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Mitarbeiter des ÖRR

„Waffe in den Händen von Feinden der Demokratie“ – WDR-Journalist attackiert Nius

Der WDR-Journalist Jürgen Döschner bezeichnete die Nachrichtenseite Nius als „Waffe“, die von „Feinden der Demokratie“ geschaffen worden sei. In der Vergangenheit fiel Döschner durch geschmacklose Äußerungen auf.

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Laut Jürgen Döschner ist NIUS eine "Waffe" der "Demokratiefeinde" (imago/Horst Galuschka)

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Der WDR-Journalist Jürgen Döschner bezeichnete das Nachrichtenportal Nius als eine „Waffe“, die von „Feinden des Journalismus und der Demokratie“ geschaffen worden sei. In einem Post auf seinem Bluesky-Kanal schrieb er: „#NIUS ist kein Medium. NIUS ist eine Waffe – geschaffen und in den Händen von Feinden des Journalismus und der Demokratie. So sollte man sie auch behandeln.“

Sein Beitrag war ein ergänzender Kommentar zu einem Post des Nutzers Der Volksverpetzer. Dieser warf dem Portal niedrige Abonnentenzahlen vor und behauptete, es werde nur durch einen Multimillionär mit Lobbykontakten zur CDU finanziert. Nius’ primäre Mission sei nicht, die Bevölkerung zu informieren, sondern die Manipulation von CDU-Abgeordneten. Seine Aussage belegte er jedoch mit keinen Beweisen.

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Döschner fiel in der Vergangenheit mehrfach mit fragwürdigen Äußerungen auf. So bezeichnete er Julia Ruhs – ebenfalls auf Bluesky – als „eine mittelmäßige Journalistin, die ihre rechte Gesinnung zur rechten Zeit zu verkarten versteht.“ Er begründete dies damit, dass die „größte Bedrohung“ für Meinungsfreiheit und Vielfalt im Öffentlich-rechtlichen Rundfunk von „Rechtsaußen“ und „Rechtsinnen“ komme, und fügte hinzu, dass der „rechte Mob“ im ÖRR „einen wesentlich größeren Resonanzboden findet, als Linke und Grüne ihn je hatten.“

Julia Ruhs moderierte das ARD-Format „Klar“, das Themen wie Migration und Kriminalität kritisch beleuchtete. Im Herbst 2025 entschied der NDR, die Zusammenarbeit mit Ruhs zu beenden, nachdem Hunderte Mitarbeiter die Sendung kritisierten und es zu internen Auseinandersetzungen kam. Ruhs selbst bezeichnete die Entscheidung als „Armutszeugnis“.

2017 erntete Döschner massiv Kritik, nachdem er sich im Kontext der Diesel-Affäre auf X (damals Twitter) geschmacklos äußerte. Er schrieb: „Wo drastische Taten fehlen, müssen wenigstens drastische Worte her: Deutsche Automafia vergast jedes Jahr 10.000 Unschuldige.“

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Screenshot via X

Viele Nutzer reagierten empört, da Döschner damit eine Analogie zwischen dem Holocaust und der Abgasaffäre der deutschen Autoindustrie herstellte. Kurz darauf verteidigte er seinen Tweet und erklärte: „Mein Tweet zum Dieselskandal war provokant, aber kein Vergleich mit Holocaust. ‘Vergasen’ steht laut Duden für Töten durch Giftgas – hier: Abgas.“ Später entschuldigte er sich für seine Bemerkung.

rs

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118 Kommentare

  • Laschyk und Döschner..Da kommt zusammen, was zusammen gehört, Spitzen Journalismus vom Feinsten!

    • Da kommt noch mehr. Es ist Superwahljahr und jetzt aktivieren sie Hinterbänkler.

    • Ich würde ja gerne das Heino-Zitat zitieren, aber die Zensur…

  • Ah, verstehe. Ein Qualitätsjournalist.

    • So wie es auch „Qualitäts-Toilettenpapier“ gibt;-)

      • Vierlagig, ultraflauschig und durchdrückresilient….

      • Das kann man dann zur Not auch beidseitg benutzen – der Erfolg liegt auf der Hand! 😉

        • Wie bei diesem Jornalisten zumindest due Motivation auf der Hand liegt.

