Weltverfolgungsindex 2026
388 Millionen Christen sind weltweit extremer Verfolgung ausgesetzt: Besonders in Syrien verschlimmert sich die Lage
Laut dem aktuellen Weltverfolgungsindex von Open Doors sind weltweit rund 388 Millionen Christen einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt – eine Entwicklung, die sich 2026 weiter verschärft hat.
Weltweit sind nach aktuellen Zahlen der christlichen Organisation Open Doors
rund 388 Millionen Christen „einem hohen bis extremen Maß an Verfolgung ausgesetzt“. Diese Zahlen finden sich im jährlich erscheinenden Weltverfolgungsindex der Organisation. Der aktuelle Weltverfolgungsindex 2026 dokumentiert eine anhaltende und in Teilen deutlich verschärfte Verfolgung von Christen in zahlreichen Regionen der Welt. Open Doors dokumentiert seit mehr als dreißig Jahren die systematische Verfolgung von Christen in aller Welt.
An der Spitze des Rankings steht erneut Nordkorea. Dort gilt der christliche Glaube als Bedrohung für das politische System. Christen werden als Staatsfeinde betrachtet, Zehntausende sollen in Arbeitslagern interniert sein, wo ihnen Folter und Hinrichtungen drohen. Religiöses Leben findet, wenn überhaupt, nur im Verborgenen statt.
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Unmittelbar hinter Nordkorea folgen Somalia und Jemen, in denen staatlicher Zerfall und extremistischer Einfluss Christen kaum Schutz lassen. Auf Platz vier liegt der Sudan, wo der Bürgerkrieg zu massiver Gewalt und millionenfacher Flucht geführt hat. Eritrea belegt Rang fünf und bleibt geprägt von harter staatlicher Kontrolle über religiöse Aktivitäten.

Die gravierendste Verschlechterung verzeichnet Syrien. Das Land rückt von Platz 18 auf Platz 6 vor und zählt damit zu den größten Positionsveränderungen in der Geschichte des Index. Nach dem politischen Umbruch im Dezember 2024 erfüllten sich Hoffnungen auf mehr Sicherheit für Christen nicht. Mindestens 27 Menschen wurden im Berichtszeitraum wegen ihres Glaubens getötet. Berichte über Einschüchterungen, öffentliche Aufrufe zur Konversion und Forderungen nach einer Kopfsteuer prägen den Alltag vieler Christen. Zahlreiche Gläubige ziehen sich aus dem öffentlichen Leben zurück. Heute leben nur noch rund 300.000 Christen im Land, nachdem in den vergangenen Jahren Hunderttausende ausgewandert sind. Eine ähnliche Entwicklung ist auch im Irak zu beobachten.
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Ein weiterer Schwerpunkt der Christenverfolgung liegt in Subsahara-Afrika. Dort nutzen islamistische Gruppen staatliche Schwäche und anhaltende Konflikte aus. Besonders dramatisch ist die Lage im Sudan, wo Millionen Menschen auf der Flucht sind, sowie in Nigeria, das weiterhin als tödlichstes Land für Christen gilt. Die Liste der gefährlichsten Länder für Christen
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Interessiert niemanden hier. Die Kirchen tun auch so als würde es das Problem nicht geben.
Die haben schließlich statt der Christenverfolger die böse AfD auf dem Schirm …
Der Syrische Präsident kommt jetzt auf Einladung von Merz nach Deutschland. Aber der Kanzler und Vorsitzende der „Christlichen Union“ Merz wird dreistellige Millionenbeträge zusagen, ohne groß auf das Thema der Christenverfolgung eingehen. Oder täusche ich mich?
Merz wird das sicher zur Sprache bringen, wenn der mit Millionen deutscher Steuergelder unterstützte syrische Machthaber seine Einladung nach Deutschland demnächst wahrnimmt.
Open Doors dokumentiert nicht nur sondern hilft in vielfältiger Hinsicht den verfolgten Christen – jeder kann sich darüber informieren
Bald befindet sich auch ein roter Fleck auf der Karte mitten in Westeuropa.
Oder soll ich sagen, in diesem, unserem Lande.
Der syrische Machthaber kommt schon mal und besucht seine Landleute. Hoffentlich ist auch einer unserer Machthaber da und nicht gerade wieder auf Weltreise.
Nein, das finde ich richtig so. Ich würde diese Menschen auch verfolgen. Strafrechtlich relevantes Verhalten darf nicht geduldet werden!
Das konnte eigentlich jedem klar sein, als der Aufstand gegen den laizistischen Staat in Syrien begann.
Das passt nicht zum „kononialistischem Erbe“ Europa. Die unterdrückten Minderheiten sind andere.
Die westliche Welt ist aktuell überwiegend woke/links. Da herrscht die Verachtung für die eigenen Wurzeln und für das Christentum. Schaut nur auf Deutschland: in Berlin will man die Dekolonialisierung von Weihnachten. Es gibt ein Krippenspiel mit einem schleimüberzogenen Erwachsenen, der das Jesuskind darstellen soll. Was will man von einer Gesellschaft erwarten, die sich selbst hasst!?!
Rhetorische Frage: …in welchen religiös geprägten Ländern werden Christen verfolgt?…
Aber bei uns wird eine Muschi nach der anderen gebaut.
Der Islam gehört absolut nicht zu Deutschland!
Interessant! Was man dort nicht schafft, versucht man dann in D. Das werden dann wohl die nächsten Anschlagsziele sein – Weihnachtsmarkt war gestern…
Und woher werden in Syrien die Christenverfolger finanziell unterstützt?. Von einer korrupten, kriminellen Orga mit Sitz in einer europäischen Hauptstadt wo die Pralinen herkommen. Und wer hat dieses Szenario erst ermöglicht?. Das Land was Grönland beansprucht. Das gilt für den Irak übrigens auch.
Kommt nicht gerade der syr. IS-Chef
nach Deutschland? Den wollte man
unbedingt haben, um mit dem Sturz
Assads dem Kreml eins auszuwischen.
Höre ich bei dieser Christenverfolgung
was von Trump? Natürlich nicht. Trump
schmust schon mit dem Diktator – und
will den Friedensnobelpreis.
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-zu-syrien-100.html