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Großbritannien

Wegen Nachfragen zur Migration: Staatlich finanziertes Videospiel stempelt kritische Jugendliche als Rechtsextremisten ab

Großbritannien finanzierte das Videospiel „Pathways“, das Jugendliche pauschal als Extremisten abstempelt, wenn sie sich besorgt über die Migration äußern. Spieler die „falsche“ Entscheidungen treffen, werden an ein Terrorbekämpfungs-Programm verwiesen.

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Quelle: Screenshot shoutoutuk.org

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Das staatlich geförderte Computerspiel „Pathways“ warnt Schüler davor, dass sie Gefahr laufen, an ein Anti-Terror-Programm verwiesen zu werden, wenn sie Themen wie Massenmigration in Frage stellen, berichtet der Telegraph. Das Videospiel wendet sich an 11- bis 18-Jährige und wurde im Rahmen des britischen Prevent-Programms entwickelt. Das Programm ist Teil der Counter-Terrorism-Strategie (CONTEST), die vom britischen Innenministerium finanziert wird und nach eigenen Angaben zum Ziel hat, Jugendliche vor Radikalisierung und Extremismus zu schützen, bevor sie Straftaten begehen.

Zu Beginn kann der Spieler einen weißen Jungen oder ein Mädchen namens Charlie auswählen, dem er danach helfen soll, Entscheidungen im Alltag zu treffen. Das Spiel präsentiert verschiedene Alltagssituationen, wie Diskussionen über Politik oder Migration in der Schule, die Nutzung von sozialen Medien oder Beziehungen zu Freunden, die angeblich extremistische Ansichten vertreten. Die Person muss Entscheidungen treffen, die danach bewertet werden, wie „extremistisch“ sie sind. Jede Wahl wird nach einem Punktesystem bewertet: Grün ist akzeptabel, während Rot potenziell extremistisch sein könnte. Je nachdem, wie viele „rote“ Entscheidungen der Spieler trifft, wird die Spielfigur entweder in schulische Seminare geschickt oder sie kann an ein Präventionsprogramm weitergeleitet werden, ähnlich wie es Prevent in der Realität vorsieht.

Screenshot: Charlie war laut dem Spiel an der Grenze zur Radikalisierung

In einem potenziellen Szenario stößt Charlie auf ein Online-Video, in dem behauptet wird, „muslimische Männer würden britischen Veteranen die Plätze in Notunterkünften wegnehmen.“ Der Spieler muss danach entscheiden, ob er das Video ignoriert, sich weiter informiert oder damit interagiert. Wenn er sich für die Interaktion entscheidet, erscheint folgende Nachricht: „Leider war Charlie nicht bewusst, dass einige der Gruppen, in denen er aktiv war, tatsächlich illegal waren.“ Weiterer Kontext, von welchen Gruppen es sich handelt, wird nicht gegeben.

Auch die Option „weiter informieren“ wird als negativ dargestellt. Charlie wird in dem Szenario mit Forschungsarbeiten und Statistiken über Proteste und anderem Material zum Thema „Verdrängung der weißen Bevölkerung“ überflutet. Nachdem das Spiel die sechs Pfade abgeschlossen hat, erhält der Spieler die Meldung: „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben alle Szenarien abgeschlossen. Lassen Sie uns die Konsequenzen der Entscheidungen Ihres Charakters erkunden und sehen, was die Zukunft bringt.“

Wenn Charlie mäßig schlechte Entscheidungen getroffen hat, wird er von einem Lehrer an das Präventionsprogramm verwiesen, wo er Beratung erhält und sich an Workshops beteiligt, die ihm beibringen sollen, „positiv mit Ideologie und den Unterschieden zwischen richtig und falsch bei der Äußerung politischer Überzeugungen auseinanderzusetzen.“ Wenn jedoch alle Entscheidungen als „rot“ eingestuft werden, wird Charlie an das Prevent-and-Channel-Programm verwiesen, das für Personen gedacht ist, die „Terrorismusbedenken“ hervorrufen.

