Thüringen
Um Voigt abzulösen: Höcke fordert Wagenknecht auf, Ministerpräsidentin in Thüringen zu werden
AfD-Fraktionschef Björn Höcke fordert Sahra Wagenknecht auf, noch vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die Thüringer Regierung zu übernehmen und mit der AfD eine neue Mehrheit zu bilden. „Beweisen Sie den Thüringern, beweisen Sie den Sachsen-Anhaltern, dass das BSW doch keine Kartellpartei ist“, so Höcke.
Thüringens AfD-Fraktionschef Björn Höcke richtet ein ungewöhnliches Angebot an Sahra Wagenknecht. In einem auf der Plattform X veröffentlichten Video fordert er die BSW-Gründerin auf, die Regierung in Thüringen zu übernehmen und Ministerpräsidentin zu werden. „Werden Sie Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen“, sagt Höcke direkt an Wagenknecht gewandt.
Wagenknecht solle noch vor dem Urnengang am 6. September „ein neues Kapitel in der Parteiengeschichte der Bundesrepublik Deutschland“ aufschlagen. Aus Sicht des AfD-Politikers könnte eine Verständigung zwischen AfD und BSW die bestehenden politischen Mehrheiten in Thüringen grundlegend verändern.
Rechnerisch wäre eine solche Zusammenarbeit möglich. Die AfD verfügt im Thüringer Landtag über 32 der insgesamt 88 Sitze, das BSW über 15 Mandate. Für die Mehrheit sind 45 Stimmen erforderlich. Das BSW regiert derzeit allerdings gemeinsam mit CDU und SPD in der sogenannten Brombeer-Koalition.
Höcke kritisiert Wagenknecht dafür, dass ihre Partei in Thüringen weiterhin Ministerpräsident Mario Voigt unterstützt. Voigt sei „ein Mann, der wirklich jede Glaubwürdigkeit verloren hat und der sich trotzdem an sein Amt klammert“. Zugleich behauptet der AfD-Fraktionschef, die Mehrheit der Thüringer wünsche sich einen politischen Wechsel. Das gelte ebenso für die Bevölkerung in Sachsen-Anhalt.
Wagenknecht hält Höcke zufolge häufig kluge Reden, müsse nun aber konkrete Konsequenzen ziehen. „Sie reden viel von der Seitenlinie. Schreiten Sie doch mal zur Tat“, fordert er in dem Video. Anschließend wirbt er erneut um ihre Unterstützung: „Übernehmen Sie staatspolitische Verantwortung und beweisen Sie den Thüringern, beweisen Sie den Sachsen-Anhaltern, dass das BSW doch keine Kartellpartei ist.“
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Unterdessen plant die AfD-Fraktion nach dem gescheiterten Widerspruch Voigts gegen die Aberkennung seines Doktortitels ein weiteres konstruktives Misstrauensvotum. Ein erster Versuch war im Februar gescheitert. Damals hatte Höcke selbst für das Amt des Ministerpräsidenten kandidiert.
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Höckes Vorschlag ist aus meiner Sicht genial.
Ich denke, er weiß, dass W. diesen Vorschlag ablehnen wird.
Sie wird es müssen, denn der Thüringer BSW-Landesverband mit K. Wolf steht der Linkspartei näher als der eigenen. Wir haben doch gerade erst vernommen, wie ablehnend Wolf auf den Vorschlag Wagenknechts reagiert hat, sich in S.-A. im 3. WG zu enthalten und Siegmund so zum MP zu wählen.
Das BSW Thüringen wurde somit in Zugzwang gebracht, endlich – VOR den Wahlen im Nachbarland – Farbe zu bekennen: will die Fraktion darauf eingehen, muss sie Wolf und ihre Anhänger überwinden.
Stimmt sie nicht zu, weiß der Sachsen-Anhalter Wähler, was er von der Partei zu halten hat, und gibt seine Stimme vll. gleich der AFD – zur absoluten Mehrheit.
Dass Höcke selbst auf den ihm zustehenden MP-Posten verzichtet, ist ein zusätzliches „Zuckerl“ und zeigt – mir geht es nicht um mich, sonderm um das Land.
Höcke ist eben ein Stratege, der Dinge vom Ende her denken kann.
Ja, richtig, Katja Wolf kommt ja aus der Linkspartei und wird auch links bleiben – mit einem neuen Etikett.
Und sie war in Eisenach die Bürgermeisterin, die den neu gewählten AfD-Stadtverordneten den traditionellen und rituell vorgeschriebenen Handschlag verweigerte.
