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„Fatale Parallele“

SPD und CDU werfen AfD wegen Bundesparteitag in Thüringen „Assoziationen“ zur NSDAP vor

Die AfD plant, ihren Bundesparteitag am 3. und 4. Juli in Erfurt abzuhalten. Aus der SPD und der CDU wird sie hierfür harsch kritisiert. Es sei eine „gezielte Provokation“, dass die AfD wie die NSDAP vor 100 Jahren ihren Bundesparteitag in Thüringen abhalte.

Aus SPD und CDU wird die AfD in NSDAP-Nähe gerückt, weil diese ihren Parteitag in Thüringen abhält (IMAGO/Horst Galuschka)

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Die AfD plant, ihren Bundesparteitag am 3. und 4. Juli in Erfurt abzuhalten. Die AfD nimmt damit ihr Recht und ihre Pflicht zugleich wahr, sich demokratisch zu organisieren. Doch schon die Tatsache, dass der Parteitag abgehalten wird, löst bei SPD, CDU und einigen Historikern eine skurril anmutende Empörung aus. Grund sind Ort und Datum des Parteitags: Vor exakt 100 Jahren, 1926, habe die NSDAP einen wegweisenden Parteitag ebenfalls in Thüringen, damals in Weimar, abgehalten.

Serap Güler (CDU), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hält dies für eine bewusst gesetzte Provokation. „Die bewusst gewählte Parallele zeigt wieder einmal, wes Geistes Kind die AfD ist“, erklärte sie gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Zu behaupten, Parteitage besäßen keine Symbolkraft, sei „naiv“. Sie fügte hinzu: „Die AfD weiß genau, was sie tut. Es widert mich an, wie wenig Anstand und Respekt diese Partei vor unserer Geschichte hat. Meine Güte, für wie dumm halten die uns alle eigentlich!“

Auch aus der Wissenschaft kommt Kritik. Jörg Ganzenmüller, Leiter des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden, bezeichnete die Terminwahl als „einen bewussten symbolischen Akt, der auf mehreren Ebenen wirkt“. Er sehe darin ein Signal an die rechtsextreme Szene, die historische Bezüge sofort erkenne. Zugleich wahre die AfD in der Öffentlichkeit „die Fassade der Bürgerlichkeit, indem sie sich ahnungslos gibt und die historische Bedeutung herunterspielt“. So bleibe die Partei auch für breitere Wählerschichten „anschlussfähig“.

Stephan Zänker, Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik, erinnerte daran, dass das Treffen der NSDAP im Jahr 1926 als entscheidender Moment für die völkische Bewegung und den Aufstieg des Nationalsozialismus gilt. „Es kann uns nicht egal sein, wenn eine Partei, die mit dem Vorwurf des Rechtsextremismus konfrontiert ist, eine solche historische Parallele herstellt“, erklärte Zänker. Die „fatale Parallele“ erfülle ihn und seinen Verein, der das „Haus der Weimarer Republik“ betreibt, „mit Sorge“.

Auch SPD-Politiker Rolf Mützenich reagierte mit deutlicher Kritik. Der Bundestagsabgeordnete warf der AfD vor, erneut „gezielte Provokationen, um Aufmerksamkeit zu erregen“, zu nutzen. Wer ein solches Datum auswähle, müsse sich seiner historischen Symbolik bewusst sein „und wissen, welche Assoziationen es weckt“. Ein „historischer Zufall, den man achselzuckend zur Kenntnis nehmen kann“, sei dieser Jahrestag ganz sicher nicht, so Mützenich.

