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Bürokratieaufwand

„Wir können leichter in die USA verkaufen als nach Bulgarien“ – die drastischen Folgen der neuen EU-Verpackungsverordnung

Die neue Brüsseler Verpackungsverordnung drangsaliert Unternehmen, die ihre Produkte EU-weit verkaufen wollen. Der Unterwäschehersteller Uwe Schmidt berichtet Apollo News, welche drastischen Folgen die zusätzliche Bürokratie für sein Unternehmen hat.

Uwe Schmidt ist Geschäftsführer des Unterwäscheherstellers Albert Kreuz GmbH.

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Seit Mittwoch gilt die EU-Verpackungsverordnung, mit der Müll reduziert und durch mehr Recycling auch CO2 eingespart werden soll. Für europäische Unternehmen bedeutet das eine Menge Bürokratie. Das verursacht Verwaltungsaufwand und Kosten. Ein Unternehmer berichtet gegenüber Apollo News, was die Verordnung konkret für ihn bedeutet: die Verdrängung aus dem EU-Binnenmarkt.

Die Albert Kreuz GmbH wurde 2008 im brandenburgischen Teltow gegründet und produziert Unterwäsche für Männer und Frauen mit einem Fokus auf den Businessbereich. Insgesamt gibt es vier Angestellte, und das Unternehmen hat einen jährlichen Umsatz von einer Million Euro. 100.000 Euro davon werden mit dem Versand in andere EU-Länder erwirtschaftet. Dabei fällt bei den Auslandslieferungen insgesamt eine Abfallmenge von 178 Kilogramm Papier und Plastik an. Eine Menge, die man in einem Transporter verladen könnte, wie Geschäftsführer Uwe Schmidt gegenüber Apollo News sagt. Dafür muss das Unternehmen eine Menge Verwaltungsaufwand auf sich nehmen.

Denn die EU-Verpackungsverordnung schreibt ein Behördenchaos in den 27 Mitgliedstaaten fest. Bereits seit Jahren hat jedes Land ein System der „erweiterten Herstellerverantwortung“ (EPR) etabliert: In jedem Land sind unterschiedliche Unternehmen zentral dafür zuständig, dass Händler für die Entsorgung ihres Verpackungsmülls zahlen. Anstatt ein zentrales Register dafür zu erstellen, sieht die neue EU-Verpackungsverordnung vor, dass die verschiedenen nationalen EPR-Systeme erhalten bleiben. Außerdem werden den Unternehmen im Rahmen der EPR durch die Verordnung neue Kosten aufgelegt: Sie sollen mitfinanzieren, dass Müllbehälter überall in der EU einheitlich gekennzeichnet werden.

Hinzu kommt, dass Händler sich neu registrieren müssen, wenn sie erstmals in ein anderes EU-Land liefern wollen. Darüber hinaus macht die Verordnung zahlreiche Vorgaben zu Größe, Material und Recyclingfähigkeit von Verpackungen.

Für die Registrierung bei den EPR-Unternehmen fallen dabei in jedem Land unterschiedliche Kosten an. Zusätzlich müssen die Firmen im Zuge der „erweiterten Herstellerverantwortung“ für die Entsorgung der Verpackungen zahlen und jährliche Gebühren an die zuständigen EPR-Behörden beziehungsweise EPR-Unternehmen entrichten.

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Es fallen also mehrfach Kosten an: bei der Registrierung in den einzelnen EU-Staaten, jährliche Zahlungen an die EPR-Unternehmen, zum Beispiel für die Systemteilnahme oder für Bevollmächtigte, und jährliche Zahlungen für die konkrete Abfallmenge. Dabei muss man teilweise mit verschiedenen Behörden und Unternehmen umgehen. In Frankreich musste sich der Unterwäschehersteller bei dem staatlich dafür anerkannten Unternehmen Refashion registrieren und angeben, wie viel Unterwäsche im Jahr exportiert wird. An ein anderes Unternehmen, Citeo, wiederum muss gemeldet werden, wie viel Verpackungsabfall in Frankreich durch die Lieferungen anfällt.

