ARD-Umfrage
Vier von fünf Deutschen finden, der Wohlstand sei ungerecht verteilt – breite Mehrheit fordert Vermögensteuer
Eine Umfrage im Auftrag der ARD zeigt, dass 81 Prozent finden, der Wohlstand sei in Deutschland ungerecht verteilt. Eine Mehrheit befürwortet deshalb eine Vermögenssteuer. Lediglich AfD-Anhänger sehen diese Maßnahme mehrheitlich skeptisch.
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Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent findet, dass der wirtschaftliche Wohlstand in Deutschland ungerecht verteilt sei. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im April im Auftrag der ARD-Aktion „Deine Meinung zählt!“. Lediglich 15 Prozent finden, dass die Verteilung gerecht ist. Angesichts der Zahlen ist es wenig verwunderlich, dass sich 64 Prozent für die Einführung einer Vermögensteuer und 61 Prozent für die Anhebung der Erbschaftsteuer aussprechen.
Nur AfD-Anhänger wenden sich mehrheit zu 52 Prozent gegen eine Vermögensteuer aus. Alle anderen Parteianhänger befürworten diese Maßnahme mehrheitlich – bei den Unionswählern sind es 62 Prozent. Bei SPD, Grünen und Linken sind es zwischen 84 und 88 Prozent.
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Bei der Anhebung der Erbschaftsteuer auf hohe Erbschaften sieht das Ergebnis ähnlich aus: Lediglich die AfD-Sympathisanten sind mehrheitlich dagegen. Die mögliche Steuererhöhung wird von 64 Prozent der Unionswähler befürwortet, und bei Grünen und Linken liegt die Zustimmung wieder bei oder über 85 Prozent.
Die knappe Hälfte aller Befragten ist dagegen, dass es in der jetzigen Situation Einschnitte bei den Sozialabgaben gibt. Am ehesten werden noch Kürzungen bei der Arbeitslosenversicherung befürwortet. Diese Maßnahme würde ein Drittel unterstützen. Bei der Frage, ob man persönliche Einschnitte hinnehmen müsse, um die Sozialsysteme zu sichern, reagieren die Befragten gespalten: 47 Prozent sind dafür und 47 Prozent sind dagegen. Zugleich ist nur knapp ein Drittel der Meinung, dass mehr gearbeitet werden müsse, damit Deutschland seinen Wohlstand halten kann. Fast zwei Drittel sehen das nicht so.
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66 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Migranten nur dann Sozialleistungen bekommen sollen, wenn sie länger in Deutschland gearbeitet haben. Die Umfrage für die ARD zeigt deutlich, dass die Menschen einerseits unzufrieden mit der Verteilung des Wohlstands sind, andererseits aber auf den Staat setzen, um das zu beheben, anstatt weniger Steuern zu fordern.
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Wenn die 80 Prozent erst mal erfahren, wer für die Sozialisten als reich gilt, dann wird die Begeisterung schnell schwinden.
Plus; Vermögenssteuer bringt im Vergleich zu anderen Steuern kaum was. Leute, die so viel Asche haben, haben Anwälte für Steuer- und Finanzrecht.
Wohneigentum liegt in Dtld. bei ~44% und ist damit Schlusslicht in der EU. Der EU-Schnitt liegt bei 70%, in Südeuropa und Osteuropa oft bei 90%. Soviel zum Neid der zu Tode besteuerten Deutschen.
das kapieren die Sozialismusidioten nicht.
Solche Umfragen sind mit großer Vorsicht zu genießen – vor allem im Auftrag der ARD. Sie vermitteln oft ein Bild, das an der Realität vorbeigeht. Daß vor allem AfD-Anhänger skeptisch sind, zeigt, daß viele Bürger die politische Absicht hinter solchen Neiddebatten erkennen.
Wohlstand ist in Deutschland kein Zufall und meist auch kein Erbe. Die allermeisten haben sich das, was sie besitzen, durch jahrzehntelangen Fleiß, Überstunden und Verzicht selbst hart erwirtschaftet. Wer anpackt und Verantwortung übernimmt, verdient Respekt und keine Bestrafung durch eine Vermögenssteuer. Wir sollten Eigenleistung wertschätzen, statt den Erfolg derer zu attackieren, die den Laden am Laufen halten. Neid bringt unser Land nicht voran – die Anerkennung von harter Arbeit hingegen schon!
Ein altes Sprichwort sagt treffend: „Der Neider sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten“ Das sollten sich viele Kritiker einmal zu Herzen nehmen!
