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Edelmetall-Rallye

Jetzt hat Gold auch die 5.000-Dollar-Marke geknackt: Das Vertrauen in die Währungen sinkt rapide

Die Edelmetall-Rallye findet kein Ende. Gold hat die Marke von 5.000 US-Dollar überschritten, Silber notiert deutlich über 100 Dollar pro Feinunze. Getrieben wird diese Entwicklung vor allem vom anhaltenden Vertrauensverlust in den US-Dollar.

Ein Kilogramm Gold ist inzwischen unfassbare 163.000 Dollar oder 138.000 Euro wert. (IMAGO/Sven Simon)

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Der Preis pro Feinunze Gold (31,1 Gramm) hat erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar überschritten, während eine Feinunze Silber mittlerweile für mehr als 107 US-Dollar gehandelt wird. Beide Edelmetalle haben damit neue Höchststände erreicht. Erst vor einer Woche war der Wert von 4.000 Euro bei Gold (inzwischen fast 4.300 Euro) und 80 Euro beim Silber (heute über 90 Euro) erreicht worden (Apollo News berichtete).

Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis bereits um rund 17 Prozent gestiegen, Silber legte sogar um über 40 Prozent zu. Bereits 2025 war ein sehr bullisches Jahr für die Edelmetalle: Gold verzeichnete 2025 einen Wertzuwachs von rund 65 Prozent und hat damit die beste Preisentwicklung seit 1979 hingelegt.

Ursache für die parabolischen Anstiege, die jüngst bei beiden Edelmetallen beobachtet werden konnten, ist unter anderem der massive Vertrauensverlust in den US-Dollar. Vor diesem Hintergrund haben zahlreiche Großinvestoren begonnen, Kapital aus dem Dollarraum abzuziehen und verstärkt in den Euro, in Währungen von Schwellenländern und vor allem in Rohstoffe wie Gold und Silber umzuschichten.

Zusätzlich belastet die expansive Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) den Dollar. In den vergangenen Monaten hatte die Notenbank mehrfach die Zinsen gesenkt: Im September, Oktober und Dezember wurde der Leitzins jeweils um 25 Basispunkte reduziert. Dies minderte die Attraktivität des US-Anleihemarktes.

Zudem hatte die Fed im Dezember ihr Programm zum Quantitative Tightening (QT) offiziell beendet. Während dieser geldpolitischen „Straffung“ ließ die Notenbank auslaufende Anleihen ohne Ersatz aus dem Markt laufen und kaufte nichts nach. Dadurch wurde Liquidität entzogen und der Dollar gestützt.

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Mit dem Ende des QT wurde dieser Effekt, der die Geldmenge reduziert, ausgesetzt. Statt weiter zu schrumpfen, stabilisiert sich die Geldmenge nun beziehungsweise wächst durch Reinvestitionen leicht an. Die verfügbare Menge an Gold ist dagegen aus physikalischen Gründen beinahe konstant.

Auch die angespannte finanzielle Lage der Vereinigten Staaten untergräbt das Vertrauen in die US-Währung. Die US-Staatsverschuldung hat inzwischen die Marke von 35 Billionen US-Dollar überschritten. Nach Einschätzung vieler Analysten ist auch in den kommenden Jahren keine Entspannung zu erwarten; vielmehr könnte sich die Lage weiter verschärfen.

Steigende Zinskosten infolge neuer Ausgabenprogramme wie der „Big Beautiful Bill“ dürften den Schuldenstand weiter erhöhen. Große Ratingagenturen wie Fitch Ratings und Moody’s haben wiederholt auf die wachsenden Risiken für die Kreditwürdigkeit der USA hingewiesen. Hinzu kommt die erratische Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump, die den Dollar in den vergangenen Monaten spürbar unter Druck gesetzt hat.

