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Wirtschaftsministerium

Unruhe im Wirtschaftsministerium: Reiche tauscht engste Mitarbeiterin nach wenigen Monaten schon wieder aus

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ersetzt überraschend ihre Leitungschefin Yvonne Schreiber durch deren bisherigen Stellvertreter Erik Voigt – eine Entscheidung, die in einem Ministerium, das wegen Wirtschafts- und Gaskrise ohnehin unter Druck steht, für Unruhe sorgt.

Katherina Reiche tauscht ihre engste Mitarbeiterin aus (IMAGO/BMWE)

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Im Bundeswirtschaftsministerium kommt es zu einem Wechsel auf einer Schlüsselposition. Bundesministerin Katherina Reiche (CDU) trennt sich von ihrer bisherigen Leiterin der Leitungsabteilung, Yvonne Schreiber. Nach Informationen des Handelsblatts muss Schreiber ihren Posten räumen. Die Belegschaft des Hauses wurde am Mittwochnachmittag kurzfristig über die Personalentscheidung informiert.

Reiche bestätigte den Wechsel auf Anfrage. „Ich danke Yvonne Schreiber ausdrücklich für die enge, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten“, erklärte die Ministerin. Schreiber bleibt weiterhin im Wirtschaftsministerium tätig; auch künftig werde man die „gute Zusammenarbeit fortsetzen“.

Nachfolger wird Erik Voigt, bislang Unterabteilungsleiter „Koordinierung“ und Schreibers Stellvertreter. Mit Blick auf Voigt betonte Reiche, sie freue sich über die künftig noch engere Zusammenarbeit. In ihrem Haus wird der Schritt offiziell als planmäßige Neuordnung der Führungsstrukturen bezeichnet.

Die Entscheidung sorgt intern dennoch für Unruhe. Schreiber war erst vor rund neun Monaten – kurz nach Reiches Amtsantritt – auf die Leitungsposition befördert worden. Beobachter im Ministerium werten die Neubesetzung daher als bemerkenswerten Schritt, zumal die Leitungsabteilung als eine der sensibelsten Einheiten gilt.

Diese Abteilung ist für die interne Koordination, die Kommunikation der Ministerin, das Zusammenspiel mit Kabinett und Parlament sowie für strategische Fragen verantwortlich. Solche Posten besetzen Ministerinnen üblicherweise mit langjährigen und besonders vertrauten Mitarbeitern, weshalb die Ablösung Schreibers im Regierungsapparat auf besonderes Interesse gestoßen ist.

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Vor dem Hintergrund der tiefen wirtschaftlichen Strukturkrise (mehr dazu hier), aber auch des drohenden Gasmangels (mehr dazu hier) steht das Wirtschaftsministerium unter Druck. Katherina Reiche, die auch für den Bereich Energie zuständig ist, musste am Dienstag gemeinsam mit Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller, der den Grünen angehört, vor dem Wirtschaftsausschuss des Bundestages antreten und sich für ihre Untätigkeit rechtfertigen (Apollo News berichtete).

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21 Kommentare

  • Mich würde mal interessieren, ob Frau Reiche schon jemals etwas geleistet hat.
    Damit ist nicht gemeint, nur etwas weiterzuverwalten oder den Status quo aufrechtzuerhalten. Ich zweifle an der Eignung der Dame.

    • Besser wäre, die raus zu werfen – meine Meinung.
      Eine Ministerin, die bis zu 80.000 € für ein Plauderstündchen haben möchte, sollte einem Ministerium nicht vorstehen.

  • Im Ministerium vermissen sie wohl alle Robert den gesalbten.

  • Interessant die Vorgänge um die Firma der Reiche-Familie „Hesco“ in Luckenwalde. Es wurde damals wegen Insolvenzverschleppung und Subventionsbetrug gegen die Eltern ermittelt. Die Angestellten hatte man um ihre Löhne gebracht. K. Reiche verließ das Unternehmen ein paar Tage vor Insolvenzanmeldung. Läßt nichts Gutes für die Deutschland AG erwarten.

