CSU-Urgestein
Um eine Mehrheit rechts der Mitte ohne AfD zu bekommen: Gauweiler schlägt bundesweites Bündnis Freie Wähler/CSU vor
CSU-Urgestein Peter Gauweiler schlägt vor, dass ein Bündnis Freie Wähler/CSU bundesweit antreten soll, um der AfD Stimmen zu nehmen. Ein solches Bündnis soll die notwendigen Stimmen einsammeln, dass es eine Mitte-rechts-Regierung im Bund ohne AfD geben kann.
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„Wir sollten den Freien Wählern sagen: Ihr dürft unter dem Namen Bündnis Freie Wähler/CSU antreten“, schlägt CSU-Urgestein Peter Gauweiler in der Bild vor. Sein Ziel mit dem neuen Bündnis wäre es, Wähler von der AfD zu gewinnen und so nicht mehr eine Regierung links der Mitte zu haben, obwohl die Wähler rechts der Mitte wählen. Als Grund dafür, dass es zwar eine Mehrheit gibt, die Mitte-rechts wählt, es aber zu Mitte-links-Koalitionen kommt, sieht er, dass die AfD tabuisiert wird und die FDP zu schwach ist. Dieses von Gauweiler vorgeschlagene Bündnis sollte bei Bundestags-, Europa- und allen Landtagswahlen außerhalb Bayerns antreten dürfen.
Dass es in Bayern eine Regierung ohne linke Parteien gibt, verdanken Bayern und die CSU den Freien Wählern, so Gauweiler. Dem Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger attestiert Gauweiler, dass er das Profil der Freien Wähler geschärft hat. In dem von Gauweiler vorgeschlagenen Bündnis wäre die Aufstellung von Kandidaten außerhalb Bayerns die Aufgabe der Freien Wähler. Die Freien Wähler verfügen in allen Bundesländern über eigene Landesverbände.
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Vorteile sieht Gauweiler sowohl für die CSU als auch für die CDU. „Die CSU hätte einen etablierten Bundesgenossen und die CDU hätte Mitstreiter-Potenzial in ungeahnter Größe.“ Ein solches Bündnis würde jedoch den Beschluss von CDU und CSU, dass die CSU nur in Bayern und die CDU nur in den anderen 15 Bundesländern antritt, torpedieren. Unklar ist, ob bei einem solchen CSU/Freie-Wähler-Bündnis die CDU auch in Bayern antreten würde, was der CSU schaden würde.
Auf Bundesebene scheiterten die Freien Wähler bisher immer sehr deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. Ihr bestes Ergebnis bei der Bundestagswahl holten die Freien Wähler 2021 mit 2,4 Prozent. Bei der Europawahl 2024, bei der es keine Prozenthürde gab, konnten die Freien Wähler mit 2,7 Prozent der Stimmen ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Europawahl erzielen.
Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Landtagswahlen. Bisher konnten die Freien Wähler außerhalb Bayerns nur einmal in Rheinland-Pfalz in Fraktionsstärke in den Landtag einziehen. Bei der Landtagswahl 2021 holte die Partei 5,4 Prozent der Stimmen. Mit 4,2 Prozent der Stimmen verpasste die Partei 2026 den Wiedereinzug in den Landtag. 2024 konnten die Freien Wähler in Sachsen ein Direktmandat gewinnen. Seitdem sitzt Matthias Berger als Fraktionsloser im sächsischen Landtag. In Brandenburg konnte die den Freien Wählern von Hubert Aiwanger nahestehende Wählervereinigung BVB/Freie Wähler 2014 dank eines gewonnenen Direktmandats mit 2,7 Prozent in den Landtag einziehen. 2019 holte die Gruppierung sogar 5,0 Prozent, schied 2024 aber mit 2,6 Prozent wieder aus.
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Welche von diesen zwei Parteien soll denn rechts der Mitte sein?
