Ökonom
Falsch „die Politik zu kritisieren“: Vertrauenskrise sei Schuld an wirtschaftlichen Problemen Deutschlands, so Fratzscher
Ökonom Marcel Fratzscher nennt mangelndes Vertrauen als Grund für die wirtschaftlich schlechte Situation in Deutschland. Um aus der schlechten wirtschaftlichen Lage herauszukommen, schlägt Fratzscher „die Rückkehr von Vertrauen“ vor.
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Ökonom Marcel Fratzscher sieht im mangelnden Vertrauen „das zentrale wirtschaftliche Problem und die größte Hürde für Transformation, Erneuerung und künftigen Wohlstand“, wie er in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel schrieb. Um aus der schlechten wirtschaftlichen Lage herauszukommen, schlägt Fratzscher „die Rückkehr von Vertrauen“ vor.
Für Fratzscher ist das Problem, dass durch das mangelnde Vertrauen Unternehmen nicht investieren und auch der private Konsum leidet, da die Bürger lieber sparen, um sich abzusichern. Die Politik nimmt Fratzscher derweil in Schutz. „Dabei hilft es wenig und ist oft kontraproduktiv, pauschal ‚die Politik‘ zu kritisieren und verantwortlich zu machen“, so der Ökonom. Viele der Probleme in der deutschen Wirtschaft sind laut ihm hausgemacht, dabei nennt er exemplarisch die deutsche Automobilindustrie, bei der er viele Managementfehler sieht, die beispielsweise zu einem Verschlafen der Elektromobilität oder zu einer großen Abhängigkeit von China geführt haben.
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Zudem kritisiert Fratzscher die Besteuerung in Deutschland und fordert, dass Unternehmen und Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen entlastet werden. Um dies zu finanzieren, schlägt Fratzscher vor, dass große Vermögen höher besteuert werden und dass „steuerliche Subventionen für Partikularinteressen“ abgebaut werden. Um die Kosten des Sozialstaats in den Griff zu kriegen, fordert Fratzscher eine „längere Lebensarbeitszeit, einen späteren Renteneintritt, bessere Beschäftigungschancen für Ältere sowie eine deutlich höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Migranten“.
Für die nächsten Jahre ist Fratzscher pessimistisch und warnt vor „womöglich fünf bis zehn“ mageren Jahren, die vor uns stehen. Den wirtschaftlichen Mini-Aufschwung von einem Prozent, den es 2026 geben soll, sieht Fratzscher als staatlich getrieben und verweist dabei auf die zusätzlichen staatlichen Investitionen sowie auf einen statistischen Effekt, dass das Jahr 2026 mehr Arbeitstage als das Jahr 2025 hat.
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Ich schlage die Rückkehr von Sachverstand vor.
Richtig, aber ganz normaler Verstand würde schon reichen.
Da kann der Typ nichts aufweisen.
Die Idee ist natürlich charmant: keine Kritik an der Politik und mehr Vertrauen und zack sind die exorbitant hohen Strompreise, Steuern und Bürokratie vergessen und Daimler, Bosch, ZF, Stahlwerke kommen alle wieder zurück.
Ist Unfähigkeit Bestandteil der Jobbeschreibung?
Dieser Mann wirft der Autoindustrie Verschlafen der Elektromobilität vor.
Bei einem Produkt, das ohne Zwang und Subventionen auch nach fast 10 Jahren nicht marktfähig ist.
Qualitätsjournalismus hinter Abo-Paywalls fördert die Top-Down-Elitendemokratie!
SocialMedia mit Personenprofilen fördern Narzismus und abgeleitete Verhaltensmuster – sowie abgehobene Parteistrukturen, die den Rahmen des §7 Parteiengesetz aushebeln und dabei unwillentlich die Bottom-Up-Demokratie verlassen!
Es gibt dazu noch andere, analog-schriftsprachliche und sinnliche Nebenbedingungen und Voraussetzungen: Sichtbarkeit, offener Zugriff, Inklusion – die Ausgangsbasis für Fairness & Chancengleichheit sind.
