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Wie der Terror-Unterstützer Ibrahim Ibrahim zum angeblichen Rassismus-Opfer gemacht wird

Die Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp gab in einem internen Vermerk an, sich vor dem Palästina-Aktivisten Ibrahim Ibrahim zu fürchten. Linke Kritiker Eralps wittern Rassismus. Wer genau ist Ibrahim und wie konnte er sich zum Rassismus-Opfer stilisieren?

Linke Gegendemonstranten machten gegen den Parteitag der Berliner Linken mobil (IMAGO/Anadolu Agency)

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In den sozialen Medien warnen zahlreiche Linke wegen der Absage einer Palästina-Demonstration vor einem angeblichen „antipalästinensischen Rassismus“. Nach Angaben der B.Z. hatte der Organisator Ibrahim Ibrahim die regelmäßig samstags stattfindende Kundgebung für den 31. Oktober „aus Sorge und Bedenken“ abgesagt. Wovor genau er sich fürchte, teilte Ibrahim nicht mit. Diverse Akteure aus dem extrem linken Spektrum stilisieren den 70-jährigen Aktivisten nun zum Opfer einer rassistischen Hetzkampagne der Medien. 

Der Vorgang steht in einem Zusammenhang mit einer Enthüllung des Spiegel, durch die interne Vermerke der linken Bürgermeisterkandidatin Elif Eralp veröffentlicht wurden. Aus diesen geht hervor, dass sich Eralp vor Akteuren aus dem pro-palästinensischen Umfeld ihrer eigenen Partei fürchtet. Auch Ibrahim wird in diesem Zusammenhang namentlich genannt. Doch wer ist dieser Mann, vor dem sich offenbar sogar die Parteispitze der Berliner Linken fürchtet, und wie konnte er zum Opfer eines angeblich um sich greifenden „antipalästinensischen Rassismus“ werden?

Öffentlich tritt Ibrahim als Vertreter des „Vereinten Palästinensischen Nationalkomitees“ (VPNK) auf, in dessen Namen regelmäßig pro-palästinensische Kundgebungen angemeldet werden. Das VPNK gilt nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden als Zusammenschluss von Anhängern der terroristisch-islamistischen Hamas und der Populären Befreiungsfront Palästinas (PFLP), einer linksterroristischen Organisation des säkular-palästinensischen Extremismus.

Dass Ibrahims Nähe zum islamistischen Terrorismus nicht allein auf den behördlichen Einschätzungen seines organisatorischen Umfelds beruht, zeigt auch sein eigenes öffentliches Auftreten. So bezeichnete er den Hamas-Führer Yahya Sinwar am 11. Oktober 2025 auf einer Demonstration der Initiative „United4Gaza“ als „standhaften Führer“ und „Märtyrerhelden“. 

Auch für die Linkspartei soll Ibrahim in der Vergangenheit als geladener Redner aufgetreten sein. In den sozialen Medien kursieren Fotos, die ihn auf einer Veranstaltung der Linken Neukölln zeigen. Hintergrund der Aufnahmen war eine propalästinensische Solidaritätsveranstaltung am 9. August 2025, zu der unter anderem auch Vertreter des VPNK geladen waren. Eine Nähe zum säkular-palästinensischen Extremismus will die Neuköllner Linke beim VPNK nach eigener Auskunft nicht sehen.

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Nicht nur in extrem linken Initiativen ist Ibrahim inzwischen ein gern gesehener Gast. So trat er im Juni 2025 etwa bei einer öffentlichen Kundgebung des Menschenrechtsvereins Amnesty International als offizieller Redner auf. Propalästinensischen Extremisten gelingt es also zunehmend, bis in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen.

Von derartigen terrorismusverklärenden Äußerungen ist in Ibrahims eigener Darstellung seiner politischen Aktivitäten allerdings wenig zu erkennen. In einer Stellungnahme, die das MLPD-Portal Rote Fahne News veröffentlichte, weist er die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurück. Auffällig bleibt dabei jedoch, wovon er sich nicht distanziert.

