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Umverteilung

Ressentimentclub SPD: Wenn gar nichts mehr geht, bleibt noch die Neiddebatte – diesmal um Erbschaften

Die SPD hat ein Reformkonzept für die Erbschaftsteuer vorgestellt. Was nach sozialer Gerechtigkeit klingen soll, dient in Wahrheit der Stimmungsmache. Wie mit dem Vorschlaghammer kämpfen die Sozialdemokraten gegen die Kultur der bürgerlichen Familie.

Lars Klingbeil, Parteivorsitzender der SPD bei der Jahresauftaktklausur der SPD-Bundestagsfraktion. (IMAGO/Metodi Popow)

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Die SPD holt die große Ressentimentkeule aus dem Gepäck. Es hatte sich in den vergangenen Monaten bereits angekündigt: Nun präsentiert die Partei ihr Konzept einer Erbschaftsteuerreform (mehr dazu hier). Im Duktus einer guten, stramm auf links gebürsteten Partei will man dabei selbstverständlich nur den besonders Reichen ans Leder.

Diese Reichen sollen, so der Grundton der Umverteilungsstrategen und steuerpolitischen Vordenker der SPD, Generalsekretär Tim Klüssendorf und Fraktionsvize Wiebke Esdar, endlich ihren „fairen Anteil“ zur Finanzierung der Gemeinschaftsaufgaben des Staates entrichten.

Ganz konkret sieht das Konzept vor, die umfassenden bisherigen Freibeträge durch einen einmaligen, sogenannten Lebensfreibetrag zu ersetzen, der insgesamt pro Erben bei einer Million Euro liegen soll – wobei nur 900.000 Euro unter Verwandten genutzt werden können. Damit würden die bislang geltenden Freibeträge ersetzt, die sich auf ein einzelnes Erblasser-Erben-Verhältnis beziehen und sich bei Schenkungen nach zehn Jahren immer wieder regenerieren.

Zudem sollen die Steuersätze künftig unabhängig vom Verwandtschaftsgrad sein. Ein kleines Bonbon hält die SPD für Häuslebauer bereit. Selbst genutzte Immobilien sollen wie bisher vom Zugriff des Fiskus verschont bleiben, sofern die Erben den Wohnraum persönlich weiter nutzen.

Zugriff auf das Unternehmensvermögen

Wirklich heikel wird der SPD-Vorstoß an der Stelle, wo sich die Umverteilungsspezialisten – wirtschaftsabgewandt wie eh und je – der Vererbung von Unternehmensvermögen widmen. Künftig soll im Falle der Übertragung eines Unternehmens Steuerpflicht herrschen und ein besonderer Freibetrag auf den Unternehmenswert von bis zu fünf Millionen Euro gelten.

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Oberhalb dieser Grenze wird es für Firmenerben teuer. Nur die Möglichkeit, die Steuerpflicht über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren zu stunden, soll die Folgen abfedern. Bietet dann Vater Staat ein zinsgünstiges Darlehen, um den eigenen Raubzug abzusichern? Eine kurze Modellrechnung verdeutlicht die Tragweite des Vorhabens.

Wird ein Unternehmen mit einem geschätzten Wert von zehn Millionen Euro übertragen, könnten zwischen 779.000 und 1.230.000 Euro fällig werden. Der Rechnung liegt ein einzelner Erbe zugrunde, der seinen Lebensfreibetrag zuvor noch nicht angetastet hat. Bemessungsgrundlage sind dann nach Abzug des Firmenfreibetrags 4,1 Millionen Euro. Die Steuersätze für Erbschaften in dieser Höhe liegen bislang bei 19 bis 30 Prozent. Angaben zu deren künftiger Höhe haben die Sozialdemokraten bislang ausgespart.

Ein herber Schlag für den Unternehmer – oder das Eigenkapital seiner Firma. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass diese Beträge auf einem Sparkonto bereitliegen oder kurzfristig verfügbar sind. Selbst im Falle einer Streckung über viele Jahre bedeutet dies ein schleichendes Ausbluten des Firmenkapitals. Viele Unternehmer würden gezwungen sein, diese Steuer aus der eigenen Kasse zu begleichen oder erhebliche private Mittel aufzuwenden, um Arbeitsplätze zu sichern und den Bestand des Unternehmens nicht zu gefährden. 

