„Prozess gegen Deutschland“
Krisensitzungen und Tränen in linkem Theater, weil Rechte „auf denselben Stühlen saßen“
Nach dem „Prozess gegen Deutschland“, bei dem auch nicht-linke Redner wie Harald Martenstein Redebeiträge zu einem AfD-Verbot lieferten, brodelt es im Thalia Theater. Die Mitarbeiter des linken Theaters sollen bis heute an den Folgen leiden und weinen.
Drei Tage lang veranstaltete der Regisseur Milo Rau im Thalia Theater Hamburg ein politisches Großexperiment. In dem Bühnenformat „Prozess gegen Deutschland“ inszenierte er ein fiktives Gerichtsverfahren gegen die AfD, bei dem Fachleute, Juristen und weitere prominente Stimmen aus dem gesamten politischen Spektrum öffentlich über ein mögliches AfD-Verbot debattieren. Die Beiträge waren nicht geskriptet, sondern wurden von den Beteiligten selbst formuliert.
Das Stück sorgte für enormes Aufsehen: So sagte etwa der Publizist Harald Martenstein in einer pointierten Rede, dass das Verbot einer Partei, die derart hohe Zustimmungswerte wie die AfD verzeichnet, einem „Ende der Demokratie und ihrer Ersetzung durch etwas anderes“ gleichkäme. Auch Journalisten wie Pauline Voss oder Frédéric Schwilden trugen mit Reden oder Rollen zu dem Stück bei.
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Die Nachwirkungen des Theaterstücks spürt das Thalia Theater intern weiter: Denn obwohl das Stück nun schon mehrere Wochen zurückliegt, bereite es einigen Mitarbeiter immer noch großen Kummer, berichtet die Zeit. Aus Kreisen des linken Theaters heißt es, der Auftritt rechter Stimmen komme einem kulturellen Hausfriedensbruch gleich.
In Gesprächen hinter den Kulissen fielen laut Zeit Worte wie „verbrannte Erde“. Mitarbeiter erhoben der Vorwurf von „Rassisten auf unserer Bühne“. Dem Vernehmen nach sollen Tränen geflossen sein, weil Menschen mit rechten Positionen plötzlich dieselben Flure, Garderoben und Kantinen benutzten wie das eigene Ensemble. Eine Mitarbeiterin aus der theaterpädagogischen Abteilung beschreibt in der Zeit etwa, dass sie, als sie im Flur dem rechten Influencer Feroz Khan begegnete, einen Moment des Unbehagens empfand.
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Ein anderer Mitarbeiter traf auf den Journalisten Frédéric Schwilden, der in der Inszenierung die Verteidigung der AfD übernommen hatte. Man habe sich nicht körperlich angegriffen gefühlt, irritiert aber schon, heißt es in der Zeit, weil „hier jemand stand, der auf der Bühne Menschen verteidigt, die rechtsextreme und rechtspopulistische Positionen beziehen“. „Da war offenbar ein Fremdkörper an dem Ort, der bis dahin künstlerische Heimat, ein Safe Space war, der einen wärmte und schützte“, beschreibt die Zeit die Lage im Thalia Theater.
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In den aus Steuermitteln hochsubventionierten „safe space“ mit Einheitsmeinung bricht plötzlich die Realität ein… Ja, das muss für Ideologen unerträglich sein. Wie immer.🙈
Ob das liebe Geld zuvor in Händen rechter Akteure war?? Egal, Augen zu und durch.😎
Das hat Habeck doch auch in einem Moment des Ernüchterns festgestellt. Hat aber nur so lang gedauert, bisdie Worte verhallten.
An deren Stelle hätte ich hinterher einfach einen Exorzisten durchs Haus geschickt.
Oder vielleicht hilft ja auch schon ausräuchern, mit „Gras“? Das wäre auch Zielgruppengerecht.
Die katholische Kirche ging in diesen Fällen mit dem Weihwasser-Wedel durch die Räumlichkeiten. Die Linken haben sowas nicht.
Da bleibt nur ein tiefes Trauma im safe space.
Macht Euch keine Gedanken! Deutschland hat bald ganz andere Sorgen.
