Ludwig-Erhard-Gipfel
Wirtschaftsministerin Reiche war bei Weimers „Executive Night“ – von ihrer Vermarktung an Lobbyisten wusste sie nichts
Katherina Reiche war dieses Jahr bei der „Executive Night“ des Ludwig-Erhard-Gipfels. Damit war die Ministerin Teil von Wolfram Weimers umstrittenem Geschäftsmodell: Der Zugang zu diesem exklusiven Abendessen wird teuer verkauft. Das war ihr nicht bewusst, erklärte sie gegenüber Apollo News.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche geht auf Distanz zu den Geschäftspraktiken der Weimer Media Group. Die CDU-Politikerin zählt zu den Stammgästen des Ludwig-Erhard-Gipfels. Bei dessen jüngster Auflage im Mai 2025 trat sie als frisch ins Amt gekommenes Regierungsmitglied auf und nahm auch an der „Executive Night“ teil. Doch davon, dass Wirtschaftsvertreter extra zahlen, um bei diesem exklusiven Abendessen Kontakte zu Ministern zu knüpfen, wusste sie nichts. So stellt es ihr Ministerium auf Anfrage von Apollo News dar.
Die von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und seiner Ehefrau gegründete Weimer Media Group veranstaltet den Ludwig-Erhard-Gipfels am Tegernsee. Zur „Executive Night“ im Rahmen des Gipfel erhalten nur ausgewählte Gäste Zugang – entweder, weil sie als Topmanager oder Spitzenpolitiker wichtig genug sind, oder weil sie genug zahlen.
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Für den kommenden Gipfel im April 2026 bietet die Weimer Media Group interessierten Unternehmern oder Lobbyisten Kooperationspakete für 60.000 bis 80.000 Euro an, in denen die Teilnahme an der „Executive Night“ enthalten ist. In Verkaufsgesprächen wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man dort mit Mitgliedern der Bundesregierung ins Gespräch kommen könne. Das machten Recherchen von Apollo News öffentlich. Seitdem steht Wolfram Weimer massiv unter Druck. Er kündigte an, seine Gesellschaftsanteile an dem Familienunternehmen vorübergehend an einen Treuhänder zu geben.
An das Wirtschaftsministerium stellten wir nun die Frage: „War Bundesministerin Katherina Reiche zum damaligen Zeitpunkt (8./9. Mai 2025) bewusst, dass die Weimer Media Group Wirtschaftsvertretern den Zugang zur ‚Executive Night‘ im Rahmen von Kooperationspaketen zum Preis von mehreren zehntausend Euro verkauft?“ Die knappe Antwort lautete: „Nein, war es nicht.“
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Für den kommenden Ludwig-Erhard-Gipfel wird Katherina Reiche nach wie vor als eine von vier Mitgliedern des Bundeskabinetts angekündigt. Doch während die anderen drei bestätigt haben, dass sie dort nach derzeitigem Stand als Redner auftreten werden, ließ Reiche bisher nur mitteilen: „Es liegt keine Zusage für den Ludwig-Erhard-Gipfel vor.“
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Reiche wusste von keiner Vermarktung? K. Reiche ist seit Beginn ihrer Karriere in der CDU, Lobbyistin für diverse Unternehmen. Vor allem im Energiebereich. Sie bekam später einige Posten über Parteischiene der CDU zugeschanzt. Zuletzt war es der Vorsitz der Geschäftsführung der innogy-Tochter innogy Westenergie GmbH.
K. Reiche ist deshalb genauso unglaubwürdig wie ihr Kollege Weimer. Solche Politiker wissen genau, wie man sich „vermarktet“ oder auch schon mal nach dem nächsten lukrativen Pöstchen nach der Ministerzeit Ausschau hält
Wirtschaftsministerin Reiche war bei Weimers „Executive Night“ – von der Kontaktvermarktung wusste sie nichts !!!
Ja ja ! Die älteste Ausrede der Geschichte passend zur Weihnachtszeit !! Die unbefleckte Kontostanderhöhung !! Alias ! Hat Marie auch zu Josef gesagt !!
Der Rest ist dann eben reine Glaubenssache !
schön dargestellt 🙂
K. Reiche ist so etwas wie ein Weimer „Groupie“
„Unbefleckte Kontostanderhöhung“ Wunderbare Wortschöpfung! Gratuliere.
