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„Critical Whiteness“

Über 2.000 Euro Teilnahmegebühr: Staatlich geförderte NGO bietet Seminar an, in dem man sein Weißsein hinterfragen soll

Die NGO „Schwarze Schafe“ bietet ein sechsmonatiges Seminar für Weiße an, in dem sie ihre angeblichen Privilegien hinterfragen sollen. Der eingetragene Verein betreibt auch eine Meldestelle für antimuslimischen Rassismus – und wird staatlich gefördert.

Demonstranten bei einer Black-Lives-Matter-Demo in Köln. (imago images/CHROMORANGE)

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Für schlappe 2.290 Euro kann man sich in einem sechsmonatigen Seminar zum Thema „Critical Whiteness“ bilden – ausgerichtet von einer NGO, die mit reichlich Geld vom deutschen Steuerzahler gefördert wird. Von März bis September können weiße Menschen so lernen, welche unverdienten Privilegien sie angeblich in der weißen Mehrheitsgesellschaft haben. Der eingetragene Verein „Schwarze Schafe“ will den Teilnehmern beibringen, wie man diese angebliche Bevorteilung hinterfragt. Er bezeichnet sich selbst als „postmigrantische Bildungsinitiative“ und richtet zahlreiche Workshops aus, die sich an Erwachsene und Kinder richten.

Wie zuerst die Journalistin Annabel Schunke in der Weltwoche berichtet hat, handelt es sich beim Kurs zum kritischen Weißsein um das sogenannte „Ally Lab“, das von März bis September geht und sowohl online als auch vor Ort in Hannover stattfindet. Das Seminar sei nach „zahlreichen Anfragen von Menschen ohne eigene Rassismuserfahrungen“ entstanden, schreibt die Gruppe auf Instagram. Um an dem Kurs teilzunehmen, muss man nicht nur zahlen, sondern auch ein Motivationsschreiben und einen Lebenslauf einreichen.

Das Seminar soll dazu befähigen, im privaten und beruflichen Umfeld eine „rassismuskritische Praxis“ pflegen zu können, also einen Umgang, der reflektieren soll, wie „Macht und gesellschaftliche Normen unser Handeln und Denken prägen“. Kritisches Weißsein beschreibt dabei einen Ansatz, der davon ausgeht, dass weiße Menschen in mehrheitlich weißen Gesellschaften bestimmte Privilegien genießen, weil sie als die Norm gelten würden. Diese Privilegien sollen sich weiße Menschen bewusst machen.

Das „Ally Lab“ soll die Teilnehmer dazu befähigen, anschließend auch selbst solche Kurse durchführen zu können. Daneben bietet die NGO noch eine Reihe weiterer Kurse und Projekte mit unterschiedlichen Zielgruppen an. So gibt es auch Angebote für das Personal in Kindertagesstätten. Denn so heißt es auf der Webseite von „Schwarze Schafe“: „Schon die Kleinsten erleben eine Welt, in der Unterschiede bewertet werden– und stellen Fragen. In unseren Angeboten für pädagogische Fachkräfte in Kitas geht es darum, wie Rassismuskritik und Empowerment schon in der frühen Bildung verankert werden können. Kindgerecht, praxisnah und mit Herz.“

Es gibt auch Angebote für Schulklassen. Auch diese Formate sollen lebensnah, „empowernd“ sein und „Spaß machen“. Diese Kurse wurden auch von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes empfohlen. Ebenso werden Fortbildungen für Polizei, Verwaltung und andere Behörden angeboten. Des Weiteren ist auch eine längerfristige Begleitung von Unternehmen im Arbeitsalltag möglich, um „Erfahrungen mit Rassismus und anderen Ungleichheitsverhältnissen zu besprechen, Perspektiven zu wechseln und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln“.

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Zu den staatlich geförderten Projekten gehört eine Meldestelle für antimuslimischen Rassismus. Die Meldestelle „Report! Niedersachsen“ wird von der NGO „Claim“ in Zusammenarbeit mit „Schwarze Schafe“ betrieben. Das Portal legt seinen Arbeitsfokus auf das Bundesland und will Fälle vermeintlichen antimuslimischen Rassismus einheitlich sammeln. Unterstützt wird die Gruppierung dabei vom Bundesinnenministerium und der Deutschen Islamkonferenz. Die Beratungsstelle „Amina“, die ebenfalls zu „Schwarze Schafe“ gehört, wird von der Stadt Hannover gefördert. Ein weiteres Projekt, die Ausstellung „Afrotopia NDS. Schwarze Lebenswelten Niedersachsen“, wird vom Familienministerium über das Programm „Demokratie leben“ gefördert. Die Ausstellung will nach eigenen Angaben die Lebensrealität schwarzer Menschen in Niedersachsen sichtbar machen.