Genau solche Worte wie die Mitarbeiter des Thalia-Theaters benutzen, habe ich schon mal im Geschichtsunterricht gelesen – damals ging es um die NS-Zeit…
LEXIKON DER NEUROWISSENSCHAFT:
Massenpsychose; collective psychosis, psychotische Verhaltensweisen von Menschen in einer Massensituation, wobei vernunftgesteuertes Verhalten durch induziertes irrationales, möglicherweise wahnhaftes Verhalten („Massenwahn“) ersetzt wird und realitätsgerechte Ich-Funktionen aufgegeben werden.
Diese linken Gestalten sind in der realen Welt nicht überlebensfähig. Sie leben in ihrer eigenen Welt. Dieses links sein ist wirklich eher eine Krankheit als ein Lebenskonzept.
Bitte enthalten Sie sich persönlich diskriminierender und de-personalisierender Bezeichnungen. Wir haben es mit einem weltumspannenden Phänomenbereich zu tun, der mit zunehmender Unsichtbarkeit, Intransparenz verbunden ist. Uneinsehbarkeiten, Unverstehbarkeiten & Unwahrnehmbarkeiten sorgen für „Mensch- und Staatsversagen.“
siehe: Das 18. Nachhaltigkeitsziel wird in Berlin zuerst erreicht!
https://www.berlin-mitte-zeitung.de/das-18-nachhaltigkeitsziel-wird-in-berlin-zuerst-erreicht/
Früher wären solche Leute als Memmen und Heulsusen ausgelacht worden. Zurecht.
Ich schreibe bewusst, „wären“, weil vor 30, 40 Jahren Erwachsene sich so nicht aufgeführt hätten… oder sie hätten es wenigstens nicht auch noch hinausposaunt…
„Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen; sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.“ (Markus-Evangelium 7,15)
🥰 Wie schön, echte und wahre Worte zu hören…
Merke ich mir 👍
Steile These. Man liest auch von christlicher Seite: Der Teufel kommt durch die Sinne in die Seele. Sehr plausibel, doch wie passt das zu Markus??? Auch die Erfahrung lehrt: ALLES, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen. Nach Markus würde sogar der Stuhlgang den Menschen unrein machen. Aber die Menschen glauben jeden Quatsch, sofern er nur in der Bibel steht.
Bitter wenn die Blase platzt.
Hier die Jahrhundert Rede Martensteins
Harald Martenstein sorgt im Thalia Theater Hamburg für ein politisches Beben
https://www.youtube.com/watch?v=FIP4DeNF_-s
Die Stühle landen nun auf dem Scheiterhaufen.
Der Große Exorzismus reicht da wohl nicht mehr?
Das “ Unwohlsein“ der Linken hat wohl eher damit zu tun, dass sie wohl nicht damit gerechnet hatten, dass z. B. Martenstein , ein beeindruckend begnadeter Redner , so hervorragend echte Demokratie erklären und vertreten konnte.
Diese Leute muss man nicht so ernst nehmen. Die nehmen sich selbst schon ernst genug.
Ein paar Wochen im Straßenbau, der Pflege, der Lagerlogistik oder einem stinknormalen Supermarkt könnten helfen, die psychischen Schäden zu beheben.
Oder beim Ordnungsamt oder ein Praktikum bei der Polizei 😁
einen einzigen Arbeitstag würden die durchstehen, nicht einen einzigen.
Sorry, aber für die aufgeführten Tätigkeiten sind die garantiert nicht zu gebrauchen
Bei mir wäre es der Steinbruch.
Vielleicht, wenn man sie nach Takatukaland, Illyria, Laputa, Lummerland, Washpuristan … dass sie da dann in Ruhe safen können, sozusagen unbehagenlos ….
Der typische Kulturschock, wenn man an die frische Luft kommt.
Die heftig ausfallenden Reaktionen im Ensemble offenbaren nicht nur persönliche Betroffenheit, sondern auch den übermenschlichen Anspruch, den sich die Beteiligten selbst auferlegt haben. Der innere Widerspruch zwischen künstlerischem Ausdruck und politischem Aktivismus erwies sich für einige offenbar als kaum auszuhalten. Wer gleichzeitig moralische Reinheit, intellektuelle Überlegenheit und künstlerische Radikalität verkörpern soll, gerät zwangsläufig an Grenzen – selbst Menschen, die nicht in einem exponierten künstlerischen Beruf stehen, würden unter einem solchen Erwartungsdruck zerbrechen.
