Sachsen-Anhalt
Vor Gerichtstermin: Schulamt löscht Abmahnung gegen Anti-AfD-Lehrer aus Personalakte
Der Lehrer Max Heckel gab gegenüber Schülern an, dass AfD-Wähler entweder reich, unmoralisch oder nicht bei Verstand seien – und erhielt dafür eine Abmahnung. Kurz vor dem Gerichtstermin knickte das Landesschulamt Sachsen-Anhalt ein und löschte den Eintrag.
Das Landesschulamt Sachsen-Anhalt hat kurz vor einer geplanten Gerichtsverhandlung die Abmahnung gegen den Lehrer Max Heckel aus Stendal aus dessen Personalakte gelöscht. Heckel hatte sich im Gespräch mit Schülern ausdrücklich gegen die AfD ausgesprochen und war in der Folge durch das zuständige Schulamt abgemahnt worden. Hiergegen ging er gerichtlich vor. Durch die Löschung der Abmahnung endete der Rechtsstreit vorzeitig, ohne dass es zu einem Urteil kam. Zunächst berichtete die Volksstimme über den Fall.
Heckel, Lehrer an der Comeniusschule in Stendal, war im März 2025 von Sechstklässlern gefragt worden, ob er die AfD gewählt habe. Er verneinte dies und erklärte, dass AfD-Wähler entweder sehr reich, unmoralisch oder nicht bei Verstand sein müssten. Zudem verwies er auf Internetseiten, auf denen die AfD kritisch dargestellt wird. Der im August 2025 ausgestellten Abmahnung ging eine von der AfD angestrengte Beschwerde voraus.
Das Landesschulamt warf Heckel daraufhin vor, gegen den sogenannten Beutelsbacher Konsens verstoßen zu haben, nach dem Lehrer ihren Schülern keine politischen Meinungen aufdrängen dürfen. Heckel wies den Vorwurf zurück und legte seinerseits Klage ein. Er habe lediglich seine Pflicht erfüllt und vor Rechtsextremismus gewarnt. Ein Angebot des Landesschulamts, die Abmahnung nach einem halben Jahr zu löschen, lehnte er ab und verlangte stattdessen ihre sofortige Entfernung.
Eigentlich war für Ende November eine Gerichtsverhandlung in Magdeburg vorgesehen, bei der über die Abmahnung entschieden werden sollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Das Landesschulamt löschte die Abmahnung zuvor aus Heckels Personalakte, weshalb das Verfahren am 29. Oktober vorzeitig beendet wurde. Die Behörde gab an, die Abmahnung „wegen Zeitablaufs“ gelöscht zu haben.
Eine feste Frist, nach der die Abmahnung automatisch hätte entfernt werden müssen, gab es allerdings nicht. Vielmehr wurde die Löschung offenbar anlasslos vorgenommen. „Die Dauer richtet sich danach, wann im Einzelfall die Warnfunktion der Abmahnung als erfüllt betrachtet werden kann“, gab Gerichtssprecher Tobias Kühne gegenüber der Volksstimme an. Dennoch sei die Löschung kein Eingeständnis, dass die ursprüngliche Abmahnung ungerechtfertigt oder unangemessen gewesen sei, so Kühne.
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So sehen Linksextremisten aus.
Einfach nur widerlich, dass man sowas in einer angeblichen Demokratie auf unschuldige Kinder loslässt!
das sind doch diese „ziemliche guten Leute“, oder?
Es muss nun Schluss sein.
Wenn es hilft, die unschuldigen Kinder vor gesichert Rechtsextre,em zu schützen,
ist das sehr wohl zu begrüßen.
@Sam 1
Das Problem ist, dass er seine undifferenzierten Äußerungen an Kinder weitergibt, die nicht in der Lage sind ihm als erwachsener Lehrkraft etwas entgegenzusetzen.
Eine Lehrkraft darf sich dazu äußern, wen sie wählen würde und darf auch die persönlichen Gründe darlegen – sachlich.
Aber sie darf nicht pauschal eine Partei ablehnen – und schon gar nicht in dieser Art und Weise. Die AfD steht auf den Wahlzetteln und ist damit demokratisch legitimiert. Sie darf gewählt werden.
Wenn der „Pädagoge“ nun äußert, dass diejenigen, die die AfD wählen, „entweder sehr reich, unmoralisch oder nicht bei Verstand sein müssten“, so bietet er den Kindern keine Diskussionsgrundlage, sondern überwältigt sie im Sinne des Beutelsbacher Konsens.
