Baden-Württemberg
„Zum Abschuss freigeben“: Neue Agrarministerin will Jagd auf Wölfe ermöglichen
Baden-Württembergs Agrarministerin Marion Gentges spricht sich dafür aus, problematische Wölfe nach wiederholten Rissen trotz Herdenschutz abschießen zu lassen. Auch die Bundesregierung arbeitet an einer erleichterten Entnahme der Tiere.
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Baden-Württembergs neue Ministerin für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Marion Gentges, hat sich dafür ausgesprochen, Wölfe bei wiederholten Angriffen auf Nutztiere abschießen zu lassen. In einem Interview mit dem Staatsanzeiger erklärte die CDU-Politikerin, der Schutz der Weidetierhalter müsse in solchen Fällen Vorrang haben. Voraussetzung sei allerdings, dass zuvor zumutbare Herdenschutzmaßnahmen ergriffen worden seien.
Gentges, von 2021 bis 2026 noch Justiz- und Migrationsministerin, verwies zunächst auf die Belastung der betroffenen Tierhalter. „Es geht nicht nur um materielle Schäden“, sagte sie. Wer mit Landwirten spreche, deren Tiere gerissen worden seien, wisse um das „sehr emotionale Verhältnis“ zu ihren Tieren. Wenn Weidetierhalter auf die Weide kämen und dort tote Schafe vorfänden, sei das „eine andere Dimension als eine abstrakte Angst vor dem Wolf“.
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Zugleich betonte die CDU-Politikerin, dass der Wolf grundsätzlich auch eine ökologische Funktion erfülle. „Das stimmt“, antwortete sie auf den Hinweis, dass dem Wolf in der Natur eine wichtige Bedeutung zukomme. Die Weidetierhaltung in Deutschland habe sich im Grunde erst etabliert, nachdem große Beutegreifer verschwunden seien. Für den Boden sei Beweidung wichtig. Baden-Württemberg habe deshalb seit 2021 insgesamt 24 Millionen Euro für den Herdenschutz ausgegeben. „Wenn der Wolf trotzdem reißt, dann wird er weichen müssen“, erklärte Gentges.
Auf die Nachfrage, ob das konkret den Abschuss des Wolfes bedeute, verwies die Ministerin auf die bestehende Rechtslage in Baden-Württemberg. „Der Wolf ist ins Jagdgesetz aufgenommen“, sagte sie. Es gebe im Land einen Erlass, wonach die oberste Jagdbehörde einen Wolf „zum Abschuss freigeben“ könne, wenn zumutbarer Herdenschutz umgesetzt worden sei und der Wolf dennoch Nutztiere reiße.
Auch auf Bundesebene deutete sich in jüngerer Vergangenheit eine Lockerung beim Umgang mit dem Wolf an. Die Bundesministerien für Landwirtschaft und Umwelt hatten im vergangenen Sommer angekündigt, den Abschuss von Wölfen in den Regionen zu erleichtern, in denen der Erhaltungszustand der Art als günstig bewertet wird (Apollo News berichtete). Dazu sollten Änderungen am Bundesnaturschutzgesetz angestoßen und die von der Europäischen Union beschlossene Herabstufung des Schutzstatus in nationales Recht umgesetzt werden. Nach Angaben der Ministerien sollte der Wolf zudem in das Jagdrecht aufgenommen werden, um eine „rechtssichere Entnahme“ zu ermöglichen.
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Warum man den Wolf hier in unserem so dicht besiedelten Land mit offener Nutztierhaltung wieder ausgesetzt und damit in eine Lebenssituation gebracht hat, für die er gar nicht geschaffen ist, ist mir ein Rätsel. Er ist weitaus besser in dünn besiedelten Regionen der Erde aufgehoben. Dass er Tiere und auch Nutztiere reißt entspricht seinem natürlichen Verhalten. Er muss ja von irgendwas leben. Jetzt werden die Wölfe – wenn nicht überfahren – wieder abgeknallt. Man hätte gar nicht erst damit anfangen sollen.
Als ob unsere Vorfahren , die den Wolf im dichtbesiedelten Deutschland ausrotteten, Deppen gewesen wären !
Die waren keine Deppen, sondern vor allem Bauern oder Arbeiter, die ihren Gemüsegarten und ihre Kleintierhaltung hatten und vor allem keine Lust, sich ständig neue Tiere kaufen zu müssen..
Die Tiere haben sich zurückgezogen, da sie keine geeignete Lebensgrundlage mehr hatten. Ich Würde nicht von Ausrottung sprechen.
Und wieder ist die grüne Pest schuld, die haben diese Hybriden ausgesetzt.
„Warum man den Wolf hier in unserem so dicht besiedelten Land mit offener Nutztierhaltung wieder ausgesetzt […] hat…“
—–
Hat man gar nicht. Der Wolf ist eigenständig nach Deutschland zurückgekehrt.
im geringen Maße ja, aber auch da als Hybrid. Die ersten Wolfsrisse in D wurden deswegen nie anerkannt. Man hat aber auch, der Umwelt zuliebe, nach meinen Infos einer Insiderin, auch Wölfe ausgesetzt. D ist doch in allem ein Vorbild. Komischerweise sieht die Welt das anders.
In Gegenden mit Wölfen dürfen Kinder nicht mehr im Wald oder auf Wiesen spielen.
Sie sind gezwungen sich im Garten, falls vorhanden, aufzuhalten.