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Vonseiten der AfD wird der Vorwurf scharf zurückgewiesen. Stefan Möller, gemeinsam mit Björn Höcke Landessprecher der AfD Thüringen, erklärte gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger: „Wer wegen des Parteitags der AfD in Erfurt fatale Parallelen zu einem NSDAP-Parteitag in Weimar vor 100 Jahren ausmacht, ist offenkundig nur an einer zwanghaften Instrumentalisierung der Geschichte interessiert.“

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139 Kommentare

  • Ich hätte nicht mal gewusst, dass die NSDAP damals einen Parteitag in Thüringen abgehalten hätte, und so geht es wahrscheinlich 99,9% der Bevölkerung. Genau wie mit dem Spruch „Alles für D“…..

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    • Wenn man jeden Tag auf eine etwaige Vorgeschichte untersucht, werden die Tage im Jahr sehr knapp.

      • Der 29. Februar wäre den Systemparteien vermutlich auch nicht recht.

      • Außerdem war Hitler Vegetarier.

    • Unwissenheit ist kein Argument. Aber Übertreibung eben auch nicht.

      Zu behaupten, ein Parteitag der AfD in Thüringen wecke automatisch NSDAP-Assoziationen, ist doch reichlich konstruiert. Die NSDAP hat im ganzen Reich Parteitage und Veranstaltungen abgehalten. Das macht Thüringen nicht zu einem exklusiven historischen Marker.

      Es wäre eine gute Gelegenheit, sich differenziert mit historischen Fakten auseinanderzusetzen, statt mit Schlagworten zu arbeiten oder stolz darauf zu sein, keine Ahnung davon zu haben. Wer wirklich verhindern will, dass sich Geschichte wiederholt, sollte sie nüchtern analysieren können.

      • #Atlas

        An welcher Stelle bitte hat #Heiko geschrieben, dass er darauf stolz ist, keine Ahnung zu haben ?

        • Gegenfrage: An welcher Stelle habe ich ausdrücklich behauptet, dass Heiko stolz darauf ist?

          Ich habe lediglich festgestellt, dass Heiko seine Unwissenheit als Argument verwendet.

          Darüber hinaus richte ich meinen Appell an die Allgemeinheit: Beschäftigt euch mit der Geschichte, anstatt (wie es passieren könnte) stolz auf Unwissenheit zu sein und diese gar als Argument heranzuziehen.

          Feine Unterschiede zu erkennen, ist schwierig und schier unmöglich, wenn man sie gar nicht erkennen möchte.

          -20
      • So ein Quatsch. Natürlich stellt UNwissenheit hier einen Grund dar. Man kann sich doch nicht hinsetzen und ersteinmal alles durhblättern wann irgendwo etwas statt gefunden hat.
        Außerdem impliziert dies ja, dass sich die AfD in einer Tradition der NSDAP sieht. Was eben weder real noch historisch betrachtet eine Grundlage hat.
        Was kommt als nächstes?
        Möchten die anderen Parteien vorschreiben wann und wo die AfD irgendwelche Veranstaltungen durchführt?
        Am besten schon mal vorsorglich den AfD Mitgliedern verbieten am 20.04 irgendeinen Geburtstag zu feiern, sonst käme man ja historisch betrachtet auf den Gedanken….

        Wie sagte meine Oma immer… „Was ich selber denk und tu, trau ich jedea Anderen zu“…. also fast euch doch mal an die eigene Nase…..

        • Möchten die anderen Parteien vorschreiben wann und wo die AfD irgendwelche Veranstaltungen durchführt?
          Gut erkannt !! Am liebsten Ja und noch viel lieber eben gar nicht !! 🙂

          11
      • @Atlas Goldmedaille in ‚Historischer Gymnastik‘ für die Empörungs-Elite! 🥇
        Eure Schnappatmung, weil ein Datum im Kalender existiert, ist ja fast schon rührend. Wer 100 Jahre im Archiv wühlen muss, um einen Grund für ein Verbot zu finden, hat politisch wohl endgültig fertig. 🤡
        Ist jeder Montag jetzt auch ‚autokratisch‘, weil die NSDAP da mal getagt hat? Eure ‚Kontaktschuld‘ zum Kalenderblatt ist der verzweifelte Versuch, 30% Wählerwillen wegzudifferenzieren. Nüchterne Analyse? Fehlanzeige. Stattdessen lieber Märchenstunde für das schlechte Gewissen. 📖☕️
        Aber hey, danke für die Gratis-Werbung – ihr macht den Parteitag erst richtig zum historischen Ereignis! #AfD #DemokratieStattHysterie #MutZurWahrheit #MainstreamParanoia“