Und grundsätzlich gilt für politische Initiativen dieser Art eine Grundregel: Hat man erst einmal den Fuß in der Tür, wird diese in der Zukunft weiter brutal aufgestoßen. Mit anderen Worten: Die Steuersätze werden steigen und die Freibeträge (im Zweifel durch Inflation, wie in den letzten Jahren) zusammenschrumpfen. Und ein Grund zu neuerlichem Fischzug findet sich stets angesichts der katastrophalen Finanzlage des Staates, die eben diese Herrschaften zu verantworten haben.

Realitätsfremd in der Wirtschaftskrise

Der steuerpolitische Vorstoß der SPD ist parteitaktisch vielsagend, und er ist realitätsfremd, weil er in eine Phase der Deindustrialisierung und in eine handfeste Wirtschaftskrise fällt, in der Unternehmen um jeden Millimeter finanziellen Spielraums kämpfen müssen. Was treibt diese Politik an? Ist es kognitive Dissonanz – die Weigerung, die ökonomische Realität zur Kenntnis zu nehmen? Oder ist es der Frust darüber, dass sich Märkte, Unternehmen und Wertschöpfung nicht per Verordnung beugen lassen?

Vor der politischen Brandmauer wird es zunehmend ungemütlich für die Leistungsträger dieses Landes. Rücksicht auf die wirtschaftliche Substanz der Mittelschicht wird längst nicht mehr genommen. Stattdessen wird diese systematisch zugunsten des Staates liquidiert, um buchstäblich jeden Euro zu mobilisieren und den eigenen Reformdruck zu mindern.

Für Klingbeil, Klüssendorf und ihre Parteifreunde ist dies angesichts eines wohlgesinnten Medienmainstreams ein leichtes Spiel. In Zeiten wachsender Krisen, die mittlerweile breite Teile der Bevölkerung betreffen, wird gezielt Ressentiment geschürt und die billige Karte der sozialen Gerechtigkeit ausgespielt. Und im Modus der Nothaushalte und klammen Kassen wird der Aderlass der Mittelschicht zur politischen Rettungsarbeit umgedeutet und von den staatsnahen Redaktionen als alternativloses Reformwerk in den Medienäther gepflanzt.

Symbolpolitik statt Substanz

Dabei ist die Erbschaftsteuer im bunten Reigen des deutschen Fiskus in Wahrheit kaum mehr als eine mediale Krücke. Als Ländersteuer steht ihr Aufkommen dem Bund nicht einmal zu. Im Jahr 2024 belief sich das Aufkommen auf rund 8,5 Milliarden Euro – ein Plus von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gemessen am gesamten Steueraufkommen der Bundesrepublik entspricht dies einer Marginalie von etwa einem Prozent.

Selbst der von den Sozialdemokraten geplante fiskalische Raubzug gegen Familien und insbesondere Familienunternehmen dürfte allenfalls eine einstellige Milliardensumme in die leeren Kassen spülen. Warum also dieses Drama?

Zum einen geht es um den gewünschten Medieneffekt, der bei vielen Bürgern verfangen dürfte: „Lasst endlich die Reichen zur Ader, wir bluten doch schon – durch Inflation, Sozialabgaben und inzwischen auch durch zunehmende Arbeitslosigkeit.“ Psychologisch wirkt die Erbschaftsteuer wie ein Vorschlaghammer gegen die Kultur der bürgerlichen Familie. Und genau an dieser Stelle stoßen wir auf den medienpolitischen Angriffsvektor der Linken.

Über das Leben hinweg Vermögen aufbauen und dieses an die eigenen Nachkommen weitergeben: Es sollte jedermann einleuchten, dass darin eines der zentralen ökonomischen Ziele von Erwerbsarbeit besteht. Genau das ist der klassischen Linken seit jeher ein ideologischer Dorn im Auge.

Ihre politische Machtbasis speist sich nicht aus selbstständigen, wirtschaftlich unabhängigen Familienstrukturen. Ihre Basis ist ein ausgedehnter Wohlfahrtsstaat, der Abhängigkeiten stabilisiert und reproduziert. Wo Vermögen, Eigentum und familiäre Kontinuität geschwächt werden, wächst die Rolle staatlicher Fürsorgeapparate – und mit ihr ein administratives Milieu, das vom dauerhaften Krisenmodus lebt.