Sie stellte sich bereits damals auf dieselbe Stufe mit der Blumenstraußwerferin nach der Kemmerich-Wahl – die übrigens ebenfalls eine Strategie war, die höchstwahrscheinlich im Kopf Höckes entwickelt wurde.
Die Kommunisten sind so wie die Islamisten: Wenn sie eines Tages die Mehrheit haben, Gnade dir Gott.
Das BSW wurde einzig und allein gegründet, um den Beschluss der CDU, nicht mit der Linken zusammenzuarbeiten zu umgehen. Es sollte aussehen, als ob die CDU mit der Linken nichts zu tun haben will, aber letztendlich linke Wähler für ihren Machterhalt einspannen kann. Und der Machtgeilheit der Damen des BSW ist es zu verdanken, dass diese Taktik schneller ans Tageslicht gekommen ist, als die Plauder-Sahra dachte.
Ich erinnere mich dunkel das Höcke Anfang 2020 der CDU Ähnliches angeboten hat – inklusive Verzicht auf ein eigenes Amt um die Wiederwahl Ramelows zu verhindern.
(Das die AfD dann Kemmerich von der FDP – als das ‚kleinere Übel‘ gewählt ist dann die logische Fortsetzung)
Habe gerade gelesen, daß Wagenknecht abgelehnt hat .
Wenn das stimmt, hat sie alle Unklarheiten beendet. Mit Ausnahme für die Dödel natürlich.
Und ich Dummerchen dachte, es würde hier, beim Magazin für die Freiheit, darum gehen, über persönliche Freiheit zu debattieren, gesellschaftliche Entwicklungen zu analysieren und sich dabei ein wenig die Zeit zu vertreiben, und nicht darum, darüber zu diskutieren, in welchen Politikerhintern man am tiefsten hineinkriecht.
Dann müssen Sie wohl ihre Einstellung zur Politik neu überdenken.
@Black The Ripper: „Menschen, die Politikern in den Arsch kriechen, finde ich unsympathisch“. Ich auch. Vor allem, wenn es sich um Regime-Ärsche handelt, aus denen nur noch der linke große Zeh vom schwarzen Schlitzer herausschaut. (Ah, schau her, Schlitzers Meinung ist AN-geschützt und darf nicht widersprochen werden)
Menschen, die Politikern in den Arsch kriechen, finde ich unsympathisch.
„Es kann nur Einen geben“ ist Highlander Romantik. Schachspielen hat nichts mit Arschkriecherei zu tun. Schau’n wir mal, was für Höcke bei herausspringt.
Ihr devoter Gedanke sollte sie selbst ernsthaft beschäftigen.
Einer der wenigen sinnvollen Kommentare hier.
Gott, wie peinlich, Zustimmung vom Forentroll zu bekommen. Sie sind anscheinend selber aus dem Kindergarten ausgebrochen, Ripper?
Atlas + Waldschrat = ewige Liebe
Wäre ein kluger Schachzug….
Der Björn ist schon ein gerissenes Kerlchen.
So isses.
Höcke ist ein Extremer.
Ein extrem Guter.
der Spaß wäre es schon alleine Wert durchgezogen zu werden, nur um das Geschrei und gegacker und die Lamentis und Gesichter der ‚edeldemokraten“ zu genießen…😂😂
Aus dem Kindergarten ausgebrochen?
Wie ist Ihnen denn das gelungen?
Da in den Kindergärten nur links-grüne Erzieherinnen am Werke sind, ist ein Ausbruch die einzig vernünftige Reaktion.
ach was, Sarah kann doch nur Influenza, nach 4 Wochen als MP wäre die abgetaucht
Langsam sollte allen klar sein, warum sich das Parteien- und Mediensystem dermaßen auf Höcke eingeschossen hat, ihn zum Gottseibeiuns erklärt hat und seine Parteimitgliedschaft sogar schon mehrmals zum Grund erklärt, warum man mit der AfD nichts zu tun haben will.
Höcke ist hoch intelligent, denkt komplex-analytisch und strategisch. Er ist in der Lage, wie ein Schachspieler Handlungslinien zu erarbeiten und die Reaktion der Beteiligten voraus zu sehen.
Das lässt auf hohe Menschenkenntnis und starke empathische und psychologische Fähigkeiten schließen.
Ich glaube, Höcke ist für „die anderen“ ein Angstgegner, der ihnen aufgrund seiner Fähigkeiten unheimlich ist, der es immer wieder schafft, ihnen den Spiegel vorzuhalten.