Das ist schon richtig, aber damit stellt sich Reiche auch einmal mehr gegen Merz.
@Frage_fuer_eine_Freundin:
Ganz einfach: Als Vorstandsvorsitzende bei der Westenergie-AG ist sie vermutlich nicht kostenlos in die Executive-Night reingekommen…?
… die unbefleckte Empfängnis ist ein Petting-Produkt.
Funktioniert auch mit Geld. Einmal die Geldhand gereicht und schon ist das Konto schwanger.
Nicht dass ich Reiche in Schutz nehmen möchte, mir sind da Urteile fern, aber woher soll sie wissen, was sich auf Weimers Konto tut? Bisher wurden keine Indizien veröffentlicht, dass die gemeinsame Sache machen.
Und bitte halten Sie aus diesem schmierigen und korrupten Geschäftsgebahren unseren Heiland heraus. Wenn Sie nicht an das Wort Gottes glauben, tun Sie mir leid, aber es ist Ihre Sache. Unwidersprochen beschmutzen lasse ich das Wort Gottes aber nicht.
Frage_fuer_eine_Freundin
Wer hat vom Konto Weimers gesprochen ? Und der Rest is Interpretation und eben Glaubenssache . Und was bitte soll das Wort Gottes sein ????? Es ist das Wort der Kirche was sie meinen ! Und in dessen Namen wurde mehr unrecht verbreitet als alle Diktatoren der Welt bisher zusammen verursacht haben !!
Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts
Ich wäre auch dringend – nicht nur in diesem Fall, sondern flächendeckend – für Umbenennungen: Alle – gleich mehrdutzendfach – unter dem schönen Namen ‚Hase‘, von nichts wissend, mit sich wundersam mehrenden Kontoständen. Und in Anlehnung an die dichterischen Fehlversuche des ‚Ober-Hasen‘ („Morgen, Rentner, wirds was geben…“) würde ich mir dann wünschen:
„Morgen, Hase, wirds was geben.
Morgen kommt der Staatsanwalt.
Lustig wirds beim Tütenkleben.
In der Zelle, klamm und kalt.“
Herkunft:
1854 bat ein Kommilitone den Jurastudenten Karl Victor von Hase in Heidelberg um einen Gefallen: Da jener Kommilitone beim Duell seinen Gegner erschossen hatte, wollte er nun nach Frankreich fliehen. Ihm fehlte jedoch ein Ausweisdokument. Karl Victor von Hase „verlor“ daraufhin seine Studenten-Legitimationskarte, die der Flüchtige „fand“ und nach seinem erfolgreichen Grenzübertritt wiederum „verlor“. Sie wurde abermals gefunden und an das zuständige Universitätsgericht geschickt.
Im Zuge der Untersuchung befragte man Karl Victor von Hase und dieser erwiderte: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen, ich weiß von nichts.“[1] Die Aussage erlangte rasch Bekanntheit und wurde unter Weglassung des mittleren Teiles zur Redensart.[1] wiktionary.org
Wusste sie wirklich nichs oder will sie nichs gewusst haben?? Sollte letzteres stimmen, darf sie gerne auf ihren Job verzichten!!
„Wie? Was? Mein Name ist Hase…“
Die Wahrheit könnte ja auch irgendwo in der Mitte liegen.
Man fährt als Wirtschaftsfuzzi oder Politiker zu so einem Treffen. Man ahnt schon, dass da einige für diese „exklusive Nacht“ etwas extra gelöhnt haben, und man hat auch eine dumpfe Ahnung davon, dass der Weimer in seinen Praktiken nicht ganz sauber ist. Es interessiert einen aber nicht, so lange es läuft, und man will es auch gar nicht so genau wissen.
Was erwarten sie den dann beim opfern ihrer Freizeit auf so einer Veranstaltung zu erleben ? Wenn sie schon wissen das Leute da sind die auch „etwas extra gelöhnt“ haben ? 🙂
Kann man wirklich glauben, dass Spitzenpolitiker stumpf an JEDES Rednerpult stürmen, ohne vorher ihre Mannschaft zu fragen, WER/WIE/WAS der Hintergund dieser Bühne ist?
