Helena von Troja aus Kenia und die Rassisten
Helena von Troja ist schwarz. Wer dabei ein Störgefühl hat, ist Rassist und hat Homer nicht richtig gelesen. Nach allem, was wir wissen, war Homer der große Vordenker der neuen Linken.
Nach einer schwarzen kleinen Meerjungfrau und einem lateinamerikanischen Schneewittchen wundert man sich bei Hollywood-Neuverfilmungen über nicht mehr vieles. Wenn sich dann aber ein absurdes Gerücht, das man am Anfang noch für rechtes „Rage Bait“ gehalten hat, als wahrscheinlich wahr entpuppt – nämlich, dass in der Neuverfilmung von Homers „Odyssee“ Helena von Troja schwarz und Achilles transsexuell sein wird –, merkt man, dass man doch noch etwas Verwunderung übrig hatte.
Inzwischen ist das nicht mehr unser erstes Rodeo. Beide Seiten sind auf diese Situation bestens vorbereitet. Die Rolle einer weißen Figur, die ausdrücklich für bestimmte europäische Eigenschaften bekannt war, wird mit einem Schauspieler besetzt, der nicht so aussieht. Meistens sind es weibliche Rollen. Die eine Seite kritisiert das. Die andere Seite bezeichnet die erste als Rassisten.
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„That’s Hollywood, baby“, werfen sie einem an den Kopf, und dass es doch nun wirklich lächerlich ist, wie man sich über die Hautfarbe einer fiktiven Person so aufregen kann. Währenddessen hat dieser Trend aber selbst vor Königin Charlotte nicht haltgemacht, die eine echte Person aus (weißem) Fleisch und Blut war. Das Gerücht, dass Charlotte eine „person of color“ war, soll zum Teil in Gemälden begründet sein, auf denen sie afrikanische Züge habe. Auf diesen Gemälden hat sie hervortretende dunkle Augen, volle Lippen und eine kurze, breite Nase – wie charmant, da direkt an Afrikaner zu denken.
Der absolut beste Artikel zu diesem Thema stammt dieses Mal vom Rolling Stone: „Helena von Troja war schon immer ein Kind ihrer Zeit – egal, was Rassisten denken“. Die Autorin, die sich als jemand darstellt, der Homers großes Werk tatsächlich gelesen haben will, erklärt, dass der Diskurs beweise, wie wenig die „Rassisten“ vom Original verstehen würden. Einerseits ließe sich schon gar nicht nachvollziehen, wie Helena ursprünglich einmal beschrieben wurde. Immerhin fließen in jede Übersetzung auch Vorurteile und Ideale der jeweiligen Zeit ein.
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Außerdem: „Der Trojanische Krieg und die griechischen Königreiche, die den Schauplatz der homerischen Epen bilden, erstreckten sich über den östlichen Mittelmeerraum und Nordafrika. Die Menschen, die dort lebten, waren vielfältig – und keineswegs, wie die großen Meister Europas sie später darstellten, eine Rasse lilienweißer, errötender Arier mit schöner Brust oder der Muskulatur eines Bodybuilders.“ Für die Ablehnung von Lupita Nyong’o in der Rolle der Helena macht sie einen einfachen Grund aus: Helena sei „eine Projektionsfläche für die eigene psychosexuelle Fixierung auf Weißsein als Güte“.
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Diese Argumentation wiederholt sich dennoch im Diskurs. Man könne nicht wissen, wie Helena ausgesehen haben soll, sie kam nicht aus Griechenland, sondern aus Anatolien, „helle Haare“ könnte für die alten Griechen alles geheißen haben. Alles, was das beweist, ist, dass sie nicht unbedingt blond sein muss. Man tanzt dennoch um den Umstand herum, dass sie ganz sicher nicht kenianisch war und Homer – sofern es ihn gab – wahrscheinlich in seinem ganzen Leben keine schwarze Frau gesehen hat.