@Effi Ost: Starke Analyse! Mir ist da gerade das sog. TV-Duell mit Höcke und dem Unsympathen Voigt in Erinnerung. Von kleinen Unsicherheiten abgesehen war es Höcke, der ruhig und mit sachlichen Argumenten zu diskutieren versuchte welchen Vogt lediglich mit aggressivem Duktus, persönlichen Diffamierungen und politromantischen Phrasen zu begegnen wußte.
Sie reden von Dr. mett. Mario Voigt? 😏
Laetitia…bitte Ex-Dr.mett etc. Den Titel ist er los. Wirksam aberkannt. Der Rest sind nur noch nachjaulende Flatulenzen. Mett vertragen halt nicht alle.
Alles wäre besser als diese „Weiter so“-CDU.
Ein Schachzug a la Trump!
genau, ein Schachzug a la Trampel Trump, dümmer geht immer
Du kannst doch garkeinen Schach…..dafür fehlt dir die nötige Intelligenz.
Wahrscheinlich fühlt sich seine Gehirnzelle einsam.
Den Beweis für „dümmer geht immer“ haben Sie soeben geliefert. Vielen Dank
Genialer Schachzug von Björn Höcke.
Ja ist es! Er demaskiert die BSW komplett. Wer jetzt noch nicht begriffen hat wie das Hochzeitsgetänzel um die AfD gemeint ist, dem ist Nichtstun helfen.
Ich gehe davon aus, daß Herr Höcke Frau Wagenknecht sehr genau einzuschätzen weiß. Es könnte natürlich auch sein, daß sein Idealismus hier mit ihm durchgeht.
Wie auch immer, die Reaktion wird vieles klären.
Die Wagenknecht hat das Herz schon auf dem rechten Fleck, aber sie kann es nicht. Als die – endlich – aus der unterwanderten Linke flüchtete, wurde ihr angeboten doch in die AfD einzutreten. Und weil sie dumm ist, hat sie sofort abgelehnt. Ich hätte anders reagiert. Man kann ja mal laut darüber nachdenken. Einen wirklich linken Flügel quasi als Kontrollgruppe in der AfD? Eine Partei, die das ganze Spektrum abbildet? Selbst wenn es für sie undenkbar ist, sagt man doch nicht sofort nein, sondern spielt mit der Idee. Die hätten monatelang die Medien bespielen können. Mit jedem Statement hätten sie die Titelzeilen dominiert. Was für eine Chance – aber nein. Wagenknecht kann es nicht.
Ein raffinierter, genialer Schachzug, der Wagenknecht zu einer Reaktion oder zu keiner Reaktion zwingt. BEIDES wird sehr aussagekräftig sein.
Man sollte bis zur S-A Wahl gelegentlich nachhaken bei Frau Wagenknecht .
An der Reaktion des BSW auf diesen Vorschlag wird man ablesen können, wie ernst sie es in Sachsen-Anhalt mit der dort jüngst angekündigten bedingten Unterstützung der AfD gegen die Kartellparteien meinen.
Genau darum geht’s.
Wäre ein kluger Schachzug…….
Ist! ein kluger Schachzug.
mein Dackel Doldi wäre schlauer….
Das kommt Ihnen aus Ihrer Perspektive nur so vor.
Ihr Dackel ist auf jeden Fall schlauer als Sie. Das zeigen allein schon Ihre Kommentare.
Sie redet immer toll und klug daher, aber ich fürchte der guten Frau fehlt dafür der Mut.
Vor allem fehlt ihr eines: Teamfähigkeit. Das wurde ihr bereits mehrfach bescheinigt – von Menschen, die ihr seit Jahren nahestanden und mit ihr eng zusammenarbeiteten. W. ist eine kluge Frau, aber sie ist auch eine Einzelkämpferin, der es schwer fällt, zu führen, weil Führung bedeutet, verschiedene Positionen unter einen Hut und die Partei dazu zu bringen, vor der Öffentlichkeit als Einheit aufzutreten.
Das BSW ist ein „gäriger Haufen“ (was A. Gauland 2017 über seine eigene Partei sagte). Es streitet über die Frage: schnell mit regieren oder langsam Potential aufbauen.
Die AfD hat den richtigen, aber steinigen Weg gewählt. Das BSW konnte der Verlockung der Macht nicht widerstehen – und wird von den anderen Parteien gnadenlos zermahlen: entweder Mehrheitsbeschaffer oder Gegner.