Da die Albert Kreuz GmbH bei ihren Auslandslieferungen einen niedrigen fünfstelligen Betrag als Gewinnmarge hat und die Registrierungen sowie die jährlichen Zahlungen für die Lizenzen und die Abfallentsorgung Hunderte Euro kosten, überlegt Uwe Schmidt nun, in welche EU-Staaten er überhaupt noch liefern will. In Finnland und Tschechien habe man sich bereits abgemeldet, dorthin werde man nicht mehr liefern, so der Geschäftsführer. „Für KMU wird durch diese hohen Hürden der Binnenmarkt faktisch abgeschafft.“

Denn wenn die Kosten zu hoch sind und nur wenig in ein Land geliefert wird, lohnt sich das nicht mehr. Dabei findet Uwe Schmidt es prinzipiell richtig, auch als kleines Unternehmen geringe Mengen in jedes beliebige EU-Land liefern zu können. Denn auch jeweils 20 Bestellungen in 20 Ländern würden mehrere Tausend Euro einbringen. Doch das wird nun vorbei sein. Für die Abfallentsorgung in Österreich musste das Unternehmen für knapp 60 Kilo Verpackungsabfall 250 Euro zahlen. Will man in mehrere EU-Staaten liefern und muss überall mehrere Hundert Euro zahlen, summiert sich das schnell zu Tausenden Euro, und die Gewinnmarge wird erheblich geschmälert.

Die Hauptländer, in die der Unterwäschehersteller liefert – Frankreich, Österreich und Italien –, sollen beibehalten werden. Doch man prüfe, in welche Länder sich die Lieferung noch lohne. Der Geschäftsführer bedauert die Entwicklung: „Wir können leichter in die USA verkaufen als nach Bulgarien.“ Denn 2025 wurde nach Bulgarien eine Sendung mit fünf Artikeln geschickt – dafür war der bürokratische Aufwand und die Fixkosten notwendig. Vom Versprechen der EU, einen großen Binnenmarkt für 27 Nationalstaaten schaffen zu wollen, bleibt für Schmidt nicht viel übrig. Er wundert sich, dass es angesichts der Verordnung keinen Aufschrei aus den Wirtschaftsverbänden gibt.

Hinzu kommt ein weiteres Phänomen: Die EU-Verordnung sieht vor, dass ab frühestens dem 1. Januar 2030 Kunststoffverpackungen je nach ihrer Art zwischen 10 Prozent und 35 Prozent aus recyceltem Plastik bestehen müssen. Ab 2040 muss der Recyclinganteil bei 25 bis 65 Prozent liegen – je nach Verpackungsart. Das Besondere: Das recycelte Plastik muss zu einem gewissen Anteil aus „Verbraucher-Kunststoffabfällen“ bestehen, also aus recycelten Produkten wie beispielsweise Getränkeflaschen, Plastiktüten oder Seifenbehältern. Da alle Unternehmen in der EU auf recyceltes Plastik aus Produkten zurückgreifen müssen, sieht der Geschäftsführer der Albert Kreuz GmbH die Gefahr einer Knappheit am Markt. Doch für sein Unternehmen befürchtet er keinen Engpass.

Im Gespräch mit Apollo News taucht mehrfach die Frage auf, was diese Verordnung eigentlich bezwecken soll und wozu sie dienen soll. Die offizielle Antwort der EU: Verpackungsmüll einsparen, mehr recyceln, Umweltschutz. Denn Verpackungen sollen ab 2030 nur noch höchstens 50 Prozent Leerraum haben. Doch die jetzige Regel bedeutet nicht nur für sämtliche Unternehmen einen bürokratischen Mehraufwand und finanziellen Schaden, sondern beschäftigt auch Tausende Beamte in der ganzen EU. Nachhaltig ist das nicht.

Hier sei als Beispiel Österreich erwähnt: 2025 schrieb die staatliche VKS Verpackungskoordinierungsstelle einen Auftrag über 10,4 Millionen Euro aus: Wirtschaftsprüfungsunternehmen sollten die gesetzlich vorgesehenen Prüfungen durchführen. Die seit Jahren bestehenden EU-Vorgaben haben dafür gesorgt, dass allein für die Kontrolle von Verpackungsmüll zehn Millionen Euro ausgegeben werden müssen.