Milo Raus Formate leben von Überhitzung, von der kalkulierten Zuspitzung, vom permanenten Ausnahmezustand. Doch gerade dadurch tritt zutage, wie wenig Raum diese Ästhetik den realen psychischen und sozialen Folgen lässt. „Was das mit den Menschen macht“ – mit den Darstellerinnen und Darstellern, die diese moralisch aufgeladenen Rollen verkörpern sollen – scheint in der künstlerischen Logik des
Wenn Rechte dort nicht mehr sitzen dürfen, sollten alle Subventionen sofort eingestellt werden.
Kündigen und arbeiten gehen!
Bei ALDI an der Kasse?
Kein Steuergeld mehr für dieses Theater.
Im Theater wurde es theatralisch 😭😭😭
Solche Theater sind auch linke NGO’s, die mit öffentlichem Geld gefüttert werden.
Ich kann die Leute da nicht beruhigen. Die Schuhe, die sie tragen hat womöglich ein Rechter zusammengebaut. Oder die Stühle hat ein Rechtspopulist zusammengeschraubt. Die Rechten sind einfach überall.
Ja die Bubble hat gebebt.
Man baut sich so eine Wohlfühl-Blase ja nicht über Nacht auf. Sie kann aber über Nacht zerstört werden. Die Leute waren sich gar nicht klar, dass es in einem echten Prozess auch Verteidiger gibt.
Die beste Lösung, das Theater abreißen und neu bauen.
Dann bauen womöglich rechte auf dem Bau, linke arbeiten nicht
Dem Leben hilflos ausgeliefert
In mir klingen gerade einige Namen an:
Lohner, Hörbiger, Ponto, Kortner, Hoppe, Sandrock, Dietrich, Gründgens, Käutner, Buhre, Rühmann, von Meyerinck, Henkels, was für Persönlichkeiten! … Qualtinger … er hätte denen wahrscheinlich heute einen „grünen Herrn Karl“ auf die Bretter gelegt, daß sie schreiend auf dem Theaterplatz herumgelaufen wären.
Zwei Schauspieler stritten sich auf der Bühne, während das Publikum flüsterte, wer wohl im Recht sei. Am Ende drehten sich beide zum Publikum und sagten lachend: „Uns egal, wir spielen einfach weiter.“
Und so ist es auch im Leben: Die Meinung anderer ist nur Lärm, die Argumente sind die Musik.
Auch eine Möglichkeit, seine Ignoranz zu kultivieren.
@Neuerr Bademantel: Ein typisches Erfolgsprodukt dieses Regimes, geschlüpft auf dessen Weg in den Bildungsnotstand. Hier auf AN richtet dieses kleine, armselige Nichts mit seiner narzistischen Selbstbewunderung und plagiatierten KI-Texten, immer ein untrüglicher Beweis für die Abwesenheit von eigener Meinung, zum Glück keinen großen Schaden an. Problematisch ist es, dass genau solche geistig Verwahrlosten dieses einst schöne Land dahin gebracht haben, wo es jetzt steht.
Ja, denn wenn man meinungsstarke Menschen belächelt und sich lediglich auf Argumente konzentriert, wird man die Ignoranz in Person …
Blaue Könige auf blauen Einhörner’n gegen das Löschkommando von Atlas‼️🤫😆🙃
Bei ihrer vollkommen unsinnigen Analogie habe ich starke Zweifel an ihrer Fähigkeit ein gutes Argument von blosser Meinung zu unterscheiden🤣
Sie sind meinungsstark, als schreibender Geisterfahrer. Und stolz darauf sind sie auch. Bildung war halt auch früher schon an manchen Stellen Glückssache.
Ich habe volles Verständnis für das Unbehagen und die Bedenken der Mitarbeiter des Thalia Theaters. Für dieses Problem sehe ich nur eine praktikable aber zielführende Lösung: den Abriss …
Ich empfehle die Gründung einer Selbsthilfegruppe mit Stuhlkreis.