Taz-Interview
Wegen AfD-Wählern: Laut Katrin Göring-Eckardt trauen sich „queere“ Berliner nicht nach Brandenburg
In einem Interview mit der taz schießt Katrin Göring-Eckardt gegen Juli Zeh, weil sie AfD-Wählern im Osten zu viel Verständnis entgegenbringe. Sie beschwert sich, darüber, dass niemand an „queere“ Berliner denke, die sich nicht mehr nach Brandenburg trauen würden.
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Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt hat sich so sehr über ein Interview mit Juli Zeh in der taz geärgert, dass sie ein Gegeninterview gegeben hat. „Mich hat vor allem geärgert, dass sich Juli Zeh so unumwunden, vielleicht auch nur scheinbar, aber am Ende doch gemeinmacht mit den AfD-Wählern in ihrem Dorf“ – so die ehemalige Grünen-Chefin. Zeh bringe den AfD-Wählern zu viel Verständnis entgegen. An queere Menschen und Schwarze, die sich nicht mehr nach Ostdeutschland trauen würden, denke hingegen niemand.
Zunächst bezieht sich Katrin Göring-Eckardt auf ein Beispiel von Juli Zeh über eine Mutter, deren Kind einen Schulplatz in einer weit entfernten Schule zugewiesen bekommen habe – und die ihren Job verlor, weil sie aufgrund der langen Fahrt häufiger zu spät gekommen sei. Auf diese Geschichte Bezug nehmend, sagt die Grünen-Politikerin: „Juli Zeh hat so viel Verständnis, dass es klingt, als müssten die Leute aus solchen Gründen zwangsläufig AfD wählen. Aber das müssen sie nicht. Juli Zeh ist Verfassungsrichterin. Sie sollte sich hinstellen und sagen: Das finde ich nicht gut, überleg doch noch mal, was es bedeutet, die AfD zu wählen.”
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Juli Zeh schildert in ihrem Interview, das am 27. Dezember veröffentlicht wurde, dass viele Menschen auf dem Land in Brandenburg kein Vertrauen mehr in die etablierten Parteien hätten. Aus Sicht dieser Menschen werde eine Top-down-Politik gemacht, die am Willen eines Großteils der Bevölkerung vorbeigehe. Doch deswegen lehnten die Menschen die Demokratie nicht grundsätzlich ab. Im Gegenteil: Oft wollten sie sogar mehr Bürgerentscheide, so die Schriftstellerin.
Göring-Eckardt hält dagegen: „Auch bei ihren Auftritten in Talkshows hatte ich bislang den Eindruck: Immer sind die anderen die Blöden, die diese Menschen nicht verstehen, die ja so wütend sein müssen. Die Leute ernst zu nehmen, heißt für mich auch, Dinge auszudiskutieren und nicht nur mildernde Umstände geltend zu machen.” Sie berichtet, dass in ihrem Dorf rund 40 Prozent AfD wählen würden. Ein Handwerker, der Reparaturen an ihrem Haus durchführe, sei sogar Mitglied. Es komme auch manchmal zu Gesprächen über politische Themen.
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Während Zeh anhand des Erlebens davon ausgeht, dass Menschen mit Migrationshintergrund sich in ihrem Dorf wohlfühlen würden, auch wenn 56 Prozent AfD wählen, sieht Katrin Göring-Eckardt eine Gefahr für Menschen in den Dörfern Ostdeutschlands, die einer Minderheit angehören. „Die kriegen Schiss. Weil sie queer sind, eine andere Einstellung haben, weil ihre Cousine schwarz ist und auch zum Geburtstag kommen will.” Sie verstehe, wenn solche Menschen aus Berlin gar nicht erst nach Brandenburg fahren wollen. „An die denkt niemand, wenn man darüber spricht, dass man doch Verständnis haben muss für die Leute, die sich abgehängt fühlen.”