Ich finde, „Apollo News“ sollte den „Katharina-Reiche“-Zweig des Weimer-Skandals weiter verfolgen. Für mich aber gilt hier zunächst einmal die Unschuldsvermutung. Wenn sich herausstellen sollte, daß Frau Reiche geschwindelt oder gar gelogen hat, dann gehört das aufs Tapet. Sollte sich der Verdacht aber nicht erhärten oder gar als falsch herausstellen, dann bricht einem anständigen Journalisten auch kein Zacken aus der Krone, wenn er feststellt: Der Person ist kein Vorwurf zu machen.
Die Wahrheit könnte aber auch noch dunkler sein 😉
Da wird sie wohl ihre Herkunft davor bewahrt haben in den innersten circle zu kommen.
…die war bestimmt immer in trance…
Seltsam in der Amtsführung ist die auch vollkommen Ahnungslos.
Aber die Deutschen sollen nach dem Willen dieser Lobbyistin für eine Hungerrente demnächst noch länger arbeiten müssen. Anderen gönnt man den wohlverdienten Ruhestand nicht, aber selber kann man den Hals nicht voll genug bekommen.
Die Dame reist auf Steuermichels
Kosten mit einer Stylistin durch
die Gegend u. trifft wegen Korruption
Gefeuerte. Ob sie vom großen Kuchen
etwas abbekommen hat? Man munkelt,
westeurop. Politiker hätten auch abgefischt.
Bild mit Damen:
https://www.rnd.de/politik/regierungskrise-in-ukraine-selenskyj-fordert-doppelten-minister-ruecktritt-K5K7CANNWRHD5APIHSVPKXXY2I.html
Soe stellt sich dumm,meine Güte wie arm.
Bei Weimer waren auch Energieversorger
“ auf dem Gipfel der Pseudomacht“ und das hat die
Katherina nicht bemerkt?????
Vielleicht schon reich genug.Nomen est omen.
Weimar sollte Wirtschaftsminister werden.
Wenn er mit Nullen Geld machen kann ist er für diesen Job geeignet.
Finanzminister sollte er werden. Da bliebe für den Bund am Jahresende vielleicht noch etwas übrig (nach Abzug der Provision für Weimer, versteht sich).
Das wäre doch die unauffällige Lösung für Merz: eine Kabinettsumbildung!
Weimer macht Finanz, dadurch wird Klingbeil frei und übernimmt Außen, und Wadephul wird Minister für Hals-, Nasen-, Ohren. Und alle anderen machen das, was sie immer gemacht haben 🙂
Weimer könnte auch über sein Ministerium die Direktvermarktung der Minister zu Rabattpreisen übernehmen. Alles muss raus…
„Ich stimme mit der Mathematik nicht über ein. Ich meine, daß die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.“
― Stanisław Jerzy Lec
Wenn Wirtschaft, sollte Weimer eine Pinte eröffnen.. Bedingung: immer Freibier zulasten des Gastwirts! 😇
Eher werden AUS Nullen Minister gemacht.
So sieht es in Germanistan aus.
Meine Frage: Bekommen die Referenten ein Honorar für Ihren Vortrag und ihre Teilnahme?
Das ist eine sehr gute Frage! Es gibt so viele Möglichkeiten der Korruption. Von der Leyen nutzt beispielsweise ihre Familie, oder muß man besser sagen, sie nützt ihrer Familie, wenn man keinen Bademantel hat?
da gibt es z.B. den Begriff „anfüttern“ der Korruptionsermittler. Es beginnt mit kleinen Geschenken, Urlaubsreisen, Einladungen in die Villen (siehe Wulff und Maschmeyer) etc. In Politiker-Kreisen wären das z.B. Beraterhonorare, Rednerhonorare (siehe Steinbrück) oder Parteispenden, wo sich Macht und Mandate in den Wahlkreisen gekauft werden. Diese Liste wäre noch um viele weitere Beispiele länger. Zu Jens Spahn gab es mal im Focus den Artikel „im Nebenjob Abgeordneter“ Ein P. Amthor CDU, hat in seinem Alter die ganze Liste schon durch
Hotelkosten, wer zahlt? Wie werden die Ticketgelder und Subventionen verbraucht?
Es enstehen den Eingeladenen keine Hotelkosten. Das Anwesen Weimer (s. Luftaufnahme) ist doch nur ein Kontakthof. Einnahmen werden zwischen Mann und Frau Geschäftführer halbe halbe in die gemeinsame Haushaltskasse gelegt.