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Es könnte eigentlich wirklich egal sein. Ich werde den Film nicht wegen Lupita Nyong’o oder Elliot Page nicht gucken, sondern weil er unglaublich leb- und farblos aussieht. Jedoch spiegelt sich in dieser absurden Debatte ein beliebtes Phänomen unserer Zeit wider. Egal, ob es Homer nun gegeben hat und wie er sich Helena vorgestellt hat: Die Behauptung, dass wir uns unmöglich vorstellen können, wie sich antike Griechen schöne Frauen vorgestellt haben, ist Schwachsinn. Und auch, dass Homer nach allem, was wir wissen, ein großer weltoffener Vordenker der neuen Linken gewesen sein könnte, ist Schwachsinn.
Das weiß auch jeder. Und es ist auch im Ernst jedem klar, dass der Ursprung des Problems, das manche nun mit der Besetzung durch Nyong’o haben, nicht Rassismus ist. Sie ist eine erfolgreiche Schauspielerin mit Oscar, die schon in vielen Filmen mitgespielt hat, bei denen es keine Probleme gab. Mich wundert eigentlich eher, dass sie diese Rolle angenommen hat. Denn eigentlich liegt der wahre Rassismus in der Ideologie, die es nun für nötig hält, weiße Charaktere auszutauschen.
Diese Bewegung, die alles Europäische und Westliche ablehnt und mit Macht ersetzen will, ist nicht antirassistisch. Für sie ist europäische Kultur so etwas wie eine Standardeinstellung, Neutralität, eine Grundvoraussetzung. Alles andere ist besonders, kultiviert und exotisch. Es ist so, wie wenn man in einem Café in Berlin einen Kaffee bestellt und gefragt wird, ob man „normale Milch“ haben will oder eine vegane Nachmache in abgedreht.
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Sie ist diejenige, die unsere Kultur wie etwas Überlegenes behandelt. Sie tut so, als wäre ein westlicher Film über eine europäische Geschichte mit weißen Schauspielern eine Machtdemonstration, die es zu verhindern gilt. Der Höhepunkt der Gleichberechtigung, die größte Ehre, die der weltoffene Westen den unterdrückten Minderheiten dieser Welt zuteilwerden lässt, ist, dass sie in unseren Geschichten mitspielen dürfen. Sie dürfen unsere großen Königinnen und Fabelprinzessinnen spielen. Denn am Ende des Tages gibt es doch nichts Größeres, als Teil unserer Kultur zu sein.
Ich bin mir sicher, dass es in Afrika – immerhin einem riesigen Kontinent – irgendwelche mystischen Erzählungen über Fabelwesen, Prinzessinnen und Helden gibt. Doch niemand kommt darauf, diese Geschichten zu erzählen. Es widerspricht ja auch dem Konzept von Neuverfilmungen. Die meisten Filme, die heute erscheinen, sind entweder Geschichten, die schon zigmal verfilmt wurden, die zweiten Teile von irgendwas oder Biografien von allem und jedem. Das Einzige Rebellische, was einem da einfällt, ist, manche Rollen so unpassend wie möglich zu besetzen und sich dann als politisch korrekt feiern zu lassen.
Wenn Sie also großer Homer-Fan sind, warten Sie einfach auf die nächste Verfilmung. Wenn Sie mal wieder ins Kino wollen, würde ich noch eher in „Glennkill: Ein Schafskrimi“ gehen. Der Film handelt von einer Gruppe Schafe, die den Mord an ihrem Schäfer aufklären. Wie schön, dass es jetzt einen Film gibt, der das Tier zum Helden macht, das uns allen zu ähnlich ist. Eigentlich genauso sinnbildlich für unsere Gesellschaft wie eine schwarze Helena von Troja. Aber wenigstens nimmt man sich da nicht so ernst.
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Die alten Griechen sind schuld. Haben ihre Figuren aus weißem Marmor geklöppelt, statt aus schwarzem Gestein. Die Venus von Milo, die Nike von Samothrake und all die anderen Statuen – von den späteren Nachfolgern im antiken und klassischen Rom ganz zu schweigen – müssen dringend neu geschnitzt werden. Oder zumindest schwarz angepinselt. Ein paar gerne auch pink oder regenbogenbunt, Hauptsache, das Weiß ist weg.