Die Lösung für all das Chaos? Für Uwe Schmidt wäre es ganz einfach: eine zentrale Registrierungsstelle für alle Staaten, in der jährlich einmal die Menge an Abfall angegeben wird und an die man das Geld zahlt. Doch die EU-Politiker lieben Bürokratie und setzen stattdessen ein 124-seitiges Dokument auf. Weitere Rechtsakte, um Details zu klären, sollen folgen.

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111 Kommentare

  • Das ist ja nur ein kleiner Teil dieser Verordnung und spiegelt letztlich nur, dass diese Systeme die mal als „grüner Punkt“ begonnen haben, zu einem Multi-Milliardengeschäft gewuchert sind.
    Diese Kosten landen natürlich auf den Preisen.
    Ferner treibt diese Regulierungswut auch die Kosten für importierte Produkte in die Höhe, denn gleiches gilt für Transportverpackungen.
    Wir brauchen uns nicht wundern, wenn bald kein Land mehr in die EU liefern will,
    So produziert man „Inflation“

    63
    • Genau, es fing mit dem grünen Punkt an. Ich kannte eine Prokuristin in einem Resykling-Unternehmen, die mir erzählte, wie da betrogen wird, weil keinerlei Überprüfungen stattfanden. Das war wohl der Beginn der NGO’s. Da ist es ja genauso.

      32
    • Im Grunde genommen regelt das Thema Verpackungen der Markt. Die Endverbraucher sind heute sehr sensibel und es gehört mittlerweile schon zum Marketing der Unternehmen, die Verpackungen möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Ich bestelle nicht häufig, erkenne aber, dass sich da viel verändert hat.
      Es ist das pure Abkassieren seitens der EU und das tun sie mit sehr fragwürdigen Verordnungen nicht nur hier, sondern in anderer Form auch in anderen Branchen. Genau das treibt die Inflation, die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft und neben den Energieproblemen die Pleiten.
      Deshalb stimme ich auch nicht dem alternativen Vorschlag zu und fordere das Gesetz muss weg. Genau diese Forderung müssen auch die Unternehmensvertreter stellen.

      14
  • Solange sich die kleine, mittleren und teilweise großen UN unterwerfen, boykottiert/vernichtet Brüssel weiter JEDES freie Unternehmertum.

    Aber auch sind es die großen Anbieter die dank Lobbyarbeit, früher nannte man es noch richtigerweise Korruption, in Brüssel und den nationalen Parlamenten genau solche Gesetze wollen, um eben Wettbewerber loszuwerden, würden manche hinweisen.

    Diese haben extra Abteilungen, Rechtsberater etc. um eben den „Vorteil“ aus den Gesetzen zu ziehen.

    85
    • In Schilda wird es wilda. Alles muss seine Ordnung haben. Wo kommen wir sonst dahin ? Einreisen darf aber Jeder.

      52
    • Sehr geehrter Herr Schmidt,
      der Kanton Zürich bündelt nun seine Standortförderung, einschließlich der Ansiedlung neuer Unternehmen, im neuen Standortförderungs- und Unternehmensentlastungsgesetz (SFUEG). Die konkrete Unterstützung bei der Ansiedlung erfolgt durch die Standortförderung des Kantons Zürich (Amt für Wirtschaft). Diese bietet kostenfreie und massgeschneiderte Beratung an. Ziel ist es, Zürich als attraktiven Wirtschaftsstandort zu positionieren und Unternehmen bei der Expansion oder dem Neuzugang zu begleiten.
      Wir freuen uns auf Sie und Ihr Unternehmen.
      Beste Grüsse aus der Schweiz
      Reto Hiller

      5
    • Wo gucken sich die EU-Bürokraten diesen Ökoterrorismus eigentlich ab?
      Welches Modell adaptieren sie? So einen kleinteiligen Wahnsinn bis ins Essgefach gibts ja nicht mal in China. Bei solchen Zuständen will doch kein Mensch mehr ein Unternehmen gründen. Man sollte diese Wahnsinnigen als Unternehmer in die Betriebe setzen, und wehe sie fahren Verluste ein …

      33
      • Ökoterrorismus? Eher Ökoscharia.