Niemals! Was für eine verwegene Frage!
Die hat doch 11 mal dran Teilgenommen, oder ?
Und dann bekommt man das nicht mit ?
😅👍
Das ist eiskalt gelogen. Ich erinnere an den ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Schluckspecht Junker, der sogar öffentlich sagte, dass Politiker lügen müssen wenn’s brenzlig wird für sie………….
oder es treten plötzliche Erinnerungslücken auf
Gelebte Koalition: scholzen
Man bekommt natürlich nur das mit, was man mitgekommen soll oder will. Was kann man schon bei elf Beteiligungen an dem Ereignis mitbekommen? Räusper, räusper.
Man hätte auch titeln können: „Weimer-Geschäfte: Reiche ahnungslos!“ 🙂
Frau Reiche, deren Arbeit ich eigentlich geschätzt habe, ist wohl auch nicht klüger als die anderen. Bedauerlich, aber auch das gehört zur Wahrheit.
Ihr macht einen verdammt guten Job bei Apollo-News!
Hat Das wirklich Was mit „klug“ zu tun?
Oder ist Das eher Herdentrieb?
„Machen doch Alle!“ ?
Denn die Idee dahinter ist ja eigentlich nicht schlecht:
Spitzenpolitiker reden in lockerer Atmosphäre mit Spitzenmanagern, gewissermaßen ein Blick über den Rand (des KLEINEN Tellers 😉 )
Leider springen dann aber Geldgeier auf, die diese gute Idee in’s Gegenteil führen.
„Dass Reiche als Ministerin Teil von Weimers umstrittenen Geschäftsmodells wurde, war ihr nicht bewusst,…“ — das mag ja sein … spricht aber nicht gerade für Lebenserfahrung … sie war damals schon kein ‚Greenhorn‘, sondern davor Politikerin, Vorstand eines nicht unbedeutenden Unternehmens und auch ‚privat‘ mit solchen Usancen durchaus sicher vertraut … DA SOLLTE MAN NOCHMAL NACHFASSEN! Bitte tut es und bleibt dran!
Naja, vor allem, weil doch der Kanzler sagte, dass sei alles ganz normal, andere täten das auch. Und jetzt will ausgerechnet die Frau Wirtschaftsministerin nichts davon gewusst haben ? Die böse Männerwelt hat sie ohne ihr Wissen vermarktet ?
Wer’s glaubt …
Im realen Leben wird Sowas am Kaffeautomaten oder in der Raucherecke besprochen:
„Kennst Du diese Veranstaltung?“
„Klar, seit Jahren, läuft immer gut, kannste machen …“
Schlagwort „Greenhorn“ – die Frage des Artikels stellt sich ja exakt genauso für Merz („was wusste er genau?“).
Mich hat schon gewundert, mit welcher Verve er dies Statement in Südafrika rausgehauen hat. Man fragt sich, was schlimmer wäre: offensichtlich die Unwahrheit sagen – oder aber so naiv, trotz der zu dem Zeitpunkt bestehenden Medienlage, sich noch für ein paar Tage von Weimer einreden zu lassen, dass alle Berichte falsch wären und eine „rechte Kampagne“. Letzteres würde ja bedeuten, dass er dann auch jedenfalls diese Prospekte („Montblanc“ etc…) tatsächlich nicht gekannt hätte.
Denkbar, dass da bei Merz auch ein Schuss Sentimentalität dazu kommt. Sich etwa eingestehen zu müssen, dass jemand, den man jahrelang für einen guten Freund gehalten hat, dieser Freund niemals war. Solche Erkenntnisse schiebt man gerne lang von sich weg, für seine Eignung als Kanzler spräche das allerdings vorsichtig gesagt nicht.
Die lügt wie gedruckt!
Das eigentlich interessante ist doch, das sie die Anfrage von Apollo-News überhaupt beantwortet hat.
Damit fällt sie Merz schon etwas in den Rücken, der hat das ganze ja als Lügenkonstrukt von „rechts“ abgetan.