Nur so als Funfact: Die meisten der griechischen Statuen waren ursprünglich bunt bemalt, um diese realistischer aussehen zu lassen. Das ist nur mit der Zeit verwittert.
Danke. Völlig richtig. Die Antike war ziemlich bunt. Farblich gesehen
Man nimmt übrigens an, dass die Statuen zu ihrer Zeit bemalt waren. Das ist nur nicht erhalten.
Schon richtig. Solide weiße Basis für bunte, nicht haltbare Tünche. Und mit eindeutiger kaukasischer Physiognomie.
Wenn Hollywood die Rolle des deutschen Regierungschef von 33 – 45 des vorigen Jahrhunderts endlich mal mit einem Schwarzen besetzen würde, dann wäre auch ich davon überzeugt, dass es keinen Rassismus, egal welcher Art, mehr gäbe.
Aber so geht es ja immer nur in die eine linksrotgrünwoke Richtung…
😁😁😊😊😊👍👍
Da war ja die KI, die Wehrmachtssoldaten schon mal als Schwarze darstellte, ja auf dem richtigen Weg.
Brilliant!😅
Inzwischen überrascht mich so etwas nicht mehr.
Was den Film Glenkill angeht:
Laut Kritik im Cicero:
„Wir erkennen, dass menschliche Logik oft nur ein Konstrukt aus Vorurteilen und blinden Flecken ist, während die Schafe – frei von den Fesseln gesellschaftlicher Konventionen – das Wesentliche erfassen. “
Die Schafe sind uns also nicht allzu ähnlich sondern deutlich überlegen wie es scheint.
Ansonsten volle Zustimmung zum Artikel einschliesslich der Empfehlung sich Glennkill anzusehen.
…und was ist mit den schwarzen Schafen? Tragen die alle eine weisse Weste ?
Geht es hier nicht zufällig um die „Aneignung“ einheimischer (indigenen!)Kulturen?!
Hollywood kann filmen was sie wollen, sollten es aber dem Genre Fiktion einordnen.
Bedauernswert ist nur wenn Menschen, es glauben und schlimmer es umsetzen.
Dystopische Filme, Filminhalte z.B. aus den 1990er und Beginn 2000er sind doch gerade in westlichen Gesellschaften unterschwellig Realität geworden.
Demolition Man, Equilibrium fallen manchen spontan sofort ein,
wenn es um Verbote, Meinungen, Äußerungen, E-Mobilität, Innere Sicherheit, Gewalt und vor allem Überwachung und Kontrolle der Bevölkerung geht.
Erst wenn Verfilmungen Realität werden sollen, dann muss man sich sorgen, ansonsten ist es eben Unterhaltung für eine winzige Klientel, die ihre Ideologie an Leinwänden geworfen sehen.
Man muss sich sorgen, weil die meisten Kinozuschauer keine Ahnung von Geschichte haben. Das einzige, was sie wissen, kommt von Hollywood. Sie lernen also eine Lüge. Lügen aber verbessern die Welt auf Dauer nicht.
Keine Ahnung von der eigenen Geschichte – und sie betrachten den Biopic- u. Documentary-Kram als wahr, als verbrieft – mit „sie LERNEN eine Lüge“ haben Sie leider sehr recht. Bereits heutiger Austausch mit Zeitgenoßen lässt darauf schließen, dass in den Köpfen kaum Unterscheidung zwischen Hollywood-Schmonzette und Geschichte gemacht wird – die Generation der Kinder der Zeitgenoßen zückt nicht mehr Homer zum Beweis, sondern Nolan.
