Werbung:

Werbung:

Nach linkem Anschlag

Eine Million Euro für Hinweise: BKA sucht mit Fahndungsplakaten nach Vulkangruppe

Das Bundeskriminalamt sucht mit Plakaten und Handzetteln nach den mutmaßlichen Linksterroristen, die den Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz verübt haben. Für hilfreiche Hinweise soll es bis zu eine Million Euro Belohnung geben.

Von

Das Fahndungsplakat auf einer Berliner Werbetafel. (IMAGO/Berlinfoto)

Werbung

Das Bundeskriminalamt (BKA) sucht mit großflächigen Fahndungsplakaten in Berlin nach den Drahtziehern des Brandanschlags auf das Stromnetz Anfang Januar. Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, werden mit einer Belohnung von bis zu einer Million Euro honoriert. Auch entsprechende Handzettel werden verteilt. Der Aufruf ist bis zum 24. Februar befristet. Die Plakate waren am Mittwoch in der ganzen Stadt zu sehen.

Die Aktion hatte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt am Dienstag auf einer Pressekonferenz angekündigt. Dort erklärte er auch: „Wir rüsten auf im Kampf gegen Linksextremismus.“ Die Sicherheitsbehörden und der Verfassungsschutz würden personell verstärkt, um das „Phänomen Linksextremismus stärker in den Blick zu nehmen“, ohne dadurch bei anderen Extremismusformen zu kürzen, wie Dobrindt mehrfach betonte. Allerdings diagnostizierte er hinsichtlich der Beobachtung des linksextremistischen Terrors insgesamt einen „Nachholbedarf“.

Man ziehe gegen die laut Bekennerschreiben für den Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz verantwortlichen Vulkangruppen „alle Register“ und sei bereit, „24/7 die Hinweisaufnahmen in den nächsten Tagen durchzuführen“. Er rief die Bevölkerung dazu auf, hilfreiche Hinweise einzureichen.

Auf die Nachfrage, wie er sich den bisher ausbleibenden Ermittlungserfolg erkläre, obwohl in der Vergangenheit mehrere vergleichbare Anschläge von „Vulkangruppen“ verübt wurden, antwortete Dobrindt, dass in der Vergangenheit personelle Ressourcen verstärkt für Rechtsextremismus und Islamismus eingesetzt worden seien, wodurch der Linksextremismus aus dem Fokus geraten sei.

Dobrindt kündigte zudem für die kommende Woche die Verabschiedung des sogenannten KRITIS-Dachgesetzes an. Mit dem Gesetz sollen sich Unternehmen, die für kritische Infrastrukturen verantwortlich sind, zu regelmäßigen Risikoanalysen und zum Aufbau von Resilienz verpflichten.

Lesen Sie auch:

Anfang Januar führte ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke über dem Teltowkanal nahe dem Heizkraftwerk Lichterfelde im Berliner Südwesten zu einem mehrtägigen Blackout. Zunächst waren 45.500 Haushalte und etwa 2.000 Unternehmen ohne Strom. Erst nach vier Tagen konnte die vollständige Wiederversorgung erreicht werden. Bereits einen Tag nach dem Anschlag bekannte sich eine linksextreme „Vulkangruppe“ zu dem Anschlag.

ahz

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

59 Kommentare

  • Ich würde mal beim VS suchen und Infos bei Klingbeil abholen.

    • Beim VS würde ich an Stelle des BKA nicht suchen. Die Gefahr dort fündig zu werden, ist einfach viel zu hoch.

    • Diese Gruppe soll nicht aufgedeckt werden.

      Es kann mir keiner Erzählen daß es nicht möglich ist mit Geheimdienstlichen Methoden Täter und Unterstützer zu finden.

    • Wenn es dem Dobrindt wirklich ernst ist, dann sind zwei Maßnahmen sofort umzusetzen:

      Erstens die umfassende Beantwortung der 551 Fragen
      Zweitens der sofortige Stopp der kriminellen, staatlichen Linksextremimusförderung mit Steuermitteln.

      Es ist doch wenig glaub- und vertrauenswürdig, wenn man einerseits Terrornetzwerke finanziert und andererseits vorgibt, sie bekämpfen zu wollen.

      Das müsste eigentlich dem Dümmsten im Innenministerium auffallen.

  • Ich bin ganz baff über die rasende Geschwindigkeit des Innenministers.
    Schon nach knapp vier Wochen fängt er schon an, nach den Terroristen zu fahnden.

  • …hat man Angst ..Trump zu fragen und die unpassenden Antworten zu bekommen.. ?

  • There is no Business like Show Business.

  • Einfach faszinierend, über welch‘ moderne und hochentwickelte Methoden und Werkzeuge das BKA verfügt 😉

    • Und jeder Booooooooomer fühlt sich als Kopfgeldjääääääger

  • Kleiner Tipp, Kostenfrei, in Köln gibt es im Südviertel son Haus und auch die 3Sat Mediathek könnte helfen!