Nach Darstellung seiner Anwälte setze sich Ibrahim lediglich „friedlich und im Rahmen der geltenden Gesetze für Freiheit, Selbstbestimmung“ und „die Beendigung der israelischen Besatzung“ ein. Vorwürfe, dem säkular-palästinensischen Terrorismus nahezustehen, weist er „entschieden zurück“. Seine politische Vision sei ein Staat Palästina, in dem Juden, Christen und Muslime „gleichberechtigt“ zusammenleben könnten.

Von einem israelischen Existenzrecht ist in seiner Stellungnahme hingegen nichts zu lesen. Die Forderung nach einer „demokratischen“ palästinensischen Einstaatenlösung ist kennzeichnend für den pro-palästinensischen Extremismus. Sie lässt die Frage bewusst offen, was mit dem bestehenden jüdischen Staat und seiner Bevölkerung geschehen soll. Dass die Israelis insbesondere unter den gegebenen Umständen kein Interesse daran haben dürften, ihren Staat freiwillig aufzulösen und sich in die Hände säkular-extremistischer oder islamistischer Kräfte zu geben, dürfte offensichtlich sein.

Auch in seiner Verurteilung von Gewalt bleibt Ibrahim in seiner Stellungnahme auffällig selektiv. So verurteilt er ausdrücklich die Tötung und Vertreibung palästinensischer Zivilisten, während israelische Opfer unerwähnt bleiben. Ein Antisemit sei er dennoch nicht. Denn Antisemitismus lehne er natürlich entschieden ab, wie jede Form der religiösen oder ethnischen Diskriminierung.

Vorwürfe der Terrorismusunterstützung oder des Antisemitismus dürfen ihm zufolge auch weder aus seiner Herkunft noch aus seinen politischen Überzeugungen abgeleitet werden. Da möchte man doch fragen: Wenn nicht aus seinen politischen Überzeugungen und dokumentierten politischen Äußerungen, woraus denn dann?

Mit seiner Inszenierung als vermeintliches Rassismus-Opfer steht Ibrahim indes keineswegs allein. Auch innerhalb der Linkspartei finden sich Stimmen, die seine Verteidigung mit deutlicher Kritik an den gegen ihn erhobenen Vorwürfen verbinden.

So meldete sich der Neuköllner Linken-Politiker Basem Said auf Instagram zu Wort. Auch er habe Angst. Doch nicht etwa vor gewaltbereiten pro-palästinensischen Kräften wie seine Parteikollegin Eralp, sondern vor vermeintlich „rechten Feindbildern“ und einem „antipalästinensischen Rassismus“. Diese bedrohten nämlich die Sicherheit von Muslimen und Palästinensern in Deutschland. Über die Bedrohung seiner linken Mitstreiter durch noch radikalere Kräfte innerhalb des eigenen Milieus verliert er kein Wort.

Auch die umstrittene Linken-Aktivistin Hannah Bruns, gegen die aktuell noch ein Parteiausschlussverfahren läuft, äußert sich wortreich zu dem Fall. Zwar habe Eralp ihre volle Solidarität „gegen rechte oder fundamentalistische Drohungen“ sowie gegen „sexistische oder rassistische Anfeindungen“. Wohl aber nicht gegen Bedrohungen aus dem eigenen Lager. Die wahre Gefahr sieht Bruns vielmehr in vermeintlich rassistischen Kampagnen wie der öffentlichen Kritik an den Verstrickungen von extrem Linken und Islamisten („Islamogauchismus“).

Ibrahim selbst stellt sie wiederum als einen harmlosen alten palästinensischen Mann dar, der nichts anderes tue, als seit Jahren gegen den vermeintlichen „Genozid“ an den Palästinensern friedlich zu demonstrieren, und allein aufgrund dieser Tatsache zum Terroristen erklärt werde. 

Die Gruppierung Handala, die vom sächsischen Verfassungsschutz ebenfalls dem säkular-palästinensischen Extremismus zugeordnet wird, spricht ebenfalls von einer „rassistischen Kampagne“ gegen Ibrahim, die auf Kontaktschuld basiere. Seine führende Rolle im VPNK wird damit zu einer rein zufälligen Bekanntschaft mit extremistischen Akteuren verklärt. Die Kritik an der Linkspartei aufgrund ihrer Verbindungen zum propalästinensischen Extremismus wird ferner zu einer „Hetze gegen uns Palästinenser*innen“ verklärt. 