Der Vertrauensverlust speist sich auch aus einer Vielzahl geopolitischer Verwerfungen, die zum Preisanstieg der Edelmetalle beigetragen haben. Dazu zählen unter anderem die Verhaftung des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro, die Eskalation im Iran sowie die jüngsten Spannungen rund um Grönland.

Schließlich verlieren vor dem Hintergrund der Sanktionen im russischen Krieg in der Ukraine autoritäre Staaten zunehmend den Glauben daran, immer auf ihr Dollarvermögen zugreifen zu können. Die Auseinandersetzungen zwischen Donald Trump und dem Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, verstärken zudem Zweifel an der Unabhängigkeit des Fed-Systems (auch dazu mehr hier).

Auch die Zentralbanken investieren daher massiv in Gold, um vom Dollar als Leitwährung unabhängiger zu werden. Ihre volumenstarken Akquisitionen haben zum kräftigen Preisanstieg beigetragen: Allein im Jahr 2025 kauften Notenbanken netto schätzungsweise mehr als 600 Tonnen Gold. In naher Zukunft dürfte sich diese Dynamik weiter verstärken.

Die Großbank UBS rechnet für 2026 damit, dass Zentralbanken insgesamt rund 900 Tonnen Gold erwerben werden. Ähnlich wie Großinvestoren und Privatanleger setzen auch Zentralbanken aufgrund der Krisenfestigkeit und Wertstabilität verstärkt auf den begrenzt vorkommenden Rohstoff.

Wegen all der preistreibenden Effekte haben zuletzt mehrere Institute und Banken ihre Prognosen für die Entwicklung des Goldpreises nach oben angepasst. Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht inzwischen davon aus, dass der Preis je Feinunze bis zum Jahresende auf 5.400 US-Dollar steigen wird. Damit liegt die aktuelle Einschätzung mehr als 10 Prozent über der bisherigen Prognose des Instituts.

Langfristig zeigen sich einige Analysten sogar noch deutlich optimistischer. Der renommierte Ökonom Charlie Morris rechnet bis 2030 mit Goldpreisen von 7.000 US-Dollar je Feinunze. Analysten von Yardeni Research sehen sogar Potenzial für einen Anstieg auf 10.000 US-Dollar pro Feinunze bis zum Ende des Jahrzehnts.

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59 Kommentare

  • Hmm, wird Gold teurer oder wird das bedruckte Papier immer weniger wert?

    • Man erhält immer mehr buntes Papier für gelbes Metall.

    • Letzteres ist das FAKT, das Erstgenannte ist das GEFÜHL.

    • @ Isolde Duschen
      Die Frage beantwortet sich, wenn man die reale Inflation abgleicht mit dem numerischen Ansteigen bei Gold und Silber.
      Entgegen staatlicher Behauptungen sehe ich die Inflation, nicht bei 2 %, sondern, besonders für die ärmere Bevölkerung bei 15 %. ( Hoher Anteil für steigende Miete, Heizung am Einkommen).
      Den Gewinn 2025 bei Gold vermute ich bei ca. 60 %, bei Silber 300 %.
      Da die ETF für Silber um den Faktor 400 überzeichnet sind und die Gold/Silber Ratio
      bei grob 1:50 liegt ( über die Geschichte von 2000 Jahren bei 1: 12 bis 1:15 )
      kann man den langfristig erwartbaren Anstieg leicht selber errechnen.
      Ich rechne bei Silber für 2026 mit einem Preis von 8000 Euro pro kg,
      bei Gold vermute ich 180 000 Euro pro kg.

    • Der WERT des Goldes ist gleich geblieben. Ein Pferd oder ein Maßanzug kosten heute in Gold genau so viel, wie vor 2000 Jahren. Lediglich der PREIS des Goldes ist gestiegen, weil das Vertrauen in die Fiatwährungen rapide abgenommen hat.

    • Da Fiatwährungen nur bedrucktes Papier OHNE Gegenwert sind ABER auf Vertrauen basieren zu Politik und Währungsinstituten.