Die Eltern machen sich um das Wohlergehen ihrer Kinder große Sorgen.
Außerdem muss die Frage erlaubt sein, warum unsere Vorfahren Wölfe und Bären massiv dezimiert haben.
Ich habe meistens keine Wölfe im Garten.
Kann noch kommen, insbesondere wenn du am Waldrand wohnst. Bedenke, ein 2 m Zaun hält die Wölfe nicht ab.
Die zweibeinigen Wölfe hatte ich schon öfters auf meinem Anwesen. Ich habe daraufhin mit der Jagdflinte gewedelt, das hat geholfen. Die Polizei interessiert sich für solche Vorfälle ja nicht.
Was absurd ist, da ein gesunder Wolf niemanden grundlos angreift. Sicher ist er eine imposante Erscheinung, erst Recht, wenn er aus dem Nichts auftaucht und auf einmal vor einem steht. Aber in der Regel lässt er einen passieren, sofern man sich respektvoll und ruhig verhält.
Wieso habe ich mich vor einem Wolf respektvoll und ruhig zu verhalten, damit er mich in der Regel dann passieren lässt? Sind Sie noch ganz gesund im Kopf?
also kein Respektierer
Äh, hat Julia Klöckner das verboten?? Das würde Einiges erklären. Auf jeden Fall, scheint das tausendjährige Reich noch nicht angebrochen zu sein…
Nur so aus Interesse, auf wievelen Wiesen und in wievielen Wäldern haben Sie vor diesem „Verbot“ eigentlich viele Kinder spielen gesehen? Dort gibt es doch auch gar kein WLAN, oder?
Es müßte auch die Frage erlaubt sein, warum man in Ost- und Südosteuropa seit Jahrhunderten problemlos mit Wölfen zusammenlebt. Dort gibt es keine Berichte über angegriffene Kinder. Alles Angstpropaganda der Landwirtschaftslobby die zu profitgierig ist, vernünftige Schutzmaßnahmen für ihre Tiere zu bezahlen.
In Süd und Südosteuropa hat jeder Bauer beziehungsweise Landbewohner seine Flinte griffbereit im Haus oder auf der Weide. Dass was sie als seit Jahrhunderten unproblematisches Zusammenleben bezeichnen ist nichts anders, als eine dauerhafte Wachsamkeit und in als Konsequenz im Fall der Fälle der dann wirklich unproblematische Abschuss ohne jedwede Involvierung irgendeiner Behörde. Wölfe sind sehr schlaue Tiere und demzufolge lernen Wölfe auch sehr schnell. Und trotzdem ist da das Zusammenleben von Mensch und Wolf weit davon so unproblematisch zu sein wie sie es es sagen. Meine Erfahrungen durch Aufenthalte in den Wolfsgebieten Rumäniens widersprechen ihrer Aussage ganz deutlich. Und wenn man dann noch bedenkt dass die Gebiete dort wo sich der Wolf aufhält sehr wenig besiedelt sind…
ketzer !
gruene haben immer recht.
seltsam allerdings, dass sie jetzt im auftrag der agralobby sprechen, denn die landwirtschaft soll doch eigentlich untergehen, um industriellem kunstfutter den weg zu bereiten.
Das sehe ich ganz genau so. Erst siedelt man die Wölfe wieder an, dann wundert man sich, dass sie keine Vegetarier sind. Es wird wohl Studien darüber gegeben haben, dass Wölfe nicht ohne weiteres Menschen angreifen, bevor man sie wieder angesiedelt hat. Oder hat man das übersehen? In Dummland wundern müsste man sich darüber nicht. Ich kenne allerdings eine ernstzunehmende Frau, die einen Wolfskontakt im Wald hatte und der hatte Angst vor ihr.
Ich finde, dass Sie genau die richtige Frage stellen. Der gerne gebrachte Einwand, D sei ja so dicht besiedelt ist hinfällig, Besiedelung ist ja nicht homogen, sondern geklumpt. Die grossen Klumpen nennt man Städte, und die gibt es auch in anderen Ländern. Das Problem mit Nahrungsverfügbarkeit in Siedlungen ist ja schon seit Stoibers Problembären bekannt.
Das Problem mit Wölfen in gering besiedelten Gebieten ergab sich früher, wenn jemand alleine viele Kilometer zur nächsten Siedlung durch dichten Wald laufen musste. Im Winter, wenn die Wölfe hungrig sind, machen die sich bemerkbar. Von solchen Verhältnissen sprechen wir ja in D gar nicht. Sondern von verwöhnten und verweichlichten Bürgern, deren Wunschdenken durch die Propaganda der einen oder anderen Seite aufrechterhalten wird.
Es ist lächerlich, den Wolf als gefährlichen Killer darzustellen, Rotkäppchen lässt grüssen. Es ist genauso lächerlich den Wolf als Heilsbringer einer wieder ins Lot gebrachten Natur zu glorifizieren.
@PaulPanther, due Frage, wie andere Länder es schaffen, mit großen Beutegreifern zusammenzuleben habe ich mur auch schon oft gestellt. Nur, solche Länder sind weder so dicht besiedelt wie Deutschland, noch stehen dort große Raubtiere unter Schutz. Zudem sind es hier weniger die Weidetierhalter, die Einfluss auf die Abschüsse von Wölfen nehmen als vielmehr die einflussreiche Jögerlobby.
