus dem Amt entfernt.

    • Und die Tatausführenden einen Integrationskurs im Muslimland ihrer Wahl.

      • Ja unbedingt. Sowas muss sofort raus hier.
        Beste deutsche Freunde können gleich mitgehen.
        DAS wäre doch mal eine schöne deutsche Vorreiterrolle in Europa: Sexuelle Straftäter verlieren prinzipiell ihre Staatsangehörigkeit und werden als Vogelfreie VOR die Grenze gesetzt. Tschüß und auf Nimmerwiedersehen.
        Unsere sex. Krimi-Statistik würde in den Keller rauschen und wir sparten Milliarden.

        • Mein Reden. Das kommt noch !

          4
        • @Atlas: Muh Auslaenderfeindlich, Gaehn.

          1
        • Solch einen ausländerfeindlichen, grenzdebilen und emotional aufgeladenen Unsinn würde wohl auch nur die Wortleserin schreiben.
          Ihr könnt euch nennen, wie ihr wollt. Euren Inhalt erkennt man noch auf Meter gegen den Wind.

          -26
    • Es handelt sich um ein Offizialdelikt ! Da MÜSSEN die Strafverfolgungsbehörden ermitteln, sobald sie Kenntnis vom Verdacht einer Straftat erlangen. Entgegen dem ganzen GESCHWURBEL des Jugendamts kommt es nicht im Geringsten darauf an, ob die Geschädigte Strafantrag stellt oder nicht.

    • Und vor Gericht!

  • „Die Tatverdächtigen stünden aufgrund ihrer Herkunft bereits im Fokus der Polizei und müssten vor einem drohenden Generalverdacht geschützt werden.“ Allein dieser Satz ist so un-fass-bar, man ist einfach nur noch erschüttert, was aus diesem Land, dieser Gesellschaft wissentlich und mit voller Absicht gemacht wurde. Und nicht zu vergessen: All das ist überhaupt nur möglich, weil eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler GENAU DIESE ZUSTÄNDE immer wieder wählte und wählt!

    • „Und nicht zu vergessen: All das ist überhaupt nur möglich, weil eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler GENAU DIESE ZUSTÄNDE immer wieder wählte und wählt!“

      Diese Mehrheit ist mutmaßlich in der Birne genauso DURCH !;-))
      Anders lässt sich das kaum mehr plausibel erklären.

    • Und diese depperten Stimmviecher – wie wählen sie? Sie letzte Wahlen. Also weiter so!

  • Gnade für die Täter, Schande den Opfern.
    Das ist Linksterrorismus

    • Grüne-SED-SPD sind gesichert linksextrem.

      • Es ist bemerkenswert, dass in diesen Aufzählungen die CDU immer fehlt !!??

        • Die CDU ist bisher nur linksextremer Verdachtsfall…

          0
    • Stimmt leider genau! Und: Wer ist diese schwarze Fläche auf dem Foto…!?

  • Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ohne diesen Grundsatz keine Demokratie.

  • Wie formulierte Fernandes „ Deutschland ist (seit 2015?) Täterland“. Ja! Und zwar in Bezug auf realen Missbrauch.

  • Derartiges Verhalten trägt eher zum Schüren von Vorurteilen bei. So wie auch der permanente Täterschutz seitens der Justiz.

    • Genaugenommen werden Vorurteile durch solches Verhalten BESTÄTIGT! Also, die Tatsache bestätigt das Vorurteil.

  • Überflüssig zu erwähnen, dass die Dunkelziffer immens sein dürfte.

  • Wer deckt (pun not intended) und vertuscht, ist auch Täter.

    Die Täter gehören vor Gericht, verurteilt, bestraft und aus dem Amt bzw. aus dem Land entfernt.

  • Und warum sind die Verantwortlichen noch nicht wegen Strafvereitelung im Amt fristlos gefeuert?