Mit „Waterworld“ dauert mir die Realisierung auch viel zu lange…
Als nächstes gibt es einen Film über Idi Amin mit einem KI generierten Gert Fröbe. Wer wird eigentlich Mansa Musa spielen? Es kann ja nicht sein das ein Mansa Musa tausende Sklaven auf seinem Weg nach Mekka hatte.
Im bayrischen Rundfunk haben sie noch so ne Person of Colour, der könnte auch noch so manche unbeliebte Rolle spielen.
Es wird wohl eher darauf hinauslaufen, dass alle alten Filme eine KI-gestützte
Wokeness-Freigabe durchlaufen werden, alle weißen Schauspieler werden dann automatisch mit Schwarzen und Transen ersetzt, dann darfst du Herr der Ringe nur noch mit schwarzem Gandalf anschauen
Bin gespannt, wann in Sandalenfilmen über Griechenland die Leute dort aussehen wie Griechen. Die sehen nämlich üblicherweise aus wie typische Mittelmeerbewohner, keinesfalls wie hellhäutige, blonde Germanen, aber auch nicht wie Nubier.
Kommt aber keiner drauf. Helena muss blond sein – oder schwarz. Eine Griechin ist sie in keinem der Fälle.
„…Die [Griechen] sehen nämlich üblicherweise aus wie typische Mittelmeerbewohner…“
Ich wäre da nicht so sicher. Die Griechen sind von Norden eingewandert. Sie sind indo-germanischer Abstammung, genauso wie wir Mitteleuropäer. Sie könnten vor 3200 Jahren weißer gewesen sein als heute.
Eine weiße Haut galt als schön. Die Frauen benutzten Bleiweiss, was natürlich extrem gefährlich war. Das Ideal war hellhäutig und am liebsten blond. Die Indogermanen stellten die Oberschicht, allerdings nicht ohne der indigenen Bevölkerung erhebliche Verluste zugefügt zu haben. In Südspanien haben sie so gut wie alle Männer der indigenen Iberer getötet.
Verfilmung der widerspenstigen Zähmung, in den 90ern, mit Denzel Washington. Gab da wohl keine Probleme. Da die Kaukasier heute unter acht % der Weltbevölkerung ausmachen ist es doch wohl logisch, dass gute Geschichten mit den 92% der anderen besetzt werden. Ein schwarzer Siegfried oder Beowulf, wo ist das Problem ? Warum bekomme ich bei meinem eigenen Text Würgereize?
„Much ado about nothing“ war das, Regie Kenneth Branagh. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Washington ist ja auch ein super Schauspieler. Das war da aber noch nicht unter dem Woke-Banner, jedenfalls nicht nach meiner Wahrnehmung damals. Schon blöde für die Filmstudios jetzt: Inzwischen geht die eine Hälfte der potenziellen Kundschaft nicht mehr rein, wenn Helena von Troja (oder auch Hamlet, Prinz von Dänemark) schwarz ist, die andere, wenn sie es nicht ist. Sie tun mir aber deswegen gar nicht leid; wer sich in den Kulturkampf begibt, muss eben auch die entsprechenden Verluste hinnehmen.
Richtig. Sehe ich auch so. Er hat den Fürsten gespielt, und zwar so super, dass die Hautfarbe egal war. Das war weder woke noch eine Provokation, sonder einfach „colorblind“. Die Szene, wo Beatrice seinen Antrag ablehnt, und er dies würdevoll akzeptiert, ist sehr schön. Aber eine schwarze Helena ist etwas anderes. Außerdem unterscheide ich zwischen einer Theaterverfilmung und einem Blockbuster. „Der widerspenstigen Zähmung“ war übrigens mit Elizabeth Taylor und Burton
Warum wird eigentlich nie eine Chinesin für den Feldzug der Woken verwendet? Ich finde es diskriminierend, wie rassistisch die Woken ihren Krieg führen!
Es geht nur um die Sklaven-Neurose der USA, nichts anderes. Da geht es ja nur um Schwarze. Außerdem sind Chinesen erfolgreich und eignen sich nicht für den Opfer-Mythos.