      Vertrauen zu Währungsinstituten nach 2008 auf dem Tiefststand.
      Vertrauen auf Politik und deren Akteuren, da muss täglich gebohrt werden weil es immer tiefer sinkt.

      Mit cbdc, dem digitalem finanziellem Faschismus wird kein Vertrauen geschaffen.
      Mit seit Jahrzehnten andauernden manipulativen Eingriff in den Edelmetallmarkt und deren Wert wurde kein Vertrauen geschaffen.
      Mit dem permanenten Schulden machen von Regierungen wird kein Vertrauen geschaffen.
      usw.

      „Gold is money, everything else is credit“, sagte einst J.P. Morgan.

      Wenn Banken vertrauen hätten in Fiatwähungen würde die nicht Tonnen an Gold kaufen, sondern Banknoten stapeln in den Tresoren.
      https://www.youtube.com/shorts/TNHArNqEJHw

      PS: nur physische Edelmetalle sind es wert, nicht auf Papier gedrucktes (Papiergold) es ist massiv überzeichnet, übersteigt der Wert des Papiergoldes 100-250mal geschätzt

  • Nur gut, dass wir hier in unserer EU mit der EZB unter der Leitung der wunderbaren Mme Lagarde eine solide Notenbank und eine stabile Währung haben! Dank seriöser und nachhaltiger Politik unserer EU unter der Leitung der wunderbaren Dr. Ursula von der Leyen von unserer CDU!

    • Auffallend ist, dass Nachts z.B. der CHF steigt und kurz nach Öffnung der EU-Börsen deutlich sinkt.
      Stützkäufe um den Euro zu halten?
      Falls ja, wie lange wird Das noch gut gehen?

      Nachsatz:
      Gerade noch mal nachgesehen, im Moment gehts in die andere Richtung 🙂 🙂 🙂

    • Verbrecher unter sich.

  • Vor allem das Abstoßen sowohl der Chinesen als auch der Japaner von hunderten von Milliarden Dollars in Form von Treasuries bringt den Dollar ins Straucheln. Hinzu kommt der Anstieg der Renditen und damit auch der Anstieg der ohnehin schon astronomischen Schulden.
    Dazu kommt außerdem, dass Trump Kanada mit 100 Prozent-Zöllen gedroht hat, also exakt dem Land, von welchem die USA sowohl öl- als auch uran- und stromabhängig sind, wegen dessen Annäherung an China durch ein Handelsabkommen.

    Ein extrem übles Gemisch, was die Flucht in Sachwerte beflügelt.

    Ein übles Gemisch.

  • Dr. Markus Krall und viele Andere hatten mit allem recht. Das FIAT-Geld ist am Ende. Und jetzt versucht die globale Elite ihr Vermögen , das überwiegend aus den Schulden der Anderen besteht, in das Digitale-Diktaturgeld-System zu retten, welches sie wieder kontrollieren wollen.
    Jeder der kann, flüchtet deshalb jetzt in Sachwerte.

    • Herr Sonnemann, Markus Krall ist ein kluger Mann und ich teile seine libertäre (marktwirtschaftliche) Grundhaltung. Natürlich auch seine Kritik an den maßgeblichen Politikern in Berlin, Paris und Brüssel (zum Beispiel). Aber als Prophet taugt er nur bedingt: Er warnt auch seit zwanzig Jahren vor Aktien und sagt seit mindestens einem Jahrzehnt einen großen Crash voraus. Hätten die Aktionäre auf ihn gehört, wären ihnen enorme Gewinne entgangen.

      • Einen Crash kann man zeitlich nur schlecht festmachen, weil dieser durch allerlei Tricks künstlich ziemlich lange hinausgeschoben werden kann.

        • Eben. Deshalb sollte man mit der eigenen Crashprogose etwas vorsichtig sein und nicht immer so tun, als ginge morgen die Welt unter.

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      • So ist es.