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Die anderen Parteien müssten sich noch stärker dafür einsetzen, ihre Positionen in den sozialen Medien Gehör zu verschaffen. Zugleich müssten die Plattformen stärker reguliert werden, weil Algorithmen missbraucht werden könnten. Über die Arbeit in Kommunen sagte sie, dass niemand einem AfD-Antrag zustimmen müsse. Zugleich sei es kein Bruch der Brandmauer, wenn die AfD einem Antrag zum Erhalt des Spielplatzes auch zustimmen würde. Es müsse immer eine Brandmauer der politischen Zusammenarbeit geben, aber keine „Brandmauer des Gesprächs”. Man müsse auch mit Nachbarn reden, die die AfD wählen.
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Warum trägt sie noch kein Kopftuch?
Küchenhilfen tragen oft ein Kopftuch.
Leider ist sie das nicht mehr.
Das kann sie auch nicht mehr sein, denn da wäre sie sie intellektuell überfordert…. und das meine ich ernst das ist keine Satire!
Göring-Eckardt hat mal wieder einen rausgehauen. Wie immer ein grünes Märchen. Diese Grüne kann nicht anders, seit sie das echte Bündnis90 schnöde verraten und mit der SED rumgemacht hat.
Sie war schon 1990 am „Runden Tisch“ eine Opportunistin übler Art, die eine „reformierte DDR mit demokratischem Sozialismus“ wollte.
Das wäre bei ihr immerhin eine optische Verbesserung, obwohl ich aus diversen Gründen gegen das Kopftuch bin.
Ich lese nur TAZ und SED-Göre Eckhardt. 👶 Das wars. 🫸
Mehr brauche ich nicht zu wissen. 😎
Bessere Frage, warum kommt jene zu Wort, die von ca. 97.5% in ihren Wahlkreis Ablehnung erhält.
nicht „nur“ 3.1% sondern nur ca. 2.5% wollten sie (Nichtwähler nicht vergessen bei der wiederkehrenden Ergebnismanipulation)
https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BW&wJahr=2025&zeigeErg=WK&wknr=192
Spoiler, wegen undemokratischer Zweitstimme, wo Parteien diktieren, statt das Volk.
Spoiler – haben Sie da mal ein englisches Wort gelernt, um Ihre vermeintliche Bildung zu beweisen? Passt leider überhaupt nicht. Probieren Sie es nochmal.
Kommt wohl noch – sie scheint sich schon darauf zu freuen.
Es wird der Tag kommen, an dem könnten die Grünen den Niqab zur idealen Kleidung für die moderne Frau Verklärung.
Sie bekommt eine Burka.
Und warum sollte sie ein Kopftuch tragen? Und was hat Göring-Eckardt mit der SED zu tun?
Grenzenlos, was stimmt mit dir nicht?
Schador oder Burka wär passender.
Burka wäre besser.
die trauen sich allerdings auch nicht nach Neukölln. Das darf man auch einmal erwähnen.
… dazu auch Spandau, Reinickendorf, Moabit, Wedding, Kreuzberg, Britz, Charlottenburg, Tiergarten, Mariendorf, Zehlendorf, Buckow, Tegel
@Legt endlich los!: Können Sie die Fragen seriös beantworten? Ich beantworte ihre: Mit mir stimmt alles, ich kann nicht klagen.
Mit dem DDR-Funktionär stimmt alles? Aha.
Die Queeren können ruhig in Berlin bleiben, wir legen hier auch keinen Wert auf die.
So ähnlich sieht das mein schwuler Sohn auch.
Besonders Schwule, Lesben und echte Transsexuelle legen überhaupt keinen Wert darauf, mit Autogynophilen und „Trans-Aktivisten“ in einen Topf geworfen zu werden. Daran erkenne ich als Frau „Queere“: sie mögen uns gelinde gesagt nicht, während ich Schwule als Gesellschaft immer sehr angenehm gefunden habe.
Als Queerer immer abends die Sonnenallee in Berlin entlang spazieren. Das hat was.
Aber nicht inkognito! So richtig bunt und „queer“ wie auf dem CSD! Sonst ist der Spaßfaktor nicht gegeben.
Juli Zeh ist nun wahrlich keine Rechte, und Sie hält auch nichts von der AfD, aber Sie hat eben einen unverfälschten Blick auf die Lebensrealitäten der Menschen.
Die Politik übersieht, dass den meisten Menschen das Privatleben anderer völlig egal ist – solange es privat bleibt.