Das ist kein demokratischer, sondern ein Diskussionen unterbindender und damit autoritärer Lehrer.
@Micha Wer hat meinen Namen geklaut
Sagen wir mal so: Eine Lehrkraft sollte weise genug sein, ihre Parteienpräferenz nicht wie eine Monstranz vor sich herzutragen.
Aber:
Nein, die Verkündigung der Wahlentscheidung an sich es ist nicht zwingend eine „Anweisung“. Ich kann sagen: Ich wähle X, weil ..…
Das ist sachlich und angemessen. Denn es ist klar, dass in einem demokratischen System auch andere Wahlentscheidungen zulässig sind. Wer ganz sicher gehen will, weist darauf hin, dass die Schüler sich später selbst Gedanken darum machen müssen, wen sie wählen.
Nur: Das macht der „Pädagoge“ hier ja gar nicht. Er verfemt eine Partei ausdrücklich – und zwar im Wesentlichen auf einer emotionalen und damit anti-argumentativen Ebene.
„entweder sehr reich, unmoralisch oder nicht bei Verstand sein müssten“ – da ist kein Sachargument erkennbar.
Er maßt sich als Beamter damit an, es „besser zu wissen“ als die Bundeswahlkommission, was man wählen darf und was nicht – und torpediert damit geradezu den vom demokratischen System so gewollten Wahlablauf.
Mit so einem Lehrer kann man nicht diskutieren. Eine Lehrkraft aber, mit der man nicht diskutieren kann, ist autoritär.
So habe ich das noch nicht gesehen, aber du hast recht.
@GubbelYY
Nein, das darf er nicht. Egal was der sagt, es ist für seine Schüler eine Anweisung. Er darf über alle Parteien reden, sollte es aber nicht. Sobald er sich äußert, was er wählt, sagt er den Kindern, sie sollen das auch wählen. Und wenn er das auch noch begründet, denn hat er sie im Sack und indoktriniert!
Und wer schützt uns vor DIR????
Sagt ein Anhänger gesichert linksextremer, verfassungsfeindlicher Parteien?
Musst eher vor Linkem Schmarotzerdreck schützen.
Solange damit Siegmund verhindert werden kann, ist das zielführend!
Du musst jetzt ganz stark sein.
Siegmund wird Ministerpräsident und die nächste Kanzlerin heißt Dr. Alice Weidel.
Zielführend wäre es die Jugend vor Menschen zu schützen die ein solch krankes Denken haben.
Wenn es Wiedergänger des Faschismus gibt, dann jemand mit solch einem Verhalten!
Ihr seid so wie die damals waren!
Genau SO !
Jaaa, jawoll, ich sage JA!
Solange ich damit „Sam1“ verhindert werden kann, ist das Zielfuhrend.
mmmmuuhhahahahaaaaaaa
Du weißt anscheinend nicht, was für einen Stuss du schreibst
Er hat Wissen zu vermitteln und nicht seine eigene politische Meinung zum Besten geben.
Die Frage des Kindes, hätte er mit Hinweis auf die Wahrung des Wahlgeheimnisses, beantworten müssen.
Alleine, dass er in dieser Angelegenheit noch durch alle möglichen „Shows“ getingelt ist, hätte dazu führen müssen, dass seine Abmahnung niemals gelöscht werden hätte dürfen.
Die Nichtbeachtung des Beutelsbacher Konsens, gehört unbedingt geahndet!
Normalerweise hätte der vor die Disziplinarkomission gehört. Die ihm ganz klar seine Grenzen aufzeigt und ihn beim nächsten Verstoß rausschmeißt.
Entfernung aus dem Amt!
Was wäre wohl gelaufen wenn ein Lehrer sich so über Die Linke oder die Grünen geäußert hätte? Disziplinarverfahren wäre das Mindeste gewesen. Wie die üblichen Medien berichtet hätten, dies brauch ich kaum zu erwähnen.
Das ist eine Straftat.
Wenn du deine Kommentare so siehst, Zustimmung!
Idiotischer Namensdieb.
Was schlaueres schaffst Du nicht, nicht?
Aus dem Schuldienst entfernen und die Pension streichen. Solche Leute haben in Schulen nichts zu suchen.
Zwei Jahre auf Bewährung und damit einhergehender Streichung der Pensionsansprüche, passiert Ihnen nur, wenn Sie als Richter, Kinder vor der Maskenpflicht schützen wollen.
(siehe Richter Christian Dettmar)
Auch er wird es bald lernen.
Wunschdenken. Leider.