Das BSW hat von Anfang an einen entscheidenden Fehler gemacht: sich mit den anderen hinter die Brandmauer zu hocken. Wer sich festlegt, kann seine Position nur schwer ohne Gesichtsverlust aufgeben
Sehr kluge Aussage, wie meisten von Ihnen👍.
dann ist mein Kumpel Golli mit einem IQ von 80 aber superklug…
Das mit dem „gärigen Haufen“ ist in Bezug auf vermutlich jedes neue Parteiprojekt unumgänglich. Ich möchte dennoch der Schlußfolgerung widersprechen, denn wir dürfen Sachsen nicht vergessen. Mit Frau Wolf und Herrn Crumbrach (den das BSW zum Glück los ist), haben zwei Leute ihren Landesverband in Koalitionen geführt, die – gelinde gesagt – umstritten waren. Frau Zimmermann dagegen hat auch verhandelt, kein ausreichendes Entgegenkommen für BSW-Positionen bekommen, und ist dann ganz logisch in die Opposition gegangen. Brandenburg ist ein Grenzfall, und wenn man sich anschaut, daß die SPD den Koalitions“partner“ erdolchte, weil er in einer zentralen Frage (ÖRR) standhaft blieb, dann kann man schon sagen, daß es hier ehrlich und konstruktiv versucht wurde. Frau Wolf ist dagegen ein Totalausfall ab Tag 1. Das ist aber nicht „das BSW“, und wir müssen unterscheiden, auch wenn tausende einfache Gemüter das nicht tun.
In Bezug auf Frau Zimmermann gebe ich Ihnen recht. In Sachsen gehen die Uhren anders, und das BSW hat hier schon gemeinsam mit der AfD abgestimmt – und das Abendland ist nicht untergegangen.
Irgendwie weiß ich nicht, was ich von diesem Vorschlag halten soll: einfach genial oder völlig durchgeknallt? Meint Björn Höcke das ernst oder geht er davon aus, dass Sahra Wagenknecht das ohnehin nicht machen wird?
Er will sie kurz vor der Sachsen-Anhalt Wahl vorführen und allen zeigen mit was man es zu tun hat.
Wahlkampfbudget ins Rennen als die SPD Mecklenburg-Vorpommern. Manuela Schwesig (SPD) stellt für diese die Ministerpräsidentin. Ihr steht, wie 2021, ein Wahlkampfbudget von „rund 1,1 Millionen Euro“ zur Verfügung, teilte die Partei mit. Die SPD Mecklenburg-Vorpommern liegt dennoch in Umfragen derzeit sieben Prozentpunkte hinter der AfD.
… Nicht mitdiskutieren soll bei dieser Frage dagegen die AfD, für die Leif-Erik Holm als Spitzenkandidat antritt: Die Partei, die derzeit in den Umfragen zur hiesigen Landtagswahl weit vor den anderen liegt, hat von den Unternehmerverbänden keine Einladung nach Parchim erhalten.
mehr https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a7ccd7818cb979ea6167b41/mecklenburg-vorpommern-afd-zieht-mit-weniger-geld-in-den-wahlkampf-als-schwesig-und-fuehrt-trotzdem-die-umfragen-an.html
Kann Geld Stimmen kaufen ?
Ja, die STASI hatte es vorgemacht.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ddr-wollte-sozialliberaler-koalition-mit-stimmenkauf-helfen-a-927575.html
https://www.kas.de/c/document_library/get_file?uuid=168573f4-07e0-2f65-dade-26f97bd52cf5&groupId=252038
– Wenn die Konkurrenz mit kleinerem Budget mehr Wähler anzieht…
Er weiß ganz genau, dass DIE Wagenknecht überhaupt nicht darauf eingehen kann und wird, vielmehr will er damit (ohne neue Konflikte zu schaffen) daran erinnern, wie verlogen sich das BSW vor allem nach der Thüringenwahl gezeigt hat.
Wagenknecht und Höcke sind extrem gute Rhetoriker, ich betrachte das als geniale Demaskierung des BSW:
Sie kann es nicht machen. Selbst wenn sie nicht Bundes- sondern Landespolitikerin wäre, was nicht ihrem Profil entspricht: dafür müßte Frau Wolf antreten. Und da diese fest entschlossen ist, „die AfD zu verhindern“ (gerne auch gegen die Linie und die Werte der Partei, für die sie gewählt wurde), würde sie den Teufel tun. Dazu kommt, daß Frau Wagenknecht Herrn Höcke immer als Personifizierung des unappetitlichen Teils der AfD herausgestellt hat. Das mit Abstand Sinnvollste, was sie jetzt antworten könnte, wäre: „Herr Höcke, vielen Dank für Ihre Einladung. Setzen wir uns doch einfach mal eine Stunde zusammen und sprechen wir über Positionen und Ideen für Thüringen.“ Das würde beiden Seiten nutzen, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine großen landespolitischen Folgen haben.
