ClientEarth
Wie eine EU-geförderte NGO Klimapolitik im Sinne Chinas macht
Die NGO „ClientEarth“ bekommt Millionenbeträge von der EU und betreibt eine Klimapolitik, von der Peking profitiert. „ClientEarth“ setzt sich für ein Verbrennerverbot ein – und ist selbst gut mit der chinesischen Staatsspitze vernetzt.
Die EU gibt Millionen Euro für eine NGO aus, die enge Verbindungen zum chinesischen Staatsapparat hat und in der EU für eine Klimapolitik eintritt, die ganz im Sinne Pekings ist: „ClientEarth“. Die britische NGO veranstaltete dabei auch des Öfteren Treffen zwischen Vertretern der EU und der chinesischen Regierung, die ebenfalls von der Europäischen Union finanziell gefördert wurden.
Die britische NGO beschreibt sich selbst als eine „der weltweit engagiertesten Umweltorganisationen“. Deren Juristen würden das Recht nutzen, um „einen systemischen Wandel herbeizuführen“. In der Praxis sieht das so aus: Die NGO führt Klagen, weil Klimagesetze nicht streng genug seien. Dabei kann „ClientEarth“ einige Erfolge für sich verbuchen: Sie erreichte, dass in Krakau nicht mehr mit Holz und Kohle geheizt werden darf. Eine Klage gegen die britische Regierung führte dazu, dass 2017 ein neuer Air Quality Plan erlassen wurde, der vorsah, dass Grenzwerte für Stickstoffdioxid schneller eingehalten werden. Deshalb durften in London ab 2018 keine neuen Dieseltaxis mehr fahren.
Mitglieder von „ClientEarth“ treffen sich des Öfteren mit Abgeordneten des EU-Parlaments zu verschiedensten Umweltthemen und verfassen Stellungnahmen zu Gesetzesvorschlägen der EU-Kommission. So begrüßte die Nichtregierungsorganisation 2021 den Plan der EU, dass ab 2035 der CO2-Wert von Autoflotten bei 0 Gramm CO2 liegen soll. Faktisch könnten damit nur noch Elektroautos zugelassen werden. Die NGO sprach sich deshalb dafür aus, dass nur elektrische Fahrzeuge eine staatliche Förderung bekommen sollen.
Obgleich „ClientEarth“ eine britische Organisation ist, hat sie enge Verbindungen nach China und veranstaltet dort regelmäßig Projekte. Besonders die Verbindungen zum Obersten Volksgerichtshof Chinas, der ebenso wie der gesamte Staatsapparat von der kommunistischen Partei dominiert wird, sind gut. Die chinesische Wirtschaft profitiert, wenn „ClientEarth“ in Europa einen strikten Anti-CO2-Kurs einklagt.
Denn die Europäische Union wird umso abhängiger von China, je mehr sie Elektroautos, Windräder und Solarzellen favorisiert. Schließlich dominiert China die weltweite Produktion. So macht der Anteil chinesischer Elektroautos an der weltweiten Produktion seit Jahren rund 60 Prozent aus. Wie die Internationale Energiebehörde (IEA) berichtete, wurden 2024 rund 90 Prozent aller Solarzellen weltweit in China hergestellt. 2023 wurden 60 Prozent aller Windräder in China hergestellt, während Europa der zweitgrößte Importeur war.
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Die chinesische Staatsreederei Cosco ist bereits am Hamburger Hafen beteiligt. Nun wollte der Konzern seinen Einfluss über die Kaikante hinaus auf Lieferketten ausdehnen und 80 Prozent des Logistikunternehmens Konrad Zippel übernehmen. Die Bundesregierung hat den Deal gestoppt.In China selbst spricht man von den „neuen drei Industrien“, die nun für das Wirtschaftswachstum bestimmend seien. Diese stünden im Gegensatz zu den „alten drei Industrien“ Kleidung, Haushaltsgegenstände und Möbel. Auch „ClientEarth“ betont den Nutzen chinesischer Technik für die Energiewende in Europa. Chinesische Technik sei „entscheidend“ für die Energiewende in der Europäischen Union, sagte der Energiespezialist Huw Slater, der bei „ClientEarth“ arbeitet, in einem Interview mit dem chinesischen Auslandsstaatssender CGTN.
Er ist Leiter des „EU-China Environment Project“, das von der Europäischen Union mit rund 3,5 Millionen Euro finanziell gefördert wurde und zum Ziel hat, dass sich hochrangige Regierungsmitglieder der Kommunistischen Partei Chinas und EU-Beamte über Umwelt- und Klimapolitik austauschen.
Wie die EU-Kommission auf Anfrage von Apollo News mitteilte, war der Hauptpartner des Projekts die deutsche GOPA mbH und „ClientEarth“ ein Nebenpartner. Das Projekt wurde von 2018 bis 2024 mit insgesamt über 3,5 Millionen Euro von der EU-Kommission gefördert. Davon entfielen 1,8 Millionen Euro auf die erste Förderphase von 2018 bis 2021. In der zweiten Förderphase von 2021 bis 2024 wurde das Projekt mit 1,6 Millionen Euro gefördert.