@Michael Springer: Aua! Hoffe es schmerzt nicht allzu sehr!
Kim Jong Fratzscher hat immer recht. 😂
Ein Mietmaul mehr, doch nicht mehr 🤮
Ein ganz ein Gescheiter
seine Vorschläge wecken in mir aber kein Vertrauen
eher das Gegenteil.
Der Mann ist kein Ökonom, sein Sachverstand reicht noch nicht einmal für ein Jodeldiplom.
Er ist ein Mietmaul und für das Geld verkauft er jeden inhaltsleeren Müll. Der Mann ist so lost wie ein Lauterbach, Wanderwitz, Hofreiter, Lindh oder Kachelmann. Sein Spiel heißt bullshit-bingo.
Fratzscher ist einfach ein Linker spdler! Mehr braucht man nicht zu wissen!!
der hat noch nichts Sinnvolles zustande gebracht.
Hauptsache mal wieder in der Presse.
Dass dem hier immer wieder eine Bühne geboten wird ist unbegreiflich.
Zu Ihrer Kritik, also „dem eine Bühne geben“, sach ich mal:
Aus meiner Sicht muss über so Typen und deren Flatulenzen unbedingt berichtet werden. Schon deshalb damit die Leser wissen, was da dür Leute unterwegs sind -> der Typ ist immerhin DIW-Präsi.
Und es gibt vermutlich auch Politiker, die dessen Geschwätz als Basis für ihre Entscheidungen ernst nehmen.
Zusammenfassung: Ich seh hier eher nicht „Bühne geben“, sondern eher wichtige Nachrichten darüber, wie irre es in solchen z.T steuerfinazierten Instituten wie dem DIW zu und her geht…
Um Vertrauen auszustrahlen, müsste Politik verlässlich agieren und nicht alle 2 Jahre die Gesetze so ändern, dass Private und Unternehmen in Planungsunsicherheit geraten.
Aber dann müsste man Wirtschaft verstehen. Der o.g. Ökonom kommt mir eher wie ein Psychologe vor… na so kann man sich täuschen.
@Reni.
Alleine in ihm einen Psychologen zu sehen, ist zuviel der Ehre. Das einzige, das mir im Zusammenhang mit diesem Herrn und dem Wort „Logos” einfällt, das ist Logorrhoe.
„Politiker sind die notorischsten Lügner: Vor den Wahlen lügen sie immer, und nach den Wahlen regieren sie permanent mit Unwahrheiten. Dagegen sind Wähler die notorischsten Idioten: Vor den Wahlen glauben sie den Lügnern, und nach den Wahlen vertrauen sie permanent der Regierung.“ – Willy Meurer (Aphoristiker und Publizist)
Vertrauen setzt irgendwie Vertrauenswürdigkeit voraus, finde ich.
Da sag ich nur: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“
Ein zeitloses Sprichwort.
Nun, zeitlos vielleicht, aber von Lenin.
Das mögen unsere Vortänzer aber gar nicht. Kritik und Kontrolle sind extrem rechts.
‼️Ommm‼️🪷🕉️☸️
Do you use hot wather in the shower?
Deeskalation. Ich lach mich tot
Ist der neueste Trend, sehr effektiv, „Voodoo Ökonomie“!
Wir schaffen das😎
Es ist wie beim Topfschlagen, man möchte ihm zurufen, dass er ganz nah dran ist. Es fehlt noch der letzte Schritt, der die Puzzle-Teile miteinander verbindet:
Da, wo die Probleme offen nicht mehr benannt werden dürfen, entziehen die Bürger (heimlich) das Vertrauen in die Gesellschaft!
Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was ein Staat dagegen machen kann. Eine „Rückkehr von Vertrauen“ zu fordern, das ist ungefähr so, wie jemanden aufzufordern, einen Menschen attraktiv zu finden.