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86 Kommentare

  • Die Frage ist, wer zahlt die 2.000 €. Vielleicht der öffentliche Arbeitgeber für eine berufliche Weiterbildung? Sowas zahlt doch keiner selbst, würde ich sagen.

    • Bingo. Man schaut wie man so Gelder wie die Bürokostenpauschale(?) von Abgeordneten ausgeben kann. Nicht ausgegebenes Geld verfällt am Ende des Fiskaljahrs. Wer Probleme hat das Geld auszugeben kann das dafür nutzen und hat auch noch etwas Gutes bewirkt.

    • Ich denke die Berliner Feuerwehr oder Polizei schickt seine Leute hin.

    • Das ist genau das was mir mein ganzes Leben schon gefehlt hat !!
      Ist doch ein Schnapper für 2 Riesen !!!
      Und dann kann ich auch endlich mal meinen Namen Tanzen und ziemlich gut die Trommel schlagen !

      Vielleicht der öffentliche Arbeitgeber ?? Nur für Mitarbeiter von Ministerien Landes und Bundesverwaltungen würde ich mal denken . Einfach mal den NGO genauer betrachten welches Parteibuch und wer dort im Vorstand sitzt !
      Korruption Unterschlagung und Vorteilsgewährung haben in Deutschland sehr viele Gesichter und Geschichten aber die meisten auch die gleichen Parteibücher .

  • So ich hab mich auch mal gefragt, ob ich weiß bin. Wo bekomm ich jetzt die 2000,- Euro? Gibt es dafür ein Formular? 🙂 🙂 🙂

    • Die AfD wird diese Selbstbeschmutzung umgehend abstellen.

      • Die AfD kann die staatl. Gelder stoppen.
        Was sie hoffentlich auch macht.

        Dämliche Kurse darf aber hoffentlich jeder weiterhin anbieten – aus eigener Tasche. 🙂

    • Das müssen SIE ja für die Feststellung zahlen, also her mit der Kohle. Man sollte wohl eher das weise hinterfragen.

  • Verstehe.

    Demnach müsste dann kritisches Schwarzsein davon ausgehen, dass Menschen in mehrheitlich schwarzen Gesellschaften bestimmte Privilegien genießen, weil sie als die Norm gelten.

    Wer sagt eigentlich schwarzen Menschen in Afrika, dass sie sich diese Privilegien bewusst machen sollen?

    • Dort verdient man mit solchen Kursen nichts. Und es gibt dort auch keine staatlichen Geldgeber.

      • Da gibts ja auch keine CDU/CSU, Grüne, Linke……

  • Wer dafür 2.000 Öcken abdrückt, der sollte nicht sein Weißsein hinterfragen, sondern seine Zurechnungsfähigkeit.

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    • So ist es. Mit dem Verstand ist es nicht mehr weit her in diesem Land…

      • Goethe in einfacher Sprache….

        • Und die Division gibts nicht mehr, wohl zu schwer.

          0
      • Ein Schreiben des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz an alle Schulen sorgt für Aufsehen. Darin heißt es, Lehrkräfte sollen „Haltung zeigen“,
        Neutralität bedeute nicht Haltungslosigkeit – und Kritik daran sei oft politisch motiviert.
        Doch was steckt wirklich hinter diesem Brief?
        Handelt es sich um notwendige Rückendeckung für Lehrer im Kampf gegen Extremismus – oder um eine problematische staatliche Einmischung kurz vor dem Wahlkampf?
        https://www.youtube.com/watch?v=bbPwtkIQxL8 14 Min.

    • Wunderbar auf den Punkt gebracht.

      Chapeau!

      🙂

    • 👍👍👍👍👍

    • Der war gut!👍
      Und vor allem richtig!

    • Elisabeth
      Wer zahlt dafür 2000 Öcken.?
      Nun ein berühmter Physiker sagte einmal.
      2 Dinge sind unendlich das Universum und die Menschliche Dummheit
      beim Universum bin ich mir nicht sicher.

    • EBEN !!

    • Naja, jeder Teilnehmer bekommt eine Bestätigung für sein „Gutsein“ und kann ohne schlechtes Gewissen sein Kind auf die ausländereduzierte Privatschule schicken, bzw gegen das Asylheim in seiner Wohnstraße protestieren.

      Ein moderner Ablasshandel

    • Wer dafür 2000 Öcken abdrückt, muss seine Zurechnungsfähigkeit nicht mehr hinterfragen.

    • für nochmal 20.000 können sich die besonders überzeugten Teilnehmer mwd dann komplett mit brauner Farbe tätowieren lassen..
      .

  • Ich kenne nur die kritische Weißweinforschung 😉

  • Es gibt Artikel, da fällt einem ganz langsam, unbemerkt die Kinnlade runter…

  • Die könnten mir 2290 EUR zahlen, dann würde ich auf jeden Fall nicht mitmachen.