        14
  • Wem nützt eigentlich dieses neue Gesetz?

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    • Ist das nicht offensichtlich?
      Den Bürokraten und Regierungen.
      Es ist ein weiterer Schritt in Richtung zentrale Planwirtschaft. Durch solche Maßnahmen sorgt man dafür das nur noch große Unternehmen am Markt bestehen können. Die kleinen und mittleren müssen weg, denn die sind zu flexibel und zu schwer auf Linie zu halten. Eine Planwirtschaft funktioniert nur (in der Theorie, in der Praxis funktioniert sie nie) mit wenigen großen, zentralisierten Produktions- und Verteilungsstellen.
      Wenn es dann nur noch zwei drei Großunternehmen gibt, die den ganzen Markt einer Nation oder der EU bedienen wird es heissen: ihr seid ein Oligopol (oder Monopol) darum verstatlichen wir euch jetzt. Dann ist die Abschaffung der Marktwirtschaft abgeschlossen.

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      • Und dann entscheidet der Genosse Sesselfurz von der neuentstandenen SED Planungskommision, wieviele Schlüpper 2030 zu produzieren sind. Für die Planerfüllung und Übererfüllung gibt dann den Orden „Aktivist der letzten Stunde“. Jawoll, Genossen, vorwärts, wir müssen zurück 😅

        7
    • Wem nützt es? Großen Unternehmen, die die Fixkosten auf Millionen Artikel verteilen können – und einem wachsenden Apparat aus Verwaltung, Bevollmächtigten, Prüfern und Compliance-Dienstleistern.

      Gleichzeitig kamen 2025 knapp 5,9 Mrd. niedrigwertige E-Commerce-Artikel aus Drittstaaten in die EU, über 90 % aus China – mehr als 16 Mio. täglich. Die EU-Kommission selbst nennt eine Kontrollrate von nur 65 Artikeln je 1 Mio. importierter Artikel. Bei gezielten Kontrollen waren über 60 % der geprüften Waren nicht regelkonform.

      Den europäischen Mittelständler können wir bis zum letzten Gramm Verpackung verwalten. Bei Milliarden Drittstaatenimporten stößt das System an seine Grenzen.

      Gewinner: Verwaltung und große Unternehmen. Verlierer: KMU, Produktivität und am Ende der Verbraucher.

      12
    • Großen Händlern wie amazon und den EU Bürokraten.

      1
    • Na Hauptsache ist, eine weitere finanzielle Belastung gefunden zu haben.
      Weil noch zu viel Geld in den EU-Märkten steckt.
      Das muss weg.

      1
  • Jeder, der Pakete versendet u/o empfängt, ist daran interessiert, den Verpackungsmüll klein zu halten.

    Wer kennt das nicht: ein kleiner, online bestellter Artikel kommt in einem Riesenkarton, und man steht nach dem Auspacken in einem Berg Füllware.

    Nach meiner Wahrnehmung sind diese Zeiten vorbei, und die meisten Versender achten von sich aus auf ökologischen Umgang mit Ressourcen. Polsterfolie wird kaum noch verwendet, dafür diese Altpapier-Schlangen.

    Wo ist also das Problem: eindeutig bei der Verbots- und Regulierungswut der Brüsseler Bürokraten. Sie nehmen die Wirtschaft in den Würgegriff, angeblich um CO2 zu sparen, was mMn Humbug ist, denn CO2 ist kein Giftgas, das man reduzieren muss, sondern lebenswichtige Pflanzennahrung.

    Warum also? Nachdem dem individuellen Ladenhandel nach und nach der Garaus gemacht wurde und fast vollständig von den internationalen Ketten geschnupft wurde, passiert jetzt dasselbe im Versandhandel.
    Die großen Fische fressen die kleinen.

    40
  • DEXIT! Diese EU ist unreformierbar und ruiniert unseren Wohlstand für nix.