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
„Gauweiler schlägt bundesweites Bündnis Freie Wähler/CSU vor“
Mit so einem Quark ist Deutschland nicht geholfen. Eine echte Alternative muss her und wir holen sie aus der Opposition.
Das hatten wir schon mal. Die Wahlalternative mit Lucke, Henckel, von Storch…wollten keine eigene Partei, sondern mit den freien Wählern in den Bundestag und dann kam der Querschläger Aiwanger und sie mussten doch eine eigene Partei gründen. Die Geschichte sollte Gauweiler eigentlich kennen und wissen, dass auch die freien Wähler ein ganz zersplitterter Haufen sind, welcher in jeder Region anders agiert. Insofern ist das ein vollkommen idiotischer Vorschlag und ich hätte Gauweiler mehr Verstand zugetraut.
Es wird nie eine echte alternative geben,das verhindert das GG.
..das verhindert die Koalitionsklüngelei
Die Leute in der Union kapieren es immer noch nicht: Die AfD liegt bei knapp 30%, weil sie bürgerlich-konservative Politik vertritt, im Gegensatz zur Union. Diese 30% wechseln doch nicht zu den Freien Wählern, damit die blutleere Union ohne AfD an der Macht bleibt. Insofern: viel Glück, lieber Herr Gauweiler.
Was seine Freunde aus der deutschen Eiche in München wohl dazu sagen?
Eine Änderung der Politik mit CSU und FW – einfach nur 🤣🤣😫
Nun, das wäre wohl die – etwas verspätete – Umsetzung des sog. „Kreuther Trennungsbeschlusses“ der CSU aus dem Jahre `76.
Aber der wurde schon damals nicht umgesetzt, weil man befürchtete, daß es nur zu Umschichtungen in der Union führt, ohne neue Wähler an die Union zu binden.
Und, was damals galt, dürfte heute a fortiori gelten. Denn die „Performance“ der Union in den letzten 25 Jahren war nicht so überzeugend, daß die – tatsächlichen wie beabsichtigten – Wähler von ihrer Entscheidung Abstand nehmen noch bevor die AfD gezeigt hat, ob sie´s kann, nur weil ihnen jetzt jemand aus purer Verzweiflung ein vermeintlich konservatives Hologramm vorillusioniert.
Ach, der CSU Oppa lebt auch noch und muss sich natürlich trotz Alzheimer fortgeschritten zu Wort melden. AFD IN BAYERN!!!!!JETZT!!!!!
Jede Partei, die sich rechts der heutigen CDU positioniert, würde öffentlich genau so behandelt wie die AfD. Siehe Bremen (BD).
Gar keine schlechte Idee. Die CDU wäre dann aktuell bei rund 17 Prozent. Der Titel Volkspartei wäre dann wohl obsolet. Das Bündnis der beiden Parteien wird sich vor allem durch Hahnenkämpfe der beiden Führungskräfte auszeichnen.
Wo kommen die alle her? Naht der jüngste Tag?
Der Kloss in der Buxe drückt….
Die einzigen Partner der CSU „rechts“ der Mitte, sind SED und SPD.
Wenn das Rechts von der Mitte im 90% Linken Bereich liegt.
Bug Bunny ist dann eine reale Person … Ha Ha Ha
Hm. Ja. Und mein Auto soll ab morgen im Bündniss mit einer Gummiente zum U-Boot werden damit ich auch die Meere betauchen kann. 😀
Nach 13 Jahren AfD beginnt sich in der Union langsam deren Existenz als Erkenntnis zu verfestigen. Achtung – man beginnt gerade zu reagieren! Also genau die politische Kompetenz unter Beweis zu stellen, die man in diesem Land (leider) gewohnt ist.
Die Idee kommt zu spät. Die CDU hat sich hinter der Brandmauer eingemauert. Die Gretchenfrage an das Bündnis wäre: Wie haltet ihr es mit der AfD? Wenn das Bündnis dann nicht mitheult im Rudel, würde die CDU die Zusammenarbeit mit ihm ausschliessen.
