Der große E-Bus-Flop – nicht nur leistungsschwach, sondern auch gefährlich
E-Busse sollen die Mobilitätswende im öffentlichen Nahverkehr vorantreiben. Doch von Cyberrisiken über Softwareprobleme bis hin zu massiven Einschränkungen bei Reichweite und Leistungsfähigkeit zeigt sich: Die E-Wende ist nicht nur unrealistisch, sondern gefährlich.
Im Rahmen der nationalen Klimaziele will Deutschland bis 2045 Treibhausgasneutralität erreichen. Um dieses aberwitzige Ziel zu erreichen, wird nicht nur die Industrie mit Regulierungen und Vorgaben überhäuft – auch der Verkehrssektor wird immer weiter umgebaut. Dabei setzt man in Deutschland und Europa auch auf elektrische Busse im öffentlichen Nahverkehr. Doch die sind nicht nur leistungsschwach, sondern gefährlich – chinesische Modelle können nicht nur überwacht, sondern auch ferngesteuert werden.
Ein interner Test öffentlicher Verkehrsbetriebe in Norwegen hatte ergeben, dass E-Busse des Herstellers Yutong über eine elektronische SIM-Karte gesteuert und im Extremfall auch gestoppt werden könnten. Darüber hinaus verfüge der Hersteller über die Möglichkeit, jederzeit aus der Ferne auf die vollständigen Diagnosedaten der Busse zuzugreifen (mehr dazu hier). Zwar sind Busse des Herstellers Yutong in Deutschland bislang kaum im Einsatz – allenfalls im Testbetrieb. Doch auch bei Bussen anderer Hersteller, nicht zuletzt bei BYD, mehren sich ähnliche Sorgen.
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Vor dem Hintergrund der Elektrobus-Flotte, die die Deutsche Bahn im Dezember bei BYD bestellt hat (Apollo News berichtete) – mehrere hundert Fahrzeuge des zweitgrößten chinesischen Autobauers sollen in den Fuhrpark der DB integriert werden –, meldete sich die CDU zu Wort. Nicht nur aus industriepolitischer Sicht sei diese Entscheidung problematisch gewesen, erklärte CDU-Verkehrspolitiker Björn Simon gegenüber der Welt am Sonntag, sondern auch aufgrund erheblicher Sicherheitsbedenken.
Mit Blick auf mögliche Risiken softwarebasierter Fernzugriffe halte er die Entscheidung der Deutschen Bahn für „sehr kritisch“. Eine solche Beauftragung dürfe sich unter keinen Umständen wiederholen. „Das habe ich auch persönlich gegenüber der Bahnchefin, Frau Evelyn Palla, bereits deutlich gemacht“, führte Simon aus. Doch Anlass zur Sorge besteht nicht ausschließlich bei chinesischen Elektrobussen – im Gegenteil.
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Auch die Pendants deutscher beziehungsweise europäischer Hersteller weisen Schwächen auf, insbesondere mit Blick auf ihre Zuverlässigkeit. Generell gelten E-Busse – unabhängig davon, ob sie aus China, den USA oder Westeuropa stammen – im Vergleich zu herkömmlichen Bussen häufig als weniger leistungsfähig. Ein zentraler Problempunkt ist die Minderung der Reichweite bei Kälte.
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Der Gewinn von Volkswagen und Mercedes hat sich im vergangenen Jahr halbiert. Diese Entwicklung steht für die angespannte Lage der gesamten deutschen Automobilindustrie. Eine ganze Branche blickt nach schwachen Jahren zitternd in die Zukunft.Niedrige Temperaturen verlangsamen die elektrochemischen Prozesse in Lithium-Ionen-Batterien, die optimal im Temperaturbereich von etwa 20 bis 30 Grad Celsius arbeiten. Bei Kälte sinken sowohl die Kapazität als auch die Entladegeschwindigkeit der Batterien. Bei elektrischen Fahrzeugen kommt es vor diesem Hintergrund bereits bei Temperaturen um –10 Grad Celsius zu einer Minderung der Reichweite von bis zu 35 Prozent.
Ein aktueller Fall aus der Schweiz verdeutlicht diese Problematik und zeigt, dass in erster Linie die Fahrgäste darunter leiden: In den Städten Schaffhausen und Bern mussten sich Passagiere von Elektrobussen im Januar aufgrund der Wetterlage auf frostige Temperaturen während der Fahrt einstellen. Die Beheizung der Busse über Wärmepumpen beeinträchtigte die Reichweite der Batterien. Um die Reichweite zu verlängern, die bei kalten Temperaturen ohnehin bereits deutlich sinkt, wurde die Heizleistung reduziert. In der Folge nahmen die Betreiber niedrigere Temperaturen in den Bussen in Kauf (Apollo News berichtete).