  • Auweia.. 🙈

  • Man reiche mir doch bitte ein Phantombild…🤣

  • Warum nur glaube ich die
    SHOW nicht ????
    😉

    • 👍😁😄

  • Besser spät als nie.
    Aber die Antifa ist immer noch keine Terrororganisation. Versteh ich nicht.

    • Einfach zu verstehen!
      Als die AfD vor einigen Tagen ein Verbot der Terrororganisation in den Bundestag einbrachte, haben die Genossen von „unsere Demokratie“ eifrig dagegen gestimmt!

      • Logisch! Dann hätten die ja ihre eigenen Handlanger ans Messer liefern müssen.

  • Kommt das aus demselben Topf mit dem sie gefüttert wurden ?
    Dann ist es doch Portokasse….

  • Da müsst ihr mal mit Larsi reden, der kennt die bestimmt persönlich!

  • Seid wann haben solche Gelder denn ein ABLAUFDATUM?
    Jeder, der mal in einer Polizeistation war kennt sicher Fahndungsplakate die da rumhängen im Warteraum. Da wird auch oft Geld ausgelobt und da ist nie ein Ablaufdatum…

    • Berechtigte Anmerkung -> Zusätzliche Anmerkung meinerseits:
      Ein „bis zu “ sah ich auf solchen Plakaten (hier im Eingangsbereich vom Rathaus) bisher ebenfalls noch nie. Stattdessen die konkreten Angaben, aka „Hinweise die zur Ergreifung … führen“ werden mit dem ausgelobten Betrag belohnt.
      Diese Plakate da in Balin weichen damit von allen mir bisher bekannten Standards ab – und ich würd die wegen dem Ablaufdatum und dem „bis zu“ daher als Fake einordnen – aber was weiß ich schon…

  • Hat irgendwie was von „Ein Colt für alle Fälle“.

  • „bis zu…“
    Wenn das wie beim DSL ist, kann das auch nur die Hälfte sein…

  • Suchen die denn immer noch und wen jetzt? Ich habe doch bereits alle Namen der Täter mit Anschrift ans BKA gemeldet. Die Million ist aber noch nicht auf meinem Konto, wahrscheinlich waren andere schneller. Das habe ich befürchtet, denn die Täter sind schließlich den Meisten bekannt.

    • Einer der Mittäter mimt derzeit einen Kanzler…

  • Hahaha. Die „Fahndung“ geht genauso aus wie die angekündigte Massenausweisung, die Strompreisreduktion, das Festhalten an der Schuldenbremse…

  • Vulkanier? Etwa Mr Spock? 🤣🤣🤣🤣🤣
    Ziemlich abstrus, das Ganze!

    • Vielleicht Äußerirdische, weil keine DNA-Spuren.

  • Vermutlich sind die Täter bereits im Ausland. Kann man ja einfach so hinfahren, wie Videos immer wieder beweisen.

  • Das ist wohl dann von der linken Westentasche in die rechten.

  • Eine Belohnung „bis zu“ bedeutet man bekommt NICHTS oder einen lächerlichen Bruchteil. Hoffentlich ist das Täter-Umfeld genauso dumm wie gierig wie kriminell.

  • Befristet bis zum 24.02??
    Sieht mir nach Placebo aus.
    Na, vielleicht versucht ja doch irgendein V-Mann in diesen Vulkangtruppen die ausgelobte Belohnung einzustreichen. Dann wird der die aber nicht bekommen, weil er ja im Dienst ist. 😉
    Schaun mer mal, wie da weiter geht…

  • 1 Mio von unseren Steuergeldern… klingt eie Hohn in den Ohren der betroffenen Berliner oder wie Staatsversagen.

  • Nun, vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch …

    Früher, also zu Zeiten ohne genetischen Fingerabdruck, als die Kinder noch draußen spielten, weil es weder Computer noch Handys gab, hingen kaum zwei Wochen nach den ersten Mordanschlägen der RAF Anfang der `70er überall Fahndungsplakate.

    Und heute, mit den ganzen modernen Methoden und Techniken haben sie noch nicht mal eine Ahnung davon, wer zu diesen „Vulkan-Gruppen“ eigentlich gehören soll.

    Das läßt nur zwei Möglichkeiten zu: Entweder sie sind unfähig und in den letzten 50 Jahren komplett verblödet, oder es steckt Kalkül dahinter.

  • Das wird billig. Die Summe ist so auffällig hoch, dass man die Täuschungsabsicht sofort erkennt. Da waren Profis am Werk, die auf der staatlichen Gehaltsliste stehen.

    • Volltreffer! So ist es! Man hält die Bürger für komplett doof. Leider zeigt das Wahlverhalten für die Einheitsbreiparteien, dass das für viele auch zutrifft….

Werbung