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Friedrichshain

Grundschule in Berlin warnt Anwohner vor eigenen Schülern

Eine Berliner Grundschule hat Anwohner vor Konflikten mit Schülern im Umfeld der Schule gewarnt. In einem Schreiben berichtet die Leitung der Jane-Goodall-Grundschule von zunehmenden Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Passanten.

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Die Jane-Goodall-Grundschule in der Scharnweberstraße in Berlin-Friedrichshain (Foto: Angela Monika Arnold, Berlin / Wikimedia Commons (CC BY 3.0))

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Eine Berliner Grundschule hat Anwohner vor Konflikten mit Schülern im Umfeld der Schule gewarnt. In einem Schreiben informiert die Leitung der Jane-Goodall-Grundschule in Friedrichshain über zunehmende Auseinandersetzungen in der neu eingerichteten Schulzone vor dem Gebäude.

Wie die Berliner Morgenpost und die BZ berichten, heißt es in dem Schreiben: „In jüngster Zeit hören wir verstärkt von Auseinandersetzungen unserer Schüler miteinander und mit Passanten in der Schulzone.“ Anwohner hätten sich deshalb mit „beunruhigenden Nachfragen“ an die Schule gewandt.

Zugleich stellt die Schule klar, dass sie für den Bereich vor dem Gebäude nicht zuständig sei. „Die Schulzone ist ein öffentlicher Raum und nicht Teil des Schulgeländes“, heißt es demnach weiter. Anwohner, die problematisches Verhalten beobachteten, sollten Schüler gegebenenfalls selbst ansprechen oder sich an die Polizei wenden.

Schulzone seit 2025 vor der Schule

Der betroffene Abschnitt der Scharnweberstraße wurde 2025 für den Autoverkehr gesperrt. Zwischen Jungstraße und Finowstraße dürfen seitdem keine Autos mehr fahren. Die Umgestaltung ist Teil eines Verkehrsberuhigungsprojekts des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg.

In der Straße wurden Poller installiert und Parkplätze entfernt. Stattdessen entstanden Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsflächen. Außerdem wurden Blumenkübel sowie eine Tischtennisplatte aufgestellt. Ziel der Maßnahme war es nach Angaben des Bezirksamts, den Bereich vor der Schule sicherer zu machen und den Durchgangsverkehr zu reduzieren. Anwohner berichten laut der BZ, dass sich die Situation in der Straße seit der Einrichtung der Schulzone verschärft habe.

Lesen Sie auch:

Kritik aus der Bezirkspolitik

Kritik an der Situation kommt aus der Bezirksverordnetenversammlung. Die CDU-Bezirksverordnete Marita Fabeck erklärte laut Medienberichten, es könne nicht Aufgabe von Anwohnern sein, sich um das Verhalten von Kindern im öffentlichen Raum zu kümmern.

Bereits zuvor hatte es Beschwerden aus der Nachbarschaft über Konflikte im Bereich der Schulzone gegeben. Aus Sicht der Behörden handelt es sich bei der Fläche jedoch nicht um ein Schulgelände, sondern um öffentlichen Straßenraum. Daher liege die Zuständigkeit nicht allein bei der Schule. Die Jane-Goodall-Grundschule wird von mehreren hundert Schülern besucht.

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41 Kommentare

  • Diese Geschichten machen den rasanten Niedergang des Landes dann doch zuweilen ziemlich lustig. Schon skurril wenn man schon vor Grundschülern warnen muss – Hauptsache der Mega-Elefant im Raum wird nicht angesprochen.

    • Ob sich die Schüler wie die Affenbande im öffentlichen Raum benehmen? Leider kann Frau Goodall nicht mehr erzieherisch Eingreifen. Ob ihr Name ein Synonym für den politischen Diskurs ist? Einfach weiter so, Probleme lösen sich meist von selbst!

    • Nur in so einer verdorbenen Stadt, kann der Bürgermeister beim Stromausfall, ,ungeschoren Tennis spiele und Lügen!
      Und nach dem Tennis gab es sicherlich ein gemeinsames Duschen!

      • Es war ein Stromausfall auf Grund und linksextremen Anschlags. Das sollte man nicht vergessen

  • Ist die Aufforderung die „Schüler selbst anzusprechen“ (und dann ggfs. ein Messer zwischen die Rippen zu bekommen), eigentlich fahrlässige oder vorsätzliche Gefährdung der Anwohner?

  • Wieso kann man öffentlichen Raum als Schulzone deklarieren und wenn es Beschwerden gibt, wieder auf den öffentlichen Raum verweisen, wo man keine Befugnisse hat!? 🤡

    • In einer RegenbogenClownswelt ist das normal.

  • Diese Meldung lässt mich an die dystopische schwarze Komödie „Little Murders” von 1971 denken. In „Little Murders” gehört die Gewalt zum Hintergrundrauschen des Alltags.
    Dass eine Schule Anwohner vor ihren eigenen Schülern warnt, hat die Note von „absurder Kapitulation“ wie in dem Film, in dem das Chaos so sehr zum Alltag gehört, dass man nur noch Warnhinweise verteilt, statt die Ursachen zu lösen.
    Eine Figur des Films ist Alfred, ein „Apathist“. Er lässt Schläge und Demütigungen über sich ergehen. Die Warnung der Schulleitung an die Anwohner wirkt wie ein Eingeständnis dieser Apathie. Man versucht nicht mehr, das Verhalten der Schüler zu ändern, sondern man „warnt“ nur noch davor – so wie man vor schlechtem Wetter warnt.
    Wenn eine Schule einen Brief an Anwohner schreibt, statt dass Polizei oder Jugendamt die Ordnung garantieren, ist das die reale Version von „Little Murders”. Der Staat gibt zu: „Wir können euch nicht schützen, passt auf euch selbst auf.“

    • Wenn aber die Anwohner selbst die Dinge in die Hand nehmen zB in Form einer Bürgerwehr, fühlt sich der Staat plötzlich doch verantwortlich natürlich nur für die Bürgerwehr.