5 von 4 Linken…
Wir verteilen solange den Wohlstand um, bis alle das gleiche haben:
Alle haben gleich wenig, wie in der DDR.
Bis auf die politbonzen.
Ich habe eher das Gefühl, dass die Arbeit ungerecht verteilt ist. Dagegen sollte man etwas tun, dann klappt es auch mit dem bleichverteilten Wohlstand.
Die Unionsanhänger nähern sich zunehmend der Linken an.
Da weiß man, was man zu erwarten hat.
Bei ARD hörte ich auf zu lesen.
Die ADR findet das 81 Prozent des Wohlstandes sei in Deutschland ungerecht verteilt, mich haben Sie aber wie auch bei den GEZ Gebühren leider nicht gefragt.
Fängt schon mit den Mitarbeitern beim ÖRR an. Ja, ganz sicher ist da der Wohlstand ungerecht verteilt.
Zum Glück lebe ich nicht mehr in Deutschland.
„Umfrage im Auftrag der ARD“.
Da klingeln alle Alarmglocken!
Die ARD galt einst als liberal-konservativ im Vergl. zum rotgrünen ZDF. Mittlerweile befinden sich die Verhältnisse in einer ökosozialistischen Abwärtsspirale.
Vermögen wird nicht nachweisbar sein, weil „es ist nicht weg, es ist nur woanders…“ Und dann werden wieder die Mittelständler und die Arbeitnehmer abgestraft.
Ist halt ein bekannter Trick. Eine breite Mehrheit mehr und mehr auszuhungern, damit Unzufriedenheit zu erzeugen und gegen missbeliebige andere Bevölkerungsgruppen aufzuhetzen…
Bürgergeldempfänger und Verwaltungsbeamte sind die eigentlichen Gewinner bei der Verteilung des „wirtschaftlichen Wohlstands“ 💫
Das Problem an der SPD und auch Union ist nur, Leute mit 3.000€ brutto zählen schon als reich. Zumindest empfindet man das so wenn man auf seine Lohnabrechnung schaut. Wirklich Reiche haben entgegen der Versprechungen nix zu befürchten, der Mittelstand ist das Ziel das ausgepresst wird
Es handelt sich hier wohl um eine Neiddebatte, denn jetzt ist die Zeit, wo die Alten, welche noch von den Segnungen der freien Marktwirtschaft profitierten, ihre Vermögen vererben – und zwar bereits versteuertes Vermögen.
Diese Erblasser sind nicht wirklich reich, wenn man internationale Maßstäbe der Blackrockkunden usw. anlegt.
Solche Vermögen anzuhäufen, wäre hier früher gar nicht möglich gewesen. Das Ende des Trennbankensystems, die Digitalisierung und Ausweitung der Wirtschafts- u. Finanzräume durch die Globalisierung der 2000er Jahre machten es erst möglich, mit wenigen Mausklicks sein Geld mehrmals am Tag zu vervielfachen. – Diese „Superreichen“ versteuern und vererben ihr Vermögen nicht bei uns. Dann wären sie ja bescheuert.
Nein, es wird die Unternehmer treffen, welche hier seit Jahrzehnten Arbeitsplätze erhalten, die sonst längst weg wären. Nach dem Mittelstand rasiert man die nächste Schicht – wofür?
Sicher nicht für die, welche den Wohlstand ungerecht verteilt sehen.
interessant ist bei solch „repräsentativen umfragen“ das soziale milieu, teilnehmeranzahl und das medium der wahl.(internet, teletext, email u.a.)
leider fand sich dazu nichts im text.
Grundgesamtheit Deutschsprachige Bevölkerung in Deutschland ab 16 Jahren
Erhebungsmethode Zufallsbasierte Telefon- (davon 60 Prozent Festnetz, 40 Prozent Mobilfunk) und Online-Befragung
Erhebungszeitraum 07. bis 14. April 2026
Fallzahl 2.084 Befragte (1.241 Telefoninterviews und 843 Online-Interviews)
Gewichtung nach soziodemographischen Merkmalen und Rückerinnerung Wahlverhalten
Schwankungsbreite 2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent
Ansprechpartner Reinhard Schlinkert, Roberto Heinrich
Kontakt Berlin: 030 / 915 812 –500, Bonn: 0228 / 329 69 –3
@ indi@infratest-dimap.de
https://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/grafiken/ard-umfrage-deine-meinung-zaehlt-100.pdf
60% Festnetz. Da haben die nur mit den Grauhaarigen telefoniert.