Ich wünsche mir soziale Gerechtigkeit, so wie von den Linken und dem BSW angestrebt.
Es gibt bestimmt einen Direktflug.
Einfach mal machen, das erdet.
Soziale Gerechtigkeit? Von den Linken? Ich lach mich tot!
Die stecken alle unter einer Decke!
Nur noch AfD!🇮🇱🇩🇪
Ich stecke nicht mit den gesichert Rechtsextremen unter einer Decke.
Nein Fritz,
Du kannst ja nicht mit dir selbst unter einer Decke stecken!
Mit den Linken Terroristen?????
Linke erklären im Auftrag von Linken mangels inhaltlichen Argumenten alles Konservative zu „gesichert rechtsextrem“ und wiederholen dann diesen faktenfreien Unsinn immer und überall.
Ha ha, gesichert rechtsextrem. Wissen sie nicht, dass hier eine dem Innenministerium unterstellte Behörde das entscheidet, was der Innenminister wünscht? In Sa-Anh. ist das Tamara Zieschang, CDU. Das ist übrigens im Bund genauso. Da kann man das gesichert rechtsextrem in der Pfeife rauchen.
Unsere Demokratie bei der Arbeit.
Heckel erklärt also 11-12jährigen, dass ihre Eltern also „entweder sehr reich, unmoralisch oder nicht bei Verstand“ sind. Das ist nicht zu entschuldigen und es ist weder Recht noch Aufgabe einer Schule, Schüler gegen ihre Eltern aufzuhetzen. Ich fühle mich (leicht) an die chinesische Kulturrevolution erinnert und frage mich wirklich, welches Selbstverständnis manche Lehrer haben…
Als Lehrer sollte er die wahren Probleme Deutschlands sehen.
Wie denn? Er kriegt sein Gehalt. Dem droht keine Arbeitslosigkeit und sein gehalt liegt weit über dem eines Facharbeiters.
Er ist ja auch kein Lehrer, sonder Ideologe!
„diesem Mythos der Neutralität hinterher rennen“
Damit ist alles gesagt. Sind Eure Kinder die dort sind.
„Er habe lediglich seine Pflicht erfüllt …“ Brav, sehr brav.
Alles schonmal da gewesen
Da er das freiwillig gemacht hat, gilt diese Ausrede nicht.
Er könnte auch beim Verfassungsschutz arbeiten. Da ist doch schon einer mit einem solchen Bart. Die Weste ist jetzt ja weiss.
So ist das auch im VG.
Darum sollten Lehrer keine Beamten sein.
Und das ist jetzt rechtens oder was?
Nein, es ist linksens!
Abmahnungen können ebenso anlasslos verschwinden und mutmaßlich widerrechtlich gecancelt werden, wie die SMS von Ursula von der Leyen zum Pfizergate.
Es ist alles nur eine Frage des Interesses.
Ich lese zu selten:
„Umgehende Entfernung aus dem Beamtenverhältnis bei entzogener Pension“
– in diesem Fall über den Leiter des Schulamtes
Mythos Neutralität… gut, dann können AfD-Lehrer ihren Schülern ja jetzt sagen, dass sie später unbedingt AfD wählen müssen.
Ich freue mich auf den 15.Dezember 2026, aber dann treten wieder geordnete Verhältnisse ein 💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙
Die ‚Akten-Bereinigung‘ geht schon los – kommt mir mit Blick auf gewisse Gepflogenheiten der dt. Zeitgeschichte ziemlich bekannt vor…
Nachtrag: Ist das eigentlich ein Nebenbei-Spross vom Thüringer Rumpelstilzchen – oder wächst die Sorte da ‚wild‘?
Einfach mal Beweise löschen und damit durchkommen.
Unfassbar
Der benutzt seinen Job zur Selbstdarstellung. Fühlt sich für eine bessere Berufung geschaffen …
Ohne jetzt für links zu sein. Aber irgendwo passt da bei dem Schulamt ja gar nichts zusammen. Der Verfassungsschutz darf alles behaupten. Aber wenn ein Lehrer das ganze wiederkäut, dann ist das plötzlich auch nicht richtig?
Der „V-Schutz“ ist eine politisch gelenkte Behörde,
die das attestiert, was der Auftraggeber angeordnet hat.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Der Lehrer hat sich politisch gar nicht zu äußern. Was er denkt und wie er wählt ist seine Sache. Das den Kindern zu sagen ist ein massiver Verstoß gegen den Beutelsbacher Konsens.
Josef Stalin hätte sich über solche Pädagogen gefreut.
Hitler auch!