Auch in trotzkistischen Gruppen wie „sozialismus von unten“ wird der Fall aufgegriffen. Die Gruppe ergänzt den populären Deutungsrahmen einer vermeintlich rassistisch motivierten Hetze gegen einen einfachen palästinensischen Rentner um eine antikapitalistische Komponente: So erfolge die Berichterstattung ausschließlich im „Interesse des deutschen Kapitals“.

In einer gemeinsamen Erklärung sehen sich das „Kufiya Netzwerk“ und die „Kommunistische Organisation“ durch das zaghafte Zögern der SPD vor einer Koalition mit der Linkspartei sogar „erneut“ darin bestätigt, dass auf die Sozialdemokratie kein Verlass im Kampf gegen Kapitalismus, Militarismus und Rassismus sei. Erinnerungen an die kommunistische „Sozialfaschismusthese“ des frühen 20. Jahrhunderts, die den wahren Klassenfeind in den sozialdemokratischen Genossen sah, werden wach. Die trotzkistische Gruppe „klassegegenklasse“ fordert indes sogar Eralps Rücktritt.

Diese Umdeutung der Kontroverse beschränkt sich allerdings nicht auf Stimmen innerhalb der Linkspartei und diverse trotzkistische Gruppen. Auch in Teilen der linken Presse finden sich bemerkenswerte Reaktionen auf die von Eralp geäußerten Befürchtungen.

So titelt die Taz in einem Instagram-Beitrag in Bezug auf Eralps Angst vor den Strukturen des importierten Terrors etwa: „Angst ist etwas ganz Normales“, ja „Angst kann sogar Spaß machen.“ Wenn es nach der Taz geht, ist die Angst vor der Vergeltung durch fanatische israelhassende Terroristen und schwerkriminelle Gruppen im Deutschland des Jahres 2026 wohl etwas geworden, an das wir uns alle nun gewöhnen müssen. Vielleicht macht die Todesangst ja manchen auch Spaß.

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21 Kommentare

  • Der Islam ist keine Rasse.

    • Buntland ist rettungslos verloren. Rette sich wer kann, noch kann man fliehen aus diesem Failed State!

  • Die KI hätte das Bild nicht besser hinbekommen.

  • ich mag terroristen nicht.
    und nein: ich bin damit kein rassist.
    zumindest solange terroristen noch keine eigenständige rasse sind.

  • Die Wahrnehmung von Fremdheit wird im Buch vom ehemaligem Bundespräsident Joachim Gauck „Erschütterungen“ im Kapitel „Fremdeln ist noch kein Rassismus“ als gegenseitig und anthropologische Konstante beschrieben.

    Wer also müsste sich heute in Berlin sorgen vor Diskriminierung machen? Und in 30 Jahren? Und in 60 Jahren?

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch bei Kritikern.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), werden Kritiker zum Schutz der Gartenzwerge deren Kritikern Rassismus vorwerfen.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Wie kann man als deutsche Frau nur gegen die Deutschen sein. Ich als Frau kann diese nur verachten.

  • „Nach Darstellung seiner Anwälte …“ Der scheint ja genug Kohle zu haben. Würde er Klaus Klaus und nicht Ibrahim Ibrahim heißen, würde man sicher mehr nachhaken.

  • Wir brauchen hier keine Hamas Terroristen in Zivilkleidung.
    In einem Deutschland was die Interessen seiner Bürger im Blick hätte, wären dieses Leute überhaupt nicht ins Land gekommen oder längst abgeschoben worden.

    Wir brauchen ein Deutschland, was die Interessen seiner Bürger vertritt.
    Nicht die einer Klima Sekte und auch nicht die von islamistischen Terroristen.

    Bei Licht betrachtet, sind das die Hauptprobleme, welche Deutschland derzeit hat.

  • Remigration Richtung Gazastreifen !!!

    😡

    • Gute Reise Ibrahim und alles gute !
      Ruf nicht an wir melden uns !
      Wir werden dich auch nicht vermissen !