Computergesteuere Telefonanlage wie beim Presseclub. Da weiß man schon wenn Geschlecht und Ort des Anrufers genannt werden wie die politische Botschaft ausfällt.
Ich als 65jähriger fühle mich jetzt von Ihrem FDJ-Gequatsche angepisst.
Schlaraffenland für alle ohne Leistung. Hr. Vosgerau hat bei NIUS einen sehr guten Vorschlag dazu gemacht. Begrenzung der Menschen welche aufs Gymnasium gehen können auf 20% durch höhere Leistungsanforderung, dann wird auch kein Unfug mehr studiert und mehr Menschen können sich sinnvollen Tätigkeiten (besonders im Handwerk) widmen.
Keine sinnlosen Geschwätz“wissenschaften“ mehr? Das wäre ein Traum!
Von der ARD in Auftrag gegeben sagt alles. Ich wüsste mal zu gerne, wer da so gefragt wird. Bei mir hat noch nie jemand angerufen, komisch, gell.
Vermögenssteuer ist eine Besteuerung der Substanz, nicht der Einkünft, dazu müssen dann viele illiquide Vermögenwerte geschätzt werden, also ein enormer bürokratischer Aufwand, der auch die Gerichte viel beschäftigen wird, wegen der Einsprüche. Schätzungen sind immer etwas willkürlich.
Erbschaftssteuer ist die erneute Besteuerung von bereits versteuertem Einkommen.
Werden diese Vorschläge angenommen, degeneriert der Staat zu einer Räuberbande.
Naheliegender wäre eine Angleichung der Besteuerung von Arbeits- und Kapitaleinkünften, daß hier Kapitaleinkünfte so bevorzugt werden, ist tatsächlich ungerecht.
Fazit: AfD Wähler sind gut ausgebildete fleißige Menschen. Sie zahlen schon jetzt hohe Steuern und wollen nicht enteignet werden. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid bekommt man geschenkt.
Tatsächlich stellt sich für die Mehrheit der Arbeitnehmer die Frage, dass sie ohne Schwarzarbeit und Schwarzgeld gar nicht in der Lage sind an gerechter Verteilung des Wohlstands zu partizipieren.
Einkommensreichtum (Monatlich Netto):
Single: Ab ca. 5.110 bis 5.780 Euro netto zählt man zur Oberschicht.
Paare ohne Kinder: Ab ca. 6.750 Euro netto.
Familie (2 Erw., 2 Kinder): Ab ca. 12.140 Euro netto.
Zu den reichsten 1% gehört man als Single ab einem Nettoeinkommen von ca. 7.190 bis 12.760 Euro.
Quelle Ing und statista
Und was hat Einkommen bitte mit Vermögen zu tun? Das ist eine ganz andere Baustelle.
Sozialismus tötet.
ARD Umfragen meide ich wie der Teufel das Weihwasser
Die dann zusätzlichen Einnahmen durch VermSt und ErbschSt gehen …
… SteuerSENKUNGEN an anderer Stelle?
… Abbau der Staatsverschuldung?
… in Investitionen?
… in den Staatskonsum?
… ins Bürgergeld für Nichtbürger?
Wir hatten gerade eine 500 Mrd. „Schuldenbazooka“:
KEINE zusätzl. Investitionen
MEHR Schulden
KEINE Steuersenkungen in Sicht, NIRGENDS, für Niemanden
…aber
mehr Stellen im öD und
lecker Bürgergeld für alle Interessierten weltweit, KEINE Migrationswende mit Merz!
Je mehr der Staat einnimmt, desto mehr verpulvert er. SINNLOS!
Klar ist das Vermögen ungerecht verteilt. 95 zu 5 für die Reichen.
Das Problem ist, dass die Sozen daraus machen, dass man ja dann prima da Facharbeiter und Unternehmer von KMUs in Sozen-Sprech „Besserverdiener“ und „Reiche“ genannt, weiter ausplündert.
Daran merkt man das Deutschland jetzt wirklich Pleite ist. Die Suche nach dem letzten Cent hat begonnen.
Wenn ich sehe wie dem Normalbürger die Möglichkeit genommen wurde durch hohe Besteuerung beim Aktienhandel an der Wirtschaft teilzunehmen kommt diese Neiddebatte natürlich gerade recht. Unsere Regierungen haben kein Interesse das OttoNormalBürger zu Wohlstand kommt. Sie tun alles dafür!