    52
  • Das ist der Output von 60.000 Bediensteten mit Traumgehältern – ein Dilemma wie beim ÖRR: Wenn das Geld immer aus voller Kelle fließt, ohne direktes Feedback aus der Realität.

    28
  • DHL versendet schon seit etwa einem Jahr keine gewerblichen Sendungen („Handelsware“) mehr in die USA. das funktioniert nur mehr für „Geschäftskunden“. DHL-Geschäftskunde werden lohnt aber erst ab einer höheren Zahl an Paketen. Ich hatte etwa 15 Pakete pro Monat mit meinem gewerblichen E-Bay Konto und innerhalb eines Jahres ist die USA und die EU weggefallen.

    24
    • Das ist neuerdings überall so. Selbst bei paypal muss man eine private, eine gewerbliche, oder eben zwei Anmeldungen absolvieren.
      Auf allen Plattformen wird eine klare Trennung vollzogen, wobei die gewerbliche Anmeldung immer mit ordentlichen Kosten verbunden ist.
      Man holt immer dort, wo es was zum holen gibt.
      Leider ist es tatsächlich so, dass nur die großen Konzerne überleben werden.
      Der Einzelhandel wird zum Luxusmarkt aufsteigen, dessen Preise nur noch von einer Geldelite bezahlt werden kann.

      24
      • Diese Konzentration müssen wir aber nicht hinnehmen. Ich lebe sehr gut ohne paypal und ich lebe auch sehr gut ohne Amazon und Co.
        Unsere stärkste Waffe, nämlich unsere Kaufkraft, setzen wir nicht ein und lassen damit solche Zustände zu.

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        • Noch funktioniert das, aber irgendwann werden alle im Internet kaufen müssen. Es ist ja heute schon so, dass man für nicht unbedingt besondere, sondern für alltägliche Konsumgüter keinen Händler vor Ort oder in der weiteren Umgebung mehr findet.

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        • It´s Bratwursttime eben.

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  • Die Zielrichtung ist für mich klar: KMU bzw. der Mittelstand sollen vernichtet werden. Das schafft man genau durch so etwas: Mehr Bürokratie. Den Konzern stört das nicht, für den sind das ein paar cent pro verkauftem Produkt. Meist gibt es schon Abteilungen dafür und es muss womöglich nur ein weiterer Mitarbeiter eingestellt werden. Ziel ist eine Welt, in der sich die Politiker mit den Konzernführern als allmächtige Elite aufspielen und über eine Masse unmündiger Bürger verfügen können. Diese Masse ist dann zu 100% von ihnen abhängig und wird alles mit sich machen lassen. Wer die Augen öffnet wird es erkennen. Die Verpackungsverordnung ist da nur ein kleiner Baustein, neben DSA, Chatkontrolle, digitaler Euro, CO2 Ablasshandel usw.

    22
    • Das ist das Szenario des Computerspiels „Anno 2205“

      1
    • Wie hieß es doch so trffend:
      „Die Bäcker gehen nicht pleite, die produzieren nur nicht mehr!“
      (Und DAS von einem Wirtschaftsminister …)

      Politiker-Intelligenz!

      5
    • Das wäre laut Mussolini Faschismus.

      1
  • Auch Bürokratie verbraucht Ressourcen.
    2025 haben wir in allen belieferten EU-Ländern außerhalb Deutschlands zusammen nur 178 kg Verpackungsmaterial in Verkehr gebracht. Dafür beschäftigen wir uns mit nationalen Registern, Meldungen und Entsorgungssystemen. Hinzu kommen Bevollmächtigte und EPR-Dienstleister. Auf der Gegenseite arbeiten Verwaltungen und Kontrollsysteme. Unsere österreichischen Verpackungsmeldungen wurden sogar von Ernst & Young geprüft.

    Alle benötigen Arbeitszeit, Computer, Server, Strom und Büroräume. Für 178 kg Verpackung. In jedem einzelnen der 27 EU Länder.

    Wie viele Ressourcen sparen wir durch diese Regulierung – und wie viele verbrauchen wir für die Verwaltung des Sparens?

    Umweltschutz sollte Ressourcen sparen – nicht einen Verwaltungsapparat beschäftigen, dessen Ressourcenverbrauch am Ende größer ist als der ökologische Nutzen.