      • @Atlas – Aufschlussreich, wie Sie mit Ihrem überlangen AgitProp hier eine Schwachstelle der Software ausnutzen, um die Kommentare anderer auszublenden.

      • Du hättest es also gewusst??

    • Ist schon witzig was die Mützenichs dieser Welt so raushauen !
      Das ist ungefähr so das Niveau eine Mützenichs als ob man sagen würde das Kürzel SPD steckt ja zu 60% in der Abkürzung NSDAP !! 🙂
      Und daraus politische Ableitungen Einstufungen vornehmen würde ! 🙂
      Deutschland ist eben voll von NSDAP Geschichte und Geschichten .

      • Ps. AFD nur zu 20% 🙂 Sollte man mal drüber Nachdenken 🙂

      • Das SPD-Kürzel steckt zwar nicht unbedingt in der NSDAP, dafür aber umso mehr in der Mauermörderpartei SED. die sich aus SPD und KPD formierte.

        • Mathematisch bei beiden 66% 👍🤣

          7
    • So etwas wissen regelmäßig nur linke Historiker und das ist bei denen so ähnlich wie mit den Pyramiden in Ägypten: Da hat man mal berechnet, das die Grundfläche in imperialen Fuß der angenommenen damaligen Weltbevölkerung entspricht oder
      ähnliches. Solch verblüffende Zahlen hat man aber auch an einem x-belibigen Zeitungskiosk gefunden als man lang genug „gerechnet“ hatte. Irgenwas findet sich halt immer …

    • Das ganze ist natürlich völlig konstruiert und lediglich politisch motiviert.

      natürlich hat die braune Partei ausser in Nürnberg faktisch überall (inklusive natürlich heutiges West-Polen und Russland um Königsberg Rum) Veranstaltungen abgehalten.

      natürlich lann man damit etwas an den Haaren herbeiziehen.

      das ist das gleiche Konzept wie diese angeblichen rächten Geheimcodes bei Autokennzeichen…

      man könnte natürlich auch links und SPD anprangern, wenn die in den neuen B-Ländern oder Ostberlin irgendwas aufziehen.

      weil da die SED, bestehend aus der nach 45 verbundenen SPD und heutigen Linkspartei überall gewirkt hat und es sicherlich auch Parteiveranstaltungen im heutigen Thüringen gab.

    • Ganz genau!!!

  • In Thüringen waren auch die Steinzeitmenschen aktiv. Dazu auch die Thüringer Landgrafen und Martin Luther. Ich finde es in Anbetracht dieser Vergangenheit unverantwortlich dort jetzt einen Parteitag abzuhalten. Das kann nur in historisch unbelasteten Gegenden erfolgen. Dafür kommt eigentlich nur die Mondrückseite in Frage

    • Die Mondrückseite soll historisch unbelastet sein? Dann schauen Sie mal „Iron Sky“.

      • Ja, ganz üble Sache! 😉

    • Die auch nicht, denn die Chinesen haben dort schon reingeschaut

    • Die Mondrückseite?
      „Historisch unbelastete Gegend“?

      Grundgütiger, haben sie etwa die geheimen Nazi-Basen vergessen, die sich nachweislich dort befinden?…

    • eine frau mit einem tuerkischen namen sagt im koelner stadtanzeiger ueber ein geplantes event in thueringen
      „Es widert mich an, wie wenig Anstand und Respekt diese Partei vor unserer Geschichte hat.“ – UNSERE GESCHICHTE also. bitte mal einen thueringen-geschichtstest mit soerap aus koeln machen. soll sie mal zeigen, wieviel sie weiss.