So entsteht eine Sozialindustrie, deren Wachstum zunehmend wichtiger erscheint als die Befähigung zur Eigenständigkeit. Dass sich mittlerweile auch die CDU dem illustren Club der Ressentimentpolitik angeschlossen hat, dürfte vielen ebenfalls klar geworden sein. Schließlich war es CDU-Fraktionsvorsitzender Jens Spahn, der im vergangenen Jahr die Erbschaftsteuerdebatte überhaupt erst ins Rollen brachte.

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62 Kommentare

  • Wiebke Esdar und Tim Klüssendorf, ein neues linkes Traumpaar am roten Sozialistenhimmel. 😍🤡
    Eine tolle Analyse.

    • Verkaufen, wegziehen und im Ausland das Geld vererben oder die Erben gründen eine neue Firma und man lässt diese Anwachsen mit den Kunden der alten Firma. Schließt die alte Firma als Betriebsaufgabe dann zahlt man für die langjährigen Mitarbeiter auch keine Abfindung es gibt genug Wege das zu umgehen und dann verdient der Staat gar nichts und die Mitarbeiter gehen auch leer aus oder man verschuldet das Unternehmen und über trägt dann Anteile unterhalb von 90%. Mir fallen spontan 10 Möglichkeiten ein da zu umgehen nur kriegt dann der Staat nix und ggf. gehen die Mitarbeiter auch leer aus… Ich würde mir das nicht gefallen lassen mir von so faulen und ungebildeten Parasiten mir mein Lebenswerk abnehmen zu lassen… Das beste ist kein Gewinn mehr zu machen denn was auf dem Papier nix wert ist kann man auch nicht besteuern.

      • @PHM> Sie bekommen von mir 100% Zustimmung, diese roten Socken können selbst nichts und wollen anderen Menschen immer nur ihr Lebensleistung abgaunern.

      • woher sollen das den unsere ungelernten Politiker wissen

  • Diese Partei geht mittlerweile voll an mir vorbei. Interessiert mich nicht. Aber auch Politik interessiert mich fast nicht mehr. Warum? Die Beschäftigung damit raubt einen Zeit für andere wichtige und schöne Dinge die man tun kann.

    • Ja und weil das ganz viele getan haben und nach wie vor tuen , haben wir diese Zustände erst…

    • Viele meiner Arbeitskollegen sind so drauf. Politisch uninteressiert, uninformiert und in Angsstarre vor der AfD.

  • Dazu von Ayn Rand
    „Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus und Sozialismus sind nur oberflächliche Variationen desselben monströsen Gedankens – Kollektivismus.“

  • Der Ökonom und Nobelpreisträger Milton Friedman hielt es bereits vor mehr als einem halben Jahrhundert um der Verantwortung für das Soziale willen für unabdingbar, als privates Unternehmen die Gewinne stets zu steigern. Angesichts dessen könnte es kein sozialschädlicheres Verhalten geben, wenn von Staats wegen die dafür meist unter großen Mühen und enormen Anstrengungen erwirtschafteten Erträge einfach gedeckelt werden. Denn um nichts anderes handelt es sich bei dem Unterfangen der SPD im Zusammenhang mit der Übertragung betrieblichen Vermögens auf die nächste Generation. Es wird dafür einfach eine Obergrenze eingezogen. Fraglich bleibt, ob damit die SPD noch auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung steht? Insofern sollte abgewartet werden, wie in der Sache das Bundesverfassungsgericht entscheidet. Womöglich ist allein schon dadurch das Ansinnen der SPD verfassungswidrig und von vornherein nichtig.

  • Für die SPD ist jeder reich, der mehr als fünf Euro auf dem Konto hat. Für die Linken ist diese Grenze ein Euro. Und ab dieser Grenze muss alles versteuert werden, auch wenn es schon zwei, drei mal versteuert wurde. Hach, die Linken lieben so sehr das Geld anderer, also für das sie nicht arbeiten müssen…

    • Nicht vergessen: das sind die ewigen Koalitionspartner der Union, während die AfD der ewige Feind bleibt. Wegen schlecht für den Industriestandort Deutschland und so.