  • Wunder parodiert bei der Anstalt als sie Trump einen Preis verleihen wollte. Einfach super.

  • Vielleicht ein (internes) B.au.ern.o.pf.er?

    (Sorry für die Schreibweise, aber sonst schlägt die Zensur zu!)

  • Und Klaus Müller läuft da weiter rum weil…?
    Kauft zu wenig Gas im Sommer weil es ihm zu teuer ist, kommt von den Grünen, Kumpel von Robert. Spitzenbesetzung, würde ich als CDU genau so beibehalten.

  • Der Staat ist das Problem! Alleine im Bundes-Wirtschaftsministerium arbeiten über 2500 Beamte. Zusätzlich gibt es noch 16 Landesministerien, plus die EU.
    Die machen nur Regeln und kontrollieren diese. Die produzieren nichts, die schreiben keine Rechnungen wie ein Unternehmen, die wachsen nur und kosten Geld und produzieren Bürokratie!

  • „Bleibt Ministerium erhalten“ und „weiterhin gute Zusammenarbeit“ mehr Sinnloses kann man nicht erwarten.

    Entweder man feuert wg. Inkompetenz oder Illoyalität oder man behält und lobt.

    Wenn man jemand entfernt TROTZ guter Zusammenarbeit, gibt man damit nicht gleichzeitig zu, dass man „gut“ zusammenarbeitete aber Mist baute als Team und ist man dann nicht auch verantwortlich und müsste ebenso entfernt werden, würden manche fragen.

  • Eine Gescheiterte die Weimer deckt.

    • Ich vermute schon lange, dass Weimer sie vorgeschlagen hat. Da der Kanzler fern jeder Menschenkenntnis ist, hat er Empfehlungen einfach angenommen. Frau Reiche gehört dazu und auch Herr Wadephul. alle Neuanfangschancen verspielt! Das wird nichts mehr!

  • Frau Reiche ist eine in jeder Hinsicht Gescheiterte. Ob sie jetzt noch irgendeine Figur in ihrer pompösen Bude auswechselt oder in China ein Sack Reis umfällt. Morgen liegen die Temperaturen auch knapp über Null und in fünf Tagen ist schon Gasmangellage. Gute Nacht, Union!

    • Gescheitert ist sie nicht. Sie hat Karriere gemacht und für den Rest ihres Lebens ausgesorgt. Ob hier alles den Bach runtergeht, kann ihr egal sein.

      • Ist der Dame wahrscheinlich auch- die Kohle stimmt und mit der Liasion zu Hause ist auch alles okay- adlig gehts lustig weiter..

  • Dann kann es ja nicht so “ eng “ gewesen sein! 😝 🤣🤣🤣🤣

  • hätten wir qualifiziertes Personal in der Regierung könnte wir dadurch mindestens 600 Überflüssige gleich entlassen.
    Das wäre mal eine echte Sparmaßnahme die auch beim Volk ankäme

  • Was ich hören möchte wäre: Ich trete mit sofortiger Wirkung zurück… Der Rest ist alalala

  • Artikel
    – Im „Bundeswirtschaftsministerium“ kommt es zu einem Wechsel auf einer Schlüsselposition. „Bundes“minister“in
    – Die „Beleg“schaft“ des „Hauses“
    – „konstruktive“ „Zu“sammenarbeit
    – „Zu“sammenarbeit. In „ihrem Haus“ wird der Schritt offiziell als planmäßige —-Neuordnung der „Führungsstrukturen“
    auf die „Leitungs“position „befördert“ worden
    – „Beobachter im Ministerium“
    – das „Zu“sammenspiel mit „Kabinett“ und „Parlament“
    – Solche „Posten“ „besetzen“ „Ministerinnen“ üblicherweise mit langjährigen und besonders vertrauten Mitarbeitern, weshalb die „Ablösung“ Schreibers im „Regierungsapparat“ auf besonderes Interesse gestoßen ist.

    Wie gerne ich gesamte markierten Worte jetzt für alle geneigten Leser jetzt in reale Wahrheit übersetzen möchte aber leider…. nunja… „selbst denken“ oder „nicht“

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