Es war außerdem von Beginn an vorauszusehen, dass es mit wachsender Wolfpopulation zwangsläufig zu Konflikten mit den Menschen und deren Interessen kommen wird.
Eine Lösung für diese Konflikte kann ich nicht anbieten. Jedoch die Jagd auf Beutegreifer und auch auf deren natürliche Beute sollte in unserem Land endlich einmal überdacht werden. Alles zu töten, was den Mensch stört, ist hierzulande leider eine zu tiefst verachtenswerte und überwiegend gesellschaftlich befürwortete Verhaltensweise. Das betrifft ja nicht nur Wölfe, sondern auch sehr viele andere Tier- und selbst Pflanzenarten.
Da scheinen sie aber etwas aus der Zeit gefallen.
das ist schon seit Jahrzenten nicht mehr so. Ganz im Gegenteil. Es wird alles was kreucht und fleucht völlig rigoros unter Schutz gestellt ohne über Folgen auch nur eine Sekunde nachzudenken.
Viele Probleme die wir heute im Artenschutz haben sind durch völlig verfehlte Regelungen zum Artenschutz herbeigeführt. Ein riesen Problem ist, das Regelungen, die es einmal gibt nie wieder angefasst werden. Ja, in den ’80er hatten wir ein Problem mit dem Austerben von Beutegreifern. Inzwischen haben wir so viele davon, das andere Arten buchstäblich aufgefressen werden. Darum haben wir in Deutschland fast keine Bodenbrüter mehr. In Flüssen uns sehen werden geschütze Fischbestände weggefressen usw.
Man muss sich immer vor Augen halten das praktisch ganz Deutschland nicht mehr „Natur“ sondern ein Kulturlandschaft ist. Ohne kontrollierenden Eingriff geht es nicht. Alternative ist das nur noch Kulturfolger existieren.
„In Gegenden mit Wölfen dürfen Kinder nicht mehr im Wald oder auf Wiesen spielen.“
—–
Wie kommen Sie denn darauf?
Hier bei uns gibt es häufiger Wolfssichtungen. Ich habe kein Problem damit, mit meinem Hund in den Wald zu gehen. Die Kinder hier auch nicht. Der Wolf ist menschenscheu!
Die meisten Bauern hier haben ihre Tiere aus Bequemlichkeit sowieso im Stall, die Weiden dienen nur noch zum Heuen. Die paar Rinder die noch in Freilandhaltung sind, werden meistens durch einen wolfssicheren E-Zaun geschützt.
Jäger sehen den Wolf als Konkurrenz. Ich bin sicher, ohne Jäger (außer ein paar Berufsjägern in den Städten) würde sich auch alles wunderbar von alleine einpendeln.
Ach ja: Rotkäppchen war ein Märchen, keine wahre Begebenheit!
Rotkäppchen ist eine Allegorie, die eine Erziehungshilfe ist, wie so viele Kindermärchen
@ @CC:
Ich stimmte Ihnen zwar zu, dass die Verteufelung des Wolfes ins Reich der Kinderfabeln gehören sollte und Erwachsene auch zu erwachsenen Beurteilungen kommen sollten. Bezüglich der Reaktionen in diesem Forum könnte man meinen, viele griffen am Abend immernoch zum Märchenbuch..
Doch stimme ich Ihnen nicht zu. Es ist was anderes, ob man mit Hund spazieren geht, oder ob 12- jährige durch den Wald stöbern. Doch wo sind die heute eigentlich…
Der Herdenschutz kostet Bauern viel Geld. Und nein, man kann nicht einfach seine Tiere in den Stall sperren und sich damit beruhigen, dass das ja viel bequemer sei. Sperren Sie doch Ihren Hund ins Wohnzimmer und geben Sie sich damit zufrieden, dass das viel bequemer sei. Mal schaun, ob Sie das als angemessenen Tip empfinden.
Der Jäger sucht sich nicht die kranken und schwachen Tiere zum Schuss, doch der Wolf ist biologisch dazu gezwungen, wenn er nicht verhundern will. Es gibt somit keine relevante Konkurrenz zwischen Jägern und Wölfen.
Berufsjäger in Städten? Sie haben wirklich gar keine Ahnung oder?
In bewohnten Gebieten ist die Jagt in Deutschland GRUNDSÄTZLICH verboten. Das nennt sich befriedeter Bezirk.
Städte und Kommunen haben auch keine Berufsjäger. Die haben die untere Jagdbehörde, die aber eigentlich nur Verwaltungs- und Überwachungsaufgaben wahrnimmt. Die Jäger, die zur Schädlingsbekämpfung und bei Wildunfällen aktiv werden gehören zu den lokalen Kreisjägerschaften und machen das als Ehrenamt.
Wenn es keine Jäger gäbe, gäbe es auch praktisch kein Wild mehr in Deutschland. Das einzige was wir dann noch hätten wären die Kulturfolger. Die oft großen Schaden anrichten. Viele Arten werden nur durch die intensive Hegearbeit der Jägerschaften überhaupt erhalten. Die Wölfe würden in kürzester Zeit die Wälder leerfressen und dann hätten sie eine Überpopulation von sehr hungrigen Wölfen… das sehen sie dann wie unrealistisch Rotkäppchen und Peter und der Wolf sind.
