Medienbericht
Kai Wegner wusste schon vor Tennisspiel, dass Stromausfall Tage dauern würde
Kai Wegner wusste laut Medienberichten bereits vor dem Tennisspiel, dass der Stromausfall in Berlin mehrere Tage andauern würde. Dennoch rechtfertigt er sein Vorgehen.
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Bereits bevor er am Samstag zum Tennisspielen ging, soll Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner gewusst haben, dass der Stromausfall nicht mehr am gleichen Tag behoben werden kann. Das berichtet der Stern. Fünf Hochspannungskabel waren am Samstagmorgen durchtrennt worden, und der Betroffenenkreis von rund 45.000 Privathaushalte stand bereits fest.
Am Samstagvormittag war ebenfalls schon klar, dass eine Wiederinbetriebnahme bis 18.30 Uhr am selben Tag nicht zu erreichen sein würde. Samstagnachmittag verschickte Energiesenatorin Giffey erst gegen 15 Uhr eine Pressemitteilung, in der es hieß, dass die Reparaturen bis Donnerstag andauern würden.
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Wegner war von 13 Uhr bis 14 Uhr Tennis spielen, wie zuerst der RBB berichtete. In der SPD vermuten nun einige, dass der Regierende Bürgermeister das Ausmaß des Stromausfalls nicht erkannt habe oder nicht habe wahrhaben wollen, wie der Stern berichtet. Gegenüber Apollo News äußerte sich die Senatskanzlei auf Anfrage nicht dazu, ob dementiert werden könne, dass Wegner bereits vor dem Sport wusste, dass der Stromausfall länger dauern würde.
Zuerst hatte der Regierende Bürgermeister verlauten lassen, er habe sich „im Büro eingeschlossen”, den ganzen Tag telefoniert und sei mit dem Krisenstab in Kontakt gewesen. Nachdem die Sportstunde bekannt wurde, rechtfertigte Kai Wegner sich damit, dass er Zeit gebraucht habe, um „den Kopf frei zu bekommen”. Er sei jedoch zu jedem Zeitpunkt erreichbar gewesen. Er hofft nun auf Nachsicht der Berliner. „Ich glaube, die Berlinerinnen und Berliner, gerade in den betroffenen Gebieten, sind heute erst mal froh, dass anderthalb Tage vor der Ankündigung der Strom wieder da ist.”
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Im September stehen in Berlin Wahlen an. Der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, kritisiert das Verhalten des Bürgermeisters: „Ich weiß nicht, was schlimmer ist: Dass er die Berlinerinnen und Berliner belogen hat oder dass ihm eine Tennis-Partie wichtiger war, als nach einem terroristischen Anschlag in der schlimmsten Stromkrise seit Jahrzehnten bei den betroffenen Menschen vor Ort zu sein”, sagte er gegenüber dem Stern. Was Wegners Motivation auch gewesen sei, es sei unwürdig gewesen.
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Auch seitens der Grünen und der Linken kommt Kritik. Maximilian Schirmer, Co-Vorsitzender der Linken, sagte: „Während die einen frieren, spielen die anderen Tennis. Mehr muss man nicht wissen.“ Die CDU-Fraktion hatte am Donnerstag eine Sondersitzung einberufen. Dabei wurde das Krisenmanagement Wegners gelobt und keine Kritik an seinem Tennisspiel geübt, wie Teilnehmer der Sitzung der dpa berichteten.
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Man sollte nicht immer von 45.000 Haushalten sprechen, sondern von über 100.000 Einwohnern, die betroffen waren und durch Schäden teilweise auch noch sind.
https://www.focus.de/panorama/welt/50-000-haushalte-in-berlin-ohne-strom_900b0074-1e19-4c72-bc81-fe643b3aa063.html
Und die nächste Drohung ist angeblich schon raus, jetzt soll es Marzahn-Hellersdorf treffen.
Warum nicht in den Stadtteilen der Politbonzen und reichen NGO-Absahner? Könnte wohl die finanzielle Unterstützung gefährden.
Vielleicht hat Wegner dort keinen Tennisplatz gefunden, um dann auch erreichbar zu sein.
Erstens ist das die Logik der Terroristen. Es macht die Sache nicht besser oder schlechter, ob da mehr oder weniger Wohlhabende betroffen sind. Und zweitens gehören die betroffenen Ortsteile zu den reichsten in Berlin (auch wenn da natürlich nicht alle Bewohner reich sind).
Eigentlich sollte die AfD nun 100.000 neue Wähler dazu gewonnen haben. Aber… dit is Balin.