Neulich sah ich eine Serie mit einem bekannten Schauspieler,ich glaube der Name ist Ewan McGregor. Die Serie heißt: Ein Gentleman in Moskau. Und oh Wunder, spielt zur Stalinära. Aber nun kommt’s, viele sowjetische Minister wurden tatsächlich von Schwarzen gespielt. Als wenn Stalin, der ja überall eine jüdische Verschwörung witterte, Schwarze in sein Kabinett gelassen hätte! Das ist grotesk und geschichtsverfälschend! Als würde eine Gruppe weißer Menschen ,einen afrikanischen Stamm in einem Spielfilm spielen, welcher eine historische Begebenheit wiedergibt!🤦🏻♂️
Helena, Helene, Elena … blond, blaue Augen und slawischer Abstammung. Nicht mediteran mit dunklem Haar und braunen Augen. Zentralafrikanisch noch viel weniger.
Nolan ist leider eine Enttäuschung. Zum Glück hatte er nicht Troja gedreht.
Trotzdem werden sich Leute diesen Film anschauen und bekommen ein falsches Geschichtsbild.
„Nolan ist leider eine Enttäuschung. Zum Glück hatte er nicht Troja gedreht. “
Welche Vorstellung der Helena hat dieser Mensch? Man sollte sich doch nahe an die Homersche Vorlage halten.
https://www.facebook.com/Mephisto2010/posts/homer-beschreibt-helena–in-der-ilias-nicht-nur-durch-eine-detaillierte-auf/10225298184361664/
Und was den/die Darsteller*in des Achilleus anbelangt: den verkörperte Brad Pitt eindrucksvoll, finde ich.
P.S. Leider bin ich des Altgriechischen nicht mächtig, daher verlasse ich mich auf die obige Beschreibungen.
Hier jemand mit Graecum: Homer benutzt häufig Beiwörter, „der listenreiche Odysseus“, „die lilienarmige Hera“, damit der Sänger Zeit hat, sich an das nächste Hexameter zu erinnern. Helena ist so slawisch wie ich Japanerin bin, sie steht unter dem Schutz von Aphrodite und ist eine spartanische Prinzessin bis zu ihrer Heirat. Ihr Beiwort ist „weißarmig“, keine Augen- oder Haarfarbe, aber ich glaube, dass die Dichterin Sappho sie blond nennt.
Danke!
Die ist urgriechisch, wie ihr Name schon sagt. Die Slawen haben den Namen wegen der Heiligen adaptiert. Da liegen Sie total falsch. Helenas Mutter ist Spartanerin laut der Sage. Weshalb postet man etwas, ohne vorher nachgesehen zu haben, wenn man etwas nicht weiß? Über die Byzantiner ist der Name in den osteuropäischen Raum gekommen. Und viele Griechen sind heute noch blond und blauäugig. Sie geben der Gegenseite Futter, dass Kritiker an diesem Film ungebildet sind
Denkfehler .
Als msn von Helena schrieb gab es noch gar keine Ethogenese der Slaven die erst 300 -500 n .Chr erfolgtr
Die woke Bewegung hat in Ihrer Welteroberungsformel einen Faktor übersehen, und der hat starke Auswirkungen.
Je mehr von diesen anmaßenenden und übergriffigen Kulturellen Aneignungen sie durchziehen und mir gleichzeitig noch erzählen wie schlimm doch *meine* Kulturelle Aneignung angeblich sei, desto mehr schaffen sie nicht Toleranz sondern Abneigung. Tiefe echte Abneigung wo früher Weltoffenheit und Sympathie war.
Der Begriff Toleranz im übrigen kommt aus dem Lateinischen und meinte ursprünglich „etwas erdulden“. Tja, bei mir ist mit der Duldsamkeit schon lange vorbei, und ich schätze das wird allgemein noch zunehmen.
