Stichwahl
Wahlchaos in Brasilien: Sozialist Lula nach dubioser Verlängerung wiedergewählt
Brasiliens Präsident Lula ist nach einer Aufholjagd überraschend wiedergewählt worden. Die Stichwahl wurde jedoch von einem fragwürdigen Umstand begleitet: Kurz nach Schließung der Wahllokale ließ Lula über einen befreundeten Verfassungsrichter die Wahl um zwei Stunden verlängern.
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Lula, der sozialistische Präsident Brasiliens, hat in einer historischen Stichwahl zur Präsidentschaftswahl am Sonntag überraschend eine weitere vierjährige Amtszeit als Präsident gewonnen. Lula hatte noch in der ersten Wahlrunde deutlich hinter seinem rechten Konkurrenten, dem Sohn von Ex-Präsident Bolsonaro, Flávio Bolsonaro, gelegen, bevor er am Sonntag bei der Stichwahl an ihm vorbeiziehen konnte.
Der Präsident gewann die Wahl sogar noch deutlicher als vor vier Jahren mit nun fast 52 Prozent der Stimmen. Noch in der ersten Wahlrunde vor drei Wochen lag er deutlich hinter Bolsonaro. Insgesamt stieg die Wahlbeteiligung in der Stichwahl deutlich an – und die Mehrheit der neuen Wähler stimmte offenbar für Lula.
Geschehen ist diese Aufholjagd jedoch unter sehr fragwürdigen Umständen: Eigentlich hätten die Wahllokale am Sonntag landesweit bereits um 17 Uhr (Zeitzone UTC-3) schließen sollen. Doch nur wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale entschied der Verfassungsrichter Cristiano Zanin auf Antrag von Präsident Lula, dass die Wahl um zwei Stunden – also bis 19 Uhr – verlängert werden würde. Zanin agierte vor seiner Ernennung zum Verfassungsrichter als persönlicher Anwalt Lulas und war etwa in dessen Präsidentschaftskampagne 2022 stark involviert.
Doch eben das wirft zahlreiche Fragen zur Legitimität des Wahlablaufs auf: In Brasilien läuft die Wahl nämlich vor allem über elektronische Wahlmaschinen. Diese sollen nach Schließung der Wahllokale umgehend abgeschaltet werden – nach ihrer Abschaltung ist eine unbürokratische Wiederinbetriebnahme jedoch nicht möglich. So ist sicher, dass in zahlreichen Wahllokalen nach Verkündung der Wahlverlängerung die Maschinen bereits abgeschaltet waren – dort konnten also keine neuen Wähler mehr ihre Stimme abgeben.
Der Verdacht liegt nahe, dass besonders in Regionen, in denen Lula dominiert hat – vor allem im Nordosten des Landes –, Wahllokale offen bleiben konnten, während Wahllokale in Regionen, in denen Bolsonaro dominiert hat, eher geschlossen wurden. Diesen Verdacht erhob zum einen Flávio Bolsonaro, als er vor die Presse trat und ankündigte, die Wahl vor Gericht anzufechten. Dieser hatte zwar ursprünglich auch einen Antrag auf Wahlverlängerung gestellt, jedoch nur für bestimmte von Unwettern betroffenen Regionen und vor Schließung der Wahllokale.
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Damit droht Brasilien ein weiterer chaotischer Wahlnachgang: Bereits vor vier Jahren, als Amtsinhaber Jair Bolsonaro gegen Lula verlor, gab es keine ordnungsgemäße und geregelte Übergabe der Amtsgeschäfte. Stattdessen zweifelte Bolsonaro den Ausgang der Wahl an – es kam zu massiven Unruhen.
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Blaupause für Deutschland?
Voraussetzung dafür wäre Wahlmaschinen einzuführen. Das scheitert aber daran, dass dei Schnittstelle zu den FAX-Gerätenb noch nicht zertifiziert ist 😉
Faxgeräte waren wesentlich sicherer als der ganze manipulierbare digitale Müll! Und genau weil sie weniger manipulierbar waren, hat man sie abgeschafft!
Desweiteren hat man beim Fax immer einen Nachweis gehabt und keine Behörde konnte sich rausreden nichts bekommen zu haben!
Zwei Stunden um Wahlen zu fälschen? Das schafft Doofland nicht mal in zwei Wochen 🤣
Es riecht doch stark nach Wahlbetrug! Stichwahlen gehören einfach abgeschafft, Wer eine Mehrheit im ersten Wahlgang hat , ist der Wahlsieger und alles andere führt nur zu solchen dubiosen Ergebnisse
Ich finde das Stichwahlsystem nicht schlecht. Dafür die Wahlmaschinen umso mehr.
Mit Zetteln in transparenten und verplombten Urnen zu wählen, wäre ideal.
Historische Scheinwahlen / Akklamationen: In autokratischen Systemen oder historischen Diktaturen (wie in bestimmten Phasen der DDR oder der Sowjetunion) war das „offene Wählen“ (Zettel ungefaltet vor den Augen der Wahlhelfer einwerfen) eine gängige Methode der sozialen Kontrolle und Einschüchterung, um abweichendes Verhalten sofort zu registrieren.
Bei einer echten, freien und geheimen Wahl schließt das eine das andere aus. Wo durchsichtige Urnen genutzt werden, sorgt das Falten des Zettels (oder das Nutzen eines Wahlumschlags) für den nötigen Sichtschutz.
Bei russischen Wahlen unter Putin habe ich es schon im TV gesehen, dass die ihre Zettel ungefaltet in durchsichtige Wahlurnen werfen müssen.
Was denn sonst. Das läuft dort sogar noch unverholener als in Deutschland.
Wieder Linke die betrügen.
Warum erkennen das die Bürger nicht?
Sozialisten sind immer schlechte Verlierer.
Überall das Gleiche…….Wahlfälschung und Betrug am Wähler.
Sozialisten eben
Aktien des halbstaatlichen Ölunternehmens Petrobras (Petróleo Brasileiro S.A.) fallen um 13%. Noch Fragen?
Haben die Brasilianer jetzt auch “ Unsere Demokratie“ ? So etwas gibt es sonst nur noch bei “ UNSER Demokratie“ in Deutschland!!
Ob da wohl einer illegal eingegriffen hat? Ein Schelm, der böses denkt!
Das lief garantiert ehrlich ab.
Ganz sicher.🤮
Da kommt mir Ulbricht in den Sinn.
Wieder der Verbrecher, überall das Gleiche…
La Li Lu … was soll er machen?
Das Sozialisten-Pack pennt eben 2 Std. länger.
Diese Brut beweist überall ihre Verfassungsfeindlichkeit.
Korrupt, das sieht man diesem alten Mann schon an. Er will halt auch „Seine Demokratie“
Das übliche Bild. Linke sind Verlierer, also betrügen sie.
Als würde sich irgendjemand für Brasilianische Politik interessieren. Meine Güte.
Deutschland sollte das, denn Brasilien ist ein Verbündeter Russlands (BRICS).
Aber in dem Fall natürlich nicht schlimm, weil Lula ein Linker ist. Wäre er ein Rechter, um Himmels Willen!
Ja, weltoffene Geister tun sowas. Also nur die wirklich weltoffenen und nicht die, die mal ein dümmliches Geschwätz darüber gehört haben und es einfach nachplappern wie so vieles andere auch.