Zumal der Wolf in Rotkäppchen auch nicht den Wolf als solches darstellt, sondern den Mann im allgemeinen symbolisiert der ein junges unschuldiges Mädchen vom rechten Weg, sprich der Tugendhaftigkeit, wegführt. Oder vereinfacht gesprochen; der Wolf ist der Mann der dem jungen Mädchen die sexuelle Unschuld rauben will.
Rotkäppchen wird aber auch von einem Mann, dem Jäger gerettet.
Denn nicht jeder Mann ist ein Wolf und man braucht die guten Männer um die bösen in schach zu halten.
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Immer mehr Leute ( vor allem Kinder und Hochbetagte ) trauen sich nicht mehr in den Wald aus Angst vor Wölfen und frei herumlaufenden bissigen Hunden.
und dann auch die ganzen Bären und Löwen und noch die FKK-Freunde,
in welchem land lebst du, in dem kinder noch in den wald gehen?
in den meisten laendern des westens haengen sie irgendwo mit freunden ab, und glotzen auf ihr smartphone.
falls sie sich bewegen, dann am ehesten auf e-rollern.
das faengt schon in fruehem alter an, oft unter 12.
@Thanos Tharau, es ist schon viele Jahre her, als ich im Wald in der Nähe der Grenze zur damaligen DDR im Wald einem Wolf begegnet bin. Er war wie zu einer Salzsäule erstarrt und guckte minutenlang reglos zu mir herunter, bis er schließlich lautlos zwischen den Bäumen verschwand. Angsteinflößend oder bedrohlich war er absolut nicht.
Danke,
Mir sagte eine Dame, die sich für die Regulierung der Wolfbestände einsetzt, dass die Wolf-Fans in der Stadt im vierten Stock wohnen. Anders sei das totale Ausblenden von aufgerissenen Unterleibern von Kühen und anderen Groß-Tieren, das hHinraffen von Schafherden und die immer größer werdende Gefahr für Menschen und Haus- und Waldtiere nicht zu erklären.
Auch der Wahnsinn, dass der Fuchs als süße kleine liebliche neue Nachbarschaft des Menschen gepriesen wird, ist kompletter Irrsinn. Verantwortungslosigkeit pur.
Häufigste Todesursache für Wölfe in Deutschland: überfahren werden. Von Zügen, Autos, LKWs. Zweithäufigste: Wilderei und legaler Abschuss. Dritthäufigste: Revierkämpfe durch wachsende Rudel und zu wenig Platz. Man hätte ihn hier niemals wieder ansiedeln sollen.
Für wen gilt eigentlich diese „Verantwortung“? Ist es nicht die Verantwortung eines Menschen, dass er selbst die Spitze der Nahrungskette ist, und nicht im Darm eines Tieres endet wie Rotkäppchens Großmutter?
Nur um auf dem Boden der Realität zu bleiben: in der Schweiz beispielsweise sterben pro Jahr durch schlechte Haltung (mangelnde Gesundheit, Abstürze, aber auch Blitzschlag) über 50000 Schafe. Vom Wolf werden 1500 gerissen. Vom Wolf, also von dem einen Wolf, der das alles zu verantworten hat.
Sorry, man muss mal die Kirche im Dorf lassen, natürlich werden zig Schafe gerissen, wenn man sie ohne Hüter oder Schutz in der Gegend rumstehen lässt. Ein Schaf ist halt ein Schaf und kein Nilfperd.
Aber sagen Sie mir mal, wieviele Menschen, selbst wenn sie ihn suchen, den Wolf überhaupt jemals zu Gesicht bekommen haben. Das Viech ist derartig scheu, dass man selbst als Naturbegeisterter sich einen Orden anheften kann, wenn man einen gesehen hat. Das ist die absolute Ausnahme und selbst die meisten Wildhüter, haben noch nie einen Wolf gesehen.
Übrigends werden Wölfe nicht aktiv angesiedelt, sondern wandern ein und gründen Rudel, wenn es sich lohnt und man sie nicht verfolgt und abschiesst.
Homohominilupusest: der Wolf verhält sich genauso, wie wir es aus den alten Überlieferungen kennen. Das Nutzvieh ist ihm selbst mit Schutzmaßnahmen wehrlos ausgeliefert. Angegriffen wird in den Weichteilen am Bauch, die Innereien rausgerissen. Kein schöner Anblick. Es gibt bereits Orte, an denen die Kinder nicht mehr frei draußen spielen können, weil nachweislich Wölfe in der Nähe sind. Es sind Raubgreifer und sie sind gefährlich und sie sind für die Wildnis geschaffen, nicht für dicht besiedelte Gebiete. Schon aus Liebe zum Wolf sollte man ihn nur in dünn besiedelter Wildnis lassen. Es macht keinen Sinn, sie hier leben zu lassen, wenn sie so oft überfahren oder erschossen werden und so viele andere Tiere darunter zu leiden haben.
Wirkungslose „Schutzmaßnahmen“ sind keine Schutzmaßnahmen!
Dieses nach ihrer Meinung dermaßen scheue Vieh taucht seit Jahren auch tagsüber mehr oder minder regelmäßig in kleinen und großen Ortschaften auf. Ohne Anzeichen von Stress oder Panik. Geben Sie einfach mal in die Suchmaschine ihres geringsten Misstrauens die Worte Wolf, Ortschaft/Stadt und Deutschland ein. Aber Vorsicht, sie könnten sich von ihrer lieb gewonnene Meinung verabschieden müssen.