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Das Spiel wurde von einem Team von Spieleentwicklern in Zusammenarbeit mit Pädagogen und lokalen Behörden in East Yorkshire entwickelt. Laut dem Innenministerium gingen 2024 beim Präventionsprogramm „Prevent“ mehr Meldungen wegen Rechtsradikalisierung (19 Prozent) als wegen islamistischer Radikalisierung (13 Prozent) ein, obwohl der britische Inlandsgeheimdienst MI5 angab, dass die Bedrohung durch islamistische Anschläge 75 Prozent seiner Arbeit im Bereich der Terrorismusbekämpfung ausmachte, wie der Telegraph berichtet.

rs

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44 Kommentare

  • Filme wie „V wie Vendetta“ sind vor 20 Jahren noch Fiktion gewesen.
    Heute will man es Realität werden lassen.
    Aber noch nennt man sich Premierminister und nicht Großkanzler.

    https://de.wikipedia.org/wiki/V_wie_Vendetta_(Film)

    • Sie haben Minority Report vergessen😉

      • A.I. – Künstliche Intelligenz

      • Virtual Nightmare – Du kannst nicht entkommen (2000)
        Ha! Den kennt hier nämlich niemand 😁

    • Sie haben es 2020 versucht, war aber zu früh. Gab noch zu viele, die in der Schule was gelernt haben.

    • Britons never, never, never will be slaves?
      Isch over.

    • Idiocracy!

  • Alles Wahlkampfhilfe für Reform UK. Ernst nimmt sowas niemand.

  • GB has fallen.

    • Was haben die finsteren Mächte nur aus dieser schönen Insel gemacht? Ich bin immer wieder erschüttert.

      • Was haben die Briten sich gefallen lassen?
        Das ist für dieses Volk wirklich sehr ungewöhnlich.
        Man war immer stolz und souverän.
        Die Demokratie ist eine der längsten funktionierenden auf dieser Welt.

        So manch einer denkt, dass das alles ohne Wahlfälschung nicht mehr möglich wäre.

        • Die Briten hatten aber auch immer diese Nebenlinie des „moralisch Überdrehten“. Das zeigte sich schon in der Reformationszeit (z.B. das Regime von John Knox in Edinburgh, den man nur den „killjoy“ nannte, also die „Spaßbremse“ – alles verboten, was Spaß macht).

          Man findet diese übermoralische Linie wieder in der puritanischen Revolution im 17. Jahrhundert, sowie in der prüden „Hypermoral“ der viktorianischen Ära. Immer ist es das Bürgertum, dass da verkrampft, praktisch nie der Adel oder die Unterschicht.

          Zuletzt findet man den moralischen Furor dann wieder im „Postkolonialismus“: diese ständigen Überlegen, was man „sagen darf“, wie Bewerbungen „politisch korrekt“ zu behandeln sind etc., das fand man in UK bereits in den 90ziger Jahren sehr intensiv (und ist dann noch schlimmer geworden).

          4
  • Uk ist uns nur wenige Jahre voraus. Leider.

    • Und fast die ganze EU geht diesen Weg der Masseneinwanderung. Das wird noch bös enden.
      Auf die eine oder andere Weise.

      • Nein.
        Es gibt doch erheblichen (!) Widerstand gegen die Masseineinwanderung in Dänemark, mittlerweile Schweden, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Ungarn – und längst in Italien.

        • Gott sei Dank gibt es diesen Widerstand….

          1
  • Einfach nur absurd.

  • In Mittel/Osteuropa haben wir gewusst wie man solche Dinge handhabt, bis zu den Revolutionen der einzelnen Länder. Schade das Kinder heute wieder lernen müssen, das es zwei unterschiedliche Welten gibt, die offizielle der Ideologie und die der Familie und Freunde.

  • Huntington hatte von einer solchen Entwicklung intensiv in seinem bekanntesten Werk geschrieben!

  • Kann oder muss man hier schon von Volksverdummung reden ?
    In England scheinen jegliche Grenzen des guten Geschmacks überschritten zu sein.

  • Wer will sich da noch über China oder Russland beklagen ?
    In irgendeiner Form gibt es das wohl in Deutschland auch schon, nehme ich an.
    Bei einem Online-Medium hatte ich auch schon mal den Eindruck, dass es Meinungen zu bestimmten Themen abfragt und es sein könnte, dass Antworten evtl. missbraucht werden, um abzuklären, wie die Stimmung in Deutschland ist und wer nicht brav auf Regierungslinie mitläuft.

  • Alle Charlies in East Yorkshire müssen sich definitiv mehr mit Ohrringen und den Trends der Vogue beschäftigen.
    Das ist die Lösung

  • Ein Staat, der die Entwicklung dergleichen Videospiele politisch und finanziell unterstützt, hat ein Problem mit dem Wohl der eigenen Bevölkerung.