Taten sprechen lassen oder sich selbst outen …. wird interessant!
Wenn sie es macht wäre es eher schlecht für die AfD wenn nicht, wissen alle von der Täuschung
Denke mal das ist ein Wink mit dem Zaunpfahl nach Sachsen Anhalt und den Wählern dort. Zu deren Erinnerung. Seht her denen ist nicht zu trauen wenn ihr eine andere Politik wollt. Ist ihnen ja auch nicht wie man in Thüringen sehen konnte.
Nein. Es ist völlig logisch. Links und Rechts sind aus dem selben Holz geschnitzt. Nationalismus und Sozialismus reichen sich sowohl bei der AfD als auch beim BSW in trauter Einigkeit die Hand. Das Hufeisen halt.
Links und rechts kann gar nicht aus dem gleichen Holz geschnitzt sein, weil beide pol. Strömungen diametrale Ziele verfolgen: Rechts will das Bestehende bewahren und links die Gesellschaft mehr oder weniger radikal nach ihren Vorstellungen umbauen.
Diese Links-Rechts-Gliederung stammt übrigens aus der Anordnung der Fraktionen in der ersten Nationalversammlung. Links die Progressiven, rechts die Konservativen.
Nur, weil es in unserer Geschichte – mit verheerendem Ergebnis – mal nationale Sozialisten gegeben hat, bedeutet das nicht, dass Nationalisten/Konservative und internationale Sozialisten/Kommunisten etwas gemein hätten. Im Gegenteil: Für Konservative ist der individuelle Mensch das Ziel, während der linke Abschaum alle Menschen kollektivieren und jede individuelle Ausprägung austreiben möchte.
Ihre Antwort, bzw. Reaktion darauf wird zeigen, was von dem aktuellen BSW Gerede in Sachsen-Anhalt zu halten ist.
Interessante Strategie Höckes.
Wir werden sehen ob Wagenknecht Konsequenzen zieht. Ich glaubs ja nicht…
Kann Sie nicht; sollte sie darauf eingehen, wird ihre eigene Partei sie absägen. Lehnt Sie ab, ist das BSW endgültig beim Wähler untern durch. Sehr geschickt von Herrn Höcke.
Das BSW in Thüringen ist eine verkappte Linkspartei. Die stehen zu Wolf und würden Wagenknecht nicht wählen.
Der Vorschlag klingt ja ganz amüsant und sogar schnell umsetzbar. 😏
Und was soll das werden?
Eine neue „CDU-SPD“ in Thüringen?
Spreche ich mit Bekannten oder Freunden über die AfD kommt irgenwann der Satz „Ja aber der Höcke“. Dann frage ich nach was mit ihm ist und dann kommt faktenloses Gerede wie „Der ist ein ganz Schlimmer“. Ich lasse es dann immer dabei und lasse es wirken.
Ich verfolge nicht im Detail was der Höcke macht. Er fällt mir immer nur durch sehr clevere politische Schachzüge, wie dieses Angebot an SW, auf.
Diese Cleverness könnte der Grund sein, warum er so verteufelt wird.
Ich weiß nicht wo Sie wohnen, aber sollten Sie mal S T (nicht S A ! ) besuchen, machen Sie nen Abstecher nach Schnellroda u. besuchen Sie vielleicht Vortragreihen im „rechten“ Rittergut . Danach werden Sie wissen, wer neben Höcke der kluge Kopf u. Stratege ist 😉 . Deshalb wird jener auch nicht zu „Gesprächsrunden“ eingeladen, denn dort fürchtet man ihn wie der Teufel das Weihwasser.
Solche „Freunde“ (i.d.R. dreifach geimpft und 100% propagandadressiert) habe ich gar nicht mehr. Die habe ich im Frühjahr 2020 aus meinem Freundeskreis entlassen.
Ich habe allerdings Freunde, die AfD wegen Weidel nicht wählen.
er weiß es wird nicht passieren und führt dss bsw damit vor.
Jetzt wird man sehen das man dem BSW nicht vertrauen kann !
Auch nur ein “ Gemischtwaren Laden “ aus allen möglichen Unzufriedenen !
