Hessen
Verwaltungsgerichtshof lässt Teile von Flüchtlingsbeschluss von ChatGPT schreiben
Wie verbreitet ist der Einsatz von ChatGPT in Gerichten? Bei der Bewertung der Rechtslage von Ukrainern in Deutschland, die vorher lange in Georgien lebten, kam die KI zum Einsatz. Das geht aus den URLs hervor, die die Argumentation des Verwaltungsgerichtshofs angeblich belegen.
Ein Beschluss des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 24. Juni 2026 wurde mindestens teilweise von ChatGPT geschrieben. Das geht aus der Verwendung bestimmter Links eindeutig hervor. Zuerst berichtete die FAZ. Nach Angaben des Gerichts ist der Beschluss allerdings inhaltlich richtig und soll nicht geändert werden. Darin geht es um Ukrainer, die nach mehrjährigem Aufenthalt im sicheren Georgien in Deutschland Flüchtlingsleistungen in Anspruch nehmen wollen. Dazu soll nun der Europäische Gerichtshof Fragen beantworten.
Aufgeflogen ist die fehlerhafte Verwendung der Künstlichen Intelligenz durch Tracking-Hinweise in URLs (also Internetadressen), die Aussagen in der Begründung belegen sollen. Damit Webseiten messen können, wie viele Nutzer von ChatGPT auf ihre Seite gelenkt werden, hängt der KI-Textgenerator regelmäßig den Hinweis „?utm_source=chatgpt.com“ an die URL an. Fünf von zwölf Internetbelegen stammen zweifelsfrei von der KI.
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Mehrere dieser Webseiten, die das Gericht als Belege für Aussagen in dem Beschluss aufführt, sind nicht geeignet, die Thesen des Textes zu belegen. ChatGPT hat hier zwar nicht halluziniert – also keine Webseiten erfunden. Die von dem Textgenerator angegebenen vermeintlichen Belege enthalten aber gar nicht die Informationen, die die KI dort vermutet hat.
Eine Überprüfung durch das Gericht fand offenkundig nicht statt. Der KI-Argumentation wurde blind vertraut. In einem Fall geht es unter dem angegebenen Link um die Rechtslage von 2025, obwohl für einen Fall von 2022 die Rechtslage von 2015 entscheidend war. In einem anderen Fall soll die Verlängerung eines Dekrets belegt werden, die im Februar 2026 beschlossen wurde. Der verlinkte Artikel ist jedoch aus dem Jahr 2025 – stammt also von einem Zeitpunkt, als die Verlängerung noch gar nicht beschlossen war.
Auf Anfrage der FAZ räumt der Verwaltungsgerichtshof die Fehler ein. An der Sache ändere das aber nichts; der Beschluss könne so aufrechterhalten werden und sei inhaltlich korrekt. Auch die vermeintlich belegten Informationen fänden sich zwar nicht in den angegebenen Belegen, seien aber dennoch korrekt und hätten dem Gericht auch in anderen Quellen tatsächlich vorgelegen. Eine erforderliche „Gegenkontrolle“ sei erfolgt. Nachprüfen lässt sich diese Behauptung freilich nicht.
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Dann wäre ich dafür, dass ChatGPT auch einen Teil des Gehalts bekommt.
Diese Leute haben mit Sicherheit die Top-Bezahlversion von Chat Gpt gebucht. Von unseren Steuern finanziert lautet das Motto „was kostet die Welt“.
Jawoll, am besten lässt man die Ki gleich vollständig die Urteile fällen, und fertig ist der Rechtsstaat.
..das kommt garantiert noch! Wetten?
oder, man fragt vorher, wie das Urteil wohl lauten wird, natürlich unter Angabe des Vornamens.
Trainiert mit den richtigen „unsere Demokratie“ Daten ist sie bereits.
Ich finde es immer erhellend, wenn KI den Textbaustein “ das Thema wird in Politik und Medien kontrovers diskutiert…“ o.ä. raushaut. 🍿️😁️
Beamtenmikado. Wer sich zuerst bewegt, hat verloren. So kennen wir sie.
Die KI könnte uns wahrlich die Versteinerung unserer Kultur- und Rechtsordnung bringen.