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    • ja, solche sind von Günther’s Zensur nicht betroffen.

      • Wenn es aus der Sicht von Kommunisten-Günther einer Zensur gar nicht mehr bedarf, muss ja granatenmäßig was schiefgelaufen sein, in „unserer Demokratie“

  • Zum Glück ….. zahle ich keine GEZ.

  • Diese linken Journalisten können Wahrheit nicht mehr erkennen.
    Man könnte es ihnen auf die Stirn tackern und sie würden weiterlügen.

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    • Eine ÖRR-Kreatur. Was will man erwarten!

      • Wenn du mal Jahre lang in der Gehirnwäschemanufaktur gearbeitet hast, ist das Oberstübchen quasi mausetot.

        • Dann muss der Mann aber alle Spiegel in seiner Wohnung zur Müllabfuhr gebracht haben.

          3
  • Das Bier des Konkurrenten ist immer schlecht, gell!

  • Ein linksgrüner Systemling. Mehr muss man nicht wissen.

  • Die Thematik dürfte weiter verlaufen wie Dürrematts •Justiz•

  • Bitte bezeichnet diesen feinen Herrn nicht als Journalist.

    • den „feinen Herrn“ weglassen und „Subjekt“ einsetzen kommt der Wirklichkeit näher.
      Dagegen war ja die SED- DDR ein ehrlicher Haufen. Die machten schon im Titel klar, wer das Sagen hat 😀
      https://ogy.de/nhmw

  • „Rechtsinnen“

    Als durchschnittlicher Leser musste ich das jetzt mehrmals lesen.

  • Ups, ich muss gestehen, dass ich zuerst gedacht habe, das Bild stamme aus der Jubiläumsbroschüre „20 Jahre Fernsehen der DDR“, aber dann dachte ich mir, nein, dafür schaut er dann doch noch ein wenig zu jung aus…

  • „Mitarbeitende“. Seit wann gendert Apollo News?

    • @LeFuet: AN weiß natürlich ganz genau, dass die Hunderte Mitarbeitende vor und nach ihrem Dienst stinknormale Mitarbeiter sind. Woher AN weiß, dass die Kritik an Ruhs Sendung während der Dienstzeit der Mitarbeiter geäußert wurde und es somit im Moment Mitarbeitende waren, weiß ich wiederum nicht. Aber zur Vorsicht lieber an die Dummheit anpassen. Schon Goethe wusste: Studierende sitzen im Hörsaal, Studenten in Auerbachs Keller!

      • Ich kenne das Mitarbeitende sehr gut. Das ist dann, wenn ich am Abend in meine Karre einsteige und nach Hause fahre. Andere nennen es Feierabend.

        • Das ist gut!

          0
    • Selbst die Wayback-Maschine hat es nicht gespeichert. Allerdings hat sie noch nicht die Seite von AN eingelesen.

      Das generische Maskulinum „Mitarbeiter“ konnte ich hingegen 2x finden (STRG+F klappt z.B. mit Firefox).

    • staendig.
      ist schon vielen aufgefallen.

    • Wo steht das???

      • Im Text!

        • @MCS: Leider kann ich Ihnen die Gender-Textstelle nicht mehr nennen, sie wurde von AN korrigiert und jetzt steht dort „Hunderte Mitarbeiter“. Ein Mitarbeitender hat während seiner Dienstzeit den Unsinn offenbar entdeckt. Ich hoffe für diesen Kollegen, dass er jetzt, um 19:13 Uhr, seinen Feierabend genießt und somit bis morgen ein verdienter Mitarbeiter ist.

          2
        • Spaßvogel. Ich sehe es dort jedenfalls nicht. Und wenn Sie nicht in der Lage sind, die Textstelle zu benennen, lassen wir es doch ganz einfach.

          -1
      • Selbst wenn … wo ist bei diesem Wort das Problem?

        • Das Problem ist die deutsche Grammatik!

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        • @Enttäuschter3.0: Wenn Sie mit dieser Verblödung kein Problem haben, sind Sie der ideale Staatsbürger.

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        • Wenn Sie das nicht erkennen.