  • Ok, vermutlich scheint die Jugendeinrichtung nun massiven Schutz erhalten zu haben. Man könnte meinen, da würde wohl keiner mehr durchkommen.

  • Sie wollen die Wahrheit einfach nicht sehen. Und vertuschen sie auf Kosten der Frauen und Mädchen.

    • Aber nicht im Fall Fernandez. Die hat ja einen weißen, toxischen Ehemann. Da randalieren sie auf den Straßen. Einfach nur krank! Wann SEHEN die Wähler endlich, dass die AFD nicht gefährlich, sondern NORMAL ist und wählen Blau????

  • Generalverdacht gegenüber der Polizei … so,so ..

  • Diese Nachricht schafft es sicher nicht in die Tagesschau und heute.

  • DAS, liebe Politiker und ÖRR, ist ein Skandal, der in die Medien gehört. Stattdessen wird eine erzählte Geschichte von Collien Fernandes aufgeblasen, als gäbe es nichts wichtigeres.

  • Das Jugendamt schützt Minderjährige Opfer nicht um Migranten zu schützen. Da sind sie aber im falschen Amt!
    Jugendamt steht für den Schutz der Jugend.
    Amtsenthebung oder Rücktritt.

  • Erst muss das Mädchen eine grausame Straftat erleiden, dann werden die Täter auch noch geschützt. Die ganze Welt scheint sich gegen das Mädchen verschworen zu haben: die Täter, das Jugendamt, das Ausbleiben jeglichen Protests zugunsten des Opfers (z. B. durch Frauendemos, Presse) usw.

    Was sagte mir die KI:
    Der Begriff „Marginalisierung der Tätergruppe” beschreibt in aktuellen Debatten, insbesondere im Kontext von Sexualstraftaten oder Gewaltverbrechen, die Tendenz, die Täterseite durch soziale, politische oder mediale Maßnahmen in den Hintergrund zu drängen, zu entschuldigen oder deren Verantwortung zu relativieren.
    Aha.

    Jetzt muss ich mich wieder um „virtuelle Vergewaltigungen“ kümmern, die sind kein Einzelfall, oder?

  • Die mutmaßliche Vergewaltigung eines 16-jährigen Mädchens in einer Berliner Jugendeinrichtung soll durch das zuständige Jugendamt in Neukölln aus politischen Gründen vertuscht worden sein, um die „Marginalisierung der Tätergruppe“ zu verhindern. Das geht aus einer offiziellen Erklärung des Mädchenzentrums hervor, an das sich das Mädchen nach dem Vorfall gewandt haben soll. Das Schreiben wurde beim zuständigen Bezirksamt eingereicht und liegt dem Tagesspiegel vor. — Was für ein hanebüchener Unsinn! Es gibt im Rahmen der Fürsorgepflicht nach § 8a SGB VIII NULL Spielraum für Abwägungen: hier geht es um ein Offizialdelikt, ergo steht hier der Versuch von Strafvereitelung im Raum.

    • Wenn wir einen funktionierenden Rechtsstaat hätten, wäre das so. Jedoch wissen wir spätestens seit Corona, dass die eigentlich garantierten Grundrechte einfach ausgesetzt werden und es kommt zu keinem richtigen Aufschrei.

  • Man sieht wie fatal linke Identitätsideologie wirkt. Die einzige die hier ‚marginalisiert‘ wird, ist das Opfer.

  • Der Rechtsstaat funktioniert nur noch in eine Richtung, nach rechts!

  • Wahrscheinlich hießen die armen 16-jährigen auch nicht Collien Fernandez! Ja, ist das die Schuld des Jugend-Amtes oder der linken Stadträtin?

  • Die zuständiger Mitarbeiter der Einrichtung und deren Aufsichtsbehörden gehören vor Gericht.

  • Die entsprechenden Linken vor Gericht + lebenslanges Arbeitsverbot mit Kindern + Verantwortungsverbot in sensiblen Staatsdingen…

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