Thüringens Ministerpräsident
Mario Voigt scheitert mit Widerspruch – TU Chemnitz hält an Entzug des Doktortitels fest
Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist mit seinem Widerspruch gegen die Aberkennung seines Doktortitels gescheitert. Die TU Chemnitz hält damit an ihrer Entscheidung gegen den CDU-Politiker fest. Voigt hatte bereits angekündigt, notfalls vor das Verwaltungsgericht zu ziehen.
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Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt ist mit seinem Widerspruch gegen den Entzug seines Doktortitels gescheitert. Das bestätigte die Technische Universität Chemnitz gegenüber Apollo News. Zuvor hatte der Stern berichtet.
Universitätssprecher Mario Steinebach erklärte gegenüber Apollo News, der bereits ergangene Verwaltungsakt sei „nochmals auf seine Rechtmäßigkeit und Zweckmäßigkeit überprüft“ worden. Der zuständige Fakultätsrat habe anschließend beschlossen, den Widerspruch zurückzuweisen. Der entsprechende Bescheid wurde demnach bereits am 17. Juli 2026 verschickt.
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Die TU Chemnitz hatte Voigt den Doktorgrad bereits am 28. Januar entzogen. Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät fasste den Beschluss einstimmig. Vorausgegangen war ein seit August 2024 laufendes Prüfverfahren wegen Plagiatsvorwürfen gegen Voigts Dissertation. Der CDU-Politiker promovierte 2008 mit einer Arbeit über den amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf zwischen George W. Bush und John F. Kerry.
Ausgelöst wurde das Verfahren durch Vorwürfe des österreichischen Plagiatsprüfers Stefan Weber im August 2024. Weber übermittelte der Universität zunächst eine Dokumentation mit 46 mutmaßlichen Plagiatsstellen. Wenige Wochen später sprach er von 140 beanstandeten Fragmenten in der veröffentlichten Fassung der Dissertation. Unter anderem warf er Voigt vor, Passagen aus anderen Werken übernommen zu haben, ohne die jeweilige Quelle unmittelbar an der entsprechenden Textstelle kenntlich zu machen. Auf neun Seiten sollen nach Webers damaliger Untersuchung zudem Passagen aus Wikipedia übernommen worden sein.
Nach Darstellung von Voigts eigenen Anwälten soll er in mehreren Fällen Quellen angegeben haben, die er nicht selbst im Original ausgewertet, sondern aus Sekundärliteratur übernommen habe. Sie betonen allerdings, dass es sich bei einem Großteil der Beanstandungen gerade nicht um ungekennzeichnete Textübernahmen handele. Sie erklären zudem, es sei nachgewiesen worden, dass Voigt seine Dissertation selbst verfasst habe.
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Im Mai dieses Jahres kamen weitere Vorwürfe hinzu. Die Thüringer AfD-Fraktion beauftragte Weber mit einer erneuten Untersuchung der Dissertation. Weber erklärte anschließend, weitere 125 mutmaßliche Plagiatsstellen gefunden zu haben. Insgesamt sprach sein Team nun von 265 beanstandeten Textfragmenten
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Mit der Zurückweisung seines Widerspruchs ist das universitätsinterne Verfahren für Voigt nun gescheitert. Die Auseinandersetzung dürfte sich vor Gericht fortsetzen. Sein Rechtsanwalt kündigte bereits an, nach Prüfung des Bescheids Klage zu erheben.
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Na dann sofortiger Rücktritt und Neuwahl
Der und Rücktritt? Niemals. Darauf einen Kaffee mit Salz…
Und Mettbrötchen…
So viel Rückgrat hat der Mann nicht. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Es ist nicht nur Vogt. Für den Großteil der Funktionärsriege dieser Partei wären Neuwahlen der wirtschaftliche Untergang.
Das einzige, das sich nun ändert, wird deshalb der Preis sein, den die umbenannte SED für die Duldung der Vogtregierung verlangt.
Ach, der Mario. Wie super mega peinlich! Schämst du dich eigentlich nicht? Und dann auch noch von deinem persönlichen Endgegner AfD bloßgestellt. Ach Mario, es ist sooo peinlich. Pack am besten deine Sachen und geh nach Hause. Das Mettbrötchen wartet…
Scham? Peinlich? Fremdworte für solche Politiker.
Das werden sie tunlichst vermeiden. Neuwahlen in Thüringen, das wäre ja ein zweites Sachsen-Anhalt.
