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Abgeordnetenhauswahl

Wahlbeteiligung in Berlin deutlich höher als 2023 – besonders im Osten

Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als 2023 ab. Bis 12 Uhr haben 27,9 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben – 4,5 Prozentpunkte mehr als 2023. In allen zwölf Bezirken liegt die Beteiligung über dem Vergleichswert der vergangenen Wahl.

CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers bei der Stimmabgabe in einer Turnhalle. (IMAGO/Anadolu Agency)

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Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung als beim letzten Urnengang vor drei Jahren ab. Bis 12 Uhr lag die Beteiligung bei 27,9 Prozent und damit 4,5 Prozentpunkte über dem Wert von 2023. Damals hatten zum gleichen Zeitpunkt 23,4 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das teilte der Berliner Landeswahlleiter am Sonntagmittag mit.

In absoluten Zahlen hatten bis zum Mittag 448.072 Berliner in einem Urnenwahllokal gewählt. Das waren 106.668 mehr als zum entsprechenden Zeitpunkt bei der Wahl 2023, als 341.404 Stimmen in den Wahllokalen abgegeben worden waren. Die Wahlleitung weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass ein Vergleich der absoluten Zahlen „nur bedingt aussagekräftig“ sei, da dabei die Zahl der ausgestellten Wahlscheine nicht berücksichtigt werde.

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Insgesamt sind bei der Abgeordnetenhauswahl rund 2,4 Millionen Berliner zur Stimmabgabe aufgerufen. Bei der vergangenen Wahl im Jahr 2023 lag die Wahlbeteiligung am Ende bei 63 Prozent.

Die höchste Beteiligung meldete die Wahlleitung am Mittag aus Treptow-Köpenick. Dort hatten bis 12 Uhr 30,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. 2023 waren es zu diesem Zeitpunkt lediglich 24,8 Prozent gewesen. Das entspricht einem Anstieg um 5,7 Prozentpunkte. Insgesamt gingen dort bis zum Mittag 45.024 Menschen in ein Wahllokal, vor drei Jahren waren es 32.648.

Knapp dahinter liegt Marzahn-Hellersdorf mit einer Wahlbeteiligung von 29,6 Prozent. Dort fällt zugleich der stärkste Anstieg aller zwölf Bezirke auf: 2023 hatten bis 12 Uhr erst 23,5 Prozent gewählt, womit die Beteiligung diesmal um 6,1 Prozentpunkte höher liegt.

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In Steglitz-Zehlendorf beträgt die Wahlbeteiligung 29,5 Prozent nach 25,7 Prozent im Jahr 2023. Pankow und Lichtenberg kommen jeweils auf 29,4 Prozent. Während der Anstieg in Pankow damit vier Prozentpunkte beträgt, sind es in Lichtenberg 5,4 Prozentpunkte.

In Tempelhof-Schöneberg haben bis 12 Uhr 27,9 Prozent gewählt, nach 23,8 Prozent im Jahr 2023. Friedrichshain-Kreuzberg kommt auf 27,5 Prozent und liegt damit 5,2 Prozentpunkte über dem damaligen Wert von 22,3 Prozent. Charlottenburg-Wilmersdorf erreicht 27,1 Prozent nach 23,3 Prozent. In Reinickendorf beträgt die Beteiligung 27,0 Prozent nach 23,6 Prozent.

Unterhalb des berlinweiten Durchschnitts liegen Spandau und Neukölln. In Spandau hatten bis zum Mittag 25,8 Prozent gewählt, 4,3 Prozentpunkte mehr als 2023. Neukölln kommt auf 25,4 Prozent nach 21,0 Prozent bei der vergangenen Wahl.

Die niedrigste Wahlbeteiligung meldet die Wahlleitung aus Mitte. Dort hatten bis 12 Uhr 24,8 Prozent ihre Stimme abgegeben. Auch das sind allerdings deutlich mehr als 2023, als der Wert zur selben Zeit bei 20,3 Prozent lag. Die Beteiligung stieg damit um 4,5 Prozentpunkte.

Den stärksten Zuwachs verzeichnet somit Marzahn-Hellersdorf mit 6,1 Prozentpunkten, gefolgt von Treptow-Köpenick mit 5,7 und Lichtenberg mit 5,4 Prozentpunkten. Am geringsten fällt die Steigerung in Reinickendorf mit 3,4 Prozentpunkten aus. Aber auch dort liegt die Beteiligung klar über dem Vergleichswert von 2023.

Der erste Zwischenstand zur Wahlbeteiligung zeigt damit zunächst einen berlinweit einheitlichen Trend: In sämtlichen zwölf Bezirken gingen bis zum Mittag anteilig mehr Wahlberechtigte in die Wahllokale als zum selben Zeitpunkt bei der Wahl 2023. Der damalige Gesamtwert von 63 Prozent dürfte damit aller Voraussicht nach überboten werden.

Nach Angaben des Landeswahlleiters verläuft die Wahl in den insgesamt 2.542 Berliner Wahllokalen bislang ruhig. Zusätzlich gibt es 1.572 Briefwahllokale. Um 16 Uhr soll ein weiterer Zwischenstand zur Wahlbeteiligung bekanntgegeben werden.

Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Dann werden auch die ersten Prognosen zum Wahlausgang veröffentlicht. Ab etwa 19.30 Uhr wird mit einem Auszählungsstand von zehn Prozent und damit mit ersten veröffentlichten Ergebnissen gerechnet. Das vorläufige Ergebnis der Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen soll der Landeswahlleiter gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Montag verkünden.

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13 Kommentare

  • Was nutzt das, wenn belogen, betrogen und manipuliert wird?

  • Nun – an sich ein gutes Zeichen, allerdings bei den Prognosen…

  • In Hellersdorf sitzen Musliminnen in den Wahllokalen.

    • @ Ossi Hellersdof
      Ey, das sind die „Wahllotsen“, die kontrollieren doch nur das richtige Wahlergebnis, also keine Panik – der Friedensrichter gibt im Laufe der nächsten Woche die Ergebnisse إن شاء الله voll korrekt bekannt /Io

  • Hohe Wahlbeteiligung im Osten?
    Hoffentlich gut für die AfD.

    • Da lachen sich die linksextremen-islamischen Wahlleiter tot drüber. Die Wahlergebnisse wurden doch schon letzte Woche bestimmt.

  • Alle Turboeingebürgerten wurden ja auf arabisch in Berlin von den Links-Grünen eingeladen teilzunehmen. Ob sie den Ayatollah auf dem Stimmzettel finden?

    • Können die schon lesen?

  • War eben beim Wahllokal,👍 dieses war besetzt mit einer/einem Grünhaarigen, einer/einem volltätowierten mit Pony und einem ebenso seriösen Herrn(?) mit Ohrringen und Piercing in der Unterlippe sowie ein stärker pigmentierter Mann (!) mit ostasiatischem Phänotyp und großem Dutt. Die Urne war ziemlich groß und hatte einen Poncho übergezogen. Also, nach meinem Dafürhalten läuft hier im Kiez voll alles korrekt ✅ /Io

  • Ich hoffe dass der Osten von Berlin uns vor dem Sozialismus beschützt!

  • Das hilft alles nur die Rechten 😉

  • Vor allem im Osten?
    Gut haben wir die Schwesig schon in den letzten Tagen hochge’umfragt….. sonst würde uns das geplante Endresultat am Ende nicht abgenommen…..

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