Doch man wird nicht mehr in Ruhe gelassen: Es gibt Druck beim Gendern, biologische Männer fordern Zugang zu Frauenumkleiden und Dragqueens drängen mit einer oft sexualisierten Ästhetik in Schulen und Kitas.
Hier werden Grenzen überschritten, die nichts mehr mit Toleranz zu tun haben, sondern mit einer Ideologie, die der Mehrheit aufgezwungen wird.
„doch das sei kein Grund, „eine Partei zu wählen, die rechtsradikal ist und menschenfeindliche Politik macht.“
Macht ja auch keiner🤷♂️
Ihr:
„Macht ja auch keiner“ ist genau DER Punkt.
Danke!
🙂
Das Hammerbanden-Groupie traut sich wieder raus?
Wo bleibt der Hammer dafür?
Und wie genau will die AfD die Demokratie abschaffen?
Leider nehmen Politiker wie Katrin Göring-Eckardt die Leute einfach nicht ernst, sonst würden sie das ausdiskutieren.
„Die Leute ernst zu nehmen, heißt für mich auch, Dinge auszudiskutieren.” – Katrin Göring-Eckardt (GRÜNE) in der taz am 30.1.2026
Da sie – wie alle anderen auch – für „rechtsradikal“ und „menschenfeindlich“ weder Beweise noch Argumente bringt, ist das nichts anderes als phrasenschwingende Dummschwätzerei, die durch ständiges Wiederholen auch nicht wahrer wird.
Ich habe ehrlich nie gedacht, dass der Osten den Westen vor dem Untergang bewahren muss. Der Osten muss bei den Wahlen zeigen, wie Demokratie wieder richtig funktioniert.
Genau so wird es kommen , versprochen .
THÜRINGENPOWER
E ist nicht entscheidend wer oder was gewählt wird, sondern wer auszählt!!
Demokratische Logik linker Politiker …….
Das kann schon sein, aber dann liegt es daran, dass diese Leute unbegründete Angst. Dagegen sind andere Gefahren doch sehr viel realer.
Machts doch wie beim Hohen C – Stay at home!
Die Küchenhilfe ist am Ende der grünen Reise angekommen.
Es kann nur noch ein Psychiater helfen.
Oder ein Doppelzimmer mit einem Neubürger.
Ich bin für Letzteres.
Das Schlimme, KGE würde mitmachen.
Korrektur: 3 Neubürger! Junge kräftige, voll im Saft stehende Männer…
Bunt eben!
Bitte!
Nicht, dass auch noch Träume in Erfüllung gehen………:-)
Kann es sein, dass euch nichts zu peinlich ist? Werde mal ein paar Gäste einladen, eure netten Worte zu begutachten.
Mit der würde ich noch nicht einmal nachts über einen Misthaufen schleichen.
Ich auch. Würde allerdings vier Neubürger für die Tusse besser finden, die sollte es mal schön bunt haben.
Dann müssen sie in Berlin bleiben. Brandenburg wird sie nicht vermissen!
Ich bin sicher, dass es Brandenburger gibt, die lesbisch, schwul, bi sind (ich sag den anderen dummen Begriff nicht), die sich aus Gründen nicht offen nach Berlin-Neukölln trauen.
Absolut richtig! Ich bin einer. In Brandenburg hatte ich noch nie Probleme, aber nach Berlin gehe ich nur sehr ungern und ich kenne noch viel mehr Homosexuelle, die aus diesem Shithole raus wollen.
Brandenburg ist doch überhaupt nicht das Problem für Homosexuelle. Überhaupt nicht!
Für „Queere“ mag es ein bisschen schwieriger sein. Aber nicht so existenzbedrohend wie z.B. in Neukölln.
KGE checkt nix mehr!
……. hat noch nie was gecheckt…….
Ich traue mich wegen KGöE nicht nach Berlin!
Eh nein. Sie trauen sich nicht mehr nach Wedding und Neukölln .
Der Staat kann in diesen Vierteln die Sicherheit von Schwulen und Juden nicht mehr gewährleisten.
Und für europäische Frauen auch nicht…….
Brandenburger und Juden trauen sich nicht mehr nach Berlin,
In der Tat, ich denke nie an queere Berliner.
Und weiter?