Hier die Ergebnisse von google zur Suche Wolf: „Wolf (Büdingen) ; Höhe: 142 m ü. NHN ; Fläche: 3,7 km² ; Einwohner: 845 (2022″…
Ich empfehle Ihnen dann in den KI-Modus zu wechseln und der KI Ihre Frage zum Thema Wolf zu stellen, dann bekommen Sie eine ziemlich nüchterne Analyse ohne jedwede Notwendigkeit zur Polemik.
Ja, für Schafe gäbe es Hütehunde, aber Wölfe jagen macht wohl mehr Spaß.
Ich habe noch nie einen Wolf in freier Wildbahn gesehen, aber schon gehört. Frühmorgens, schaurig-schön! 🙂
Was für ein Unsinn du wieder schreibst heute…
wenn jaeger die natuerliche beute des wolfes durch abschuss dezimieren, vergreift sich der wolf an dem, was er zu fassen kriegt.
er hat auch hunger.
da sind dann eben die reichlich vorhandenen landwirtschaftlichen nutztiere ein willkommene ersatz.
Damit haben sie sich komplett selbst disqualifiziert, denn sie kennen die Zusammenhänge offensichtlich gar nicht.
Jäger dezimieren die „natürliche Beute“ des Wolfes nicht. Zum einen hat der Wolf in Deutschland keine natürliche Beute, Deutschland ist eine Kulturlandschaft und eigentlich wurden die Wölfe mitte des 19Jhdt ausgerotten als diese Landschaft enstand. Der Wolf ist hier nicht mehr heimisch. Schon seit 200 Jahren nicht mehr.
Die Jäger hegen die wilden Beutetiere des Wolfes. Wegen den Jägern und ihrer Hegearbeit gibt es überaubt nennenswerte Bestände von anderen Tieren als Wildschweinen. Die selbst die Jäger nicht mehr eindämmen können seit flächendeckend Mais angebaut wird.
Jäger haben zB den Bestand von Mufflons in mühevoller Arbeit über Jahrzente langsame wieder aufgebaut… und dann hat der Wolf sie in ein paar Jahren einfach weggefressen. Darum ist das eigentlich gerettete Mufflon jetzt kurz vor dem aussterben… aber klar das sind Jäger und Bauern schuld.
Warum identifizierst du dich mit Vieh und Herdentieren?
Hilalalala – Und warum weisen Sie ständig auf Ihre menschliches Defizit hin ?
Ihr Kommentar galt mir?
Wie kommt die Ministerin Gentges auf die absurde Idee, der Wolf erfülle eine ökologische Funktion.
Als ob es hierzulande nicht mehr als genug Jäger und Jägerinnen gäbe, die hundertmal besser als Wölfe dafür sorgen, dass nur kranke und hochbetagte Rehe aus den Revieren entfernt werden.
Hahahah, Jäger und natürlich Jägerinnen sind also in der Lage, einen gesunden Bestand mit natürlicher Altersstruktur zusammenzuschiessen, das ist natürlich Wunschdenken, so sollte es sein, doch in der Realität offenbart sich ein ganz anderes Bild.
Am besten sieht man das am Wildschweinbestand (zu kompliziert, zu spät in der Nacht, zu faul), oder am Bestand der Hirsche (zu wenig Trophäe, zu uninteressant). Es ist eine Utopie zu glauben, man könne mit Hobbyjägern die Mechanismen der Natur nachstellen.
Die Probleme mit den Schäden durch Wildverbiss oder Schäden in den Landwirtschaftszonen zeigen das ja sehr offensichtlich.
So ein Unsinn. Wollen sie hochbetagtes oder krankes Reh essen? Rehe sind entweder gesund oder tot. Kranke Rehe laufen auch ohne Wölfe nicht lange herum. Durch das schnelle sterben schützt sich die Art vor Infektionskrankheiten.
Weil er naturgemäß eine wichtige ökologische Funktion erfüllt! Kein Tier ist nutzlus! Jedes hat seine Funktion in der Natur! Es ist anmaßend zu behaupten, dass der Mensch über allem stünde, denn das tut er nicht! Der Mensch ist ebenso Nahrung für andere Tiere! Fällt er ins Wasser, fressen ihn die Möwen und Fische, stirbt er im Wald frisst ihn das dortige Wild. Zudem ist der Mensch Nahrung für Großreptillien wie Alligatoren. Und ja, die Natur ist grausam!
Der Mensch ist aber in der Lage sich zu schützen, oder wäre es gegenüber der Natur ein Frevel den Tieren die „menschliche“ Nahrung zu verweigern?
Schließlich haben die Tiere doch ein Recht darauf, oder?
Unter diesen Umständen müsste man sich allerdings fragen wie weit fortgeschritten die Geisteskrankheit der Menschheit inzwischen gediehen ist!
Nicht nur der Schutz der Weidetierhalter kommt Vorrang zu sondern mindestens gleichrangig dem Tierschutz.
Wenn hierzulande Tiere auf Weiden gehalten werden, bedeutet das, dass den Tieren, denen als einzige Möglichkeit Gefahren entkommen zu können, die Flucht davor verwehrt ist und sie wehrlos einem grausamen Massaker ausgeliefert sind.
Alle bisherige Erfahrung hat bewiesen, dass sich sogenannte Herdenschutzmaßnahmen nicht gegen Angriffe des Wolfs bewährt haben, sondern nur gegen den Fluchtinstinkt der Weidetiere als weiteres Hindernis wirken.