  • Was sind das denn für Konflikte?

    • Die ganz normalen: Messerstechereien, Drogenverkauf, Schlägereien, Vergewaltigungen, Schießereien, Schubsereien, usw… Alles normale Zustände wie überall im besten Deutschland aller Zeiten.

      • Grundschüler! Muss was anderes sein. Hoffe ich…

  • Bedingungslose Kapitulation.

  • „Stattdessen entstanden Sitzmöglichkeiten und Aufenthaltsflächen.“
    Wurde in unserer Stadt auch so gemacht. Ist im Prinzip eine gute Idee, allerdings mag ich mich dort nicht aufhalten.

    • Wenn wie in Karlsruhe die Verkehrsflächen um undefinierte Aufenthalten reduziert werden, werden diese von Gruppen besetzt wie auch der Görlitzer Park in Berlin.
      Viel Spaß dabei.

  • Steht der Name der Schule für eine bestimmte Programmatik?

    • Vielleicht steht er auch für einen Song? 😉
      https://www.youtube.com/watch?v=chL_na6u5Cs
      Vielleicht aber auch nicht… was weiß denn ich 🙂

      • was das? jane jane the Hurricane?

        • “ jane jane the Hurricane?“
          Kenn ich nicht, daher von mir ein eindeutiges „vielleicht“ 😛

          0
  • Immer mehr rechtsfreie Räume. Die öffentlichen Räume werden dem Mob überlassen.

  • Grundschule !!!!!

    OMG 🤦‍♂️

    • In B geht die Grundschule bis Ende der sechsten Klasse.

      • „In B geht die Grundschule bis Ende der sechsten Klasse.“

        Dann sind einige der Grundschüler bestimmt schon 15 oder 16 Jahre alt.

      • Trotzdem…..

      • In Berlin geht die Grundschule bis 25. Egal ob anwesend oder nicht: Kindergeld danach Bürgergeld; ab demnächst „Grundeinkommen“.

  • neues normal.

  • Unsere Messer Facharbeiter in ihrem Element.

  • Soweit sind wir schon, dass man nicht ,ohne Gefahr, in Berlin sich Schulen nähern kann.
    Wir sind inzwischen schon eine Minderheit in unserem eigenen Land.
    Nirgends mehr sicher…..

  • Berlin halt, ganz ehrlich, dort wundert mich gar nichts mehr.
    Berlin = Chaos

  • Auf Wikipedia ist unter ihrem Namen bei der Suche zu finden: „2017: Namensgeberin für die Jane-Goodall-Grundschule in Berlin-Friedrichshain“ – Frage; ob Jane Goodall da bei diesen Verhältnisse stolz drauf wäre oder sich diese „Ehrung“ eher verbitten würde? ^^

    • War das nicht die mit den Affen?

      • Passt doch.

    • Ich fühle mich durch diese merkwürdig tendenziösen Benennungen an die DDR erinnert. Früher wurden Schulen oft nach Goethe, Schiller oder Lessing benannt, was auch mit einem entsprechendem Ethik-, Bildungs-, und Leistungsanspruch verbunden war.

  • Nur populistische Pessimisten würden unser Land im Niedergang sehen.

  • War Jane Goodell nicht ein Primaten-Forscherin? Ist der Name wegen dieser Schülerschafft absichtlich gewählt worden?

  • Wegner ist so eine Art missratener König Midas Berlins: Egal, was die Berliner Politik und Verwaltung anfasst, es verwandelt sich zu sch*****

  • Das schlimme daran, die Schulleitung meint es vermutlich in ihrer Hilflosigkeit noch „gut“ von der Politik mit dieser Problematik ( Rosa Elefanten)) im Stich gelassen. Und dann kommt die Kritik ausgerechnet von der „Bezirksregierung,“ deren Aufhabe es eigentlich wäre, dafür zu sorgen, das diese zutiefst asozialen Zustände an den Schulen erst garnicht auftreten!

    Deutschland will so scheints den totalen Zerfall!

  • Integrationsrichtlinien an die deutsche Minderheit:
    Am besten lassen sich Männer Rauschebärte wachsen, und Frauen verhüllen sich bitte vollständig, und gehen auch nicht mehr ohne männliche begleitung auf die Strasse.
    So entgegen sie mit Sicherheit Konflikten mit unseren Schülern.
    Ihre Schule Friedrichsheim

    • „Integrationsrichtlinien an die deutsche Minderheit“

      Heute noch Sarkasmus, morgen schon Realität.

  • Derjenige der solche Briefe verfasst, sollte unbedingt mal ins Arbeitslager!
    Denn genau solche Haltungen, wie sie seit Jahren die Etablierten Politiker an den Tag legen, hat zu solchen Ergebnissen geführt! Und den Micheln in Berlin kann ich nur noch mehr solcher Schwierigkeiten wünschen. Sie haben s<bei den Wahlen bewiesen, das es ihnen Nichts ausmacht, wenn Mädchen und Frauen vergewaltigt werden. Wenn ihre Kinder von zugereisten Drogendealern versaut werden usw!

  • Die West-Asi-aten werden mit Messer in der Hand geboren, was erwartet ihr ??

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