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Insa

Umfrage zur Berlin-Wahl: AfD gewinnt hinzu – Grüne verlieren

Eine neue Insa-Umfrage zwei Wochen vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin sieht die AfD im Aufwind: Sie gewinnt einen Prozentpunkt hinzu und steht jetzt bei 18 Prozent. Die Grünen verlieren unterdessen und sind jetzt nur noch gleichauf mit der SPD bei 15 Prozent.

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AfD-Spitzenkandidatin in Berlin: Kristin Brinker (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Eine neue Umfrage von Insa zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin im Auftrag der Bild sieht die AfD im Aufwind: Sie gewinnt gegenüber der letzten Insa-Umfrage Mitte August einen Prozentpunkt hinzu und steht jetzt bei 18 Prozent. Neben der AfD gibt es nur bei einer weiteren Partei Veränderungen: Die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und stehen in der Bundeshauptstadt bei nur noch 15 Prozent.

Damit liegen die oppositionellen Grünen gleichauf mit der SPD. Vor ihnen steht die Linke mit 19 Prozent. Die Partei von Spitzenkandidatin Elif Eralp würde damit zweitstärkste Kraft werden. Die CDU bleibt unterdessen mit 20 Prozent stärkste Kraft. Eng wird es derweil für die FDP und das BSW: Beide Parteien stehen bei nur drei Prozent – zwei Prozentpunkte von einem Einzug ins Abgeordnetenhaus entfernt. Die sonstigen Parteien stehen derweil insgesamt bei sieben Prozent.

Die Verschiebungen im Vergleich zur letzten Abgeordnetenhauswahl vor drei Jahren sind dabei äußerst groß: Während die CDU von 28 Prozent abstürzt, kann sich die AfD etwa verdoppeln. Gleichzeitig büßen SPD und Grüne im Vergleich zu 2023 rund drei Prozentpunkte ein – die Linke kann dagegen rund sieben Prozentpunkte hinzugewinnen.

Bei der Bildung des Senats nach der Wahl am 20. September zeichnen sich deutlich weniger Probleme ab als etwa in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern, wo ebenfalls gewählt wird: Rot-Rot-Grün hätte, wie auch schon nach der letzten Wahl, eine klare Mehrheit im Abgeordnetenhaus.

Auch eine Kenia-Koalition aus CDU, Grünen und SPD wäre möglich. Der aktuelle Senat aus CDU und SPD, angeführt von Kai Wegner, wäre dagegen deutlich abgewählt: Beide Parteien kommen zusammengerechnet auf nur noch 35 Prozent.

bc

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9 Kommentare

  • Länderfinanzausgleich stoppen, egal wer regiert.

    7
    • bin dafür, Sachsen-Anhalt soll sein Geld selber verdienen

      -12
      • Bin dafür, daß das deutsch „Scheißloch“ nichts mehr bekommt!!!

        2
  • Da gerät das rot-grüne Biotop in Berlin wohl langsam ins Schwitzen, wenn die Realität selbst in der Hauptstadt anklopft. Während die etablierten Verwalter des Niedergangs sich gegenseitig die Posten zuschieben, strafen die Wähler das jahrelange Versagen endlich ab. Mal sehen, welche kreativen Brandmauern noch erfunden werden, wenn das Chaos im Abgeordnetenhaus perfekt ist.

    5
    • Im Guardian wurde in letzter Zeit viel geweint: Hippe pansexuelle Lattetrinker, die sich bislang im „kosmopolitischen“ Berlin „bunt und geborgen“ fühlten, haben nun Angst vor den „tätowierten Nazis aus der Provinz“.

      0
  • Warum Kenia-Koalition, das klingt romatisch verklärt.
    Schwarz-Rot-Grün sind die Farben der Afghanistan-Flagge
    Die Koalition dürfte treffend ihrer politischen Ausrichtung Afghanistan-Koalition genannt werden.

    Das Foto soll wohl Dr. Kirstin Brinkert, Chefin der AfD Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, zeigen?
    Danke dafür auch wenn deutlich blauerer Hintergrund gepasst hätte.

    1
  • „Umfragen“ direkt vor einer Wahl sind Betrug und Manipualtion!

    1
  • Diese Entwicklung wird dem Brechtken gar nicht gefallen … wetten, der bringt am Sonntag noch ein AfD-Bashing?!

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