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Die Kälte sorgte im Raum Heidelberg Ende Januar unterdessen dafür, dass zahlreiche neu angeschaffte E-Busse nicht einsatzbereit waren: Wie die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, sind dort aufgrund der kalten Temperaturen und der dadurch verursachten technischen Probleme durchschnittlich mehr als die Hälfte der neuen 48 Mercedes-Benz eCitaro G Busse ausgefallen. Die Probleme dauerten über Wochen an und sind offenbar weitestgehend wetterbedingt. Der Busverkehr in der Region Rhein-Neckar wurde dadurch massiv beeinträchtigt.
Ein weiteres Problem mit Elektrobussen besteht auch bei ihren Akkus – fängt einer erst einmal Feuer, ist er kaum zu löschen. Das in der Batterie ausgebrochene Feuer ist meist selbstversorgend und dadurch kaum mit Wasser oder anderen herkömmlichen Mitteln zu löschen. Deshalb kommt es immer wieder zu Vorfällen, bei denen Busse wegen plötzlicher Brände komplett ausbrennen: In Paris brannten im Frühjahr 2022 binnen eines Monats zwei Busse ab, wodurch zeitweise fast 150 Elektrobusse aus dem Verkehr gezogen wurden. Immer wieder kommt es auch in China zu solchen Vorfällen.
Neben solchen massiven Problemen treten bei Elektrobussen häufig Softwareprobleme auf, insbesondere auf Strecken mit Steigungen. In solchen Fällen kann es zur Überhitzung kommen, die ein Weiterfahren unmöglich macht. Vor diesem Hintergrund geriet kürzlich auch die Tiroler Landeshauptstadt in die Schlagzeilen. In Innsbruck mussten Passagiere eines MAN-Elektrobusses auf einem bestimmten Linienabschnitt wiederholt aussteigen, da die Steigung zu steil war und die Leistung des Fahrzeugs nicht ausreichte. Die Fahrt konnte nur fortgesetzt werden, nachdem die Fahrgäste den betroffenen Streckenabschnitt zu Fuß zurückgelegt hatten (mehr dazu hier).
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Auch sonst sind E-Busse anfällig für technische Probleme: In Berlin sorgte das im Dezember für massive Probleme: Zuerst fielen 70 2.2-Modelle des niederländischen Herstellers Ebusco temporär aus – da die BVG nur 270 Elektrobus-Modelle besitzt, war also ein signifikanter Teil der Flotte betroffen. Grund für die Ausfälle waren feine Risse in der Karosserie. Ende Januar wurde bekannt, dass die Schäden bei den meisten dieser Busse zu Totalschäden geführt hatten – um die Auswirkungen auf den Busverkehr abzufedern, musste die BVG deshalb Busse anmieten. E-Bus-Ausfälle in Berlin haben Geschichte: Bereits in den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu massenhaften Ausfällen von E-Bussen.
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Planwirtschaft interessiert sich nicht für Kundenbedürfnis, technische Realität und ökonomische Nutzung von Ressourcen.
Wenn die Einheitspartei verlangt, es sollen mehr Nägel aus der gleichen Rohstoffmenge produziert werden, produziert man kleinere Nägel und reduziert nicht die Rohstoffverschwendung. Wenn die Einheitspartei verlangt, die Busse der Werktätigen sollen elektrisch fahren, fahren weniger Busse weniger weit und die Passagiere schieben.
Falls Elektromobilitätstechnologie überlegen wäre, setzte sie sich am Markt ohne politische Planungsverfügung durch.
Dass die E-Busse im Winter nicht funktionieren, war schon vor Jahren ein Thema im linksregierten Oslo, was das linksregierte Heidelberg nicht hinderte, es nachzumachen.
Diesel rulez.
Mir egal. Ich fahre nicht mit Viehtransportern. Weder ÖPNV noch Bahn.
E-Fahrzeuge sind nicht so sauber, wie viele denken – im Gegenteil.
Sie stoßen mehr CO2 aus und belasten die Umwelt stärker als ein Verbrenner.
Bedarf an Kupfer (direkt und indirekt für Fahrzeug und Infrastruktur), Lithium, Graphit, seltene Metalle usw werden mit sehr hohem Energiebedarf und unter massiven Umweltschäden abgebaut.