  • ER liebte Hunde.

  • Man interpretiert ohne Sinn und Verstand in jede Aktion der AfD etwas hinein, das erinnert mich an diesen Buchstaben- und Zahlenfetischismus auf KFZ-Kennzeichen.

    Ich verbinde mit dem 4. Juli nur den Geburtstag meiner mittlerweile verstorbenen Tante und den Independence Day.

  • Ich habe gar nicht gewusst dass es vor 100 Jahren auch so war…
    Um ganz ehrlich zu sein: ist mir auch egal. Was spielt das für eine Rolle?

    • in bonn gibt es immer noch eine wernher von braun strasse. er war ss-obersturmbannfuehrer und ist fuer den tod tausender zwangsarbeiter verantwortlich. grausame experimente wurden an haeftlingen fuer seine forschungszwecke durchgefuehrt. – bonn ist gleich neben koeln, serat gueler ihrem heimatort. vielleicht sollte die eifrige serat sich da mal engagieren, dass diese strasse mal umbenannt wird. sie liegt nicht weit vom ehemaligen kanzlerbungalow. ich konnte es kaum glauben, als ich da mal vorbei kam.

  • Hielt die CSU nicht einen Parteitag in NÜRNBERG, Stadt der Reichsparteitage, im Februar 2025?

    „CDU und CSU sind sich einig beim kleinen Parteitag der CSU in Nürnberg: Nein zur AfD und weiter so in Sachen Migrationspolitik.“ (Tagesschau)

    • Kommt Söder nicht aus Nürnberg?
      Ist der damit nicht automatisch vorbelastet?

  • Immer diese unpassenden Vergleiche. Adenauer hatte schon gesagt, was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Was kümmert es uns vor 100 Jahren, wenn nicht einmal eine Vergleichbarkeit gegeben ist?

  • Das wäre ein Fall für ein Gericht, Verleumdung.

  • Wenn die Delegierten dann noch über die Autobahn anreisen, oh, wie böse….

  • Schon augenöffnend das historische Wissen der Linksradikalen, wenn es um ihre eigenen geistigen Lagerstätten totalitären Wirkens geht.

  • Hhhhmm, beim 4. Juli denke ich zuallererst an den US-INDEPENDENCE DAY
    Am 4.07.1776, vor genau 250 Jahren, erklärten die VS ihre Unabhängigkeit.
    Wenn die AFD schlau ist, eröffnet sie ihren Parteitag mit einem Grußwort und Glückwünschen von Frau Dr Weidel an Präsident Trump und US-Nation.

    • Wenn man mal schaut wann die Parteitage der sog. „Altparteien“ so sind oder waren, lassen sich auch an diesen Daten historisch schlechte Ereignisse finden. 😉

  • Hat die SPD schon mal überlegt in welchem Gebäude ihr H. Klingbeil residiert?

  • „Auch SPD-Politiker Rolf Mützenich reagierte mit deutlicher Kritik. Der Bundestagsabgeordnete warf der AfD vor, erneut „gezielte Provokationen, um Aufmerksamkeit zu erregen“

    Tja Mützenich, IHR seid es, die durch permanentes und absolut grundloses DRECK WERFEN auf die AfD für die Aufmerksamkeit sorgen. Ansonsten hätte KEIN HAHN DANACH GEKRÄHT!

    • Die AFD ist ein 100%tiges Kind gerade der SPD und CDU/CSU Politik der letzten 10 Jahre unter Merkel und Scholz . Ohne die Kartellparteien und ihrer destruktiven Politik gegen die Interessen des Landes und weiter Teile seiner Bevölkerung hätte es überhaupt keiner AFD zur Aufrechterhaltung des politisch freiheitlichen und demokratischen Diskurses gebraucht .
      Und gerade Mützenich und Stegner liefern jeden Tag den lebende beweis wie wichtig die AFD für Deutschland ist und immer mehr wird !