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    • Leider gendert AN schon länger und ändert das auch nicht auf Kritik hin. Habe das schon öfter bemängelt … vielleicht sitzen Günther UBoote oder Trojanische Pferde am AN PC

  • Nius hat inzwischen eine Bekanntheit und Verbreitung, die für die Mächtigen gefährlich erscheint.

  • Ich fand das Argument, dass man bestimmten Leuten keine Reichweite verschaffen soll, indem man ihre Äußerungen empört verbreitet, immer schwach. Aber hier wäre es m. E. besser gewesen, diesen Herrn zu beschweigen.

  • Ich kann seine Ängste, die zu seinem Geschwurbel führen, verstehen.

    Nius ist, so wie ich das erlebe, kein neutrales Medium und wirkt, zumindest in Videobeiträgen, sehr manipulierwillig.

    Das die halbe CDU Nius liest und sich diese dramatisierten Darstellungen ungefiltert in den Kopf pflanzen lässt, kann ich mir nicht Vorstellen. Höchstens, dass sie durch Nius auf Themen aufmerksam werden, die von anderen Medien nicht behandelt werden. – Und das macht Nius so wertvoll!

  • Qualitätsjournalismus , bezahlt aus Zwangsgebühren.

  • Ich kannte diesen Herrn Döschner überhaupt nicht. Na ja, auch der WDR gehört schon lange zu den Sendern, bei denen ich gleich weiterschalte. Ob dieses Menschenwesen, sofern verheiratet, auch so gefühlvoll mit dem Gegenüber umgeht?

    • Geht mir genauso. Hatte den Namen noch nie gehört.

    • „Na ja, auch der WDR gehört schon lange zu den Sendern, bei denen ich gleich weiterschalte“

      Scheint, dass du noch mächtig vor der Glotze abhängst, mit der FB in der Hand?

  • Er hat das alles falsch verstanden. Nius und „Portale“ sind total gut und werden nie zensiert. Heißt es aus Schleswig-Holstein und von Seiten des ZDF.

  • Man ersetze „Demokratie“ durch „meine Pfründe“ und die meisten Aussagen der UnsereDemokraten Stimmen.

  • Nun, uns Schwulen ist es egal, ob CDU-Politiker durch Nius angeblich manipuliert werden. Wir Schwule informieren uns jedenfalls bei Nius, Tichy, Achgut, Apollo News und anderen alternativen Medien, weil wir mit unseren Nöten bei ARD, ZDF und den Dritten niemanden haben, der für uns kämpft und uns Gehör verschafft.

    So wählt mittlerweile die Mehrheit der Schwulen die AfD, was bei ARD, ZDF und den Dritten gänzlich ausgeblendet wird. Es waren zwei große Umfragen bei einer der größten Datingplattformen für Schwule und bei einem der größten Schwulen-Magazine Deutschlands, aus denen diese Ergebnisse stammen. Auf Platz eins jedes einzelne Mal die AfD, gefolgt von der CDU.

    Wir finden bei Nius und anderen Portalen genau das informativ aufgearbeitet wieder, was man bei ARD, ZDF und den Dritten unterschlägt und verschweigt – gerade auch was Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit vor dem Hintergrund der Migrationsthematik angeht.

    Diese Vielfalt an Nachrichten ist es, die eine Demokratie auszeichnet!

  • Nius ist nicht der Feind der Demokratie, sondern der Feind DEREN Demokratie.

  • Das ÖRR abschaffen und vieles würde dem Bürger erspart bleiben , will man aber nicht , man will belehren .

  • Da staunt der Biophile: ein Wesen bei dem das normalerweise etwa 60cm oberhalb der Kniekehle angebrachte Körperteil mit der auf dem – hier kurzstumpfigen – aus dem Rumpf ragenden Verbindungsstück angebrachten Synapsenkonfiguration vertauscht wurde. Die Wortabflüsse ….

  • Und noch einer, der Werbung macht.

  • Wer behauptet das, ein Feind der Demokratie?

  • Ich wüsste gern, was dermaleinst über solche Typen in den Geschichtsbüchern steht.
    Wird man sie überhaupt erwähnen?

    Dann wohl schon eher NIUS und all die anderen alternativen Medien, die heute als Demokratiefeinde verschrien werden und die man später als Retter der Freiheit würdigen wird.

    Und das wissen die, deshalb sind sie so wie sie sind.

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