Vergleicht man bei PKW die CO2-Belastung (die ja wohl ausschlaggebend ist), dann ist ein E-PKW 120.000 – 150.000km lang schlechter gestellt als ein sparsamer Diesel.
Denn die aufwendige Batteriefertigung läßt den E-PKW mit einem dicken CO2Nachteil in der Fertigung starten.
Berücksichtigt wird dabei die Rohstoffgewinnung und Produktion, ebenso wie beim Verbrenner ein 20%iger Aufschlag für die Förderung und Raffinierie des Treibstoffes hinzukommt.
Bei durchschnittlicher Fahrleistung und heutigem Energiemix fahren sie ca 8 Jahre lang umweltschädlicher mit einem E-Fahrzeug.
Der einzige „Vorteil“, der Dreck entsteht woanders bei der Lithiumgewinnung…..
Das alles interessiert leider die Verantwortlichen nicht
Sie sind nicht auf dem aktuellen Stand – und die Bilanz der E-Autos wird immer besser, die technologische Entwicklung geht ja noch weiter – im Gegensatz zu den Verbrennern.
https://www.vdi.de/themen/mobilitaet/vdi-oekobilanz-fuer-pkw-antriebe-1
Dieses CO2 wird aber nicht in Deutschland ausgestoßen. Und das müssen wir verhindern, denn Deutschland heizt sich ja bekanntlich doppelt so schnell auf wie der Rest der Welt, zumindest nach Auffassung einer grauhaarigen Grünen.
Gemäß statistischem BA fahren die Elektrokarren nur 4,5 Jahre und werden dann ersetzt. Sie kommen praktisch nie in den Bereich, wo sie die Umwelt weniger belasten als ein Verbrenner. Deren Nutzungszeit nimmt bei den idiotischen Regeln zu „Assistenten“ etc übrigens zu.
Die ganze Transformation ist ein Fortschritt zu mehr Umweltverschmutzung, erheblich höheren Kosten und größerer Unsicherheit.
Dezember, Januar, Februar ist Winter und es ist kalt und schneit, ganz neue und unerwartete Erkenntnisse in Deutschland. Laut dem dem Guru der Meteorologie Mojib Latif darf es seit 20 Jahren keine Kälte und schon garnicht Schnee in Deutschland geben. Er ist untergetaucht und antwortet nicht auf Anfragen , na sowas aber auch.
Alljährliche Adac-Kfz-Pannenstatistik Ausfallgrund Nr. 1 im Winter? Na? Genau! Warum sollte groß besser funktionieren als klein?
Richtig,und meine Autobatterie kann ich innerhalb von 5min. austauschen falls der Wagen mal nicht anspringt.
respekt,in 5 min
@Ketzer
Hätten Sie Starterbatterie geschrieben, wäre wenigstens ein Teil der Leserschaft in der Lage gewesen, Ihren richtigen Kommentar zu verstehen.
Das Wort ‚Starterbatterie‘ habe ich in meinem ganzen langen Leben noch nie verwendet. Haben Sie zwei Batterien im Auto?
Starterbatterie für ihren linken Kopf!
@ Kaiser Wilhelm 07.02.2026 um 13:02 Uhr
ja, habe ich
Starterbatterie und Aufbaubatterie
Der eigene begrenzte Horizont ist nicht der Maßstab aller Dinge.
Was ist eigentlich mit den e-Rettungswagen?
Man hört nichts.
Das wäre grob fahrlässig.
Der elektrische Leiterwagen der berliner Feuerwehr ist für den Einsatz (Deckenbeladtung von Tiefgaragen) zu schwer, jetzt dient er dem Training der Azubis.
E-Mobilität ist die Zukunft sagt der Umweltmister von der SPD. Es ist düster bestellt um unsere Zukunft in Deutschland. Bei der Regierung herrscht nur noch das Prinzip: die Hoffnung stirbt zuletzt.
Da hoffen wir doch, dass die Republik E-Panzer und E-Helikopter anschafft.
Eines der Grundprinzipien der Weltenretter: Und sie folgern messerscharf, daß nicht sein kann, was nicht sein darf.
Das kann Berlin natürlich noch besser! Der elektrische Feuerlöschzug ist so schwer, daß er wegen der Straßen, Brücken etc. kaum eingesetzt werden kann:
https://www.schwaebische.de/panorama/zu-schwer-fuer-den-einsatz-panne-bei-berliner-e-loeschfahrzeug-1683333
Übrigens: Auch die BSR hat umgestellt auf elektrisch – bei den Winterräumfahrzeugen! 🙂
Die Berlin schaffen das noch. Irgendwann müssen sie auch ohne Krieg über die Luftbrücke versorgt werden.