      • 18hundertundTobak hätten die Eggsbärten voraus gesagt, dass bei weiterer Zunahme des Individualverkehrs die Straßen im Jahre 2025 2 Meter hoch voll Pferdeäpfel liegen werden …

      • Ohne 4,5 Billionen € Stützgeld für Banken (EU) in den Jahren 2020 – 2023 wäre der Crash schon längst da. Obendrauf gabs auch reichlich Inflation (Enteignung) für alle.

      • Krall hatte auch damals recht. Jedoch glaubte er noch ein wenig an die Regeln und Gesetze auf dem Finanzmarkt, die mathematisch zwingend einen Crash erfordert hätten. Die Finanz- und Politelite hat aber mit dem Bruch sämtlicher Regeln, kriminellen Manipulationen, einer angeblichen Pandemie und einem Krieg in Europa das System noch für ein paar Jahre künstlich am Leben gehalten. Schön für die Profiteure dieser Machenschaften. Aber jetzt kommt vermutlich die Schlussrechnung.

    • Hierzu habe ich eben konkrete Namen benannt, die hier leider nicht veröffentlicht werden!

    • Achtung! Dr. Markus Krall war mit dem gefährlichen Umstürzler Prinz Reuss dem XIII. zum Mittagessen! Möglicherweise ist Dr. Krall gar einer der Imperatoren der intergalaktischen Kampfverbände, mit denen unsere Demokratie gestürzt werden sollte!

  • Vor 2000 Jahren bekam in Rom für eine Unze Gold eine edle Tunika. Heute bekommt man dafür immer noch einen guten Anzugs in der Londoner City. Der beste Wertspeicher ever. Und funktioniert auch bei Stromausfall, im gegensatz zu Bitcoin. Wir können uns schon mal wieder auf eine neue Währungsreform einstellen. Und wir werden alle wieder freudig mitmachen.

    • Bei außenpolitischen Macht-Konflikten und innenpolitischen Finanz-Problemen gab es in der Vergangenheit wohl noch nie einen Weg, über den die „alte“ Währung gerettet werden konnte.

      Also stellt sich die Frage, ob die EU (oder die Einzelstaaten) überhaupt Notgeld im Keller haben. Zu DM-Zeiten gab es Sowas noch … ?
      Schön, an der Nordseeküste zu leben, da kann man schnell wieder auf Muschelgeld umsteigen 🙂 🙂 🙂

      • Oder wie in der Serie „Fallout“, auf Kronkorken. Jedenfalls die, die schon länger im Inland wohnen 😁. Aber eindeutig: Vorteil Küste

  • Bald wird auch die Zeit kommen, in der sich die Werthaltigkeit von Zertifikaten erweisen wird, die einen Umtauschrecht in physisches Gold beinhalten. Der Umfang solcher Ansprüche übersteigt bekanntlich die am Markt verfügbare Menge an physischem Gold aktuell um das 50- bis 70- Fache.

    Und wenn dann Panik im Markt entsteht, wird sich das noch exponentiell erhöhen. Dann ist Schluss mit lustig

    • Wohl Dem, der sein „gelbes Blech“ unterm Kopfkissen hat 🙂

      • Genau dafür ist man seit Jahren verlacht worden und freut sich jetzt über exorbitante Gewinne.

    • Das ist längst passiert. Der Short Squeeze ist bereits voll im Gange und die Hauptmanipulationsbank der Comex hat bereits die Seiten gewechselt, sitzt aber auch auf einer unglaublichen Menge von 1 Mrd. Silberunzen.

      Der Tresor der Comex ist so gut wie fast leergeräumt und der der LBMA ebenfalls.

      Das Verhältnis von Papierkontrakten zu physischer Realität beläuft sich auf ungefähr 360 : 1 !!!

      Das heißt nichts anderes, als dass es demnächst, vermutlich am 28. Februar GEWALTIG SCHEPPERT im internationalen Finanzsystem, weil das nämlich der Fälligkeitstag der Papierkontrakte an der Comex ist.