2016 war „ClientEarth“ die erste auf Umweltrecht spezialisierte Organisation, die sich in China niederlassen durfte. Welche NGOs in China tätig werden dürfen, wird dabei aber anders als etwa in Europa strikt vom Regime in Peking kontrolliert. Wer sich offen gegen den Regimekurs stellt, hat dort keine Chance. Allein das führt dazu, dass der Einfluss von ausländischen NGOs auf staatliche Entscheidungen faktisch gegen null läuft.
Seit Beginn der Arbeit in China pflegt „ClientEarth“ auch Beziehungen zum Obersten Volksgerichtshof und führt in China unter anderem Richterschulungen durch. Chinesische Richter sind verpflichtet, im Sinne der kommunistischen Partei zu entscheiden, und sind häufig auch selbst Parteimitglied. Im Oktober 2025 traf sich die Vizepräsidentin des chinesischen Obersten Volksgerichtshofs mit der weltweiten Geschäftsführerin von „ClientEarth“. Yang Linping betonte die „langjährige und produktive Partnerschaft“ zwischen den Gerichten und der NGO.
Dabei handelte es sich nicht um ein einmaliges Treffen. Im Juli 2026 sprach die Vorsitzende des Brüsseler Büros von „ClientEarth“, Anaïs Berthier, auf einem Juristenkongress des Obersten Volksgerichtshofs zum Thema „Förderung des ökologischen und kohlenstoffarmen Wandels“. Berthier sagte, man freue sich, von China zu lernen. Auch 2022 und 2024 gab es gemeinsame Workshops.
Ab 2018 gab es dann das „EU China Environment Project“, an dem „ClientEarth“ neben der deutschen Beratungsfirma GOPA ebenfalls beteiligt war. Am Projekt war auch das Policy Research Centre for Environment and Economy (PRCEE) beteiligt, ein chinesisches Forschungsinstitut, das dem chinesischen Umweltministerium nahesteht und es berät. Zwischen 2018 und 2024 gab es im Rahmen des Projektes mehrere Treffen von EU-Abgeordneten und Mitgliedern der chinesischen Regierung. Vor allem in der zweiten Phase des Projekts, ab 2021, ging es immer wieder um das Thema Emissionsreduktion im Verkehr.
Im Juni 2023 besuchten zwölf Abgeordnete aus China, darunter Mitarbeiter des Umweltministeriums und Lokalpolitiker, Interessenvertreter in Paris und Brüssel. Auch drei Mitarbeiter von „ClientEarth“ waren dabei. Es gab ein Treffen mit der EU-Kommission und mit dem französischen Ministerium für Energiewende. Es war das erste persönliche Treffen zwischen der EU-Kommission und Mitgliedern des chinesischen Umweltministeriums seit Beginn der Corona-Pandemie, wie aus einer Pressemitteilung von „ClientEarth“ hervorgeht.
Am 13. September 2024 gab es einen Workshop, der sich ebenfalls mit Emissionsreduktion im Verkehrssektor befasste. Zentraler Punkt war eine Studie dazu. Da die Studie jedoch nicht veröffentlicht wurde, wollten weder „ClientEarth“ noch die EU-Kommission sie der Redaktion auf Anfrage von Apollo News zur Verfügung stellen. Wie „ClientEarth“ auf Anfrage von Apollo News mitteilte, sei es in der Studie darum gegangen, wie China von der EU-Verkehrspolitik lernen könne. Ob die dortige Regierung den Empfehlungen folgte, ist fraglich. Vielmehr scheint es der chinesischen Seite auch stark darum zu gehen, umgekehrt auf die Klimapolitik in der EU einzuwirken.
Neben Vertretern der EU und Chinas waren auch zivilgesellschaftliche Organisationen und Vertreter aus der Industrie bei dem Treffen im September 2024 anwesend, wie es in einer Pressemitteilung von „ClientEarth“ heißt. Dabei betonten die Teilnehmer, dass eine Abstimmung wichtig sei. Die EU-Kommission teilte der Redaktion zu dem Treffen mit: „Es handelte sich um ein Fachtreffen, weshalb keine inhaltlichen Vereinbarungen getroffen wurden, da dies nicht Gegenstand des Treffens war. Generell hat die EU ein Interesse daran, mit China zusammenzuarbeiten, um den Klimawandel und andere Umweltprobleme zu bewältigen, die keine Grenzen kennen.“
Auch in der EU selbst setzt „ClientEarth“ sich stark für sein Ziel der Emissionsreduktion ein. Denn wie die Welt 2025 berichtete, erhielt die Organisation von der EU-Kommission 350.000 Euro dafür, dass sie in Deutschland den Kohleausstieg vorantreiben und dazu mit „Klima-Camps“ zusammenarbeiten sollte. Das geht aus internen Verträgen der EU-Kommission hervor, die die Welt einsehen konnte. Der deutsche Zweig von „ClientEarth“ erhielt von 2022 bis 2025 eine Million Euro von der EU über das „Life-Program“, wie aus Unterlagen der EU hervorgeht. Das „Life-Program“ ist ein Programm, das Umwelt-NGOs einen Betriebskostenzuschuss geben kann. So will die EU ein Gegengewicht zur Lobbyarbeit der Wirtschaft schaffen.