Für ein Grundgehalt von knapp 213.000 Euro pro Jahr darf der Berliner Steuerzahler schon erwarten, daß in Krisenfällen der regierende Bürgermeister den gesamten Samstag arbeitet.
Ich nehme an, dass er vor Ort gewesen wäre, hätte man ihm gesagt, dass die Arbeiter, welche die Stromtrasse reparieren, Hundemasken tragen.
Na also: Wenn er schon wusste, dass das reparieren Tage lang dauert, hat er sich ja auch nicht beeilen müssen.
Außerdem vermute ich, dass er mit seiner Sportpartnerin eher Stress abbauen konnte als der Blick in Hundemasken.
„Ein Gramm handeln ist mehr wert als eine Tonne Predigt.“ Mahatma Gandhi
In Berlin werden genug Gramm gehandelt…
Alle Achtung für eure echte journalistische Arbeit, liebes AN Team! Ihr als freie Medien trefft das Altparteienregime ins Mark – wie Günthers Aufschrei gestern bei Lanz klar belegt. So rettet ihr die echte Demokratie. Meine beste Investition 2026: die Unterstützung für AN!
Caligula hat mal ein Pferd zum Senator gemacht. Das wollte wenigstens nicht noch Mittags Tennis spielen und hatte auch keine faulen Ausreden.
…und wäre somit für Berliner Senat ungeeignet, da überqualifiziert.
Die letzten Tage von Rom. Warum das Roemische Reich unterging:
Politische Instabilität:
Wirtschaftliche Probleme: Hohe Steuern, Inflation
Soziale Unruhen: Die Kluft zwischen Arm und Reich und religiöse Spannungen führten zu Spaltungen in der Gesellschaft.
Externe Bedrohungen und militärische Herausforderungen
Völkerwanderung:
Militärische Überdehnung:
Verlust der Kontrolle:
Ist denn das Ausmaß der Schäden überhaupt schon bekannt? Es wird immer nur von Strom- und Wärmeausfall gesprochen und geschrieben. Wie hoch sind die Kosten für den Ausfall von Kühlgeräten in Haushalten und Supermärkten? Was ist mit der Müllabfuhr, einschließlich Fäkalien, die nicht weggespült werden konnten? Ausfälle in Pflegeeinrichtungen? Krankenhäusern? Viele Menschen hängen an medizinischen Geräten, die mit Strom versorgt werden müssen? Usw. usw. usw.
Und Kai Wegner duckt sich weg.
Die Schäden dürften in die Millionen gehen. Und wer weiß, ob Versicherungen dafür aufkommen werden. Der Ärger geht für viele jetzt erst richtig los.
Ja, Tobi, es sind aber auch Menschen gestorben, und das ist das eigentlich Schlimme…
Allesnur Geld! Ersetzbar!
Es gibt MINDESTENS ein Todesopfer. Und er spielt Tennis mit der werten Frau Bildungssenatorin! Ich muss wirklich an mich halten!
Als Landwirt wüßte ich schon eine politisch wirksame Verwendung der Fäkalien.
Schöner sind natürlich Gülle-Anhänger mit Pumpe.
Verleugnung ist ein psychischer Mechanismus, durch den die Wahrnehmung einer schwer erträglichen Realität abgewehrt werden kann. Der ursprünglich aus der Psychoanalyse stammende Begriff wird sowohl im individuellen Zusammenhang als auch im gesellschaftlichen Kontext gebraucht. Im Unterschied zur Verdrängung als Triebabwehr richtet sich die Verleugnung gegen die äußere Realität.
„Die CDU-Fraktion hatte am Donnerstag eine Sondersitzung einberufen. Dabei wurde das Tennisspiel Wegners gelobt und keine Kritik an seinem Krisenmanagement geübt.“
Wie ist denn eigentlich sein Tennismatch ausgegangen?
…“dass er Zeit gebraucht habe, um „den Kopf frei zu bekommen”…
Habe ich heute auch gemacht.
Fand mein Chef gar nicht so dolle.
Suche jetzt nen neuen Job (😉).
Anstatt diese Thema jetzt bis zum Exzess auszulutschen……(ja, Wegener muss zurücktreten, ohne wenn und aber…), wann kommt denn mal ein Artikel zu dem wichtigen Thema „Mercosur-Handelsabkommen“, AN?
Apropo Tennisstunde: Es sind mehr Stunden. Vorbereiten, Fahrt zur Halle, nach dem Spiel duschen, Heimfahrt, umziehen. Dann noch etwas, er traf sich nicht mit einem Tenniskumpel, sondern er spielte ja mit seiner Lebenspartnerin. Da hätten die Beiden schon auf Tennis verzichten können. Ich schätze, die waren 3 Stunden beschäftigt insgesamt.