Dem Wolf eine Nützlichkeit zuzubilligen ist angesichts dessen, dass dessen Aufgabe längst und erfolgreich von Jägern übernommen wurde. Wenn die Sympathisanten des Wolfs meinen, ein nicht entfernt in der Art gefährdetes Raubtier sei unbedingt hinzunehmen, dann sollten sie für die Sicherheit gerade stehen; beispielsweise durch persönliche Anwesenheit auf Weiden, ihre Wölfe mittels Ansprache von ihrem Tun abzuhalten.
Der Wolf ist ein Raubtier
https://www.youtube.com/watch?v=FKr9QJCzMfo
https://www.youtube.com/watch?v=t2pKxeEKnZg
https://www.youtube.com/watch?v=t2pKxeEKnZg&t=3s
Der Mensch ist ein Raubtier!
Er überlässt es lediglich dem Bauern und Schlachthof sein Futter zu erlegen.
Beutegreifer = Raubtier
Es geht ums Geld. Zahlen wie im Fläming zeigen, dass der Beutetierbestand (Schalwild insbesondere) um 80% nach Erscheinen des Wolfes innerhalb von 20 Jahren gesunken ist. Das betrifft unmittelbar die Finanzierung der Jagden, Pächter, Jagdgenossenschaften usw. Auf dem gleichen Ticket wird die Ausweitung der Bejagung von Waschbären und Co. gefordert, die zusätzliche Einnahmen ermöglichen soll. Dabei sind die zugrundegelegten Zahlen der angeblichen Bestände (zB Millionen Waschbären) krasse Fantasy um die Ausweitung der Eingriffe zu rechtfertigen. Habe mich vor Kurzem mit einem Jäger unterhalten, der zuletzt in einem relativ kleinen Gebiet hier an der Unterelbe im Aussendeichbereich jeweils zwei Dutzend Füchse und Marderhunde erlegte und im gleichen Atemzug die überzählige Besiedlung durch Vögel und Gänse beklagte, die in Massen die Wiesen kahl fressen und mit Kot bedecken. Die will man dann als Nächstes dezimieren, während man die Beutegreifer nicht schont, die den Ausgleich schaffen.
Aus meiner Sicht handelt es sich bei der Ansiedlung des Wolfs und wie im Schwarzwald geschehen, eines italienischen Problembären, um eine gemeine Tierquälerei wie bodenlose Gemeinheit gegen die Halter von Weidetieren.
Genau.
Ich hätte ganz gern eine Lupara im Haus. Nur so zur Sicherheit.
Könnte man ja auch einfach erlauben mit polizeilichem Führungszeugnis und Regeln zur Aufbewahrung.
Bis 2025 hat das in Österreich 30Jahre lang ganz gut funktioniert. Ich glaub da gab es nur eine Meldepflicht bis zu diesem Amoklauf in Graz.
Kurz und knapp, gut wenn der Wolf dezimiert wird.
Richtig so, denn die Wölfe gehören schon lange nicht mehr hier hin. Hat alles seinen Sinn. Dass sie sich zurückgezogen haben, ist entsprechendes Verhalten der Tiere. Wir haben keine weiten, wilden Wälder in dem Sinne mehr. Freuen sich bestimmt auch über die Windräder mitten in ihrem Wald.
Was ist mit all den Schafen, die um die Zeit des Opferfestes verschwinden?
Und keine Illusionen: die lieben Lämmchen werden alle! Für uns!
Also die grauen Wölfe aus der Türkei können gerne im Jagdgesetz berücksichtigt werden.
Die sind hier aber nicht gemeint
So schafft man sich Probleme, damit man sie mit neuen Problemen problematisieren kann. So funktioniert jede Arbeitsbeschaffungsmassnahme.
Wieso ist die Ansiedlung des Wolfes eine „Bereicherung“ für den Menschen ?
Ausser, dass er unproduktive Arbeitsplätze verursacht.
Welchen Nutzen hat er geschaffen, der ohne ihn nicht wäre ?
P.S. Bären und Biber sind die nächsten.
Will nicht noch jemand die DNA von Dinosauriern wiedererwecken …..?
95% aller Spezies, die jemals auf der Erde gelebt haben sind ausgerottet.
Man verstärkt den Import und gibt ihnen Ausweise inländischer Menschen.
Für Bauern und Schafshirten ist die Rückkehr des Wolfs ein Alptraum. Das Ganze zeigt übrigens diese totale Schizophrenie. Auf der einen Seite will man ja, dass die Tiere wie Kühe usw. sich freier bewegen. Das machen die Bauern ja im Sommer, da sind sie die meiste Zeit draußen. Nur wenn sich da jetzt überall Wölfe ansiedeln, dann geht das immer schlechter, weil sie die Tiere reißen. Dass man die ganzen Wölfe damals vertrieben hat, das hat man ja nicht aus Spaß gemacht.
Das Problem der heutigen Zeit sind diese „Stadtromantiker“, die in den Städten wohnen und sich das alles so toll vorstellen und gar nicht daran denken, welche Nachteile das alles für die Landmenschen hat.
Kann die sich vllt. auch dafür einsetzen, dass bei uns umzäunte Streuobstwiesen zum Abschuss freigegeben sind? Die Zäune haben nur noch Bestandsschutz und ohne Zäune gibt’s keine neuen Pächter, weil schon mit Zäunen zuviel geklaut wird. Sind heute schon nur noch Hobby-Pächter. Weniger Hobby-Pächter heißt weniger Kinder kommen regelmäßig mit der Natur in Berührung, wo sie sich frei bewegen können, weil nicht ein Gruppenleiter den Kopf für eine Horde Kinder hinhalten und er sie entspr. einschränken muss.