Aber Bürlün bitte nur mit E-Flugzeugen versorgen.
Das Shithole ist mir sowas von egal.
Da hätte man jetzt echt gedacht, dass ein „E-Löschfahrzeug“ dafür da ist, E-Fahrzeugbrände zu löschen, nicht allgemein Brände nicht zu löschen.
“ E-Fahrzeugbrände zu löschen, “ funktioniert nicht ,einzige Lösung ist ,abbrennen lassen
Brandbegrenzungsdecken sind eine effektive Methode, um brennende Elektroautos zu isolieren, die Brandausbreitung zu verhindern und Rauch zu minimieren. Sie ersticken den Brand nicht, sondern begrenzen das Feuer, indem sie Sauerstoffzufuhr und Hitzeentwicklung kontrollieren. Die Decke wird von zwei Personen über das Auto gezogen und muss oft über 80-120 Minuten aufliegen.
gutes Video https://www.youtube.com/watch?v=Hv2L_QYg4oA
Ergänzen möchte ich noch, dass diese Busse aufgrund ihres Gewichts auch mehr Feinstaub durch den stärkeren Reifenabrieb in die Umwelt abgeben. Natürlich nur wenn sie fahren.
Ich bin mal gespannt wie sich das bei der geplanten EU Reform dann auswirkt. Vielleicht werden dann die Elektrobusse auch wieder verboten.
https://www.handelsblatt.com/mobilitaet/ratgeber-service/feinstaub-eu-will-reifenabrieb-strenger-regulieren-01/100140124.html
„Reifenabrieb in die Umwelt abgeben. Natürlich nur wenn sie fahren.“ dann ist es doch sehr gut ,wenn die nicht fahren, wieder ein
Pluspunkt für das Klima..
Der Grundsatz „Schadstoffreich und leistungsarm“ hat damit eine neue Dimension erlangt.
In Zürich ist es sicherlich durchschnittlich kälter als in Berlin und dort funktionieren die E-Busse einwandfrei und zwar zu 90 auf die Minute pünktlich. Mir ist egal wie teuer diese Busse sind, denn in einer Stadt, die einen jährlichen Überschuss von 500Mio produziert ist es mir lieber, mehr Geld zu bezahlen und dafür den unsäglichen Krach der Dieselbusse und deren Gestank (insbesondere an Regentagen und es regnet hier viel und oft) nicht mehr ertragen zu müssen. Diese Aspekte gehen mir in der ganzen Diskussion völlig verloren.
Es gibt aber auch dort Probleme mit den Bussen von Hess und MAN (Lion’s City 12 E), leider. Neuausschreibung daher geplant durch die VBZ.
Der ETH-Link ist ein Mercedes, der seit fast 6 Jahren im Einsatz ist, ohne Probleme. Das mag an der anderen Ladestrategie liegen, oder woran auch immer, es ist ein Beweis dafür, dass die Technik funktionieren kann, wenn man sie richtig einsetzt. Dass die VBZ sich überfordert hat, ist sicherlich richtig, trotzdem merkt man hier von den Problemen gar nichts, im Gegensatz zu Deutschland. und das ist vielleicht auch der grosse Unterschied. Hier fährt alles auf die Minute pünktlich, auch wenn sich in Berlin oder anderen Städten die Leute sowas nicht vorstellen können. Es gab ja auch mit anderen Verkehrsmitteln Probleme, wie z.B. dem Cobra, weil man ein unausgereiftes Niederflurtechnikkonzept gekauft hatte, klassisches Pionierproblem. Es lässt sich trotzdem nicht abstreiten, dass die neuen Busse nicht stinken und die Nerven der Anwohner und Passanten schonen, da kann so gegen Elektro sein, wie man will.
Achso, und die Neuausschreibung beweist ja nichts anderes, als dass das Konzept des E-Busses fachlich für möglich erachtet wird, doch die Hersteller unausgereifte Fahrzeuge verkauft haben. Bin gespannt, obs Regressforderungen gibt.
Lenin sagte einst: „Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“
Wo er Recht hat, hat er Recht.
In Dummland möchte man alles elektrisch laufen lassen und gleichzeitig zerstört man die Stromversorgung. Das hätte Lenin niemals so gemacht.
Humor verstanden. Zitat stimmt. Aber das haben die Grünen und Begrünten wohl ein ganz kleines Bißchen missinterpretiert.