Im übrigen finde ich es sehr wichtig daß Sie hier endlich mal schreiben „Ich bin mir sicher, dass es in Afrika […] mystischen Erzählungen […] gibt. Doch niemand kommt darauf, diese Geschichten zu erzählen.“ – Ja, ein Gedanke den ich auch öfter hatte. Und vor Jahren hätten mich diese fremden Mythen sogar interessiert. Nun schon länger nicht mehr.
Es geht letztlich um Demütigung. Seht her, wir können eure Geschichte umschreiben wie wir wollen und ihr könnt nichts dagegen tun
Lupita Nyong’o. Ich schaue mir die Bilder dieser Frau an und denke: wer soll für sie einen solchen Krieg anzetteln?
Ein schwarzer Adonis? Eh, ich meine, wie hieß er noch mal ? Achilles? Quatsch, es war doch, na?
Paris
Heißt übrigens „Beutel“.
Bei aller Liebe zur Kritik: die Frau sieht gut aus. Solche Abfälligkeiten sind nun doch nicht nötig.
Als Gott den Geschmack verteilte hätten Sie öfter mal hier rufen sollen, außerdem steht das Aussehen gar nicht zur Debatte.
Ich weiß (<-Tsk Tsk!) gerade nicht, wo ich es vor ein paar Tagen gelesen habe – es gibt wohl einen Kriterienkatalog, dem man entnehmen kann, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um in die Auswahl für einen Oscar zu gelangen. So in der Art (ich spitze leicht zu) "Die Assistentin des stellvertretenden Hilfsbeleuchters m/w/x muss a) trans, b) übergewichtig, c) behindert und d) Angehörige einer von Kolonialismus, Rassismus, Klimawandel und Trumpismus unterdrückten, ethnischen Minderheit sein. Und muss faktisch mehr zu sagen haben, als derdiedas Regisseur.
Ja, ich übertreibe leicht, aber wer die Kriterien irgendwo findet, wird sehen, dass ich sehr nah an der Realität bin.
Sofern Hollywood weiterhin versucht mir seine Ideologie aufzuzwingen, werde ich das ganz sicher nicht akzeptieren und mit den Füßen abstimmen. Die Ergebnisse an den Kinokassen werden auf Dauer dann hoffentlich dieses Ägernis eleminieren. Schade nur um die kulturreduzierte Zeit bis dahin.
Ganz meine Meinung!
Beim nächsten Mal bitte ein Film über Martin Luther King, aber der Schauspieler soll weiß sein👀
Diese ganzen schrecklichen Hollywood Filme… Hier bei mir geht das Kino wohl bald Pleite. Niemand geht da mehr hin… Es gibt auch keine neuen Einfälle mehr, deshalb müssen sie alles immer und immer wieder neu Aufwärmen und uns als Neuverfilmung verkaufen. Langweilig. Die alten original Filme sind immer noch die besten… Es kann einfach niemand mehr diesen ganzen LBTQ+ , und was es da noch für Buchstaben gibt, sehen. Siehe Manta II 😬😱… Also ich nicht mehr… Dafür ist mir das Geld zu schade.
Die Welt wird immer perverser.
Hier arbeiten die US-Amerikaner ihre Sklaven-Neurose auf, Schuldgefühle auf weißer, Minderwertigkeitskomplexe auf schwarzer Seite. Meine hochgebildeten US-Freunde sind davon geradezu besessen. Als Anti-Marxisten glauben sie, „das Bewusstsein schaffe das Sein“. Sie wollen mit einem Umlügen von Geschichte (des „Bewusstseins“) die heutige Gesellschaft (das „Sein“) verbessern. Aber das Ende des Rassismus wird so nicht bewirkt: der heutige Rassismus hat sehr reale Gründe im „Sein“ (ein Grund, nicht unbedingt der einzige, steht im Buch The Bell Curve). Nur die Lüge, die könnte bleiben, und das ist das Gefährliche.