So ein Blödsinn. Die Frage ist von AN falsch (hier eine Ja/Nein Frage statt einer inhaltlichen Nachfrage zu stellen, ist kindlich) gestellt und geradezu eine Möglichkeit für Reiche von einem sinkenden Schiff zu fliehen. Statt den Sumpf komplett zu durchleuchten, wird jetzt böse CDU (Weimer, Merz) – gute CDU/CSU (Söder, Reiche) gespielt. Ganz offensichtlich geht es mehr darum, die CDU „zu retten“ statt einfach journalistisch aufzuklären was da los ist.
Ich finde die Frage sehr gut gestellt. Mit einem „nein“ legt sie sich fest. Jedes Rumeiern wäre aber im Prinzip ein „ja“ gewesen.
Eine offene Frage hätte die Möglichkeit geboten, eine komplette Nebelkerze zu werfen.
Weimer ist PARTEILO(O)s(er). Nix CDU; die machen solche Sachen nicht.
Musikempfehlung: Dr. Hook „Sexy Eyes“
Glaube, Liebe, Hoffnung, doch die Naivität ist die Grösste. Mehr kann man dazu nicht sagen.
Man fängt langsam an sich zu distanzieren.
Das Fehlen von öffentlichen Solidaritäts-Adressen für Weimer spricht jedenfalls für sich, zumal ich mir sicher bin, dass der Mann mit den „guten Verbindungen“ hunderte von Leuten angerufen und darum gebettelt hat.
Nur einer packt öffentlich auf die heiße Herdplatte und behält die Hand drauf: Friedrich Merz.
Warburg Bank, die im Zusammenhang mit dem cum ex Skandal Berühmtheit erlangten, ist ihm als neuer Sponsor zur Hilfe geeilt.
Müsste „man“ nicht langsam anfangen zu ermitteln?
Beamte (Politiker) sind verpflichtet, bei Kenntnis einer Straftat, die Staatsanwaltschaft einzuschalten.
Warum erfüllt Keiner seine Pflicht?
Weil sein/ihr Cheffe mit drin steckt. Und dadurch wäre dann ganz schnell EdeKa : Ende der Karriere!
Es ist ein großer Unterschied, ob man sich mit Wirtschaftsvertretern trifft, oder ob man sich dafür bezahlen lässt. Der Austausch ist grundsätzlich wünschenswert, andere Gruppen suchen auch den Kontakt zur Politik, siehe NGOs.
Treffen mit Lobbyisten müssen im Transparenzregister gemeldet werden. Ob das bei geheimen Treffen in Séparées auch so gehandhabt wird?
Empfänge, Geburtstage, usw., usw werden dafür genutzt….. ein offenes Geheimnis. Auch deutsche Firmen die im Ausland investieren wollen müssen über MdBs gehen …. Alles nicht neu und überraschend. Auch die Spesen nicht. Neu ist die unherholene Werbebroschüre und die irren Subventionen und Ticketgelder.
Später wird es so sein: Weimer/Merz/Reiche sind in der Affäre politisch massiv unter Druck geraten, wurde aber bislang weder strafrechtlich verurteilt noch offiziell rechtlich zur Verantwortung gezogen.
Juristisch blieben sie also ohne Konsequenz, konnten sich trotz der Affäre im Amt halten und sind weiter politisch verantwortlich, ohne dass es bisher zu formellen Sanktionen wie Rücktritt, Misstrauensvotum oder strafrechtlicher Verurteilung gekommen wäre.
Siehe auch Scholz in der Cum‑Ex/Warburg‑Affäre.
Unglücklicherweise ist der „Antrag auf Aufhebung der Immunität“ nicht durchgegangen …
Oder die Ermittlungen sind schwierig und dauern sehr lange, daher ist die Geschichte leider verjährt, sorry …
Olaf & Olearius?
Winterkorn?
Spahn?
…
Sorry ich muss 🤣🤣🤣🤣🤣
Und sie wissen wieder alle von nichts oder haben nichts gewusst!
„Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen!“
Wovon denn überhaupt? 😮 😮 😮
Ich finde es sehr gut, daß Apollo News dranbleibt, das Thema darf nicht in der Versenkung verschwinden wie so oft, darauf wird doch spekuliert.
Es gibt sicher noch einiges mehr, z.B. die Bilanzfälschungen der Weimer Media Group.
sie ist ja erst seit diesem jahr wirtschaftsministerin. da sie aber tegernsee-„stammgast“ war, wie der artikel beschreibt, war sie ja in den vorhergehenden jahren dann als konferenzteilnehmer aus der wirtschaft da, hat also alles von beiden seiten gesehen und wusste von nichts. – die konferenzteilnehmer wechseln ueber die jahre auch tatsaechlich noch beruflich die lager zwischen politik und wirtschaft / wirtschaft und politik. so eine enge verflechtung ist wirklich erstaunlich. wie im alten rom.