      • @ Fieser Möpp

        400 : 1
        Grüße

  • Außerdem haben noch viele gar nicht auf dem Schirm: Die Japaner sind mit 250 Prozent des BIP verschuldet, das ist eigentlich unvorstellbar.
    Ausgerechnet jetzt steigt die Rendite der japanischen Staatsanleihen auf mehr als 4 Prozent, was nahezu unumgehbar zur Pleite Japans führen wird und muss.
    Und Japan ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt !

    Was eine solche Pleite auslösen würde, das mag man sich gar nicht vorstellen.

    • Außerdem ist Japan der größte Gläubiger der USA. Danach folgen China und UK.
      Wenn US-Treasurys in großem Umfang verkauft werden würden hätte das sehr unangenehme Folgen für die USA. Die Kurse würden fallen und die Zinsen steigen. Fed hin oder her.
      Dänemark hat seine US-Anleihen bereits vollständig verkauft. Die EU hat zumindest die „Waffe“ erkannt-wird sie aber vermutlich nicht einsetzen. Trump hat bei Grönland ja eingelenkt und der Verkauf der Anleihen birgt auch Vergeltungsrisiken.
      Gut möglich, daß EUR/USD bald die 1,19 nach oben durchbricht und der Dollar weiter fallt. Sollte man bei US-Aktien und stark US-lastigen Fonds und ETF im Auge behalten. Für Gold könnte das zusätzlichen Schub bedeuten.

  • Für den exorbitanten Anstieg des Silberpreises ist in erster Linie die physische Knappheit verantwortlich, die durch jahrelange Manipulation an den Terminmärkten verursacht wurde. Die Preise für Gold und Silber wurden immer wieder gedrückt und künstlich niedrig gehalten, was sich nun rächt.
    Die Industrie braucht Silber, für den sie fast jeden Preis bezahlen würde, weil z.B. in E-Autos oder Smartphones nur eine geringe Menge benötigt wird, diese sich aber allenfalls zu viel höheren Preisen ersetzen lässt.
    Ein weiterer Grund ist das irre Verhältnis zwischen den physikalischen Edelmetallen und dem sogenannten Papiergold bzw. -Silber. Beim Gold stehen einer physischen Unze über 130 verbriefte Kontrakte gegenüber, was der ultimativen Form des Spiels „Reise nach Jerusalem“ entspricht. Sprich: von 130 Personen wird nur einer das Gold wirklich besitzen können, was die Panik an den Märkten noch deutlich verstärken kann, sobald der Run auf die physische Auslieferung erst richtig beginnt.

  • Die Analyse ist, was Profiinvestoren (dazu gehören auch Regierungen und Zentralbanken) betrifft, zutreffend: Der Dollar hat im Moment keinen Lauf. Was Privatinvestoren betrifft sieht die Sache etwas anders aus. Speziell die Europäer haben kein Vertrauen zum Euro (!) und zur Politik in der EU. Aus meiner Sicht voll berechtigt. Dazu kommt bei vielen noch eine diffuse, möglicherweise auch berechtigte Kriegsangst. Und genau deshalb (und nicht wegen der Politik der FED, die eine übergroße Mehrheit der Bevölkerung sowieso nicht durchschaut) gibt es einen Run auf Gold: In den Banken bilden sich Schlangen vor den Tresorräumen; auf neue Schließfächer muß man bei manchen Instituten monatelang warten. Ich selbst wende mich vom Euro, nicht vom Dollar ab; zum Beispiel, indem ich (bis auf SAP) alle meine deutschen Aktien verkauft und in U.S.- und Schweizer Aktien umgeschichtet habe. Und Gold glänzt für mich schon seit es noch 600 Dollar gekostet hat (2007).