Wenigstens die Universität beweist Rückgrat, wenn er es schon selbst nicht tut.
Na klar beweisen die Rückgrat.Ihr Dienstherr droht ihnen abhanden zu kommen.
Was erlauben sich Er (Uni)?
L’État, c’est moi!
Nix mehr Dr. Mettbrot. Jetzt nur noch Mettbrötchen.
Nun, „die Auseinandersetzung dürfte sich vor Gericht fortsetzen“, liest man – dazu vielleicht ein paar Informationen:
#1: Das zuständige Hochschulorgan hat namens der Hochschule die Insuffizienz der seinerzeit vorgelegten Dissertation festgestellt und den Verwaltungsakt der erfolgten Promotion damit widerrufen.
#2: Das zuständige Verwaltungsgericht wird die Feststellung der Hochschule nicht inhaltlich prüfen, sondern nur die korrekte Anwendung der geltenden Regeln in der Beurteilung.
#3: Sollten die geltenden Regelungen seitens der Hochschule nicht (vollständig bzw. korrekt) angewandt worden sein, wird die Sache zur nochmaligen Prüfung an die Hochschule zurückverwiesen werden.
#4: Im Falle einer regelungskonformen Hochschulentscheidung wird diese bestätigt werden – wahrscheinlich mit Berufungsausschluß, weil das Urteil der I. Instanz kaum von der gefestigten obergerichtlichen Rechtsprechung abweichen dürfte.
In meiner Dissertation untersuche ich den Zusammenhang zwischen physikalischen und soziologischen Einflussfaktoren im Kontext eines alltagspraktischen Phänomens: der Frage, ob und aus welchen Gründen ein mit rohem Gehacktem (Hackfleisch) belegtes Brötchen (sog. „Mettbrötchen“ oder „Gehacktes Brötchen) beim freien Fall mit erhöhter Wahrscheinlichkeit auf der belegten Seite auftrifft. Dabei wird geprüft, ob eine physikalische Kausalität (z.B. Massenschwerpunkt, Drehimpuls, Aerodynamik) in Wechselwirkung mit soziologischen Faktoren (z.B. typische Handhabung, Alltagspraktiken, kulturell geprägte Nutzungssituationen, politische Haltungsnoten) zu einer systematisch bevorzugten Fallorientierung führt und somit ein kausaler Zusammenhang zwischen materiellen Eigenschaften des Objekts und sozial geprägten Rahmenbedingungen des Geschehens nachweisbar ist.
Der arme Mann muss sein ganzes Leben mit sich leben. Gespenstisch.
Das stimmt.
Glücklicherweise ist er in der Politik, da macht Das Nix 😉
Wer Nichts wird,
wird Wirt.
Wer dann noch Nichts wird,
wird Bahnhofswirt.
Ist Dir auch Dieses nicht gelungen,
machst Du in Versicherungen.
Fehlt Dir auch dafür das Geschick,
reicht’s immer noch für Politik.
@Christian K.:
Das glaube ich nicht. Solche Typen sind Aalglatt und haben keinerlei Gewissen. Beispiele hierfür gibt es genug. Im Gegenteil, sie stolpern immer höher die Treppe hoch.
Der Doktor ist kein Titel sondern ein (akademischer) Grad.
Auch nach millionenfacher Wiederholung nicht.
Macht aber in diesem Staate wohl auch keinen Unterschied mehr …
Zurücktreten Herr Voigt und zwar jetzt.
Mario Voigt führt inzwischen den wohl erbittertsten Wahlkampf seiner Karriere – gegen die Realität. Die TU Chemnitz entzieht ihm einstimmig den Doktortitel. Widerspruch? Abgelehnt. Konsequenzen? Fehlanzeige. Also ab vors Verwaltungsgericht. Irgendwo muss sich doch noch eine Instanz finden, die aus einem aberkannten „Dr.“ wieder akademischen Lametta macht.
Das eigentlich Peinliche ist längst nicht mehr nur der verlorene Titel, sondern dieses verzweifelte Festkrallen daran. Ein Ministerpräsident sollte politische Autorität besitzen – nicht den Eindruck erwecken, seine Würde hinge an zwei Buchstaben vor dem Namen.
Der Doktortitel ist weg, der Widerspruch gescheitert. Aber Voigt kämpft weiter. Vielleicht findet sich ja noch ein Gericht, das neben Verwaltungsakten auch gekränkte Eitelkeit rehabilitiert.