    Deshalb fordern wir: Eine EU, eine EPR-Registrierung, eine Meldung. Für Kleinstmengen eine Bagatellgrenze. Fertig.

    8
  • Eine EU ohne funktionierenden Binnenmarkt braucht niemand!

    6
  • Wie wäre es erstmal mit einem EU-weitem PFANDSYSTEM für Flaschen, wie in Deutschland?

    1
  • Die EU muss sterben, damit Europa leben kann!

    Und wir brauchen in D und der EU 70% weniger Beamte, dann wird das Leben 150% leichter und schöner

    23
  • Es wird immer schlimmer. Jedes Jahr. Auch die horrenden Staatsschulden der EU-Länder („Fiat-Money“) werden gravierende Folgen haben. Raus aus der EU. Grenzen wieder sichern. Zurück zur D-Mark. Der Laden wird kollabieren und Deutschland mitreißen.

    7
  • Die EU lebt durch den Binnenmarkt. Kommt die Verpackungsverordnung stirbt die EU! 🙂

    6
  • Komisch, einmal mehr profitiert Amerika.
    Alles Absicht von Kanzler Blackrock?

    Weder will ich von Sozialisten regiert noch von Hyperkapitalisten übernommen werden und die soziale Marktwirtschaft verlieren. Ich hoffe inständig, dass nach der üblen Linksfahrt der hoffnungskeimende europäische „Rechtsruck“ nicht auch nur komplett von denen gesteuert wird.

    Würde jedoch ebenso passen, „Teile und Herrsche“ funktioniert schon seit den alten Römern. Dann wäre jedoch alles nur eine überkontinentale Farce und man wird der Diktatur nicht entrinnen.

    5
  • Leute, bemerkt es endlich. Der Mittelstand soll EU-weit nachhaltig zerstört werden. Für die Konzerne ist ein solcher Irrsinn leicht zu bewerkstelligen und die sogenannten Wirtschaftsverbände unterstützen dies nach Kräften gegen die eigene Klientel. Der kluge Unternehmer wandert aus und gründet dort wo er willkommen ist. Deutschland und EU steuern ohnehin in einen großen Krieg, um die Karten neu zu mischen.

    4
  • Schon wieder eine neue Möglichkeit, den EU-Markt zu verunmöglichen. Der Handel wird immer weiter über-reguliert.
    Das ist keine freie Marktwirtschaft mehr.
    Wenn ich nur schon lese “ die EU-Kommission führt ein/ hat entschieden…..“
    ICH HABE DIE NICHT GEWÄHLT !
    Die entscheiden über unsere Köpfe hinweg, und ignorieren unsere Souveränität, das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun, das ist Diktatur.
    Und niemand weiß, wer genau „die Kommission“ ist…….

    14
  • augen auf beim autokauf !

    hier nochmal fuer alle: der naechste coup der EU:

    **Das eigene Auto spioniert künftig für BND und Verfassungsschutz**

    Moderne Autos sammeln zahlreiche Daten – von der Zahl der Gurtstraffungen über den Tankfüllstand bis zu den Zündzyklen. Die Informationen werden oft an die Hersteller gesendet, die sie künftig auch mit Verfassungsschutz und BND teilen müssen. Ein Dilemma.

    kombiniert mit car2x ist sekundengenaue ueberwachung eines jeden garantiert.

    ohne paywall : https://archive.ph/Tdfoc

    23
    • Eine Freundin fährt einen modernen Wagen, keine Ahnung, welches Modell. Die Sorte mit Computerbildschirm am Armaturenbrett, welches sich beschwert, wenn der Fahrer den Blinker vergißt. Begeistert von allem Modernen, hat sie natürlich auch das Amazon-Ei in der Hütte stehen und natürlich das modernste cell phone in der Tasche.

      Kürzlich unterhielten wir uns über einen geplanten Fahrradkauf, kletterten in ihr Auto und fuhren zum Einkaufen. Und Wunder über Wunder, aus dem Radio hagelte es alle nur denkbare Fahrradwerbung. Ich wußte gar nicht, daß es solche Werbung gibt, ich habe schon seit Ewigkeiten kein Radio oder Fernsehen mehr.