    • Denke eher dass der SPD jeder verdächtig ist der seinen Lebensunterhalt alleine bestreiten kann ! Diese Menschen können sie nicht kontrollieren und manipulieren !
      Außerdem macht es den Arbeitsscheuen und Bildungsfernen Genossen immer ein schlechtes Gewissen da sie ja auch ausschließlich nur ihr Leben lang sich vom Staat (Bürgern) aushalten lassen .

    • sie haben doch mit ihren “ anti-“ faschistischen Aktionen zu tun – keine Zeit für Wertschöpfung

  • Nun, die wirklich dramatischen Effekte würde diese „Reform“ vor allem dort zeitigen, wo das „Firmenkapital“ praktisch vollständig in den „Produktionsmitteln“ steckt:

    Nach bisheriger EU-Logik mussten Land- und Forstbetriebe wachsen um bestehen zu können. Da ist man schnell über den Sozialisten-Grenzen. Und dann hilft nur beleihen (was bei Acker-, Weide- und Waldflächen wegen der „Preisdeckelung“ in manchen Bundesländern gar nicht mehr so einfach ist), oder verkaufen.

  • Ich würde mir wünschen, dass zum Thema Erbschaft und „Reiche“ mit Beispielen argumentiert würde.

    Wenn Häuser vor 40 Jahren noch 300.000 DM Wert waren, sind es heute 600.000 Euro.

    Besitzt der Vater ein Haus und vererbt er dieses Haus an 1 Kind–müssen 200.000 Euro versteuert werden.
    Vererbt der Vater dieses Haus an 2 Kinder–erben beide Kinder den Wert von 300.000 Euro.
    Übernimmt ein Kind das Haus–muss es 300.000 Euro an das Geschwisterchen auszahlen. Muss das Haus innen und außen saniert werden–kommen leicht 150.000 Euro dazu.–Also wäre ein Erbe mit 450.000 belastet. Wo versteckt sich hier Reichtum–wenn jemand Schulden aufnehmen muss, um ein Familienhaus erben zu wollen?

    Auch ohne Erbschaftssteuer ist es doch mittlerweile immer schwieriger–ein Haus behalten zu können. Uns selbst wenn 1 Million steuerfrei wären–macht es das Erben für Geschwister nicht leichter.
    Um so schwieriger wird es sein, einen Betrieb weiter zu betreiben.–Vor allem dann, wenn mehr als 1 Kind Erbe ist-

    • Beispiel:

      Wenn eigene Kinder und weitere Verwandte gleichgesetzt werden–könnte der Vater das Haus dann an sein einziges eigenes Kind und an 5 weitere Nichten und Neffen vererben?

      Rechnung dann:
      Jeder Erbe erhielte 100.000 Euro vom Haus.
      Das eigene Kind will das Haus behalten.
      Also müsste es 500.000 Euro an die 5 verwandten Erben auszahlen.
      Plus 150.000 Euro Sanierungskosten wären das–650.000 Euro für ein 600.000 Euro Haus.

      Ähnlich wäre es dann, würde eine Firma vererbt werden.

      Wie viele Verwandte –Nichten und Neffen,….dürften laut SPD 1 Million erben?
      Oder dürften nur dann Verwandte erben, wenn keine Kinder vorhanden sind?

  • Es ist doch ganz einfach: wenn ich nicht frei entscheiden kann, was mit dem von mir geschaffenem Vermögen nach meinem Tod passiert, dann gibt es eben nix. Dann mache ich es wie Hagen von Tronje und versenke alles im Rhein oder verbrenne alles wie Nero.
    Was darf sich nicht alles gefallen lassen und sollte das auch deutlich ansagen, damit es nicht zu unnötigem Schaden kommt.

  • Man könnte mit der Erbschaftssteuer mal bei der SPD Mediengesellschaft anfangen.

  • Die SPD ist noch nie in der Lage gewesen Geld aus Produktivität zu generieren.
    Sie wird es auch nie sein.
    Leichter ist es doch Geld zu verteilen. Erst die Partei, dann die Partei und dann die Partei!
    War da noch was? Nö ….