Was wollt Ihr eigentlich? Das nennt sich „unsere Justiz“, ist über jeden Zweifel erhaben, kann tun und lassen, was sie will, ist unfehlbar und immer auf Regierungslinie. Wer Hohn und Spott in diesem Kommentar findet, darf beide behalten.
KI und ChatGPD sind nichts anderes als google auf Speed.
Wir stehen erst am Anfang. Auch Bots wie Chat Gpt werden programmiert. Referenzen können wie auf den Autobahn geleitet werden. Wer Produkte von Chat Gpt als von Gott gegeben hinnimmt, fällt in eine verhängnisvolle Falle. Menschen müssen daher mehr denn je alles hinterfragen, was wir, auch hier, präsentiert bekommen. Wenn es keinen Sinn ergibt, dann kann Chat Gpt das Hundert Mal erzeugt haben. Und dann muss das auf Widerstand stossen. Auch Manipulation ist automatisierbar.
Ihr begreift es alle nicht….
Diese Richter haben Dinge einer fremden Macht (USA) Preis gegeben.
Das ist per Definition Landesverrat da es primäre Interessen und co Deutschlands berührt und die Daten ja via ChatGPT in die USA übermittelt wurden….
Alternativ ist es Spionage, Geheimnisverrat und Verstoß gegen DSVGO… ALLES im Amt..,
Sollte jemand das bezweifeln will ich jede scheiss Seite des Verfahrens öffentlich abrufbar haben! Ach das geht nicht aber Daten sind in die USA straffrei übermittelbar?
Also, jetzt komme ich auf dumme Gedanken. Da erstellt irgend jemand eine Webseite in der drinsteht: alle dürfen bleiben und haben Anspruch auf Sozialhilfe weil …Dann kommt der nächste und zitiert diese Seite. Dann kommt die KI und sagt: diese Seite muss richtig sein weil sie zitiert wird. Dann kommt der Anwalt und sagt: mein Mandant darf bleiben und kriegt Sozialhilfe weil das auf der Seite, die oft zitoiert wird, so geschrieben steht…und ich muss den ganzen Sums bezahlen. Früher musste der Asylanawlt noch wenigstens seine Texte selber tippen, weil er sich keine Sekretärin leisten konnte. Heute…
Und was war das Ergebnis
bekommen Ukrainer die in Georgien lebten bei uns Bürgergeld?
Na klar…
Um das zu begründen brauchte es wohl KI
da der normal Menschenverstand das nicht hergibt.
Dieser Chat-GPT Richter ist sofort ohne Pensionsansprüche zu entlassen. Über den Verfasser der Presseantwort sollte zumindest nachgedacht werden. Es ist mittlerweile höchst abenteuerlich, was dem Souverän dargeboten wird.
Gerichte sind gegen Anwälte vorgegangen, die in ihren Schriftsätzen ChatGPT verwendet haben. Soll ein Berufsrechtsverstoß sein. Die wurden bei den Rechtsanwaltskammern angezeigt.
Das sind dieselben Richter und dieselben Gerichte, die mit ChatGPT rumpfuschen, damit sie rechtzeitig mit Wegner und Co Tennis spielen können.
Diese Art von Arbeitsverweigerung greift um sich. Sollten wir dann nicht gleich Anwaltsoftware gegen Gerichtssoftware antreten lassen, ganz ohne Direktbeteiligung unterdurchschnittlicher überforderter Juristengehirne?
Vergessen wir dabei nicht, dass es sich um ein Landesgericht handelt, von dem man eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Rechtsfrage erwartet.
In einem Rechtsstaat würden die verantwortlichen Richter und Mitarbeiter aus ihren Ämtern entfernt, sollten sie nicht freiwillig verzichten. In der BananenRepublikDeutschland wird das aber nicht passieren. Da bin ich mir sicher.
Deutschland ist so was von abgefucked!!!
Abgesehen von richtig oder falsch:
Gerichte halten manchmal nicht an alten Rechtsauffassungen fest oder die Klârung ist von grundsâtzlicher Bedeutung. Das nennt man Rechtsfortbildung. Da KI nur bereits existierende Urteile und Kommentar-Literatur hierzu auswertet, kann sich nichts fortbilden. KI kann nicht denken.
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alle Richter durch KI ersetzen und alles frei laufen lassen, wozu noch Richter? Wozu überhaupt noch ein Recht wenn Kanaken immer recht haben?