Noch schlimmer: Wegen der Bürger trauen sich die Politiker nicht mehr in die Öffentlichkeit. Deswegen muss ja auch der Aha-Graben her.
Jetzt reicht es mir!
Seit Jahren frage ich mich, wie jemand mit so geringem Intellekt immer wieder politisch in die Schlagzeilen kommt.
Aber, ich will mich gar nicht aufregen. Die Realität spricht für sich.
Mein Sohn und sein Partner sehen sich gerade um und möchten gerne raus aufs Land. Nach Brandenburg.
An sich mögen sie Berlin. Allerdings finden sie das Leben hier immer unangenehmer. Und das liegt nicht an der AfD, Brandenburgern oder sonst wem.
Ich könnte das Grundproblem beim Namen nennen. Habe aber keine Lust mehr.
Dennoch ok, mein Sohn und sein Partner sind auch nicht queer. Sie sind ein Männerpaar, das in Frieden und Harmonie mit seiner Umwelt leben möchte.
Und da könnte Brandenburg tatsächlich ein besserer Ort sein als Berlin.
Klar doch! Ich empfehle einen Spaziergang Hand in Hand in Cottbus, Frankfurt (Oder), Prenzlau…
Hört, hört! Der OibE spricht.
Ich bin Realist.
Mein Sohn ebenso.
Deshalb kann ich Ihnen nicht widersprechen.
Aber, das Leben vor Ort, mit Nachbarn die einen kennen ist dann doch etwas ganz anderes.
Die Grundstruktur Brandenburgs, wenn man das so sagen kann, ist nicht homophob. Die, der muslimischen Community ist es grundsätzlich.
Auch wenn nicht alles in Brandenburg rosig ist, so ist es dennoch kein Vergleich mit extrem patriarchalisch und martialisch geprägten Kulturen die mit Europa nichts zu tun haben.
Wer wirklich tolle Musik hören will, dem kann ich nur Deee-Lite mit Runaway, Pizzicato Five mit Twiggy Twiggy und Army Of Lovers mit Obsession empfehlen. Bei „Obsession“ die alte Original-Version mit LaCamilla.
Mal sehen, ob wenigstens so etwas durch die nervige und unsinnige Prüf-KI geht. Man macht sich die Mühe für Kommentare, versucht sachlich zu bleiben und Austausch mit anderen zu haben und jedesmal verschwinden harmlose Kommentare in der Prüfung. Behebt das doch bitte endlich mal, liebe Leute von Apollo News.
Ich hab manchmal das Gefühl, dass Menschen*innen vom Spiegel hier die Zensur vornimmt. Selbst wenn man Worte welche AN in seiner Überschrift nennt nutzt, wird es zensiert …….
Mannomann!
Da haben Brandenburger ja mal richtig Glück gehabt 🙂
Aber man muss auch wirklich fragen, wieso haben die Brandenburger nicht an invasive, bedrohte Art gedacht?
Vielleicht mußten sie arbeiten und keien GONGO hat sie versorgt.
Kann es auch sein das diese Queren, sich nicht mehr nach Brandenburg wegen der „Ich freu mich drauf“ Gäste kommen!?
…………………….
Die schon wieder dachte sie wäre noch in Ungarn zur Unterstützung ihrer Freundin
Komisch, die Dame scheint erhebliche Wahrnehmungsstörungen zu haben: Wann immer ich in Sachsen-Anhalt und Brandenburg auf dem ‚Platten Land‘ unterwegs war, hörte ich – eher beiläufig – von solchen ‚Zweisamkeiten‘ (mm/ww), die nach ihrer ‚Flucht‘ aus Berlin selbst von Dorfgemeinschaften vorbehaltlos integriert worden seien…
Bei fleissig arbeitenden Leuten mit Ideen, die nicht ‚hauptberuflich queer‘ sind, gab’s und gibt’s offenbar keinerlei Probleme – sowas ist für filterblasenbewohnende Küchenhilfen a.D. allerdings unvorstellbar!!!
Das kann ich nur bestätigen.
Ja wenn die ‚queeren Berliner‘ (wieviele gibt es eigentlich davon ?) – dann müssen sie halt nach Sachsen fahren. Dort ist auch schön.
Sachsen ist wirklich schön!
🙂