    • Das ist bei der SPD aber in erster Linie eine Problem von Intellekt Bildung und Selbstdisziplin .
      Geld aus Produktivität zu generieren! Setzt umfangreiche Bildung s und Berufserfahrungen voraus ! Auch schadet eine fundierte Schulausbildung oder auch sogar mal ein Wirtschaft s oder Technisch ausgerichtetes Studium der Sache eher weniger ! Ferner setzt ein Qualifizierter Lebenslauf auch ein gehöriges Maß an charakterlicher Reife Selbstdisziplin und Kontinuität voraus . Alles Merkmale die es bei der Führungsrege und vielleicht auch nicht einmal mehr bei den Mitgliedern der SPD zu finden gibt !
      Was bleibt ist sich die Wählerstimmen bei den noch Einfachstrukturierteren zu kaufen und das ganze soziale Gerechtigkeit zu nennen .

      • 👉 👍 ²²👌²² 👍 👈

    • ..und dann noch die Partei 🙂

  • Wenn man sich vor Augen führt, dass der Staat nach wie vor knapp 1 Bill. Euro Steuern jährlich kassiert, darauf noch die enorme Verschuldung und es reicht immer noch nicht! Die anderen massiven Abgaben wie SV-Beiträge, Gebühren sind in diesem Topf noch nicht einmal aufgeführt.

    Das kann nicht – das muss schief gehen!

    Hilferuf: wo bleibt die Kettensäge?!

    • Die bleibt an der Wahlurne hängen.

      • des Wählers Wille wird durch das Koalitionsgeklüngel neutralisiert

  • Die Welt dazu
    „ Der letzte Schritt vor dem Staatsbankrott ist, die Vermögen zu besteuern“
    Wie wahr

  • Was wären die Optionen für Unternehmer?

    1. Verkaufen: an wen? Chinesen oder Kataris?
    2. Personal einsparen: schön für die Arbeitslosenquote
    3. Kredit aufnehmen? Dann kann nicht mehr wettbewerbsfähig produziert werden (somit Insolvenz), oder die Preise steigen.

  • Wenn es um Gerechtigkeit geht dann Erbschaftssteuer abschaffen!
    Das sind Werte die Menschen erwirtschaftete haben. Die gefühlt hundertmal schon versteuert wurden. Gelder die wiederum entweder zur Produktion von Gütern eingesetzt werden, Arbeitsstellen sichern oder in Form von Kapital Geld generiert.

    Aber nein wir geben es diesem Staat / SPD, welche bewiesen hat, dass Steuergelder nur noch für Sinnlos Projekte verschwendet werden.

  • Der Artikel macht es sich zu einfach, indem er die Erbschaftsdebatte der SPD pauschal als Neidkampagne abtut. Tatsächlich handelt es sich um einen legitimen politischen Streit. Wenn man fragt, was z. B. die AfD in dieser Frage „besser“ machen würde, ist klar: Die AfD lehnt höhere Erbschaftsteuern grundsätzlich ab und setzt auf vollständige Abschaffung oder Entlastung. Eine Position, die vor allem steuerliche Einfachheit betont, aber kaum soziale Gerechtigkeit schafft. In der Politik geht es immer um den Ausgleich zwischen Freiheit und Steuerung: Mehr Freiheit führt zwangsläufig zu Ungleichheit, mehr staatliche Eingriffe schränken Freiheit ein, können (theoretisch) für mehr Gleichheit sorgen. Wo dieser Kompromiss liegen soll, ist eine Frage politischer Überzeugung. Wer jede Umverteilungsdebatte sofort als Neid abwertet, verweigert sich einer ernsthaften Auseinandersetzung mit komplexen Gerechtigkeitsfragen. Genauso wenig bringt es, politische Gegner pauschal zu verunglimpfen.

    -22
    • Was für ein Unsinn. Was soll das sein soziale Gerechtigkeit? Wenn man jemanden etwas wegnimmt ist das Raub und keine Gerechtigkeit.