    So ein Staat steht an der Schwelle zum Verbrecherstaat.

  • Wer kauft und spielt dann überhaupt ein solch diskrimiminieredes Spiel? Da muss man die Jugend aktiv aufklären, dass sie solche Spiele nicht kaufen und konsumieren soll, weil sie auf reine Manipulation abzielen. Das sollte nicht schwierig sein, man kann das einfach grossflächlich streuen in den sozialen Medien und am besten permanent.

  • Eigentlich ist die Überschrift dieses Artikels – unscharf. Weil nicht die Jugendlichen direkt als rechtsextrem abgestempelt werden, sondern die Spielfigur „Charlie“.

    Jedenfalls suggeriert MIR die Überschrift, daß die Jugendlichen SELBST von dieser Anti-Rechts-Einheit Besuch bekommen bzw. da vorstellig werden müssen!

    • Das hat mich beim Lesen auch irritiert. Hier wird eine Nichtigkeit skandalisiert.

  • Walking Dead

  • Wie lange hält dieser Spuk in GBR noch an?

  • Hat das auch 300 Millonen oder so in der Entwicklung gekostet oder lässt sich nur unser Staat so verschaukeln…

  • Haha, das kann man sich nicht das ausdenken. Welcher Jugendliche spielt denn sowas? 🙂

    UK entwickelt sich immer mehr zur Diktatur. Dazu zählt auch, dass Starmer X verbieten will. Wenn der so weiter macht, sitzt er bald in der Nachbarzelle von Maduro.

  • Warum abstempeln? Es ist eine Auszeichnung in dieser Klappsmühle als kritisch und als Rechtsextrem gelabelt zu werden!

  • Na… dann bin ich wohl der radikalisierte Schwurbel-Onkel, vor dem an Weihnachten immer gewarnt wird. So what?

  • Gibt es tatsächlich Jugendliche, die so einen Scheixx spielen?

    • Ich fürchte, nach genauem Lesen des Artikels, dass diese Jugendlichen das nicht freiwillig spielen; sie MÜSSEN es spielen! In der Schule! Unter Aufsicht einer Lehrkraft!
      Und diese meldet dann den Spielverlauf weisungsgemäß weiter.

      1984 war eine Warnung – Keine Gebrauchsanweisung!

  • Es ist halt überall dasselbe: Migrationskritik wird diffamiert und kriminalisiert, um die ungehinderte Einwanderung vorwiegend muslimischer Migranten nicht aufzuhalten, sondern weiter zu befördern. Linke und Islamisten arbeiten diese Agenda gemeinsam ab. Dazu gehört auch Sprach-Agitation mit Wortschöpfungen wie „antimuslimischer Rassismus“ oder Schildern wie „Stadtteil gegen Rassismus“. Es ist ein Kampf der Kulturen: Islamisierung gegen Erhaltung der aufgeklärten, abendländischen Kultur.

  • Du liebe Güte, als ob das die Zielgruppe jucken würde.
    Das ist doch nur eine Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für die NGO-Parasiten.

  • Von Steuern bezahlte Indoktrination. Das Geld wird alles zurückgefordert.

  • Es gibt in Deutschland zahlreiche mit Steuern geförderte Projekte, die sich „gegen rechts“ in der Schule engagieren bzw. Schüler zu braven Untertanen konditionieren. Von der „Stiftung Bildung“ über die „Aktion Courage“ und dem „Netzwerk Demokratie und Courage“ oder dem Schulportal der Robert Bosch Stifutn bis zu kleineren Projekten wie „Bildung gegen rechts“ – niemand weiß genau wieviele, denn die 551 Fragen, die im Wahlkampf 2025 gestellt wurden, wurden nie beantwortet. Warum macht ihr nicht mal eine vernünftige Analyse von diesen Indoktrinationsversuchen, anstatt nur wieder Bröckchen der Empörung aus dem Ausland der Meute vorzuwerfen, Apollo News? Was ist das für ein Journalismus – immer auf der Suche nach neuem Skandalmaterial, aber nie tiefergehende echte Aufklärungsarbeit? Wie billig wollt ihr sein?

    • AN hat auch schon über derartige Spiele in D berichtet. Das ist schon eine Weile her.

    • Was denken Sie: wie viele Mitarbeiter hat AN?
      Mehr als 100
      Ungefähr 50
      Weniger als 50?

  • Sowas gibt es In Buntland leider schon lange nennt sich Real Life.

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