11 mal war sie dort und öaut eigener Aussage wur man nach 11 Teilnahmen Wirtschaftsminister.
donnerwetter. 11 mal starnberger see und weiss nicht wieviel die teilnahme ihrer firma kostet.
Nun, um das Bewußtsein oder das konkrete Wissen von Frau Reiche geht es – zumindest juristisch und handfest – gar nicht. Was ihr bewußt war, oder was sie konkret wusste, ist völlig unerheblich.
Entscheidend ist nur die Frage, was Frau Reiche hätte wissen müssen!
Und vor der Teilnahme an einer Veranstaltung, hätte sich „jedermann“ zweifelsfrei über den Veranstalter, die Veranstaltung, die Rahmenbedingungen, die Gäste/Teilnehmer und die zu erwartenden Themen informiert – und das a fortiori, wenn man sich dort im Rahmen einer Rede zu irgendwelchen Sachverhalten äußern soll.
Angesichts dessen, was Frau Reiche hätte wissen müssen und können, entlarvt sich die Aussage, dies sei ihr „nicht bewußt gewesen“, als fadenscheinige Schutzbehauptung.
Und die Vorlage dafür hat ihr AN mit der Art der Fragestellung selbst geliefert.
Ja, man sollte sich stets genau überlegen, was man fragt …
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht hab ich mal gehört!
Welche Gagen und/oder andere Gegenleistungen haben die teilnehmenden Minister denn erhalten? Könnte hier nicht der Angangsverdacht der Korruption vorliegen?
„Anfangsverdacht“
DEEEER war gut 🙂 🙂 🙂
Ich glaube ihr! Frau Reiche ist wie alle CDU-Politiker*innen eine Ehrenfrau! Ihr Wort genügt mir!
Bitte mit „Satire“ kennzeichnen danke!
Warum sollte ich?
Sie ist unschuldig! Alles wurde widerlegt von Merz!
Es wird dann wie bei Scholz „ich kann mich nicht erinnern“.
Ob dieses Unwissen glaubhaft ist, ist die andere Frage. Sicher war ihr bekannt, dass nicht alle „Gäste“ gleichen Zugang zu den Veranstaltungen hatten und das Auswahlkriterium war eben nicht die Kompetenz, sondern das Geld!
Gibt’s denn da noch einen Unterschied oder sind die Begriffe schon „gleichge…tet“?
Ich habe einen Verbesserungsvorschlag für die Überschrift: „davon will sie nichts gewusst haben.“
Meine Lebenserfahrung und mein Bauchgefühl sagen mir, dass die Behauptung der Frau Reiche als eine Schutzbehauptung zu werten ist. Wer sich im Dunstkreis derartiger Veranstaltungen, zumal als Redner herumtreibt, wird sich schwer tun, ernsthaft behaupten zu wollen, er habe von nichts gewusst. Ich schätze mal, diese Verteidigungslinie wird nicht lange halten.
Irgendwie alles ein krankes System. Gut, dass es Apollo News gibt. Bleibt bitte dran, Leute.
„Ich erinnere mich nicht“.
„Das habe ich nicht gewusst“.
Prominente Schutzbehauptungen der
Unehrlichkeit.
Übrigens: Die zum Kauf angebotene „Einflussnahme auf Entscheidungsträger“ und die Teilnahmemöglichkeit an einer „executive night“steht in Verkaufsprospekten mit Preisangaben, nicht in Geheimdokumenten.l Und weiter: In einer Demokratie ist die Executive die Regierung. Die Bezeichnung „executive night“ steht also für „Nacht mit Regierungsnitgliedern“.
Was hätte sie denn sonst antworten sollen? Die Frage ist doch schon komplett albern und gibt ihr ja geradezu die Möglichkeit zu sagen „Nö, wusste ich nicht.“ Man hätte einfach eine Stellungnahme zu den Tatsachen einfordern können, statt eine solche Vorlage zu liefern, die es ihr erlaubt sich aus der Verantwortung zu stellen.