Wölfe und andere solche Jäger halten bspw. die Katzen- und Waschbärenplage im Rahmen. Sie fressen auch die kranken und dummen Tiere. Sie gehören zum Gleichgewicht der Natur und sorgen so, dass wir keine übergewichtigen Rehe haben die Ansprüche an die Reh-Rentenkasse machen wollen.
Da hat wohl einer das Wochenende mit reichlich Hochprozentigen begonnen, bei dem was Sie schreiben..
Wenn es so wäre, wärest du doch schon längst gefressen worden und könntest hier nicht mehr schreiben. Grau ist alle Theorie….
Ja, das stimme ich zu, wenn ich sehe, wie die meisten Leute zum Tram laufen, dann wären die meisten in der freien Natur tatsächlich schon längst gefressen worden oder verhungert…
Kaum stört ein Wildtier die Ordnung, muss es weg. Der moderne Mensch kann nicht so richtig mit Tieren. Wölfe stören vorallem Jagdpächter. Vermutlich aber nur, weil sie eine emotionale Bindung zu ihren Tieren aufgebaut haben. Kann man übrigens auch zu Hütehunden haben … funktioniert prima. Besonders bei Schafherden zu empfehlen.
Oft werden mehrere Schafe gerissen, ohne dass überhaupt von allen gefressen wird. Für die wehrlosen Schafe meist ein qualvoller, grausamer Tod mit langen Hetzjagden voller Todesangst. Der Wolf gehört in eine echte Wildnis und nicht in ein völlig zersiedeltes Land.
Sorry, ich habe Ihren Kommentar noch nicht ausreichend gewürdigt. Sagen Sie, von welcher Schafart sprechen Sie? Von Gazellenschafen?? Haben Sie schonmal ein Schaf gesehen??
Lange Hetzjagden…, vielleicht sollten Sie sich einen Hund anschaffen und mit dem ein Wettrennen veranstalten, damit Sie wenigstens einen kleines Abbild der Realität anschauen können.
Ja der meist qualvolle und grausame Tod gehört am besten abgeschafft, damit bin ich einverstanden, doch liegt das leider nicht in unserer Macht. Aber Sie könnten schon was dazu beitragen, wenn Sie sich vegetarisch ernähren würden, dabei das regenwurmzerfetzende Umgraben des Bodens unterlassen und bei der Ernte möglichst vorsichtig auf den Acker gehen, um ja keine Schnecke anzuquetschen.
Merken Sie es? Wer an welcher Stelle der Wirklichkeit entfliehen will, ist völlig willkürlich. Die Wirklichkeit kann nicht verändert werden und sie ist grausam. Vom christlichen Standpunkt könnte man sagen erlösungsbedürftig.
Das mag sein, doch die Zahlen der Tiere, die durch schlecht sitzende Schüsse von Jägern kläglich verenden, füllen auch nicht gerade die Headlines. Ich könnte als Wolf auch nicht einfach an einem Tag 10 Schafe fressen, aber im Verlauf einer Woche würde ich die Viecher schon wegputzen, wenn man mich lassen würde. Blöderweise hab ich als Wolf halt weder Tiefkühltruhe noch Mikrowelle, das machts halt etwas komplizierter. Und dann kommen noch die doofen Menschen dazu, die mir mein sicheres Abendbrot für morgen und übermorgen einfach so wegräumen…
So ein Schwachsinn kann nur ein urbaner „Grüner“ Hochhausbewohner im 4. Stock reden.
jaja…blabla
Ursula von der Leyen und das Todesurteil des Pony-Killer-Wolfs
https://www.derstandard.at/story/2000142858324/ursula-von-der-leyen-und-das-todesurteil-des-pony-killer
Klasse Kommentar!
Wölfe haben in Deutschland nichts verloren! Und warum sollte das Leben eines Wolfes mehr wert sein als das eines Schafes?
Weil nach unserer Ansicht auch eine AfD mehr wert ist als die Grünen oder die CDU ,ist doch klar?
„Wölfe stören vorallem Jagdpächter.“
Woher haben Sie diese unendliche Weisheit? Aus einem Grünlingsseminar?
Was weißt du über Jagdpächter? Und du besuchst Grüninnenseminare?
I.AI – Was Sie schreiben ist ausgesprochen gedankenlos!
Es gab über 100 Jahre keine Wölfe in Deutschland und das war gut so!
Niemand hat sie vermisst !
Ein Wildtier das so grossen Schaden wie ein Wolf anrichtet muss gejagt werden dürfen.
Man könnte ja probieren, die Hobbyjagd zu verbieten und den Wolf das machen lassen. Immerhin haben Jäger ihr Tun immer damit verteidigt, dass Beutetiere keinen natürlichen Feind mehr haben.
So, nun ist der natürliche Feind zurück und das ist jetzt auch verkehrt?
Doppelmoral!
Wenn man so einen Unsinn liest fragt man sich wirklich wann eigentlich das Denken abgeschafft wurde.
Welche „natürlichen Feinde“ im Tierbereich haben denn Kühe und Schafe ?