Aber weil Brüssel nun mal keinen Kommunismus will , muss der Strom abgeschafft werden, ergo Frieren im Dunkeln soll dabei helfen.
Und dann wollen sie die Massen an LKWS, die täglich durch Deutschland fahren, elektifizieren. Das kann niemals funktionieren.
Nein!
Doch!
Ooh!
Grüße gehen raus an die Physik und insbesondere die Thermodynamik 🙂
.
Die gesichert simulationsgestützte eMobiltät lebe hoch, hoch, hoch!
Sind diese Fernsteuerungsfunktionen nicht EU Vorgaben? Haben das nicht alle neue Fahrzeuge aller Hersteller?
Genau,die Firma Horch und Guck möchte doch wissen wer wann und wo hinfährt.
Im Jänner hat die Europäische Kommission Leitlinien veröffentlicht, die chinesischen Herstellern erlauben, BEV-Zölle über Mindestpreise zu umgehen. Formal WTO-konform, politisch heikel:
Preise werden nicht mehr vom Markt bestimmt, sondern von Brüssel verwaltet.
Die Mindestpreise sind kein harter Bruch mit China, sondern ein verhandelter Ausweg – auf Kosten der Käufer.
https://exxpress.at/economy/eu-verteuert-e-autos-aus-china-mindestpreise-statt-zoelle-das-ist-der-trick/
– Das Zentrale Preiskomitee
Bei den China Bussen haben die Lauscher aus Brüssel wohl keinen Zugriff, das ärgert die schon ein weinig, deshalb sollen die ja auch verboten werden..
„Die Fahrt konnte nur fortgesetzt werden, nachdem die Fahrgäste den betroffenen Streckenabschnitt zu Fuß zurückgelegt hatten (mehr dazu hier).“
Immerhin mussten sie nicht schieben… Der Irrsinn ist also noch ausbaufähig.
Ich sehe die Busflotte auch als Teil des Katastrophenschutzes. Sollte einmal wirklich großflächig evakuiert werden müssen und es heißt dann „Sorry, unsere Busse müssen erst noch 6h laden“, dann …
„In Paris brannten im Frühjahr 2022 binnen eines Monats zwei Busse ab,“ Wie? Sind die E-Busse gleichzeitig Verbrenner?
Bei uns brannten auch 2 E Karren der Stadtverwaltung am Rathaus ,deshalb wurde der Kauf weiterer E Karren verboten.
Nicht nur, dass man sich überlegen sollte, bei niedrigen Temperaturen die gute alte Wärmflasche mit in den E-Bus oder in das E-Auto zu nehmen, um mit ausgeschalteter Heizung doch noch ohne Erfrierungserscheinungen 🙂 sein Fahrziel zu erreichen, sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass alle E-Auto Daten über erfolgte Fahrten, Zwischenfälle während der Fahrt und vor allem das Fahrverhalten gespeichert werden und die Daten gehackt werden sowie die Elektronik von gewievten Hackern manipuliert werden können.
Zumindest vor deutschen Behörden ist man also Save 🙂
Nicht nur in E-Bussen.
Selbst alle (auch Verbrenner) PKW in der EU, haben seit März 2018 eine SIM Karte fest verbaut, weil es eine Gesetzesvorgabe ist. Es nennt sich eCall.
So ist ein Fernsteuern aller elektronischen Komponenten, jederzeit möglich.
Auch das Abhören von Gesprächen in solchen Fahrzeugen, ist machbar.
Alles nur Kinderkrankheiten. Wir sind aber auf dem richtigen Weg! Hurra!
Berlin hat im Prinzip eine lange Tradition der Elektrofahrzeuge, die in den 1920er und 30er Jahren sogar die gesamte städtische Infrastruktur dominierten. Allen voran die AFA Fahrzeuge, die auch von „Bolle“ in der Lebensmittelzustellung genutzt wurden. In den 1980er Jahren geb es E-Postfahrzeuge von Mercedes-Benz, die Steigungen von 13% überwinden konnten, teilweise hatte man austauschbare Akkus. Das Problem ist das Einsatzprofil und die politische Aufladung.
In China werden die Einsatzprofile der Busse auf die Leistung der Fahrzeuge zugeschnitten, während hier die Dieselbusse in politischer Symbolik auf etablierten Linien ersetzt werden sollen. Das führt zu Reichweitenproblemen und Problemen mit Steigungen. Im Prinzip funktionieren die E-Busse mit dem Einsatzprofil innerstädtisch und stationsgebunden gut, aber nicht ideologiegeladen auf allen Stecken.
Ich liebe solche Meldungen! Ran an die Realität!