Aber ein kluger Schachzug von Höcke !
Man will den eigenen Bruder, der einem im Grunde viel nähersteht, als man sich eingestehen möchte, loswerden, nur weil er momentan vom Weg abgekommen und etwas orientierungslos ist. Dabei verbindet einen mit ihm weit mehr, als einen trennt. Doch statt ihm die Hand zu reichen und ihm dabei zu helfen, wieder auf den richtigen Weg zu finden, erklärt man ihn zum Feind und nimmt sogar in Kauf, dass am Ende der eigentliche Erzfeind, der überzeugte Urkommunist, an die Spitze gelangt. Nicht, weil man selbst etwas Konstruktives aufzubauen hätte, sondern aus bloßem Machtstreben und verletztem Ego. Hauptsache, der andere verschwindet. Selbst wenn man dafür den Weg für jene freimacht, die man eigentlich viel entschiedener bekämpfen müsste.
Was nützt es denn, diesem angeblichen Bruder im Geiste ständig die Hand zu reichen, wenn dieser sie immer wieder wegschlägt?
Das lässt sich wohl nur schwer beantworten.
Es ist aber eine Sache, den eigenen Bruder zu Grabe tragen zu müssen, und eine ganz andere, seinen Erzfeind selbst wieder zum Leben zu erwecken.
Findest du nicht?
Man möchte dem „Bruder“ doch zum Ministerpräsidenten machen, ist doch nett
„Doch statt ihm die Hand zu reichen und ihm dabei zu helfen, wieder auf den richtigen Weg zu finden, erklärt man ihn zum Feind und nimmt sogar in Kauf, dass am Ende der eigentliche Erzfeind, der überzeugte Urkommunist, an die Spitze gelangt. “
Falls es dem Schlitzer im Dunkel der Nacht noch nicht aufgefallen ist, der Erzfeind IST schon lange wieder im Ma chtzirkel angelangt!- mit tatkräftiger Hilfe der Altparteien und Mao Verehrer wie zb. der jetzige BP.
Die Causa Hübner – ehemals Politoffizier (waren immer Verbindungsleute zur Stasi) als auch Kompanieführer zeigt es deutlich!
Wenn Solcheiner in den Offizierrang EPHK (dem „Hauptmann“ gleichgestellt) gelangen kann zeigt nur, daß diese sogenannte Demokratie einen Dreck wert ist.
Bravo Björn, daß wäre auch mein Wunsch. Es gibt keine andere Partei als dasß BSW die besser zur AfD passen würde. Nun liegt es an Sarah, die ausgestreckte Hand zu ergreifen und gemeinsam mit der AfD Deutschland wieder zu einen Rechtstaat und einer Demokratie zu machen !
Da drängt sich mir die Frage auf: Von welchem BSW reden Sie?
Nun das BSW von der Sarah u. dem Oskar !
Hier scheinen so einige auf dem Schlauch zu stehen, in puncto Ossis sowieso.
Erinnern wir uns , WER im Verbund mit Gysi die mehrfach gehäutete SED als „Die Linke“ ins Leben gerufen hat?
Richtig, der rote Oskar von der Saar. War Honecker nicht auch Saarländer 😉
Wagenknecht und täglich Arbeiten?
Ich glaube, daß wird nix ……
langsam sieht man ihr den lafontainschen Rotwein an
OMG der Landtag in Thüringen hat 88 Sitze? GIBTS SCHON NE DEMO GEGEN RECHTS??? Ist der VS schon dran?
Moin , das ist Wunschdenken denn der größte Gegner ist die Hardcore Genossin Wolf. sie möchte gerne selbst an die Macht. Deswegen auch der Wechsel zum BSW.
Schon klar, deshalb hat Höcke ja auch Wagenknecht und nicht Wolf das Angebot unterbreitet. Sie wird es ablehnen müssen, und damit wird für jedermann offensichtlich, dass das BSW auch nur eine der Kartellparteien ist. Deswegen auch Höckes Frist. Das BSW wird sich Hot dem 6. September erklären müssen.
Wer einen Wechsel der Politik will, der muss die AfD wählen. Mit allen Risiken und Nebenwirkungen. Billiger ist es nicht mehr zu haben.
Politischer Schachzug von Herrn Höcker, der das BSW als das entlarvt, was es ist:
Im Schafspelz versteckte Kommunisten.
Mit diesem Move fliegt das BSW überall raus.
Problematisch wäre nur, wenn diese Stimmen dann den Linken zugute kommen.