Als Archäologin graust mir doppelt. Nicht nur wegen dieser rassistischen Verfilmung (denn was soll das sonst sein, wenn man eine Weiße kategorisch ablehnt), sondern weil die Jugend noch blöder gemacht werden soll. Homer wandte sich an gebildetes Publikum, sie alle, vom Philosophen bis zur kultivierten Hetäre wussten, wer Helenas Eltern waren: Zeus war ihr Vater und Leda, eine Spartanerin, ihre Mutter. Die Griechen sollten diesen Regisseur verklagen. Aber es gab ja auch den Versuch, aus der rothaarigen Ptolemäerin Kleopatra eine Schwarze zu machen. Wenn ich Geld hätte, würde ich ein afrikanisches Märchen verfilmen und die Hauptrolle mit Sidney Sweeny besetzen
„Ohne die Errungenschaften des Weißen Mannes hätte der Rest der Welt weder die Mittel, noch die Freizeit, noch überhaupt die Konzepte, um sich von ihm unterdrückt zu fühlen.“ — Michael Klonovsky, aus dem Gedächtnis zitiert
Die linke Persönlichkeitsstörung (von der der „Wokismus“ nur die neueste, bislang am weitesten degenerierte Spielart darstellt) reduziert sich bei gar nicht mal so tiefgehender Analyse auf den Drang des Wertlosen, das Wertige und Würdige zu zerstören, da ersteres den Vergleich mit letzterem verständlicherweise nicht aushält, die Kluft mangels Entwicklungsmöglichkeiten aber auch nicht schließen kann.
Der von einschlägig interessierten Milieus projizierend so genannte „Rassismus“ ist zu 99% schlichte, evolutionär bewährte Mustererkennung.
Ich reiche das korrekte Zitat mal nach: „Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen.“ (Michael Klonovsky)
Das ist genau der Punkt. Der Hass auf die weiße, christliche Kultur und die weißen, alten Männer beruht einfach nur darauf, dass sie erfolgreich waren. Ein marxistisches Weltbild, in dem alle gleich wären und jeder alles sein konn steht da dem entgegen.
Gibt es überhaupt noch Publikum für solche Wokeismus Kino-Filme oder werden diese nur noch per Steuergeld über Filmförderung finanziert. Nächste Neuverfilmung wohl die Nibelungen mit Helge Lindh als Siegfried von Xanten und Anton Hofreiter als Brunhilde
Die Besetzung der Brunhilde passt!
Der Siegfried spielt die Esken.
Ja, derart Grossproduktionen werden zwecks Refinanzierung mit grosser Professionalität in den Markt gedrückt und erlangen Riesenreichweiten. Sowas wirkt dann auch.
Alle Sklaven in den USA waren eigentlich in Wirklichkeit Weiße! Ich verlange Reparation!
Ich bin aber auch froh, dass Hollywood und der Rolling Stone nun doch einsehen, dass es kulturelle Aneignung eigentlich gar nicht gibt.
Da hat Fritze Merz doch tatsächlich mal einen Punkt: Mit so einem Amerika will ich auch nichts mehr zu tun haben.
„Mit so einem Amerika will ich auch nichts mehr zu tun haben.“
Wer einmal länger in den USA gelebt hat, weiß, wie angenehm und freundlich das Leben dort sein kann und wie freundlich die Menschen (jedenfalls die, die ich kenne) dort sind. Von der Fähigkeit, zu wertschätzen, kann sich ganz Deutschland eine kräftige Scheibe abschneiden.
Wer aber länger die deutschen Medien konsumiert, deren Blick sich stetig auf den Dreck in den USA richtet und auf kaum etwas anderes, kriegt ein völlig falsches Bild von den USA.
Die politische Korrektheit wiederum ist US-Neurose vornehmlich der linken Kulturschickeria, die nicht das ganze Land definiert. Sie ist sicher nicht schlimmer als die Nazi-Neurose, unter deren Knute Deutschland immer noch leidet.
Niemand kann leugnen, dass antike (griechische und römische) Skulpturen kaukasische, also europäische Merkmale aufweisen.
Aber was heute, insbesondere für Feministinnen und WOKMeschen ůberhaupt, Fakten bedeuten?!