    • Ich habe das „gelbe Blech“ kleinteilig gekauft. War zwar etwas teurer, aber mit einem Barren von >=100 Gramm (ca. 13.xxx €) kann man nicht einkaufen gehen.
      Mit 1 Gramm (ca. 130 €) geht Das schon eher …

      Vor 3 Jahren haben mich Alle für verrückt erklärt, als ich Silber gekauft habe.
      Jetzt >140% Zuwachs 🙂 🙂 🙂

  • BLA BLA Zusätzlich belastet die expansive Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) den Dollar. In den vergangenen Monaten hatte die Notenbank mehrfach die Zinsen gesenkt.
    Seht euch einfach die Geldmengenausweitung im Euroraum an, 2000–2008: Jährliche Steigerung von rund 8 %. Gold steigt nicht eure Währung sinkt, ganz einfach.
    bei Silber hat sich nur der papiermarkt vom physischen markt abgekoppelt und nähert sich dem gesunden Gold-Silber verhältnis an.
    Rohöl wird folgen!!!! es wird massiv steigen.

    • Mit Gründung der FED 1913/14 begann der größte Welt-Geldsystembetrug der alle Staaten die dies System benutzen/benutzen müssen in der Schuldenfalle hält. Der letzte offizielle Akt einer jeden Regierung, welche das Schuldgeldsystem (Kreditgeldsystem) nutzt und die Geldhoheit an private Banken abgegeben hat, ist die Ausplünderung des eigenen Volkes.

  • Weltweit sind die Staaten hochverschuldet. Der Big Bang wird kommen.

  • Man sollte auch ein Auge auf Japan richten. Japan ist ein Paradebeispiel dass die MMT gescheitert ist. Schaut euch den YEN an. Leider geht das Thema in den Medien total unter.

    • Der Nikkei 225 boomt allerdings und die neue Regierung ist nicht das schlechteste was Japan passieren konnte.
      Aber sie haben schon recht. Der YEN fällt schon lange und die Verschuldung ist schon lange viel zu hoch. Ob die Regierung das in den Griff bekommt ist fraglich. Zumindest die Aktienmärkte glauben wohl daran und scheinen auch eher billig als teuer zu sein.

  • Ich hab bereits 2020, als das glänzende Edelmetall noch weit unter 1500 Euro/Unze kostete, mein bescheidenes Bar-Vermögen in gelbes glänzendes Edelmetall umgewandelt. Schon 2020 hatte ich Angst, dieser wachsweiche Euro würde mir durch die Finger rinnen und so entschloss ich mich, mehrere Kilo dieses gelben Metalls zu erwerben. Wertsteigerung in 5 Jahren – 140%…………….

    • Na so bescheiden kann das Vermögen nicht gewesen sein.
      Aber alles richtig gemacht.

    • 140 Prozent ?

      Das kann nicht sein, rechnen sie mal: 2020 lag der Silberpreis bei ca. 12-14 Euro/Unze. Heute wird als Silberpreis an der Comex ca. 90 Euro ausgerufen.

      Nehmen wir den Original-Dollarpreis: An der Comex wird er mit ca. 110 USD ausgerufen. In Tokyo mit 150 USD und in den VAE sogar mit 170 USD.
      Auch die American Mint hat den Preis erst kürzlich auf 173 USD angehoben.

      • „140 Prozent ?
        Das kann nicht sein“

        Das war vor 30 Minuten.

        • Sehr gut.
          Er hat das grob geschätzt….

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      • Schrieb ich was von Silber? Ich kaufte mehrere Kilo „gelbes Metall“, ich wusste nicht dass auch Silber gelb ist…..

  • Nun … „ Die Auseinandersetzungen zwischen Donald Trump und dem Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, verstärken zudem Zweifel an der Unabhängigkeit des Fed-Systems“, es geht nicht um die Auseinandersetzung ind Unabhängigkeit des FED-System. Die FED wird von privaten Bankiers geführt ist also abhängig von diesen Personen und nicht vom Staat – ansonsten gäbe es ja keine aktuelle Auseinandersetzung.