  • Immer wieder faszinierend: akademisch gebildete Frauen fortgeschrittenen Alters mit Plakaten und großer Klappe, die uns erklären, warum die zu uns massenhaft eingewanderten Palis und Arabs von uns unterdrückt werden und wie böse böse doch die Israelis denen mitspielen.
    In was für einer Welt leben die und in welcher werden die aufwachen, wenn Berlin zur islamischen Stadt wird ? Also in 10-20 Jahren ? Sie betreiben tatsächlich den Untergang der liberalen und rechtsstaatlichen Kultur zu Gunsten eines Steinzeitführerkultes basierend auf Blut und Boden ? Und dann meinen die auch noch sie wären gegen Nazis … lol

    • Die Kriminalstatistik und die Mittlerweile tausenden Deutscher Opfer der Illegalen Migration und des alten Bündnisses zwischen SED Linksextremisten RAF Sympathisanten und PLO alias Hams Terroristen seid den 1970 Jahren würden diese Leuten wohl vehement Widersprechen!
      Aber was haben schon diese “ akademisch gebildete Frauen fortgeschrittenen Alters “ schon mit Wahrheiten und Realitäten zu tun !
      Nach all dem was gerade von den Palästinensern an Terroranschlägen und Morden gegen Deutschland und seine Bürger verübt wurden sind verstehe ich nicht warum diese Personen überhaupt hier außerhalb einer JVA in unserem Land sein dürfen !

  • Typisch für Deutschland, dass solche Abartigen auch noch einen deutschen Ausweis haben, der sie aber noch lange nicht zu Deutschen macht!
    Die Deutschen holen sich gerne ihre eigenen Terroristen aus dem Ausland und beschenken sie mit dem nichts mehr werthabenden Ausweis!

  • Die beiden Omas vorne im Bild…..besser kann man Altersirrsinn nicht zeigen……

    • Es sind genau diejenigen Vasallen einer bösartigen Entwicklung, die es schon immer gewusst haben.

  • diese gtanzen so toleranten Linksaktivisten werde in schmerzlicher Erfahrung mitbekommen, das die Geister die Sie rufen, nicht so hrmlos sind wie Sie sich geben.Wenn Ihr nicht aufwacht gibt es kein Berlin mehr wie wir es kennen. Und dann ist das leben das Ihr kennt vorbei. Wie verblendet muß man sein um das nicht zu erkennen?

  • Die Opferrolle ist die typische Pali Rolle. Dabei sind es Terroristen, alle, immer schon. München 1972, Mogadischu LH Landshut, Berlin Breitscheidplatz.
    Diese Leute sind unsere Feinde. Raus mit ihnen und keine Steuergelder mehr für Gaza oder Libanon.
    Israel stärken, sie sind Teil des Westens!

  • Bei diesen Kriminellen gibt es keinen Rassismus. Genauso wie es ihn nicht bei den Deutschen gibt. Wer glauben die, soll ihr ständiges Gewinsel noch ernst nehmen?

  • Wie mir das ganze Palästinenser-Thema auf die Nerven geht! Es ist eine Erfindung der sog. Palästinenser, zu sagen, dass wenn sie nicht ihren Willen bekommen, niemand auf der Welt in Frieden leben können soll. Wir verdanken ihnen ja schon mal, dass die Kontrollen am Flughafen aussehen, wie, nun ja, die Kontrollen am Flughafen. Das ist ein Palästinenser-Ding!!

    Langsam müssten wir mal über den Preis reden, den wir für unsere sog. „offenen“ Gesellschaften bezahlen. Offen in dem Sinne, dass jeder hier der facto einfach hereinspazieren, hier bleiben und Unfrieden stiften kann. Hier leben zu dürfen ist für Nicht-EU-Staatsbürger ein Privileg, das wir gewähren und nicht ein Recht, dass man einfordern kann. Das sollte auch die Gesetzeslage und die Praxis widerspiegeln. So wie es jetzt ist, wird es als Waffe gegen uns eingesetzt und ich für meinen Teil will das nicht mehr.

    PS: Wären wir die Barbaren, als die uns Palästinenser hinstellen, wäre das Thema an einem Tag erledigt, für immer.

  • Ja, genau so sehn sie aus, diese linken alten Hassgesichter. Die linken alten Schachteln sind altersfrustriert, weil sie eben keine Enkel und auch sonst nichts im Leben haben und auch der letzte Mann, der sich mit denen verbal und evtl. körperlich befasste bereits vor 35 Jahren das Weite suchte.

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