    • Hhhhmm, beim 4. Juli denke ich zuallererst an den US-INDEPENDENCE DAY
      Am 4.07.1776, vor genau 250 Jahren, erklärten die VS ihre Unabhängigkeit.
      Wenn die AFD schlau ist, eröffnet sie ihren Parteitag mit einem Grußwort und Glückwünschen von Frau Dr Weidel an Präsident Trump und US-Nation.

    • Das ist pathologisch, deren Hirne sind zerfressen von Hass, die wissen nicht mehr was sie tun.

      • Welches Hirn?

      • Darf ich nachfragen, wen genau Sie damit meinen? Mir scheint, solche pauschalen Zuschreibungen tragen wenig zur Klärung bei. Im Gegenteil, sie verhärten Fronten, bevor überhaupt klar ist, worüber sachlich gesprochen werden soll.

        Ich habe zunehmend den Eindruck, dass hier Probleme nur selten nüchtern und differenziert analysiert werden. Stattdessen werden komplexe Entwicklungen auf einzelne Gruppen oder „die Politik“ projiziert, während eigene Unzulänglichkeiten oder gesellschaftliche Versäumnisse kaum reflektiert werden. Das mag emotional entlastend wirken, führt aber selten zu tragfähigen Lösungen.

        Oder anders gefragt: Welcher psychisch gesunde Mensch glaubt ernsthaft, dass das ständige Lesen stark verzerrter Hiobsbotschaften und das wütende Schreiben in einer Kommentarspalte ihn persönlich oder die Gesellschaft in irgendeiner Weise voranbringen? Dauerhafte Empörung macht krank und ist noch lange kein Argument.

        Frau Simon, kann es sein, dass Sie von Hass zerfressen sind?

        -41
        • Na, ….. wieder keine Freunde gefunden hier? :-)))))))

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        • Ich empfehle Ihnen, den Vortrag von Herrn Martenstein beim Anti-AFD-Theaterstück anzuhören. Auf Youtube anzuschauen.
          Übrigens eine Empfehlung an ALLE Apollo-News-Leser !

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        • Wer Begriffsstutzig ist, sollte lieber Kinderbücher lesen!

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  • Moin,was ist mit der Olympia Bewerbung 2036 von Berlin.

  • Die SPD zerlegt sich immer weiter.

  • Dieses andauernde in Verbindung setzen der AFD zum Nationalsozialismus ist nur noch billig und abgedroschen. Wenn ich mir das Parteiprogramm der AFD ansehe, kann ich keine Parallelen zum Nationalsozialismus erkennen, sondern sehe, daß dort mehr direkte Demokratie drin steht als bei den Altparteien.

    • Wahrscheinlich der „Letzte Schuss“ von diesem SED Kartell! Wie sagte unser Lügenbaron Münchhausen, wir haben genau noch einen Schuss frei!, dieser Schuss scheint aber nur ne Platzpatrone gewesen sein!!

  • Fühlen sich Unseredemokraten nicht durch jede AfD-Veranstaltung provoziert? Ort und Anlass sind doch längst egal. Mich würde eher interessieren, was SPD und CDU dazu sagen, dass Anfang Juli wieder mehrere tausend Polizisten nötig sein werden, um die AfD-Leute in Erfurt vor der „Zivilgesellschaft“ zu schützen.

  • Diese SPD ist mit diesen Gedankengut für mich unerträglich! Niemals so eine SPD.