  • Es ist eine gute Entwicklung, wenn die EU-Förderbedingungen greifen, und die „de minimis“ Genehmigungen auslaufen! Vereine ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb müssen dann eigene Geschäftsbetriebe aufbauen und auf den Markt vertrauen!
    Seminarankündigungen in der Lokalpresse sind in Berlin ab 1 €/Quadratkilometer/Monat möglich! Plakate kosten zwischen 1 €/Tag und 16 €/Tag.

  • Naja, wer’s nötig hat … warum nicht?

  • Norbert Walter Borjans: „Es fehlt Geld an allen Enden“. Noch Fragen?

    • Der “ NOWABO“ gibt’s den auch noch? :-))))

  • Schon auffällig, dass die angeblichen Anti-Rassisten ständig in Hautfarben denken.

    • Volle Zustimmung! Muss ich mich bei den „Schwarzen“ dafür entschuldigen, dass ich „weiß“ und kein Mohammedaner bin? Welche Privilegien in diesem Land soll ich denn genießen, die ein Schwarzer nicht hat?

      • Höheren IQ. Aber hoher IQ ist mindestens rechts, eher rechtsextrem!

  • Die werden bestimmt von Kunden nur so überrannt…………… 🙂

    Wäre auch `ne lukrative Stelle für Psychiater und Psychologen. Diese Menschen an der Eingangspforte direkt in eine vernünftige Therapie umzuleiten. 🙂

    Dass der Staat allerdings monetär seine „Finger mit drin hat“ ist eher weniger spaßig.

    Es zeigt, dass in unserem Land eine gigantische Geldverschwendung durch die öffentliche Hand gang und gäbe ist.

    Daran werde ich jeden politischen Dödel, der meint, die Deutschen arbeiteten zu wenig, erinnern.

  • Wieso denke ich an Scientology?

  • Jeden Tag wird es schlimmer, man glaubt es nicht und denkt es nicht, und dann liest man es schwarz auf weiß. Ein einziges Irrenhaus

    • … demnächst weiß auf schwarz.

  • Für was UNSER Geld alles ausgegeben wird. Nur nicht für die, die es nötig hätten. Wenn mein Arbeitgeber dies in Anspruch näme würde ich kündigen.

  • Nö, ich hinterfrage mein Weißsein nicht. Ich bin nämlich gerne weiß und leide nicht darunter. Ganz im Gegenteil, als ich noch jünger war (in den 90ern), habe ich mir sogar zusätzlich weißen Puder auf das Gesicht aufgetragen, weil Blässe weitaus schicker war und ist (als es mein damals solarium-gebräunter Bruder jemals hätte sein können). 🤪😁😚

  • Ich habe mich gefragt, warum ich weiß bin, keine Ahnung, mein Psychologe der dunkelhäutig ist weiß es auch nicht 😲

  • Also wenn das kein Rassismus ist…

  • Man kann dummen Menschen nicht verbieten ihr Geld auszugeben. Es darf bezweifelt werden ob sie etwas wertvolles für die Praxis und Realitätsbezug dazu lernen !

  • Was sagen die Hass und Hetze Portale dazu?

    • Die finden das richtig toll.

  • Mich würde ja schon interessieren was man so bei dem Seminar „lernt“.
    2300€ dafür sind doch en bissi viel.
    Interessant ist aber eigentlich auch, dass man sich bewerben muss mit Lebenslauf und Motivationsschreiben.
    Man will also von vorneherein aussieben und nur Leute um sich haben die empfänglich dafür sind.
    Sektenmethode lässt grüßen.

  • Muslime sind KEINE Rasse, allein deshalb ist das alles Schwachsinn ohnegleichen.
    Es gibt immer mehr kranke Köpfe, dagegen muss endlich was getan werden.

    • stimmt, aber Araberstuten können rassig sein.

    • Es gibt ja auch keine „Rassen“ mehr – wozu ich mich jetzt nicht auslassen möchte, das wäre ein Thema für sich. Und weil es keine Rassen mehr gibt, kann „Rassismus“ (fast) jeden treffen. „Rassismus“ meint nichts anderes als „Diskriminierung“. Und, am Rande, „Diskriminierung“ meint inzwischen nicht mehr als „ich gehöre zu einer ‚anerkannten‘ Minderheit und ich fühle mich ungerecht behandelt“.

      Schöne blöde Welt.

  • die „Weissen“ sind doch eigentlich eher Schweinchenrosa, das sehe ich übrigens sehr kritisch!

    • Und die „Schwarzen“ eher … braun.

  • Ist prinzipiell ne gute Idee….werde jetzt auch ein Seminar anbieten: „Hinterfrage deine Dummheit“….dauert nur 3 Jahre und man erhält ne schöne Urkunde um sie an den Kühlschrank zu pinnen. Kostet auch nicht die Welt …so 15000 Euro sollten erstmal genügen. 🙂 🙂 🙂

    • Schon Fördergelder vom Wahrheitsministerium dafür beantragt?hätte gute Chancen auf Erfolg.

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