      Ich glaube, da verstand sie plötzlich, warum ich Autos mit einem H auf dem Nummernschild bevorzuge.

      9
      • Wenn sie es dann etwas verstanden hat, ist es ja schon ein erster Schritt.

        1
  • Warum einfach wenns auch kompliziert geht.

    9
  • Ich hatte einen betrieblichen Fehlkauf und konnte es nicht zurückgeben. Der Verkauf vom Gerät wäre jetzt sinnvoll aber da ich dann eine verpackungslizenz bräuchte die mich 30-40€ kostet um ein gebrauchtes 100€ Produkt einmalig zu verkaufen war die Mühe es nicht Wert. Und das obwohl ich nicht mal eine Verpackung brauche da die alte vom Verkäufer ja schon lizenziert war. Jetzt kommt noch mehr Unsinn hinzu? Würde ich einen Versandhandel aufmachen würde ich sofort Europa ignorieren und in den USA starten. Dieses zu Tode verwalten kann ich nicht mehr ertragen

    4
  • Der Wunsch, andere zu bevormunden, gehört zur moralischen Entwicklung.

    Zitat: „3. Stufe … Moralische Erwartungen anderer werden erkannt. … Korrespondierend dazu richtet er ebenfalls moralische Erwartungen an das Verhalten anderer“ Quelle: Moralentwicklung

    Deshalb nimmt die allgemeine Bevormundung kontinuierlich zu, z.B. Steuern, Zensur, Bürokratie, Verbote, Pflichten, …

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann den Wunsch nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -13
  • Das ist nicht neu. Neu ist nur die irre Verpackungsverordnung. Für mich als IT-Berater ist es schon seit Jahren deutlich einfacher und komfortabler, Kunden im richtigen Ausland anstatt im EU-Ausland zu bedienen. Auch die CH ist auf Druck der EU inzwischen als kritisch anzusehen. Dort nehme ich nur noch Aufträge an, die remote abgearbeitet werden können. Den Irrsinn mit so einer Pseudo-Anstellung mache ich nicht mehr mit. Jetzt liegen da noch 14 TCHF, an die ich angeblich dran komme, wenn ich 61 bin. Dann der ganze Irrsinn mit E101 bzw. A1, Reversed Charge, Zusammenfassende Meldung usw. Zahlt mein Kunde z. B. aus den USA, muss ich lediglich eine Intrastat-Meldung bei der Bundesbank abgeben. EU ist halt Irrsinn. Und das Bürokratiemonster muss sich ständig was Neues einfallen lassen, damit noch mehr Beamte durchgefüttert werden können. Spaßig wird es, wenn die autokratische EU mit dem zentralen Vermögensregister um die Ecke kommt. Das wird das nächste Horror-Szenario.

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  • Das muss dieser Handel sein, der so positiv für die EU Mitgliedsländer sein soll.
    Der dann, bei einem EU-Land-exit, wegfällt und somit zu Nachteilen führen soll.
    Lasst uns das Joch der EU endlich abwerfen.
    Die EU hat kaum Vorteile, aber riesige Nachteile.
    Zwei der Nachteile sind zB die Klima Agenda und das einfluten von Migranten.
    Die Klimagesetze machen unsere Wirtschaft kaputt, Migration unsere Gesellschaft.
    Dazu noch Bürokratie Monster wie dieses hier.

    Eine nationale Regierung könnte das unterbinden.

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  • Ja, gebt es mir, mehr Staat, mehr Bürokratie, mehr Regulierung, mehr Überwachung, mehr Kontrolle, ich als Nettosteuerzahler habe noch viel zu viel Geld in der Tasche, das muss restlos an die Bürokratie abgeführt werden. Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder mit seinem Geld machen könnte, was er wollte?
    Wer Zynismus findet, darf ihn gerne behalten, ich habe mittlerweile Tonnen davon und weiß nicht, wohin damit.

    PS: Ich nehme seit letzten Samstag Schießtraining, wer weiß, wann ich das brauche…

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