Der Fall von „ClientEarth“ zeigt, wie eine Organisation mit engen Verbindungen zum chinesischen Staatsapparat eine Klimapolitik verfolgt, die zugleich im Interesse Pekings ist – und dafür auch noch von der EU gefördert wird. Mit Klagen und Lobby-Aktionen treibt sie die europäischen Staaten zu strengeren Regeln an, von denen China wirtschaftlich profitiert. Das Nachsehen hat Europa, das gutgläubig auf CO2-Reduktion setzt.
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Wie eine EU-geförderte NGO Klimapolitik im Sinne Chinas macht !?
ist nicht die gesamte Klimapolitik der EU im Sinne Chinas ?
Von Solar über Windkraftanlagen bis E-Autos einschließlich dem Ausverkauf der Deutschen Wirtschaft durch die direkten Folgen der Energiewende .
China kommt aus dem Lachen über die EU Klimapolitik seid Jahren nicht raus !
und wer sich zukuenftig kritisch gegen den klimawahn ausspricht, wird nichts mehr zu lachen haben.
es handelt sich um eine internationale agenda, und die UNO wird alles unternehmen, damit ihre kreise nicht gestoert werden.
es wird nie wieder eine global so anzapfbare bereicherungs- und umverteilungsquelle geben, wie die UNO-nachhaltigkeitsziele.
sie garantieren, dass das volk *unten* und die herrscher *oben* bleiben.
**Wer entscheidet künftig, was wahr ist? UN baut globales Netzwerk gegen die „Informationskrise“ auf**
https://uncutnews.ch/wer-entscheidet-kuenftig-was-wahr-ist-un-baut-globales-netzwerk-gegen-die-informationskrise-auf/
Das Wort „Green Deal“ besagt doch schon alles. Nur die doofen Deutschen glauben es geht um die Rettung der Erde.
Es ist schon beschämend wie die Mitmenschen sich total verblöden lassen. Wir haben es ja bei Corona erlebt und das war der Generaltest.
Wie eine EU-geförderte NGO Klimapolitik im Sinne Chinas macht !? In der Frage steckt bereits die Antwort. Es wird höchste Zeit, den Brüsseler Moloch auf das zu beschränken, was allen Mitgliedsstaaten nützt. Die derzeitigen Bedingungen sind unerträglich.
Also könnte so eine NGO eine neue vierte Industrie sein, welche sich nur um die direkte Konkurrenz (System, Kontinent) kümmert?
Genau wie für Deutschland, muss auch für die gesamte EU durchgesetzt werden –
Keine öffentlichen Gelder für NGO‘s!!
Der Einfluss dieser Organisationen vom Landkreis bis hin zur UN darf nicht dazu führen die Interessen der Völker zu beschneiden!
Das einzige was hier hilft, ist aus der EU mit ihrem Klimawahn und Luftsteuern, auszutreten. Dann hat sich diese Geldverschwendungsmaschine über kurz oder lang erledigt.
Wir finanzieren und füttern unsere “ Feinde “ !
inzwischen ganz normal in dieser Anstalt !
China muß sich an keine Vorgaben und Regulierungen halten, da China ja als Entwicklungsland gilt. Selbstverständlich sind sie nicht blöd. Durch gezieltes Unterstützen von noch schärferen Gesetzen und entsprechender NGOs, baut China indirekt einseitig Druck auf die westliche Konkurrenz auf.
Die Frage ist nur, warum der Westen so verblödet ist und das nicht sieht.
Vor 40 Jahren wie hat man da doch den Kommunismus verachzet und abgelehnt! Der Globalismus hat alle Geschäfte nach China vetschoben, Geld fliesst weiterhin dorthin in diese Kommunisten Bande, wohlgemetkt auch dort leidet das Volk unter dieser Regierung. Und unsere Regierungen bringen noch Geld dorthin. Ich muss immer lachen wenn ich BIO made in China sehe. Alles Betrug. Die freuen sich auf unser Geld. Tja überall nur noch Betrug Verrat Mord und Totschlag. ScSchönesgoldene Zeitalter aber nur für die gietigen, machthungrigen Menschen.
Die EU entwickelt sich immer weiter zur kleinen Bückling des KP-Regimes in China…