  • Vor dem Auftritt Höckes am Sonntagabend in Lindenberg hatte unter anderem das „Offene Antifaschistische Treffen Westallgäu“ zu der Demo aufgerufen. „Zusammen gegen AfD und Rechtsruck“, „AfD = Abgrund für Deutschland“ und „Junge Zukunft Sozialismus“ stand unter anderem auf Bannern der Demonstranten.
    Lindenberg hat 11.500 Einwohner.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article69922d28f4d0b8d94ca1d760/lindenberg-3500-menschen-demonstrieren-gegen-hoecke-auftritt-im-allgaeu.html
    (Kommentare)

  • Antifaschistischer Schamanismus

  • Nichts anderes tun sie, seit Bestehen der AFD, nämlich sich der schlimmsten Zeiten unserer Geschichte zu bedienen und diese Partei mit Vorverurteilungen zu überschütten, indem sie sie immer und immer wieder mit dieser unserer Geschichte in Verbindung bringen und ihr indirekt eine Schuld aufladen, für die sie nicht verantwortlich ist. Das ist einfach nur billig. Stattdessen sollte diese Regierung durch Bürgernähe und weitsichtige Politik glänzen, die Nöte in diesem Land erkennen und bekämpfen und last but not least die uneingeschränkte Meinungsfreiheit wieder herstellen …. und endlich aufhören eine Partei zu dämonisieren, die noch nie regiert hat und sich noch nie hat beweisen können. Das nennt man auch gelebte Demokratie.

    • Gründungsmitglieder der Grünen waren aktiv(?) bei der NSDAP! Was meint denn Frau Grünossin Güler dazu? Passt das zum Genxx an den Armxxx?

      • Sehr guter Kommentar!

  • Derartige Psychosen von Sozialdemokraten sind nur noch nervig.

    • Genau, es nervt. Die haben nur noch das im Kopf, was sie selbst sind, es anderen aber vorwerfen.

    • Mützenich ist politisch kein Sozialdemokrat nicht einmal ansatzweise ! Übrigens wie alle Protagonisten Mittlerweile aus der Führungsriege der SPD !

  • SPD ist fertig.

  • Es ist nur noch peinlich. Auf den Sachverhalt kann vielleicht eine Zeitung im Feuilleton hinweisen, als Kritik von Politikern und ernsthaftes Argument für eine Debatte mit der oder zur Opposition ist das – nur noch peinlich.

    Wer „vergiftet“ hier die Debattenkultur? „Social Media“ oder Politiker, auch der Nicht-AfD-Parteien auf „Social Media“ oder gar Politiker gegenüber von „MSM“?

    Wenn es um „Assoziationen“ geht, dann hat man offenbar wieder historische Kenntnisse.

    Überhaupt: Erfurt ist nicht Weimar. Und wenn er nicht in Thüringen wäre, dann wäre die Assoziation wegen des Datums immer noch da und die Aufregung genauso.

    Diskutieren wir darüber jetzt wieder wochenlang? Besten Dank Herr Mützenich.

  • Dann darf in keiner Stadt noch irgendein Parteitag aller Parteien stattfinden. Nürnberg und München müssten sofort umbenannt werden. Eine lächerliche Debatte. Waren es doch alles Sozialistische Parteien die diese schlimme Zeit geprägt haben.

    • an Juerge:
      Genauso ist es. Und Sie haben Berlin vergessen, wo bis zum Ende der linken DDR-Diktatur die Parteitage der SED stattfanden. Erfurt ist doch da ein kleines Licht.
      Aber in Thueringen waehlt eben keiner mehr SPD, die liegen da derzeit bei 6% und werden moeglicherweise beim naechsten mal nicht mehr in den Landtag gewaehlt werden. Deshalb solche schwachsinnigen Forderungen nun. Die Thueringer Waehler wird das wenig beeindrucken. Dann machen sie es eben in Suhl oder Gera !

    • Die Debatte ist aus Sicht des kriminellen Altparteienkartells keineswegs lächerlich, ganz im Gegenteil: Sie initiieren sie absichtlich, um mit Dreck auf die AfD zu werden. Da wird keine Gelegenheit ausgelassen, um diese Partei und deren Wähler zu diffamieren, in den Schmutz zu ziehen und mit BRAUNER SAUCE zu übergießen.

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