Mich würde interessieren, wie lange er von zuhause weg war? Hin- und Rückfahrt, Umziehen, Duschen, evtl. was anschließend trinken, regenerieren…?
Und seine Telefonliste von Samstag hätte ich auch gerne…
Die Telefonanrufliste umfasst nur den Anruf beim Feinkosthändler….
Kai Wegner ist die fleischgewordene Zustandsbeschreibung unserer politischen Junta. Er vereint somit alles, was dringend weg muß ! Deutschland hat DAS nicht verdient.
Schade nur, dass die „Baliner“ nun die SPD wählen, wenn nicht gleich die Linken (Enteigner), gemixt mit den Grünen (Klimatexxoristen). Unterm Strich ändert sich nichts. Es muss wohl noch viel härter treffen, bevor der Berliner – und insgesamt deutsche – Wähler die echte Alternative wagt.
Also, ich bin ehrlich überzeugt, dass Wegner immernoch ohne Abstriche einer der besten Leute ist, die die CDU noch aufbieten kann. Ich würde deshalb nicht voreilig den Stab über ihm brechen, nur, weil er an diesem Wochenende nicht gut drauf war …
… sondern lieber gleich eine andere Partei wählen. Alternativen gibt‘s ja.
Der Mann kennt seinen Job uns seine moeglichkeiten.
Eigentlich hat er dich nur gezeigt, dass in einer schweren Krise der regierende Bürgermeister der Stadt Berlin nicht systemrelevant ist!
Man sollte daraus die die Konsequenzen ziehen und dieses Amt ersatzlos streichen !
Partylöwen haben ohnehin zuviele !
Er konnte auch nicht wissen, ob es vielleicht einen weiteren Anschlag gibt … Gleichzeitig hätte er auch die Sicherung aller neuralgischen Punkte anordnen müssen.
Merz, Weimer, Wegner, Günter. Die CDU sprengt sich grade selbst in die Luft.
Die Lebensgefährtin war halt wichtiger… Prioritäten…
Meine Lebensgefährtin ist mir auch wichtiger als der fehlende Strom fremder Leute.
Sind Sie auch OB einer Millionenstadt und
werden somit vom Steuermichel bezahlt?
Sie verhöhnen uns,
sie lachen uns aus,
sie spucken uns in’s Gesicht.
Und sie stopfen sich auf unsere Kosten noch die Taschen randvoll.
Im September finden ja Wahlen zum Abgeordnetenhaus in Berlin statt. Da bin ich gespannt, was die betroffenen Bezirke wählen. Vielleicht genauso wie im Ahrtal?
Gedächtnis: Tapete – Wand und/oder Traditionswahl Marke: „wähle ich schon immer“….
…und Merz schweigt dazu noch immer!
Wir sollten jetzt aber nicht den Fokus von den Verbrechern der Vulkangruppe weg ausschließlich auf Wegner lenken.
Ja, er hat versagt, aber angeklagt gehören die Verbrecher zu allererst.
Und die Berliner CDU stärkt ihm öffentlich noch den Rücken
Wo sind wir gelandet?
„Die CDU-Fraktion hatte am Donnerstag eine Sondersitzung einberufen. Dabei wurde das Krisenmanagement Wegners gelobt und keine Kritik an seinem Tennisspiel geübt, wie Teilnehmer der Sitzung der dpa berichteten.“
Wer mit Pferden zu tun hat, weiß: Selbst wenn der Stall brennt, muss man eine „Is was? Nö. Kein Grund zur Aufregung.“-Attitüde an den Tag legen, weil sich die eigene Verfasstheit auf das Tier überträgt. Das funktioniert leider auch beim Wähler – von „Wahlvieh“ zu sprechen ist also nicht abwegig. Denn es ist eigentlich völlig verrückt, aber nichts verjagt Wähler zuverlässiger, als interne Dissonanz.
SO denkt sich der CDU-Wähler „Wenn es aus meiner geliebten CDU keine Kritik gibt, dann wird auch nix dran sein und die anderen wollen den Wegner sicher nur anschmieren.“
Merz hätte lieber noch Svhweigen sollen. Hat sich selbst und auch die Partei ohne Not zusätzlich beschödigt. Dieser Makel wird noch Jahre anhaften. Parallel laufen dann sicherlich die Verfahren wegen der entstandenen Schäden. Hier könnte die Politik kostenlose Rechtsberatung anbieten als Beispiel. Zumindest nicht im Regen stehen lassen die Leute.