Wenn die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schlecht bis unzumutbar sind, dann hilft auch Vertrauen in die falsche Politik nichts. Nur gute Rahmenbedingungen sorgen für wirtschaftliche Stärke.
Oh, gefühlte Wirtschaftsprobleme durch mangelhafte Kommunikation. Hahaha!
Man muss es dem Bürger einfach nur besser erklären. Weshalb kommt mir das so bekannt vor?
Erinnert mich an: Wir machen keine falsche Politik. Wir erklären sie dem Bürger nur nicht richtig.
Er kann ja sein Haus beleihen und das Geld investieren wenn er so optimistisch ist.
Ich wundere mich immer wieder, dass man für so ein hohles Geschwätz Gehalt bekommt. Fratzscher ist sicher auch ein Extremfall, es betrifft aber auch viele andere
Es könnte ja auch so sein, das er genau wegen seines hohlen Geschwätzes sein Gehalt bekommt.
Eher wachsen Fratscher Haare auf dem Kopf,als das er auch nur einmal recht hat.
Ja. Wie Lanz halt auch.
Man könnte es auch als Systemling, Lobbyist usw. bezeichnen. Kein Mensch mit Verstand würde freiwillig solchen Unsinn wie Fratzscher verbreiten.
Und dann kommt noch dazu, daß ausländische Investoren abgeschreckt werden, wenn eine Region rechtsextrem ist.
Wollen wir Wirtschaftsdefätismus unter schwere Strafe stellen?
Wenn es so einfach wäre, Hr. Fratscher!
Im Jahr 2019 habe ich eine sozial-liberale Position formuliert:
50 Jahre nach Willy Brandts Regierungserklärung ist die Welt komplexer geworden, aber die Inspiration trägt weiter:
»Wir wollen mehr Freiheit, Vertrauen, mehr Dialog und Demokratie und soziale, finanzielle und technologische Synergien wagen!«
Darunter steht eine Anmerkung:
Informatiker & IT-Fachleute können sich oft nicht vorstellen, wie sehr humane Stadtgesellschaften auf analoge Sichtbarkeit, Regeln, Konventionen & unartikulierbaren Synergien aufgebaut sind – und wie sehr Citizens auf analog sichtbare Anzeigen angewiesen sind. Sie können sich oft auch nicht vorstellen: digitale Technologien funkitonieren auf Basis immaterieller & unsichtbarer sozialer Übereinkünfte, Konventionen & Vorwissen. Deshalb wurde »anzeigio« als Mittlersystem & Konvention zwischen digitaler & analoger Welt entwickelt, um SmartCities nutzen, bewirtschaften, regieren & verwalten & selbstverwalten zu können.
Wie soll man vertrauen, wenn es niemand gibt,dem man vertrauen könnte, schon gar nicht in der Politik und wenn es nichts gibt, auf das man Vertrauen setzen könnte. Vertrauen muss langsam wachsen und kann nicht einfach herbei fantasiert werden.
Die Regierungen seit mind. 20-Jahre fahren gegen die Einbahnstraße und gegen den Wind an. Zu viele Beamte. Beamte können gute Verwalter sein aber wenn Beamte Innovation und Wirtschaftsentfaltung abwürgen weil sie sich mehr als nötig ausbreiten dann lebt man vom Bestand welcher mehr und mehr schrumpft.
Über diesen Fachmann hat NIUS schon alles berichtet. Wie sagt man so schön Glauben gehört in die Kirche und wenn die sieben mageren Jahre da sind kommt es auf die Vorleistung und aufs anpacken an.
Wir brauchen kein Vertrauen. Wir brauchen Hoffnung, denn das Jahr 2025 ist das Jahr der Hoffnung (Grüne). Und wir brauchen den Glauben an ein Wirtschaftswunder 2.0 (Merz).
Fratscher hat mit seinen Prognosen immer recht gehabt. 🤣🤪🥳🤪😘
Vertrauen???😅😂🤣😂🤣😂😅
5-10 Jahre!…… Also die letze Vertrauensperiode dauerte 12 Jahre….