  • es ist reine Geldentwertung,die hier zum Ausdruck kommt…früher haben Politiker um Millionen Schulden gestritten,heute gehts um !Billionen!

  • Das PonziGeldSystem, die Wurzel allen Übels, nähert sich seinem Ende. Die breite schlafende Masse bekommt davon aber immer noch nichts mit.

    • Ihre Sorge ist berechtigt, aber nicht neu. Extremsituationen wie 2008 und 2020 erzeugten im VDAX-new Volatilitätsspitzen von über 80%. Extreme Weltuntergangsstimmung und Panik…doch es ging trotzdem weiter.
      Aktuell steht die Vola knapp über 17%-Panik sieht anders aus.

  • Man darft nicht vergessen.
    Die Politische Elite der letzten 40 Jahre hat das ermoeglicht(Schulden)
    Alle bleiben natuerlich unbehelligt auf ihren Bezuegen. Sie bekommen noch Preise verliehen.
    Wie damals in der DDR

    • Es ist egal wer „regiert“. Mit Gründung der FED 1913/14 begann der größte Welt-Geldsystembetrug der alle Staaten die dies System benutzen/benutzen müssen in der Schuldenfalle hält. Der letzte offizielle Akt einer jeden Regierung, welche das Schuldgeldsystem (Kreditgeldsystem) nutzt und die Geldhoheit an private Banken abgegeben hat, ist die Ausplünderung des eigenen Volkes.

  • Laut Artikel würde Kapital in den Euro fließen. Und wohin? Deutschland ist ausgeschlossen, hier flieht das Kapital eher.

    Sehr wenig konkretes, viel aus der Glaskugel von angeblichen Experten.

  • Oder einfach nur ne Blase für Verrücktgemachte? Wenn dann die Verrücktmacher plötzlich über Nacht alles abstoßen…

    • Sie irren sich: Es ist keine Blase sondern ein massiver Vertrauensschwund, wie er schlimmer nicht sein könnte.

      • Wenn selbst die Nationalstaaten ihre Goldreserven massiv aufstocken, dann ist „Vertrauensschwund“ sehr diplomatisch formuliert.
        Es wird Zeit, dass wir unsere Goldreserven von den USA zurück holen. Denn die USA sind ja neuerdings kein zuverlässiger Partner mehr …?
        Die Franzosen haben diesen Vorgang schon erledigt.
        Angeblich mit einem Flugzeugträger 😉

  • Von der Bildzeitung abgeschrieben? Trump hat Schuld? Klar. „Und die zahlreichen Großinvestoren beginnen, Kapital aus dem Dollarraum abzuziehen und verstärkt in den Euro,.. zu investieren.“ Oh, man! Ihr wisst schon, dass der rasante Anstieg von Gold 2022 begann und bis 2025 durch die Krieg s treiberische Politik (kriegstüchtig) der linken Regierungspolitikern exorbitant stieg.
    Trump wurde erst 2025 Präsident!

  • Das jüdische Zins und ZinseszinsSystem geht einmal wieder seinem Ende entgegen. Die Wahrheit setzt sich am Ende immer durch, da sie göttlich ist, Ende der westlichen WerteOrdnung!

    • Schön, wenn man sein schlicht gestricktes Weltbild hier nochmal ausleben kann. Ein einfaches Leben weiterhin. Good Luck

      • sie sollten sich wahrlich besser informieren. – Gebt mir die Befugnisse einer Notenbank und ich kümmere mich nicht um den Gesetzgeber –
        (Amschel Mayer Rothschild) …. „Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird.
        Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“
        Rothschild

    • sagen wir der zionistische….aber sie haben völlig recht. „Der Zinseszinseffekt, bei Geld, welches aus dem Nichts erschaffen wird, ist das achte Weltwunder“…“ Es ist der Zins, der allen Wohlstand und alle Absicherung verschlingen wird. Der Kredit verschuldet sie grenzenlos, der Zins bricht ihnen das Genick.“ -Rothschild-

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