Er weiß das er gelogen und betrogen hatte und zieht trotzdem vors Gericht, eine Schande für dieses Mettbrötchen!
‚Mario Voigt hat seine Promotion im Jahr 2008 an der Technische Universität Chemnitz im Fach Politikwissenschaft…‘
Finde den Fehler.
Ernsthafte Menschen studieren an einer TU um Ingenieur zu werden. Niemand braucht Politikwissenschaftler….
„Orchideenfach“ für Stinknelken gedacht.
Das Problem ist die Union in Thüringen. Voigt ist als „Lame Duck“ nicht mehr zu halten. Das müssten ihm seine Leute jetzt mal klar machen und ihn ersetzen. Ein Besserer als Voigt dürfte selbst in der Union zu finden sein.
Mario…….ohne Titel.
Wunderbar! Jetzt bitte noch klagen, damit seine Promotion vor aller Augen auseinander genommen wird. Die CDU muss und wird untergehen. Dank Leuten wie Mario Voigt.
Was nu, Mettmann?
Und wer ist schuld an dieser verzwickten Situation in Thüringen?
Einzig und alleine ein Herr Höcke! Wenn dieser nicht wäre, könnte Herr Voigt einen Rücktritt ins Auge fassen und / oder Konsequenzen folgen lassen. Die Union könnte ihn weich fallen lassen und einfach eine andere Handpuppe als MP installieren.
Da es in Thüringen allerdings diesen Höcke gibt, ist das alles nicht möglich und Voigt muss durchziehen.
Daher führt kein Weg daran vorbei: Die AfD muss verboten werden und Höcke entfernt werden…
(Und nein, ich bin kein besonderer Freund der Politik eines Höcke – was ich von seiner Person unabhängig betrachte!)
Ein Bauernopfer. Was wäre wohl das Ergebnis, wenn man jede politik- bzw. sozialwissenschaftliche und juristische Dissertation nach diesen Maßstäben prüfen würde? Oder sich gar fragt, welchen Zweck eine Dissertation eigentlich erfüllt. Dann würde sich die Betrachtung mancher Schwurbel-Monografie schon erübrigen.
Ach ja, auch die Ingenieure und Informatiker schreiben inzwischen mehr mit KI als über sie.
Das Promotionswesen in Deutschland ist inzwischen eine Farce. Die sogenannten „wissenschaftlichen Standards“ werden jedes Mal im Hinterzimmer neu ausgewürfelt, siehe Brosius-Gersdorf. Das macht eine Argumentation wie die von Voigt einfach. Die Funktionsweise ist rein ökonomisch: Staatsquote und Bürokratie haben Funktionärsstellen geschaffen, die gut genug bezahlt sind, um spät ins Berufsleben einzutreten, dadurch aber auch sehr begehrt sind. Im Gegenzug entstand ein Qualifizierungswettlauf mittels inhaltlich meist wertloser Fleißarbeiten.
Das tut mir jetzt aber sehr leid für den Mettwurst Mario.
Ich habe seitdem Amtsantritt von Voigt noch keine Regierungsarbeit gesehen. Er greift wahrscheinlich nur das Steuergeld von seinem Bürostuhl ab.
Gute Nachricht für die (bekennenden) Kommunisten:
Für den (auszuschliessenden) Fall, dass der überführte und sanktionierte Plagiateur zurücktritt, könnte ja SED-Wolf (ab kurz vor der Wahl: BSW = vierte SED-Umbenennung) übernehmen, Ramelow-Maier-Kramer steht gewiss gern zur Verfügung.
Dann ist das gebeutelte Thüringen endlich wieder – auch offiziell – in Kommunisten-Hand – trotz 40-prozentiger Opposition (https://dawum.de/Thueringen/).
Ua die CDU verkommt immer mehr zur Plagiatspartei…wie war das noch mit dem Kopier-und Plagiatsminister der CSU-Schwesterpartei Karl Theodor zu Guttenberg?
Hat er den Widerspruch selbst verfasst?
…Mit oder ohne KI?
Voigt ist einfach nur ein Loser. Erbärmlich!
Der wird doch nicht so geistlos sein und dagegen klagen wollen?
Nein? Doch! Oooohh…..
…. und dabei hat er doch so eine große kluge Brille, der Herr Puppendoktor Pille ….
Wer noch einen funken Anstand inne hat tritt zurück und zwar sofort! Wir brauchen keine „Demokratieretter“ die Lügen und betrügen.