…und die CDU hängt weiterhin mit drin. CSU für mich, seit Söder, nicht wählbar. Wir haben genug „Fähnchen im Winde“ Politiker.
Jaja, in der Not frisst der Teufel Fliegen, Hauptsache die einzige Opposition wird verhindert, weil die allen anderen Parteien haushoch überlegen ist.
Ich habe extra mehrmals über den Tag verteilt die Aussagen von Gauweiler gelesen, weil ich am Anfang dachte, was ist mit dem passiert.
Aber je länger ich es durchdenke, desto mehr komme ich zu dem Ergebnis, dass er nach wie vor einer der hellsten Köpfe in der XSU (x steht hier für Beliebigkeit) ist.
Im Grunde hat er evtl. die Formel gefunden, welche die Union noch davor retten könnte, den Weg der DC in Italien zu gehen.
Allerdings wird es zwei Hürden geben:
Zum einen sind die Meinungslosen keine Partei, wie die XSU – deshalb haben sie ja den Namen „Freie Wähler“! Der Unterschied mag in Bayern noch nicht so groß sein, aber bundesweit betrachtet wäre das wohl eher ein Parteienkonklomerat zwischen XSU und einer gemäßigten SPD im höheren Norden.
Zum anderen hat bereits die Werte Union gezeigt, dass eine solche Neugründung für konservative Kräfte eine absolut schwierige Sache ist! Und die Feinde würden nicht hauptsächlich links oder rechts von einer solchen Vereinigung zu suchen sein!
Die Freien Wähler haben die Gunst auch verloren. Die Partei ist umgefallen, als es um die Zustimmung zum Schuldenpacket gegangen ist. Sie ließ sich weichklopfen.. Sie kann sich damit bei der FDP einreihen. Gebrochene Versprechen sind der Sündenfall schlechthin!
Und das Coronaregime hat Aiwanger auch mitgetragen.
Genau so ist es !
Meine Güte, da träumen immer noch welche mit igendwelchen Parteienkonstruktionen Wähler von der AfrD zurückgewinnen zu können – ich habe ihn bisher realistischer eingestuft, diesen Herrn Gauweiler.
Freie Wähler? CSU? – Nein, danke!
Gauweiler also auch. Ich dachte bisher, dass er wenigstens einen gewissen Überblick hat.
Es geht nur um Macht und nicht um Deutschland.
Hat sich der Kanzler der CDU schon geäußert und möchte in Zukunft mit Grün/Rot/Links regieren?
Wie sehr fehlen solche „Patriarchen“ in den heutigen Parlamenten, insbesondere bei der Union? Ja, dieser sein Vorschlag verlangt Kompromissbereitschaft von der CDU. Die Union muss kapieren, dass sie einen Tod sterben werden muss. Die Chance nach Abriss der Brandmauer in jedem Fall die deutlich stärkere Fraktion zu sein, hat sie in naivster Weise verpasst. Zu meinen und hoffen, es wird schon im Status Quo, also ohne größeres Zutun, wieder aufwärts gehen, wäre völlig naiv und würde die Union insgesamt weiter abstürzen lassen, was ganz im Sinne der AfD wäre. Je länger die Union meint, das aussitzen zu können, je mehr werden sich auch ihre treuen Wähler abwenden. Wann kapiert die Union endlich diesen zwangsläufigen Mechanismus?
Es ist offensichtlich die Zeit der Mumien angebrochen. Die Untoten wandern durch die Medien.
Wer hat die denn erweckt?
Spargeltarzan Fritze wahrscheinlich.
Vielleicht schon Sommerloch? Bald kommt auch das Ungeheuer von Loch Ness wieder und Sammy das Krokodil.
Bis dahin behilft man sich mit den Abgehalfterten.