@ Dagens
Und falls Sie sagen wollten, dass es ja keine natürlicherweise vorkommenden Kühe und Schafe mehr gibt (was einigermassen zutrifft), dann stellt sich doch die Frage, wieso solche Fluchttiere im Gegensatz zu früher auf einmal unbewacht inmitten der Natur einfach so rumstehen… Zumindest der Wolf schüttelt darüber wohl voller Unverständnis den Kopf, sowas Verrücktes ist er nicht gewohnt, und sagt Danke.
Es geht doch darum, wer mit wem wie und warum leben will und welche Folgen das haben wird. Dass der Wolf seit hundert Jahren nicht mehr in unseren Wäldern lebt, hat positive, aber auch negative Seiten, die man allerdings nicht so gerne diskutieren möchte oder häufig dann sachfremd ideologisch aufgebauscht hat.
Absolut, Sie bringen das Thema auf den Punkt, nur wissen das Ihre Kommentatoren anscheinend nicht. weil sie mit diesem Bereich nichts zu tun haben. Aber das kennt man ja schon, man kann halt immer nur versuchen aufzuklären, doch muss das Gegenüber das auch zulassen können.
@ Dagens
Äh, haben Sie was nicht mitbekommen? Wölfe, vielleicht??? Bären kämen da möglicherweise auch noch in Frage, evtl. sogar Stoibers Problembär….
Wussten Sie schon, dass Jäger im Tierreich sich nicht das grösste und stärkste Prachexemplar aussuchen, sondern das kleinste und schwächste? Haben Sie schonmal eine Kälbchen gesehen? Oder ein dickes fettes schmackhaftes Schaf nach der Schur?
Schauen Sie sich auf youtube mal an, wie Wölfe einen Elch jagen, oder Bären ein Rentier, dann verstehen Sie sicher sehr schnell und müssen noch nichtmal vom Fach sein..
„Besonders bei Schafherden zu empfehlen“
Es ist eine Sache wenn man von armen Landarbeitern abstammt,
es ist eine andere wenn man es im 21. Jahrhundert immer nochist.
Leute ohne Freunde haben es mit Tieren die sie sich dann als Ersatz halten.
Wie dumm alleine einer sein muss irgendwelchen wütenden Rentnern im Internet solche Ratschläge für „Schafsherden“ zu geben. Der hat keinen Bezug mehr zur Realität.
Hilalalala – Manchmal wünscht man sich das Dummheit weh tut!
Sie haben grosses Glück das das nicht der Fall ist.
Ja, das ist tatsächlich was anderes, heute nennt man das Berufsbild Gartenbau und nicht mehr Landarbeiter. Nur so zur Information. Obwohl weder Landarbeiter noch Gartenbauer etwas mit Schafherden zu tun hatten oder haben.
Buttermilch stammt in der Regel übrigends von Kühen und nicht von Schafen, vielleicht wäre es klug, wenn Sie Ihre Expertise mehr auf diese Tierart beschränken würden…
gehts wieder um Transmenschen? Sorry, keine Zeit zu lesen, nur das Bild überflogen.
Thema verfehlt!
Nein nicht um Transmenschen. Um graue Wölfe wie mich.
Wieder muß ein Problem gelöst werden, welches es ohne Grüne, Aktivisten und naturharmoniebesoffene Tierschützer nicht gäbe.
Erlaubtes Morden heißt nun „erleichterte Entnahme“!
Der Mensch hat immer schicke Bezeichnung für Gräueltaten.
Wird auch zeit, genug schaden gemacht. Muss man auch in anderen bereichen anwenden.
Die Frau hat zuviel Werwolf-Filme geschaut.
Der Wolf findet bei uns sein natürliches Habitat. Er kommt wieder zurück.
Domestizierte Tiere könnten wiesam geschützt werden, wenn der politische Wille da wäre. Ich denke da zunächst an einen Schutzzaun aus Stacheldraht mit Satteldach-förmigen Drähten.
Kenner von Wölfen könnten der Frau in leichter Sprache erklären, dass der Wolf vorm Menschen Angst hat und den Kontakt meidet.
Ach, dieses romantisierte Bild des Wolfes, der auch in Miniwäldern zwischen Städten, Dörfern, endlosen Straßen-, Bahn- und Autobahnnetzen und riesigen Industriegebieten und stinkenden Industrieanlagen problemlos zurecht kommt ist doch eher Wunschdenken als Realität. Bei solchen Lebensbedingungen von einem „natürlichen Habitat“ zu sprechen ist doch lächerlich. Ebenso die Vorstellung, alle Nutztierherden mit Stacheldraht und satteldachförmigen Drähten zu schützen. Da lacht sie doch jeder Landwirt aus. Ein Wolf gehört in die. Wildnis und die gibt es hier nicht.
Der Wolf ist ein Raubtier
https://www.youtube.com/watch?v=FKr9QJCzMfo
https://www.youtube.com/watch?v=t2pKxeEKnZg
https://www.youtube.com/watch?v=t2pKxeEKnZg&t=3s
Kalengerja – Seit über 100 Jahren gab es in Deutschland keine Wölfe.
Und vielleicht müsste Ihnen mal jemand in leichter Sprache erklären warum das auch gut so war!
Ja, ja…blabla
Ursula von der Leyen und das Todesurteil des Pony-Killer-Wolfs
https://www.derstandard.at/story/2000142858324/ursula-von-der-leyen-und-das-todesurteil-des-pony-killer