    • Tja mein längerer Kommentar wurde zensiert , aber mal was zum nachdenken :

      Nur weil man jemandem etwas wegnimmt , hat man noch lange keine Gerechtigkeit geschaffen , erst recht nicht , wenn der Großteil der „Umverteilung“ auf Migranten fällt…

    • Naja , die größte Umverteilung in DE findet gerade von ethnisch deutschen auf Migranten statt….was soll daran gerecht sein ? Richtig gar nix.
      Ich komme übrigens aus der Unterschicht und kann dir sagen , 99% der „Sozialangebote“ (für Linke ; eigentlich sollten sie für alle sein) ersatzlos in den Müll können , besonders die Dinge die mit Pädagogik zutun haben….
      Ich wurde vergewaltigt & mich interessiert es einen scheiß , dass ihr an 72 Geschlechter glaubt , was ich ablehne , mich interessiert es einen Dreck wie toll doch Migration ist , ich trage die Folgen…mit vielen anderen….erklär das gerne den Linken Pädagogen (die eigentlich nichtmal arbeiten sondern Aktivismus betreiben).

      Du kannst hier gerne 3000 Jahre über „soziale Gerechtigkeit“ labern , aber Fakt ist , das die Linken sich nur ein Biotop für die ganzen Bullshitstudenten von dem Geld erschaffen das sie abzocken…falls sie mal jemandem helfen ist das eher ein ungewollter Nebeneffekt…

    • Was daran „sozial gerecht“ sein soll, wenn Leute, die zu faul zum arbeiten sind, mit endlos viel Geld, das den Fleißigen abgepresst wurde, überhäuft werden, weißt wohl nur du.

      Für die paar Leute, die WIRKLICH nicht mehr arbeiten können und auf die Hilfe des Kollektivs angewiesen sind, wäre sogar dann noch genug Geld vorhanden, wenn man die Steuern halbiert.

  • Ich fordere die Enteignung der SPD, insbesondere ihrer Medienbeteiligungen. Sowas braucht keine Partei.

    • Deutschlandfunk 2001 über das

      https://www.deutschlandfunk.de/das-unternehmensimperium-der-spd-100.html

      „ Das Unternehmensimperium der SPD
      „Wir sind heute sicher, dass die sozialdemokratische Partei Deutschlands die reichste Partei Europas ist, wenn nicht der Welt – mit Ausnahme vielleicht der KP Chinas. Es gibt keine reichere Partei als die Sozialdemokratische Partei in Deutschland…“

  • Die „Brillanz“ des Sozialismus zeigt sich immer wieder in seiner Endphase:

    Die Kuh, die man ohne Ende melken konnte, nach dem Scheitern der sozialistisch/kommunistischen Ideologie wegen Geldmangels, auch noch zu schlachten.

    Bis jetzt hat KEINE Generation aus der immer wiederkehrend garantierten Wohlstandsvernichtung durch diese linksextreme Ideologie die richtigen Schlüsse gezogen.

    Ein schicksalhafter unendlicher Kreislauf.

    #Obacht – Meinung

  • Der Wunsch, andere zu bevormunden, gehört zur moralischen Entwicklung.

    Zitat: „3. Stufe … Moralische Erwartungen anderer werden erkannt. … Korrespondierend dazu richtet er ebenfalls moralische Erwartungen an das Verhalten anderer“ Quelle: Moralentwicklung

    Deshalb nimmt die allgemeine Bevormundung kontinuierlich zu, z.B. Steuern, Zensur, Bürokratie, …

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann den Wunsch nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Das ist ein wichtiger Schritt für die Sozialisten. Sie müssen Stimmung machen gegen jene, die noch etwas besitzen. So können sie dann ohne viel Widerspruch weiter den Besitz von Firmen und Privatpersonen abschöpfen und umverteilen.

  • Eine 13% Partei will an mein Geld und diskutieren wieviel sie mir wegnehmen darf.
    Keine Diskussion!

  • Wer hat das Bild des Treffens von Klingbeil mit einem amerikanischen Hinterbänkler, leger in weissen Pullover, Abgeordneten gesehen???, diese Bild der vollkommenen Überflüssigkeit ist sinnbildlich für D…was ist aus uns nur geworden???

  • Dem Klingbeil sieht man richtig in seinem Gesicht an das der noch nie richtig gearbeitet hat. Der hat immer noch diesen Babyspeck auf den Backen ^^

  • Rekord Steuereinnahmen, Rekordschulden und trotzden sind die immer gieriger und kommen mit nichts aus!

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